Hallo Experten und Heimwerker!
Ich weiß, dass das Thema der fachgerechten Dämmung der obersten Geschossdecke hier im Forum und im gesamten www zu genüge thematisiert wird, aber ich habe noch keine adequate Antwort gefunden.
Wir haben 2009 ein Haus Bj. 1980 gekauft, 45° Satteldach.
Der Voreigentümer hat in 2008 die oberste Geschossdecke gedämmt.
Aufbau vom Wohnraum zum Dachboden (begehbarer Lagerraum):
- Rigips / 9,5mm -> Klemmfilz / 180mm (zwischen Kehlbalken) -> 20mm Spanplatte
Leider fehlt, m. E. die Dampfbremse oder -sperre zwischen Rigipsdecke und Klemmfilz, so dass wir derzeit mit Tauwasser an der Unterspannbahn (zu den Dachziegeln) zu kämpfen haben.
Ich möchte die Dampfbremse jetzt nachträglich anbringen.
Kann ich die Dampfbremse von "oben" auf die Rigipsplatte um die Kehlbalken anbringen und anschließend den Klemmfilz wieder drauflegen (U-förmig)?
Desweiteren wollen wir die Abseite im OG dämmen. Das OG bzw. der Kniestock besteht aus Trockenbauelementen, in der Abseite ohne Dämmung.
Lediglich die Dachschräge ist mit alukaschierter Steinwolle gedämmt.
Trotzdem sind die Kniestockwände innenraumseitig sehr kalt.
Muss ich hier etwas beachten hinsichtlich Dampfbremse oder kann ich einfach Klemmfilz zwischen die Balken an die Trockenbauelemente drücken?
Ich danke euch recht herzlich für eure Ratschläge!
Stefan
