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Brennstoffzelle, wirtchaftlich?




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Brennstoffzelle, wirtchaftlich?

Beitragvon hein » 21.02.2007, 17:38

Ist eine Brennstoffzelle eigentlich in irgendeiner Weise wirtschaftlich? Ich meine aus Wasserstoff und Sauerstoff eltktrischen Strom und Wasser zu erzeugen klingt ja noch logisch...und vor allem so schön sauber :wink: . Aber die Herstellung von Wasserstoff und Sauerstoff verbraucht doch genaus so viel Energie (und Wasser) wie nachher wieder gewonnen wird. Wo also ist der Nutzen, oder mein Denkfehler?

Liebe Grüße

hein
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Beitragvon jochen73 » 18.04.2007, 21:45

Eine Brennstoffzelle ist, allgemein erklärt, ein elektrochemischer Stromerzeuger. Man könnte sie auch als Gasbetriebene Batterien bezeichnen. Durch kalte elektrochemische Verbrennung eines Gases (meistens Wasserstoff) wird eine Spannung erzeugt.

Brennstoffzellen eignen sich gut für den Antrieb von Autos. Neben einer geringeren Schadstoffemission gegenüber den herkömmlichen Motoren bieten Brennstoffzellen noch den entscheidenden Vorteil, das der Wirkungsgrad höher ist als bei Verbrennungsmotoren.

Der Verstromungswirkungsgrad bei einer Brennstoffzelle liegt bei ca. 40-65 %.
Zum Vergleich zu den Verbrennungsmotoren (Ottomotor 10-20 %, Dieselmotor 20-35%) liegt der Wirkungsgrad doch um einiges höher.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, das auch mehrere Zellen hintereinander geschaltet werden können.

Brennstoffzellen können sehr vielseitig eingesetzt werden : für Kraftwerke, stationäre Heizgeräte, Antriebe für Autos und Schiffe oder auch die Stromversorgung von Camcordern und Laptops.
jochen73
Kennt sich aus!
 

Beitragvon Ralle » 06.06.2008, 14:54

Hallo Jochen,

wäre es technisch auch möglich, einen Teil der Energie eines Einfamilienhauses auf diese Art zu erzeugen oder würde die Brennstoffzelle dann zu groß und viel Raum einnehmen? Wie viel von welcher Energie müsste aufgewendet werden, damit die Brennstoffzelle andersherum wieder Leistung liefert und wie ist das Verhältnis?
Also, das was du bezüglich eines Antriebs für Autos und andere Fahrzeuge beschrieben hast, klingt sehr gut, aber wie ist es in der praktischen Anwendung?
Wenn kleine Brennstoffzellen in Elektrogeräten installiert sind, wie sorgen sie dann für einen sparsameren Verbrauch?

Du scheinst dich ja wirklich sehr gut auszukennen. Ich hoffe, ich bin dir mit diesen vielen Fragen nicht lästig.

Gruß
Ralle
Ralle
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Beitragvon usRike » 23.06.2008, 12:43

Hallo Ralle, hallo Jochen,

die Frage von Ralle würde mich auch interessieren. Wir überlegen schon seit längerem, was wir tun können, um Energie wirtschaftlich und ökologisch zu erzeugen. Deshalb, Jochen, könntest du vielleicht noch einige Informationen dazu geben? Würde sich diese Technik nicht eigentlich auch gut für den Einsatz in Hybridautos eignen? Aber so, wie ich dich verstehe, ist die Energie für den Antrieb eines Autos, das sich sowieso immer in Bewegung befindet, wohl das äußerste, was eine Brennstoffzelle nach aktueller Technik leisten kann, oder? Der Energiebedarf eines ganzen Einfamilienhauses dürfte dadurch vielleicht nicht abgedeckt werden können.

LG
usrike
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Beitragvon rumor » 25.09.2008, 21:50

Hallo, ich misch mich jetzt einfach mal ein :)

Einige Heizgerätehersteller arbeiten (direkt oder indirekt) mit der automobilindustrie zusammen. vissmann zum beispiel will in den nächsten 6 jahren die brennstoffzelle mit erdgaseinspeisung zur beheizung des hauses und zur grundstromversorgung auf den markt bringen. der vorteil wäre hierbei das ich extrem flexibel bin, der nachteil wäre der geringe wirkungsgrad, doch auch das soll sich bis dahin ändern.

gruss rumor
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Beitragvon jörg » 14.01.2009, 18:31

Hallo dazu mal meine Antwort.

Wie schon gesagt wurde ist die Herstellung von Wasserstoff sehr energieaufwendig
Die Brennstoffzelle würde sich also nur Lohnen und der Umwelt Helfen wen diese Energie aus Regenerativer erzeugt wird also Wind Wasser Sonnen oder Geothermie
Nur so mal als Beispiel eine Windkraftanlage kostet ca. 1 Mio. bei 30 000 wären das also 30 Mrd.(denken wir mal dran was der Bund gerade Den Banken zu Verfügung stehlt) nun werden einige sagen ja man kann doch nicht 30 000 Windräder bauen wie sieht das den aus

