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Berechnung KfW-Haus bei Luft-Wärme-Pumpe

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Berechnung KfW-Haus bei Luft-Wärme-Pumpe

Hallo Forum,

wir haben vom Energieberater einen Energiepass, in dem diverse Maßnahmen vorgeschlagen wurden, insbesondere folgende Varianten:
Dämmen und Nachtspeicheröfen behalten: Endenergie 15.000 kWh (reicht natürlich nicht für das kfw-Haus)
Dämmen und Pelletsheizung: Endenergie 25.000 kWh (reicht dank Primärenergiefaktor gut) - etwa 5000 kWh Primärenergie

Nun kam uns die Idee Luft-Wärme-Pumpe (statt Pellets), aber alle sind damit scheinbar überfordert, nun meine Überlegungen und die Fragen dazu.
Die Endenergie wird etwa zwischen 15.000 und 25.000 liegen, ca. 20.000 - ist diese Annahme plausibel? Verlust etwas größer als bei Heinzkörpern direkt im Zimmer aber geringer als bei Pellets mit Schornstein.
Dank COP von 3,5 wären das dann ein Strombedarf von etwa 5700 kWh Strom. Da der "normale" Strom aber einen Primärenergiefaktor von 2,6 hat, müssen also etwa 2/3 davon per Photovoltaik erzeugt werden, bzw. da die Pellets-Heizung doch sehr gut unter dem Grenzwert war, grob 50%. Ist diese Überlegung auch noch richtig?

Dann muss aber die Erzeugung des PV-Stroms und der Verbrauch auf die Monate umverteilt werden. Ich hab also
1. Die Energie die man braucht, über Grad-Tag-Zahlen aus der Gegend vom dwd genommen und den Energeverbrauch Prozentual auf die Monate verteilt, dann kommt raus, dass im Januar etwa 16% und im August etwa 1% des Jahresverbrauchs anfällt. Kann man das so rechnen? Gibt es da offizielle Quellen?
2. ich hab bei einem Internetrechner den Monatsertrag der Photovoltaik berechnen lassen. Gibt es dafür offizielle Quellen.
3. Ich hab für jeden Monat das Minimum von Heizungsverbrauch und PV-Ertrag genommen und somit den Eigenanteil für jeden Monat, und in der Summe für das Jahr.
4. Da die Jahressumme des Eigenanteils größer als die obigen benötigten 50% war, war meine Einschätzung, dass es passt.

Also, nach dieser Rechnung war ich der Meinung, dass es klappen müsste.
Oder noch mal in anderen Zahlen:
nur 80% der Endenergie, COP von 3,5, 50% per Eigenerzeugung, dafür Primärenergiefaktor 13 mal schlechter, macht in meiner Rechnung ca. 1,5 ... also nach Primärenergieverbrauch 50% schlechter, aber das wäre laut Grenzwerten noch drin.

Und nun die alles entscheidende Frage:
Ist diese Rechnung grundsätzlich plausibel, oder habe ich irgendwo einen riesigen Denkfehler gemacht?
wapu
Ist neu hier!
 

Die Zahlen sind nur mal grob ... mir geht es nur darum
a) habe ich richtig (logisch) gedacht oder einen Denkfehler gemacht
b) gibt es für die Referenzwerte offizielle Quellen, oder sind die Werte von den genannten Quellen auch halbwegs brauchbar.
wapu
Ist neu hier!
 

 


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