• Anzeigen

  • Solarserver für Sonnenenergie / Solarenergie, Solaranlagen, Solarthermie, Photovoltaik
  • Neueste Benutzer

Alternativen Fußbodenspeicherheizung




« Empfehlungen für ein Altbau    •    Luft-Wasser-WP und Kamin »

Alternativen Fußbodenspeicherheizung

Beitragvon lotti1999 » 15.03.2011, 13:28

Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und hoffe hier ein paar Ideen/Alternativen für unser Haus zu finden.
Wir wohnen seit 10Jahren in einem 2-Familienhaus (ca.250qm) gemeinsam mit meinen Eltern. Wir haben ein "Elektrohaus", so jedenfalls will ich es mal bezeichnen. Das heißt bei uns läuft Haustrom, Warmwasser und Heizung alles über Zweitarif bzw. Wärmestrom. Unsere Heizung ist eine Fußbodenspeicherheizung im Estrich, es liegen also elektrische Heizmatten in unserem Fußboden. Bei der Preisentwicklung im Stromsegment bin ich nun auf der Suche nach möglichen Alternativen. Wir verbrauchen für unsere 2 Haushalte mit insgesammt 5 Erwachsenen und 2 Kindern im Jahr ca. 30.000kwh für Haustrom, Warmwasser und Heizung zusammen.Ist hier vielleicht jemand, der ein ähnliches Problem bereits gelöst hat bzw. welche Möglichkeiten habe ich bei der Modernisierung unserer Heizung/Warmwasser?

Vielen dank schon mal für eine rege Diskussion

lotti1999
lotti1999
Ist neu hier!
 

Beitragvon Solarier » 16.03.2011, 10:42

Es gibt zwei Möglichkeiten:

weiterhin diese gewaltigen Strom-Mengen zu verheizen oder

eine ganz normale Zentral-Heizung aufzubauen.

Diese hat im Keller einen Heizkessel (Öl, Gas, Holz oder besser Pellets) oder auch Wärmepumpe (wieder hoher Stromverbrauch) und in den Räumen Heizkörper, Heizleisten, o.ä. Ergänzen/unterstützen kann man das Ganze mit Solarwärme.

Wärme aus diesen Rohstoffen liegt bei 4 - 8 Cents je kWh. Den Preis für Ihren, sicherlich subventionierte, Nacht-Strom kennen Sie sicherlich. Egal-Strom läge bei ca. 20 Cents...

Ökologisieren könnten Sie Ihren Strom-Bedarf durch Bezug von ECHTEM Öko-Strom oder einer eigenen Solar-Strom- oder auch Windkraft-Anlage. Günstiger wird es dadurch allerdings nicht. Nur der am Tage zeitweise durch eine Solarstrom-Anlage abgedeckte Anteil, wäre kostengünstiger, da selbstverbrauchter Strom etwas besser vergütet wird.

"Dritte" Variante wäre mit einem zentral stehenden Pellets-Kamin oder auch Scheitholz-Ofen einen gewissen Teil des Hauses mit Wärme zu versorgen und für den Rest weniger Strom zu verheizen.

Ausführliche Details gibt es bei Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Solarier
Ist schon lange dabei!
 

Beitragvon Brandstelle » 21.03.2011, 08:27

Hallo, es gibt mittlerweile kleine BHKWs, die Wärme und Strom zusammen erzeugen. Leider wird dabei fossiler Brennstoff (Öl oder Gas) verheizt. Deshalb ist in eurem Fall das Optimale eine Kombination aus Solarwärme und Holzpelletheizung, total CO2-neutral und auf längere Sicht sehr rentabel, siehe auch hier: Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Brandstelle
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon Solarier » 21.03.2011, 09:24

Diese BHKW`s gibt es schon seit den Neunzigern. Ihr Einsatzbereich bleibt aber nach wie vor dort, wo das Erzeugungsverhältnis gleich mit dem Verbrauchsverhältnis steht:

ca. 1/3 Strom, 2/3 Wärme und dies in Bereichen, die über das normale Einfamilienhaus hinausgehen. Was soll der Besitzer eines Hauses OHNE Zentralheizungs-System mit der vom BHKW in flüssiger Form abgegebenen Wärme?

Der Hinweis einer kostenpflichtigen Broschüre (von einem Zisternen-Hersteller) zur Pellets-Lagerung erübrigt sich, wenn man die kostenlosen Links sind nur für registrierte User sichtbar.dazu nutzt.:
Solarier
Ist schon lange dabei!
 

Beitragvon OldBo » 21.04.2011, 19:32

Strom zu Heizzwecken ohne Wärmepumpeneinsatz sollte verboten werden. Besonders jetzt, wenn über den Ausstig auch der Atomtechnik diskutiert wird :oops:

trotzdem frohe Ostern

Brunpo Bosy
immer sutje
Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten
Benutzeravatar
OldBo
Seit kurzem dabei!
 

 


  • Tags
  • fußbodenspeicherheizung,