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Dachsanierung nach aktuellen Standards?

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Dachsanierung nach aktuellen Standards?

Unser Haus kommt so langsam in die Jahre, man kennt das eh. Häuser sind Projekte, die kein Ende haben.
Eigentlich wollten wir als nächstes die Fassade renovieren, aber jetzt im Winter ist es recht klar geworden, dass die Dachsanierung ein dringenderes Projekt ist. Wenn möglich würden wir das gerne mit Beginn des Sommers in Angriff nehmen.

Auf was muss man achten, wenn man eine Dachsanierung nach aktuellen Standards durchführen möchte? Wenn möglich würden wir dadurch auch gerne in den kommenden Jahren Energiekosten einsparen können.
osiris
Seit kurzem dabei!
 

Ausgebaut oder "Speicher"?
Gruß

Socko

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Socko
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Bislang nur ein Speicher, soll aber im Zuge der Dachsanierung auch ausgebaut werden.

Vor Jahren habe ich mal in Spanien in einem schlecht isolierten Dachgeschosszimmer gewohnt, das war phasenweise richtig unangenehm. Bei unserem Haus sollte das besser gelingen, die Wärme im Winter im Raum zu halten und im Sommer sollte das Dach die Hitze abweisen.
osiris
Seit kurzem dabei!
 

Am besten mit Holz oder OSB-Platten. Damit ergibt sich eine hohe Temperaturdämpfung.

Wie ist denn der "Dachaufbau", Dachpfanne, Wetterschutzfolie, ....., Dachboden?
Gruß

Socko

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Socko
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Es handelt sich um ein Satteldach, das mit verhältnismäßig alten Ziegeln gedeckt ist. Unten drunter befindet sich die Dachlattung mit so genannten Unterspannbahnen. Ich weiß, die werden heutzutage fast nur mehr bei nicht ausgebauten Dachböden verwendet. Darunter dann die Sparren und soweit ich weiß nur eine einfache Dämmschicht.

Ich habe jetzt gelesen, dass man sowohl mit neuen Ziegeln, als auch mit einer Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung viel erreicht werden kann. Und dann noch zur Lattung eine Dachschalung, beispielsweise mit Holzfaserplatten, hattest du das gemeint?
osiris
Seit kurzem dabei!
 

Bei uns steht heuer ebenfalls die Dachsanierung an einem Satteldach an. Bei uns ist das deshalb, weil es im Sommer vor allem am Dachboden viel zu heiß geworden ist, notwendig geworden. Nach rund 20 Jahren ist es denk ich legitim, auch es natürlich nervig ist...

Wir haben uns daher am vorletzten Wochenende auf der Bauen & Energie Messe in Wien nach Ziegeln umgesehen und dürften mit den Figaro Deluxe von Tondach fündig geworden sein.
lweiß
Seit kurzem dabei!
 

osiris hat geschrieben:Es handelt sich um ein Satteldach, das mit verhältnismäßig alten Ziegeln gedeckt ist. Unten drunter befindet sich die Dachlattung mit so genannten Unterspannbahnen. Ich weiß, die werden heutzutage fast nur mehr bei nicht ausgebauten Dachböden verwendet. Darunter dann die Sparren und soweit ich weiß nur eine einfache Dämmschicht.

Ich habe jetzt gelesen, dass man sowohl mit neuen Ziegeln, als auch mit einer Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung viel erreicht werden kann. Und dann noch zur Lattung eine Dachschalung, beispielsweise mit Holzfaserplatten, hattest du das gemeint?



Dieser Dachaufbau ist gut. Es ist das so genannte "Kaltdach". Im Gegensatz zum "Warmdach" kann die Feuchte gut aus dem Aufbau heraus.

Ich würde jetzt einfach Holzfaserplatte von innen setzen dann noch mal eine starke Dampfbremse von innen und dann wieder von innen OSB-Platte. Es geht dir ja um Wärme- und Kälteschutz. Da muss man "träge" Dämmstoffe nutzen und darf die Feuchtediffusion nicht vergessen.
Gruß

Socko

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Socko
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Dieser Dachaufbau ist gut. Es ist das so genannte "Kaltdach". Im Gegensatz zum "Warmdach" kann die Feuchte gut aus dem Aufbau heraus.

Freut mich zu hören, das klingt schon mal positiv!

Ich würde jetzt einfach Holzfaserplatte von innen setzen dann noch mal eine starke Dampfbremse von innen und dann wieder von innen OSB-Platte. Es geht dir ja um Wärme- und Kälteschutz. Da muss man "träge" Dämmstoffe nutzen und darf die Feuchtediffusion nicht vergessen.

Sowas in die Richtung habe ich schon gelesen, werde mich mal intensiver in die Materie einlesen. Kannst du mir vielleicht noch ein Beispiel geben, was träge Dämmstoffe sind?

Bei uns steht heuer ebenfalls die Dachsanierung an einem Satteldach an. Bei uns ist das deshalb, weil es im Sommer vor allem am Dachboden viel zu heiß geworden ist, notwendig geworden.

Das heißt ihr erhofft euch durch die neuen Ziegel ein angenehmeres Raumklima? Warum ist eure Wahl auf Tondach gefallen, was sind da die Vorteile?
osiris
Seit kurzem dabei!
 

Genauso ist es... Wir erhoffen uns wesentliche Verbesserungen beim Wärme-Eintritt sowie beim Wärme-Austritt.

Darüber hinaus haben wir uns sagen lassen, dass die Ziegeln von Tondach grundsätzlich 100 Jahre halten sollen.
lweiß
Seit kurzem dabei!
 

Das mit der Lebensdauer habe ich auch in Erfahrung gebracht und, was vielleicht auch nicht uninteressant ist, der Hersteller bietet 33 Jahre Garantie auf seine Ziegel.

Wir werden uns demnächst mal mit einem Dachdecker zusammensetzen und uns da noch umfassender beraten lassen, nicht nur was das Dach selbst angeht, sondern auch im Bezug auf mögliche Förderungen.
osiris
Seit kurzem dabei!
 

Danke für die Info, das hatte ich nicht realisiert... Aber die 33 Jahre Garantie sprechen denk ich ebenfalls für Qualität.

Was mich aber noch interessieren würde... Kann man sich auch irgendwie gegen höhere Gewalt absichern?
lweiß
Seit kurzem dabei!
 

Also soweit ich gelesen habe, kann man sich nicht gegen alle höheren Gewalten absichern, das wäre ja wirklich ein bisschen viel verlangt. Es gibt aber eine Zusatzgarantie für alle Tondach-Flächen-Ziegel, die Frostschäden aufweisen, die auf Materialmängel zurückzuführen sind, das schon. Wegen der Garantiebedingungen würde ich vor dem Kauf aber auf jeden Fall selbst nochmal nachlesen.
osiris
Seit kurzem dabei!
 

Ich würde auch den Dachbereich gründlich dämmen. Soll es da geheizt werden? Auch wenn nicht, Links sind nur für registrierte User sichtbar. - wir wollen ja den sogenannten Wärmbrücken keine Chance geben!!!
AnneK
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Meist auch gewerblich.

:shock:
Gruß

Socko

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