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DAS-NULL-ENERGIE-HAUS.DE

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DAS-NULL-ENERGIE-HAUS.DE

Hallo Zusammen,
ich habe seit 2006 Erfahrungen mit der Planung und
Realisierung von NULL - ENERGIE - HÄUSERN und beantworte
hier sehr gern Eure Fragen.

:wink: Michael
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Michael
Ist neu hier!
 

Hi,

Du hast ja in dem anderen Forum geschrieben dass man im Grund neu bauen müsste um alternative Energien zu nutzen. Angenommen man baut neu, wie sieht das denn mit einer staatlichen Förderung aus wenn man Solar und Erdwärme nutzen will?
wildflower
Kennt sich aus!
 

Hi Wildflower,

ja Förderungen gibt es reichlich und zwar gibt es so viel,
dass man bei richtiger Gestaltung fast von einer
Überförderung reden kann. Zum Beispiel lassen sich im
Neubaubereich nutzen:

1. KFW Mittel für guten Wärmeschutz, Wohnwirtschaft und Solarvoltaik
2. Die Einspeisevergütung
3. Sondertarife für Wärmetauscher
4. Steuereffekte

Hoffe soweit geholfen zu haben.
Michael
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Michael
Ist neu hier!
 

Hi,

Danke für deine Hilfe. Dann sollte man sich das vielleicht wirklich mal ausrechnen, und dann entscheiden ob man das alte Haus nicht verkauft, und dann neu baut. Nur wer kauft ein Haus dass nicht auf dem neuesten technischen Stand ist, gerade jetzt bei den steigenden Energiepreisen...Ich denke das Problem werden wohl mehrere haben.
wildflower
Kennt sich aus!
 

Hi ,

ja steigende Energiepreise werden "energetisch schlechte Häuser" im Preis fallen lassen. Verkaufbar sind diese Häuser heute sowieso
nur noch an Energiepreisignoranten.

Die Frage ist doch die:

Was bekommst Du für dein Haus heute? Ölpreis: USD 90.00/Barrel
Was bekommst Du für dein Haus in 10 Jahren?
Welchen Ölpreis sehen wir in 10 Jahren? 250 USD?

Du brauchst also viel Mut(Geld) oder einen Ignoranten. :wink:

Schönes WE Michael
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Michael
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Hallo Michael,

mich würde die technische Seite auch mal etwas mehr interessieren. Welche technischen Details sind installiert und wie genau funktioniert das Zusammenspiel? Hast die Bezuschussung gut und problemlos geklappt?

Wie genau ist denn deine Ersparnis an Strom und Gas? oder verwendest du überhaupt kein Gas mehr?

Ich weiß, ich bin sehr neugierig. Aber man liest ja sehr viel über das Thema, meist ist es aber entweder nur oberflächlich oder dann gleich so extrem technisch, dass der Laie auch nicht mehr weiß, was los ist. So direkte Erfahrungsberichte finde ich immer viel interessanter.

Gruß
usfarina
usfarina
Kennt sich aus!
 

..die Idee ist auf jeden Fall gut mit der Photovoltaik, aber wenn man jetzt noch ein wirklich gutes Haus bauen würde, wär die Bilanz noch ganz anders:
Wenn ich sehe, daß der Stromzähler bei einem Neubau fast 4.000,-kWh/a für den reinen Wärmepumpenstrom bei Erdwärme anzeigt dann ist das viel zu viel ! Die Photovoltaik steht völlig unabhängig von dem eigentlichen Haus, hängt halt nur zufällig auf dem Dach statt auf der nächsten Bauernscheune und wird auch unabhängig vom eigentlichen Haus finanziert.
Das Haus ist also kein Nullenergiehaus sondern mehr oder weniger EnEV-Standard und wird kompensiert von einer technisch davon völlig unabhängigen technischen Maßnahme ....

ich find das insgesamt gut, man soll nur die Übersicht behalten und nicht vor Bewunderung erstarren :wink:
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
Wohnt hier!
 

Öhm, es gibt auch Energie-Plus-Häuser.
Wo soll denn das Problem in der Planung sein ???

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Ich würde auch behaupten, das gute Planer gar kein Problem mit dem Sanieren im Bestand haben. Absehen davon, das viele private Haushalte mit dieser Einstellung ruiniert wären, wenn die bestehenden Häuser (Anlagevermögen) für wertlos erklärt würden.

Auch wäre es für unsere Umwelt / Klima ein "planerischer" Tiefflug, wenn alle Architekten so denken würden.

Mal von kulturellen Aspekten ganz abgesehen.

Ich trinke noch immer mein Bier ganz gerne, in einer gemütlichen Altstadt Kneipe. Und wenn mir trotz des Input kalt wird, kann ich mir noch immer mein Gegenüber schön trinken. :D
Magic
Seit kurzem dabei!
 

Magic hat geschrieben:Öhm, es gibt auch Energie-Plus-Häuser.
Wo soll denn das Problem in der Planung sein ???

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Ich würde auch behaupten, das gute Planer gar kein Problem mit dem Sanieren im Bestand haben. Absehen davon, das viele private Haushalte mit dieser Einstellung ruiniert wären, wenn die bestehenden Häuser (Anlagevermögen) für wertlos erklärt würden.

Auch wäre es für unsere Umwelt / Klima ein "planerischer" Tiefflug, wenn alle Architekten so denken würden.

Mal von kulturellen Aspekten ganz abgesehen.

Ich trinke noch immer mein Bier ganz gerne, in einer gemütlichen Altstadt Kneipe. Und wenn mir trotz des Input kalt wird, kann ich mir noch immer mein Gegenüber schön trinken. :D


moin magic,
mein letzter Beitrag bezog sich auf die in dem Anfangsbeitrag verlinkten Neubauten und nicht auf Altbauten. Auch nur deshalb die Ansage, daß man da von Anfang an konsequenter hätte sein können oder müssen wenn man so viel Wind darum macht 8)
Ich hab überhaupt nichts gegen sinnvolle Sanierung im Bestand!
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
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@ecocasa
ich beziehe mich auf das EP, nicht deinen Kommentar.

Allerdings gehört die PV schon zum Haus, auch wenn sie nicht auf diesem montiert ist. Die kann auch im Garten stehen, Hauptsache sie dient primär dem Haus. Die Energie könnte auch in Wasserstofftanks gespeichert werden und sekundär einen PKW mit Strom versorgen.

Allerdings wüsste ich jetzt nicht, ob der PKW-Versorgung auch in die DIN 32736 zählt.
Zukünftig sicherlich zur DIN 15221, insbesondere bei Gewerbetrieben.
Magic
Seit kurzem dabei!