Ich habe zwar kein 6 Familienhaus sondern nur ein 1 Familienhaus mit 110 qm Wohnfläche
2008
in Anbetracht der hohen Heizölpreise und der Tatsache das meine Ölheizung 25 Jahre alt ist,war abzusehen das die alte Heizung irgendwann die Emisionswerte nicht mehr schafft,und erneuert werden muß.
Es sollte eine neu Anlage her,und zwar eine die vom Staat gefördert wird.
Ich habe recherchiert und verglichen.
Ein BHKW,Dachs, ist für mich viel,zu groß.Der rechnet sich nur wenn er möglichst viel läuft.
Wärmepumpe:Ich kann keinen Brunnen bohren oder die Schlangen im Garten vergraben weil ab einem halben Meter tiefe steiniger Untergrund ist,und ich mit Dynamit hätte sprengen müssen.
Öl:Davon will ich weg.
Gas:Da bin ich abhängig von den Russen.
Sunmaschine:Super Teil,wäre genau richtig,ist aber leider noch nicht serienreif.
Brennstoffzelle:Leider auch noch nicht serienreif.
Also Pellets.
Seit dem 26.9.08 läuft bei mir ein 10 KW Pelletskessel von KWB,mit 300ltr. Pufferspeicher und 5 qm Solarfläche.
Inzwischen habe ich eine komplette Heizperiode hinter mir.
Von 2008 bis 2009 habe ich 3 Tonnen Pellet verbraucht.
Am 5. Mai 2009 wurde der Pelletskessel komplett abgschaltet.
Bis zum 6.9.2009,also vier Monate lang,haben die 5 qm Solarfläche
das Brauchwasser erwärmt.An machchen Tagen sogar bis auf 75 grad.
Obwohl der Kollektor auf der westlichen Dachfläche montiert ist.
Bisher läuf die Anlage ohne eine einzige Störung.
Der Aschenkasten wurde im Frühling 2009 gelert und ist im Moment (kalter Winter) zu ca.1/4 gefüllt.
Ich könnte also min. 3 Winter der Güte 2010 heizen ohne ihn einmal zu entleeren.
Ein Wort zur Retabilität.
Sie sinkt und steigt mir den Öl- bzw.Gaspreisen.
Beides ist zwar wieder etwas gesunken,gegenüber 2008,aber das bleibt nicht so,in Anbetracht sinkender Recourcen.Da bin ich mir ziemlich sicher.
Bei der Ermittlug des Jahresverbrauch gilt folgende Fausregel:
1 Liter Heizöl = 2 kg Pellets.
Nachfüllen lassen habe ich bisher nur einmal,im Frühjahr 2009.
3 Tonnen Pellets für 588.-€ all inclusiv.

