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Dezentrale Lüftungsanlagen




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Re: Dezentrale Lüftungsanlagen

Beitragvon ecocasa » 30.05.2010, 08:38

hixxxxx hat geschrieben:Um auf den Boden der Fakten zurückzukehren:
1) 6Watt dezentral vs 150Watt zentral: Die Zentralen müssen die Luft über zig Meter zum Zielort pressen/saugen. Normal wird Luft in Feuchträumen entnomen und in Wohnräumen reingepresst. Es muss also ein gewisser Druckgradient aufrechterhalten bleiben. Die dezentralen müssen die Luft vieleicht 1 m pressen, und der Kreislauf ist im gleichen Raum. Ohne mein Physikbuch bemüht zu haben, klingt das für mich daher plausible dass die dezentralen 4 mal effizienter sind was die elektr. Leistung angeht.
2) Der Vergleich zentral/dezentral hinkt prinzipiell: Ich wohne in einer "schwierigen Altbausituation" (übrigends etwas ganz normales). Für den Preis von 10 dezentralen Analgen kann ich mir keine zentrale Anlage PLUS Neubau leisten! Abgesehen davon gefällt mir mein Altbau und will garnicht hier weg.
3) Ich brauche gar keine 10 Anlagen, denn die meisten Zimmer sind ok wie sie sind...
Viele Grüße
xih


....erster Beitrag, anonym, keinerlei Kontaktdaten hinterlegt...... da muß ich über die Qualität der Aussage gar keinen Kommentar mehr schreiben!
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
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Beitragvon hixxxxx » 12.09.2010, 16:01

Wow, was ein Argument :) . Was haben physikalische Fakten mit Kontaktdaten zu tun?
hixxxxx
Ist neu hier!
 

Beitragvon ecocasa » 12.09.2010, 16:28

hixxxxx hat geschrieben:Wow, was ein Argument :) . Was haben physikalische Fakten mit Kontaktdaten zu tun?

...dann eben noch mal ausführlicher:
Eine gute zentrale Anlage hat mit EC-Ventilatoren und einem ordentlich dimensionierten Rohrsystem keinesfalls die behaupteten 150 Watt Leistungsaufnahme im Normalbetrieb sondern deutlich weniger als die Hälfte.
Diese Anlage schafft aber auch eine Querlüftung durch das ganze Haus hindurch und dazu eine wesentlich wirksamere Wärmerückgewinnung die die Leistungsaufnahme der Ventilatoren gut übersteigt, dazu noch eine wirkungsvolle Filterung mit großflächigen Filtern, auf Wunsch auch Pollenfilter etc.....
Die behaupteten 7 Watt einer dezentralen Anlage halte ich auf jeden Fall für weitaus zu optimistisch wenn ich eine entsprechende Luftmenge annehme, Ein Wohnraum braucht immerhin ca. 40 cbm/h, eine Küche deutlich mehr ....... Wenn ein Haus von einer Familie komplett bewohnt wird ist meist 150 oder mehr cbm/h oder mehr nötig..... da müssen dann ganz viele 7-Watt-Propellerchen herumwühlen!
Und was ist mit der stehenden Luft in den diversen Räumen, Fluren etc. die nicht durchströmt werden? ...... es ist einfach nicht vergleichbar mit einer "richtigen" Lüftungsanlage.
Nur mal zum Klarstellen: es gibt bestimmt Situationen, in der so ein kleiner dezentraler Lüfter einen Sinn macht, das will ich gar nicht bestreiten, aber meistens ist das eben nicht so und wenn ich bei einem Neubau dann an den Wänden aussen die auffälligen Kästen sehe die aussehen wie überdimensionierte häßliche Gartenlampen ......das geht gar nicht!, pardon, aber bauen hat auch was mit Kunst zu tun, sollte es jedenfalls!
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon pg03 » 04.11.2010, 11:15

Hallo,
ich bin ebenfalls neu und beschäftige mich erst seid kurzem mit dem Thema. In meinem Haus (Bau aus den 50ern) mit Doppelhohl-Bimssteinen?! ist von aussen in dem 70ern eine dicke Schicht Capelast (von Caperol) aufgebracht worden. Vor 10 Jahren (Einzug) habe ich die Fenster ausgewechselt (1.1 K Wert) - Hatte auch nie Probleme bis auf verschimmelte Silikonfugen an den Fenstern. Da mein Sohn aber unter Asthma leidet, sagte der Kinderarzt (Raumthemperatur im Schlafzimmer) senken. Jetzt habe ich seit 1 Woche Schimmel in den Zimmerecke (Aussenwände) entdeckt. Baugutachter angerufen - der hat gesehen und gemessen und bei 18C Raumthemp. war in den Ecken nur 13C => Kondenswasserschimmel. Aussendämmung ist 1. nicht möglich (Denkmalschutz) 2. extrem teuer wg. dem Capelast.
Unser bisheriger Plan ist, die Stellen bzw. ganze Wände den vorhandenen Gipsputz abschlagen und mit mineralischem Putz erneuern. Dann Einbau von dezentralen Lüftern mit Wärmerückgewinnung und wieder mehr heizen. Die Kältebrücken sind damit zwar nicht beseitigt aber die Luftfeuchte müsste doch stark gesenkt werden - oder?!

Frage:
1. Ist das ausreichend?
2. Worauf muss ich bei den Anlagen achten. Ich habe Preisunterschiede von 300 - 1200 pro Gerät gesehen. Kann mir jemand Adressen von guten Herstellern geben, bzw. gibt es Testberichte..
Gerne auch per mail an koeln.freund (at) googlemail.com
Viele Dank
Alex
pg03
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