Energie & Sparen 2012


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Geothermie

Die Geothermie ist ein anderer Begriff für Erdwärme, genau genommen für die Wärme, die im oberen Bereich der Erdkruste gespeichert ist. In der heutigen Zeit werden die Energie-Ressourcen langsam aber sicher knapp, so dass der Bedarf an alternativen Energiequellen immer größer wird. Aus Erdwärme gewonnene Energie gehört zu den erneuerbaren Energien, da sie einerseits aus Zeiten vor der Entstehung der Erde stammt und andererseits durch radioaktive Zerfallsprozesse innerhalb der Erdkruste erzeugt werden, die schon seit unfassbar langer Zeit im Gang sind.

Erdwärme kann zum Heizen genutzt werden, sie kann aber auch in elektrischen Strom umgewandelt und somit für alle möglichen Zwecke genutzt werden. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten die Geothermie für die Gewinnung von Energie zu nutzen, wobei man hauptsächlich danach unterscheidet, ob oberflächennahe Geothermie oder tiefe Geothermie zum Einsatz kommt. Die folgenden Artikel dieser Kategorie beschäftigen sich mit verschiedenen Unterthemen der Geothermie und ihrer Nutzung zur Energiegewinnung.

Wie genau gewinnt man eigentlich Energie aus Erdwärme? Wie ist eine geothermische Anlage aufgebaut? Was sind die Vor- und Nachteile der Nutzung von Erdwärme? Und was muss man sonst beachten? Die nachfolgenden Seiten enthalten viele interessante Informationen zur Geothermie und der aus ihr gewonnenen Energie.

Erdwärme

Als Erdwärme – Geothermie – wird die im oberen, zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme bezeichnet. Der Begriff umfasst dabei die in der Erde gespeicherte Energie, soweit diese entzogen und genutzt werden kann. Die Erdwärme zählt somit zu den regenerativen Energien, und stammt dabei zum Teil aus der Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung, zum ...

Tiefenbohrung

Erdsonden die für die Gewinnung von Energie aus Erdwärme verwendet werden bringt man mittels einer Tiefenbohrung in das Erdreich ein. Erdsonden ermöglichen die Verwendung von Erdreich- bzw. Wasser-Wärmepumpen. Heute ist es möglich eine Tiefenbohrung auch auf kleinen Grundstücken anzuwenden, denn pro Kilowatt Heizleistung aus Erdwärme sind in der Regel nur 12-15 Meter an Tiefenbohrung notwendig. ...

Erdwärmetauscher

Ein Erdwärmetauscher besteht aus Rohren, die fast horizontal im frostfreien Erdreich verlegt werden. In den meisten Fällen haben die Rohre eine Länge von 30-50 Metern, wobei die Länge der Rohre kaum einen Einfluss auf die erreichbaren Temperaturen hat. Ein entscheidender Punkt für die erreichbaren Temperaturen ist allerdings wie lange die Luft sich im Erdwärmetauscher aufhält. ...

Erdwärmesonden

Bei Erdwärmesonden handelt es sich um mittels Tiefbohrungen in die Erde eingebrachte Erdsonden. Die Tiefbohrungen erfolgen dabei sowohl senkrecht, wie auch mittels schrägen Bohrungen. In Deutschland werden Erdwärmesonden in einer Tiefe von 50-160 Metern verlegt, während in Nordeuropa wie zum Beispiel Schweden oder Nordamerika die Tiefe bei bis zu 360 Metern liegt. Erdwärmesonden zeichnen sich ...

Erdwärmepumpe

Die Nutzung des Erdreiches als Energiequelle kann sich finanziell lohnen. Für viele sind jedoch die höheren Anschaffungskosten abschreckend, die für eine komplette Erdwärmepumpen-Heizungsanlage aufgebracht werden müssen. Bedenken sollte man dabei jedoch dass die Heizenergiekosten einer Erdwärmeheizung nur halb so hoch liegen wie bei einer konventionellen Heizanlage. Die Erdwärmeheizung erfüllt den von der Politik propagierten Umweltgedanken, denn ...

Erdwärmenutzung

Betrachtet man die Erdwärmenutzung in der Schweiz und in Österreich ist Deutschland in Bezug auf die Erdwärmenutzung ein Entwicklungsland. In der Schweiz und Österreich heizen derzeit bereits 35% der Haushalte mit Erdwärme, in Deutschland sind es gerade einmal 2%. Im Vergleich zu Schweden hinken jedoch auch die Schweiz und Österreich hinterher. Das Heizen mit Erdwärme ...

Geothermie

Die Geothermie die heute als regenerative Energie genutzt wird stammt zum Teil aus Restwärme zu der Zeit als die Erde entstanden ist, zum anderen Teil aus radioaktiven Zerfallsprozessen. Diese Zerfallsprozesse erzeugen in der Erdkruste bereits seit Jahrmillionen kontinuierlich Wärme. Die Erdwärme – Geothermie – wird heute als Energiequelle genutzt um Wärme und Strom zu erzeugen. ...

Erdwärmeheizung

Derzeit gehen die Energiepreise immer mehr nach oben, und diese Entwicklung wird höchstwahrscheinlich noch länger andauern. Wer heute über den Einbau einer Heizungsanlage nachdenkt, egal ob für einen Neu- oder Altbau, sollte sich zuerst über die neueste zukunftsorientierte, und vor allem sparsamste Technik informieren. Die Entscheidung die heute für eine neue Heizungsanlage getroffen wird hat ...

Energiepfähle

Betonbauteile sind vorwiegend als ein tragendes, oder architektonisches Element bekannt. Beton kann zudem jedoch auch als Wärmespeicher und Wärmeleiter genutzt werden. Das Prinzip der so genannten Energiepfähle bezeichnet man auch als Geothermie. Energiepfähle aus Beton werden dabei zu Heizzwecken genutzt, wobei sich grundsätzlich jede erdberührte Betonfläche dementsprechend einrichten ließe. Die Energiepfähle enthalten dabei einen Wärmetauscher, ...