Nun da kann ich nur sagen mir sind 30 000 Windräder lieber die nicht schön aussehen als ein Kohlekraftwerk was Jahr Für Jahr tausende von Tonnen an CO2 in die Luft bläst
Zumal man ja nicht nur Wind anlagen bauen muss was ist mit alten Wasser Mühlehn Kleine Kraftwerke an Flüssen und Bächen da würden jede menge MWH zusammen kommen wovon man dann den Wasserstoff herstellen könnte mit den man dann die Autos betreibt das ganze würde ca. 5 Jahre dauern das heißt die Autoindustrie könnte dann in 5 Jahren anfangen nur noch Brennstoffzellen antriebe zu bauen das heißt weiter das Frühestens in 20 Jahren das letzte Auto mit Verbrungemotor von der Straße ist laut Experten reichen unsre Ölreserven noch ca. 60 Jahre wenn man bedenkt was noch alles aus Öl Gewonnen wird ist es eigentlich zu schade es einfach zu verbrennen oder ?
jörg
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Beitragvon rumor » 15.01.2009, 15:04

Brennstoffzellen können aber nicht nur strom herstellen, sie können auch wasserstoff herstellen, also zum beispiel tagsüber wenn solarstrom anfällt, oder wenns windig ist kann der überschuss in wasserstoff umgewandelt werden, gelagert und später wieder umgewandelt. Ausserdem wird immer weiter geforscht, an immer bessseren wirkungsgraden :)
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Beitragvon jörg » 15.01.2009, 17:21

Sicher aber für die benötigen mengen reicht es halt nicht und es hat nun mal wenig sinn Wasserstoff aus Atom oder Kohlestrom zugewinnen weil ich dann halt die Co2 Menge die ich bei den Autos einspare über die Kraftwerke rauschmiese .
Und über AKW brauch man ja nicht reden oder ? ich den das kann sollten wir besser können
jörg
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Beitragvon soest6 » 30.01.2009, 18:57

Für mobile Insel Lösungen eine schöne sache,
die Überlegung das da nur Wasser raus kommt ist natürlich schön,
aber Wasserstoff gibt es nicht in Natürlicherform,
er muss aus Erdöl, Gas, Methan, Alkohol, mit viel Energieverlust,
oder aus Wasser mit noch viel größerm Verlust ... erzeugt werden.


Sehr gut Infos zu Technik, Wirkungsgrad, Preisen usw. gibts hier:

Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Der Wirkungsgrad in dem Wiki geht bis 48% wohl gemerkt eine optimierter Brennstoffzelle unter Laborbedingungen ...

Die gesamte Kette,
von der Herstellung des Wasserstoff aus Wasser bis am Ende 1KWh Elektrische Energie raus kommt liegt bei, dz. ca. 8:1,
d.H.: man muß erst 8Teile vernichten,
um 1Teil raus zu bekommen ...

7Teile
kommen auf den Müll ! , in die Umwelt,
oder sonst irgend wohin ! ! !

eine echt tolle Energievernichtungsmaschine ! ! !

Weil eine Lobby, die schon viel Geld in die Wasserstofftechnik investiert hat, auf beigen und brechen, ihre Gelder wieder erwirtschaften will ...,
werden in der Zukunft wahrscheinlich viele KWh vernichtet.

mit umweltfreundlichen Grüßen S.
soest6
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Beitragvon rumor » 01.02.2009, 09:44

Bei uns in mannheim sind jetz erdgas- brennstoffzellen in betrieb gegenagen, als projekt und feldtest... Bin mal gespannt.

p.s. es handelt sich um hochtemperaturzellen
rumor
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Beitragvon jörg » 05.02.2009, 18:59

Hallo Soest also das mit denn Wasserstoff ist so nicht ganz richtig sicher ich brauche derzeit fremde Energie träger um Wasserstoff herzustellen ist ja ganz einfach Elektrolyse man "man trenne wasser und Saustoff und ich habe Wasserstoff klar ist der jetzige weg nicht der richtige deshalb sagte ich das Wasserstoff nur ein sinn hat wenn ich die Energie dafür aus regenerative Energie also wind wasser Sonne Geothermi
jörg
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Beitragvon rumor » 07.02.2009, 09:33

Also ich kenn zurzeit folgende arten von brennstoffzellen die funktionieren: H² und erdgas das in H² und O² gespaltet wird.

Was du schreibst entspricht aber leider vollkommen der wahrheit.

Wenn H² hergestellt wird sollte es tatsächlich über PV, was aber sehr undbeständig ist in unseren breitengraden, oder besser wie von dir geschrieben über Geothermiekraftwerke die bei uns sehr gut gehen würden, gemacht werden.

Hier noch ne intressante zahl:

Um aus einem liter Rohöl das benzin usw rauszudestilieren muss man 3 liter öl verbrennen (sozusagen).

Der faktor liegt also bei 3 : 1, sprich 33%
rumor
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Beitragvon jörg » 07.02.2009, 11:12

ja genau und dann erhalte ich nur ca. 35% vom Sprit die ich in Bewegungsenergie umsetze der Rest ist Reibung und wärme
Und du darfst nicht die Energie vergessen die aufgebracht werden muss um es überhaupt zu fördern hast du mal denn bericht über diese Ölsand Mienen in Kanada und Alaska gesehen das ich das lohnt ist ein wunder von der Zerstörung der Natur wollen wir gar nicht reden da bin ich mit meiner Vorstellung von 30 000 Windrädern ja harmlos

Fakt ist es wäre möglich Brennstoffzellen antriebe im großen umfang zu nutzen und zu betreiben ohne auf Vorziele Brennstoffe zu verbrauchen
jörg
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Beitragvon andimilli » 11.11.2009, 15:20

Hallo Leute,

kann mir jemand informationen zur Berechnung des Wirkungsgrades der
PEM Brennstoffzelle liefern. Versuche vergeblich informationen zu finden.

Danke
andimilli
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