logo hat geschrieben:Hallo,
dass eine zentrale Wärmerückgewinnung im Wohnhaus immer die bessere Lösung ist, ist wohl allen klar. Jedoch bei bestehenden Gebäuden ist dieser Einbau nicht immer möglich. Auch wird sehr oft nicht das ganze Haus mit diesen Anlagen ausgestattet, sondern nur die Hauptwohnräume, bzw. nur eine Etage. Die Wärmerückgewinnung von ca. 70% bis 91 % entstammen Seriösen anerkannten Messungen, die nicht bei Hänsel und Gretel gemacht wurden. Die Anschlussleistung von 2 bis 6 Watt sind offizielle Angaben. Keine Firma würde wohl hier falsche Angaben machen, sind diese doch mit einfachsten Mitteln nachzuweisen. Gerne gebe ich Firmennamen von solchen Anlagen weiter, aber nicht in diesem Rahmen. Dies sollte schließlich keine Werbeplattform sein, sondern ein reiner Meinungs- und Wissensaustausch.
Ich habe auch Verständnis, dass ein Unternehmer seine Produkte als die besseren bezeichnet.
Den Stil des Unternehmers, Herrn Kuschow, der anscheinend WRG-Anlagen im Verkaufsprogramm hat, möchte ich nicht bewerten. Bei jedem Kommentar auf meinen Internetauftritt zu verweisen, sagt auch einiges aus.
Jeder Fachmann kann die dezentrale Wärmerückgewinnungsanlage als durchaus gute Alternative bei geringem Einbauaufwand bestätigen.
Übrigens: Auch ich bin Unternehmer, aber mein Motto lautet, kein anderes Produkt schlecht zu reden, da dies kein gutes Verkaufsargument ist. Ich vertreibe aber keine Wärmerückgewinnungsanlagen, kann also unbelastet meine Meinung kundtun.
Es grüßt logo
...pardon, wenn das vielleicht falsch angekommen ist, aber ich vertrete nicht bestimmte festgelegte Produkte sondern plane zusammen mit meinen Bauherren möglichst optimale Energiespar- und Passivhäuser. Insofern ist mir eine Übersicht über möglichst viele marktgängige Systeme ganz wichtig, damit wir tatsächlich die jeweils optimalen Geräte wählen können!
Diese kleinen Einzelgeräte haben ja durchaus ihre Existenzberechtigung, nur können sie niemals das leisten, was eine für die Wohneinheit richtig geplante Lüftungsanlage kann, insbesondere die Durchströmung des gesamten Volumens der Wohnung ist damit nicht gewährleistet und so werden Feuchtigkeits- und Geruchsbelastungen nur punktuell gemindert. Der Aufwand steigt auch ganz erheblich, wenn man mit vernetzten Schaltungen derartiger Geräte eine Gesamtbelüftung hinzukriegen versucht. Eine erhebliche Anzahl von Geräten pro Wohnung ist dann nötig und eine ebenso große Anzahl von Kernbohrungen in der Gebäudekonstruktion. Wenn ich das dann zusammenaddiere habe ich keine geringeren Kosten als bei einer intelligent geplanten zentralen Anlage.
Und was die Leistungsaufnahme betrifft: ist die Angabe 2 - 6 Watt für die Steuerung oder für den Ventilator ? Ich glaube kaum, daß man 40 m³/h mit 6 Watt bewältigen kann (bei welcher ext. Pressung?). Die guten zentralen Wärmetauscher nehmen in einer kleinen Variante für 150 m³/h ca. 100 Watt auf ......wenn ich diese verifizierbaren Angaben mit den Behauptungen für die kleinen Einzellüfter vergleiche, müssten die dann gut 4 mal so effizient sein

irgendetwas ist da also faul

......ich mache also keine Mitbewerber schlecht, sondern hinterfrage nur die Behauptungen

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Gruß
Arno Kuschow