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Aufwand Nutzen Pelletsheizung bei einem vermietetem Haus




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Beitragvon Fuzzy » 13.02.2010, 15:31

Ich habe zwar kein 6 Familienhaus sondern nur ein 1 Familienhaus mit 110 qm Wohnfläche


2008

in Anbetracht der hohen Heizölpreise und der Tatsache das meine Ölheizung 25 Jahre alt ist,war abzusehen das die alte Heizung irgendwann die Emisionswerte nicht mehr schafft,und erneuert werden muß.

Es sollte eine neu Anlage her,und zwar eine die vom Staat gefördert wird.
Ich habe recherchiert und verglichen.
Ein BHKW,Dachs, ist für mich viel,zu groß.Der rechnet sich nur wenn er möglichst viel läuft.
Wärmepumpe:Ich kann keinen Brunnen bohren oder die Schlangen im Garten vergraben weil ab einem halben Meter tiefe steiniger Untergrund ist,und ich mit Dynamit hätte sprengen müssen.

Öl:Davon will ich weg.

Gas:Da bin ich abhängig von den Russen.

Sunmaschine:Super Teil,wäre genau richtig,ist aber leider noch nicht serienreif.

Brennstoffzelle:Leider auch noch nicht serienreif.

Also Pellets.

Seit dem 26.9.08 läuft bei mir ein 10 KW Pelletskessel von KWB,mit 300ltr. Pufferspeicher und 5 qm Solarfläche.

Inzwischen habe ich eine komplette Heizperiode hinter mir.
Von 2008 bis 2009 habe ich 3 Tonnen Pellet verbraucht.
Am 5. Mai 2009 wurde der Pelletskessel komplett abgschaltet.
Bis zum 6.9.2009,also vier Monate lang,haben die 5 qm Solarfläche
das Brauchwasser erwärmt.An machchen Tagen sogar bis auf 75 grad.
Obwohl der Kollektor auf der westlichen Dachfläche montiert ist.
Bisher läuf die Anlage ohne eine einzige Störung.
Der Aschenkasten wurde im Frühling 2009 gelert und ist im Moment (kalter Winter) zu ca.1/4 gefüllt.
Ich könnte also min. 3 Winter der Güte 2010 heizen ohne ihn einmal zu entleeren.

Ein Wort zur Retabilität.
Sie sinkt und steigt mir den Öl- bzw.Gaspreisen.
Beides ist zwar wieder etwas gesunken,gegenüber 2008,aber das bleibt nicht so,in Anbetracht sinkender Recourcen.Da bin ich mir ziemlich sicher.


Bei der Ermittlug des Jahresverbrauch gilt folgende Fausregel:
1 Liter Heizöl = 2 kg Pellets.
Nachfüllen lassen habe ich bisher nur einmal,im Frühjahr 2009.
3 Tonnen Pellets für 588.-€ all inclusiv.
Fuzzy
Ist neu hier!
 

Beitragvon parcus » 13.02.2010, 16:14

Der Pellet Preis ist viel empfindlicher als der Öl oder Gaspreis.
Denn dieser ist auch von der Industrieproduktion und den hier verwendeten Rohstoffen abhängig. (z.B. Spanplatten,...)
Das dieser in Zukunft konstant bleiben soll, ist eine reine Illusion.
Der Mehrwertsteuersatz für Pellets liegt bei nur 7 %, der für Heizöl bei 19 %.
Subventionen sind aber keine Lösung, da diese auch der Steuerzahler bezahlt.

6 Tonnen Holzpellets kosten etwa 1.200 €. Der Heizwert entspricht rund 3.000 Litern Heizöl. Bei der aktuellen Preislage gibt eine drei- bis vierköpfige Familie also rund 1.500 € für Heizöl aus, für Pellets nur 1.200 €.

Zitat aus dem Energieträgervergleich, welchen ich schon für sehr blauäugig halte, denn hier werden nicht die Nettopreise verglichen,d.h. 12% Mwst-Differenz fehlen bei den Pellets:

Hier sind aktuelle Werte:
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lg parcus
Dipl.-Ing. Arch. | Dipl.-Wirt.-Inf. | BAFA & KfW Sachverständiger

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Kennt sich aus!
 

Beitragvon schumes » 16.02.2010, 17:38

meiner meinung nach ist energie die nicht erzeugt werden muss die beste. egal ob regenerativ oder anders man sollte sein haus erst vernünftig dämmen bevor man an andere masnahmen unternimmt. genauso bei strom eine gesparte kw/h spart 3 erzeugte kw/h
schumes
Ist schon lange dabei!
 

Beitragvon ratsuchender » 17.02.2010, 08:04

[quote="schumes"]bei uns läuft das bhkw sehr gut. haben auch ein 6 familienhaus. eigene stromabrechnung mit den mietern wegen selbst verbrauchten strom.spitzenlast holzkessel und solaranlage 22,4qm 3000l puffer. wohne allerdings selbst im haus. würde ich immer wieder so machen. bei nicht selbst bewohnten häusern würde ich allerdings eine öl oder gas heizung empfehlen da die mieter keinen holzkessel heizen[/quote]

Danke für deine Meinung. Momentan tendiere ich eher für Gas, weil es einfach für michn als Vermieter zu belastend ist und ich im HAus keien HAusmeisetr etc. habe der sich um eine Pelletsheizung oder was auch immer kümmern würde. Eigentlich schade ! LG ratsuchender
ratsuchender
Ist neu hier!
 

Beitragvon ratsuchender » 17.02.2010, 08:10

[quote="parcus"]Der Pellet Preis ist viel empfindlicher als der Öl oder Gaspreis.
Denn dieser ist auch von der Industrieproduktion und den hier verwendeten Rohstoffen abhängig. (z.B. Spanplatten,...)
Das dieser in Zukunft konstant bleiben soll, ist eine reine Illusion.
Der Mehrwertsteuersatz für Pellets liegt bei nur 7 %, der für Heizöl bei 19 %.
Subventionen sind aber keine Lösung, da diese auch der Steuerzahler bezahlt.

6 Tonnen Holzpellets kosten etwa 1.200 €. Der Heizwert entspricht rund 3.000 Litern Heizöl. Bei der aktuellen Preislage gibt eine drei- bis vierköpfige Familie also rund 1.500 € für Heizöl aus, für Pellets nur 1.200 €.

Zitat aus dem Energieträgervergleich, welchen ich schon für sehr blauäugig halte, denn hier werden nicht die Nettopreise verglichen,d.h. 12% Mwst-Differenz fehlen bei den Pellets:

Hier sind aktuelle Werte:
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lg parcus[/quote]

Mensch das ist ja wirklich intressant mit der Mehrwertsteuer, das war mir überhaupt nicht bewußt. Danke für diesen Einblick ! LG ratsuchender
ratsuchender
Ist neu hier!
 

 


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