rumor hat geschrieben:Das problem ist die brennstoffausnutzung! für jede kWh das ich elektrisch auf diesem weg erzeuge könnt ich 2-3 kwh thermisch erzeugen! Und die dinger lohnen sich nur wenn sie mindestens 2500 stunden jedes jahr laufen. Fürn ein oder zweifamilienhaus eher sinnlos, ab 1000m² aber ne überlegung wert, wenn der puffer groß genug ist und keine temperaturen jenseits der 70 grad gefordert werden.
Blockheizkraftwerke (BHKW) ist kein einfaches Thema -
aber wenn man sich damit beschäftigt auch nicht kompliziert.
Leider werden auf diesem Forum einige Dinge nicht ganz zufriedenstellend dargestellt. Daher einige Anmerkungen:
1. Es gibt auch
kleinere Mikro-BHKW-Anlagen, die für Ein- und Zweifamilienhäuser geeignet sind. Dies weisen dann meist eine elektrische Leistung unter 3 kW auf.
2. Dass BHKW-Anlagen keine Temperaturen jenseits der 70°C erbringen ist absoluter Blödsinn.
Es sind Heizwassertemperaturen von 80-90°C ohne Schwierigkeiten möglich. Die Rücklauftemperatur darf nicht über 70°C sein, da der Motor sonst überhitzt. Aber bei Temperaturen über 65°C sollte man eh erst mal die Hydraulik in Ordnung bringen.
3. Zum Thema, dass BHKW klimatechnisch wegen dem Einsatz von Erdgas oder Heizöl schlechter als Holz sind. Vorsicht - BHKW-Anlagen produzieren ja Strom - und der wird sonst zu großen Teilen in Kohle-Kraftwerken mit einer Effizienz von weniger als 40% hergestellt.
Daher hat beides als klimaschonende Technologie seine Berechtigung. Es gibt aber auch BHKW mit Biogas, Pflanzenöl und sogar mit Holz.
4.
Links sind nur für registrierte User sichtbar.. Dort wird auch das
Links sind nur für registrierte User sichtbar. erläutert.