eine Wärmepumpe ist viel mehr als nur das Gerät das da im Technikraum steht, die Wärmequelle und die Wärmeverteilung gehören unbedingt dazu weil die definieren wie die Maschine funktioniert: eine stabile Wärmequelle mit möglichst hoher Temperatur ist der Idealfall, ist aber schwer zu finden: Erdwärme (bis 100 m Tiefe) ist relativ kalt, dafür aber stabil und nachhaltig nutzbar. Luft ist zwar manchmal richtig schön warm, wenn man am meisten Wärme braucht aber richtig kalt, macht also Sinn bei eher mildem Klima, Vorteil ist die fast unendlich große Wärmequelle ohne teure Erschließung.
DieWärmeverteilung soll möglichst mit geringer Vorlauftemperatur auskommen weil der Temperaturhub zwischen Quelle und Nutztemperatur über die Effizienz entscheidet, je geringer der Hub desto mehr Wärmeleistung bezogen auf die eingesetzte Hilfsenergie steht kostenlos zur Verfügung. Also a) möglichst große Strahlungs-Heizflächen weil die mit geringster Temperatur auskommen, die dann wiederum mit eng verlegten Rohren .......
und b) ein maximal gedämmtes Haus weil das nochmals geringere Flächentemperaturen ermöglicht bei maximaler Behaglichkeit ...... da muß also nicht nur der Heizungsbauer ran, sondern von allen Seiten mitgemacht werden für die richtige Lösung ..... und "Geiz-ist-geil" ist dabei der schlechtestmögliche Ratgeber !
Übrigens haben die meisten Wärmepumpen bei tatsächlich gleichen Parametern auch annähernd gleiche Leistungszahlen, die verwendeten Komponenten stammen immer von den gleichen paar Herstellern die es weltweit gibt. Fantastische Leistungszahlen die Konkurrenzprodukte scheinbar deklassieren beruhen in aller Regel auf nicht normkonformen Meßmethoden oder Annahme von zu hohen Quellen oder zu niedrigen Nutztemperaturen .... da kann keiner zaubern und Physik ist am Ende unbestechlich
Gruß
Arno Kuschow