Das hört sich ganz klassisch an, leider
Luftheizung ist auch im Passivhaus grenzwertig, in jedem gut gedämmten Haus unterhalb des Passivstandards eine Katastrofe!
Ich sage das nicht, weil ich von Passivhäusern abraten möchte, ganz im Gegenteil, man muß sie nur gebrauchstüchtig bauen!
Zur Erläuterung: Die normale Lüftungsanlage ist ausgelegt auf höchstens einen halben Luftwechsel pro Stunde. Man kann also nur diese Luftmenge auf eine Temperatur bringen die unterhalb der Staubverschwelungstemperatur ist, also ca. 45 °C . Die nach dem Wärmetauscher der Lüftung ja schon knapp 20°C warme Luft wird also um höchstens 25°C erwärmt, wenn es der Heizungswärmetauscher überhaupt schafft....... wenn ich jetzt eine normale Luftmenge eines EFH nehme, die Menge Energie die das dünne Medium Luft überhaupt transportieren kann ..... dann komme ich auf eine mögliche Heizleistung über die Lüftung von etwas mehr als einem kW ...... und das reicht bei aussen richtig Winter eben nicht aus!
Wenn dann die Luft tatsächlich nur mit 23°C aus den Zuluftventilen kommt ist u.U. noch mehr faul, kann aber auch daran liegen, daß die Lüftungsrohre innerhalb des Hauses nicht gedämmt sind und schon auf dem Weg im zu kalten Haus einen Teil Wärme ungeordnet abgeben....
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nach meiner Sichtweise und konkreter langjähriger Erfahrung im Bau von energieeffizienten Häusern würde ich immer eine Flächenheizung einsetzen, zudem mit ausreichend Speichermasse als Bauteilaktivierung...... mit dem Pelletofen kann man aber auch auf einem höheren Temperaturniveau mit Heizkörpern arbeiten, der Vorlauf ist ja sowieso da.......
Im Detail müsst Ihr aber einen kompetenten Menschen vor Ort holen zur Klärung der Angelegenheit, alles hier im Forum ist natürlich nur unter Vorbehalt richtig, ohne die konkrete Ortskenntnis!
Gruß
Arno Kuschow