Da ich mich ein bißchen mit brennstoffzellen auskenne, möchte ich auch hier meinen senf dazu abgeben :-)
Eine Brennstoffzelle nutzt die chemische Reaktionsenergie bei der Umwandlung von H2 + O2 => H20 und "produziert dadurch strom". Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) haben mehr Energie als die entsprechende Menge Wasser und man kann diese Differenz als elektrische Energie (Strom) nutzen. Diesen Strom kann man in eine elektroheizung schicken und das zimmer aufheizen.
@elfenbein: wasserstoff gibt es in der natur nicht im großen maßstab. wenn ich also mit strom wasserstoff herstelle (elektrolyse) und danach diesen wasserstoff wieder in strom umwandle (brennstoffzelle) hab ich nichts gewonnen, sondern ganz im gegenteil sehr viel verloren, denn der wirkungsgrad bei der elektrolyse ist 70% (Quelle: Links sind nur für registrierte User sichtbar. ) und der von der brennstoffzelle zwischen 30 und 40% (Quelle: Links sind nur für registrierte User sichtbar. ). Das bedeutet, dass von der ursprünglichen Energie gerade mal 28% (=0,7x0,4) übrig bleiben.
Ich denke das war verständlich.
Die Tatsache, dass man heute wasserstoff (H2) aus erdgas (CH4) herstellt, resultiert meiner meinung nach aus folgenden punkten:
-wasserstoff ist das kleinste molekül und entweicht aus jedem tank (diffusion)
-wasserstoff ist sehr explosionsfreudig
-erdgas gibt es sehr häufig in der natur, wasserstoff nicht
um wärme zu erzeugen macht es aber viel mehr sinn das erdgas direkt zu verbrennen als den wasserstoff daraus auszulösen und dann in der brennstoffzelle zu verbrennen. ausserdem muss das Kohlenstoffatom (C) im Erdgas (C H4) ebenso irgendwo hin:
CH4 => H2 + (Quelle: Links sind nur für registrierte User sichtbar. )
und da haben wir unser geliebtes CO2 wieder
damit stimme ich ecocasa vollständig zu.
viele grüße
oliver
