Modernisierung der Heizanlagen: Sparsam durch die kalten Jahreszeiten

Modernisierung der Heizanlagen: Sparsam durch die kalten Jahreszeiten

Die Heizung ist ein enorm wichtiger Bestandteil der Lebensqualität und sollte einwandfrei funktionieren. Nichts ersetzt ein warmes, gemütliches Zuhause vor allem im Winter, aber auch zu anderen Jahreszeiten ist das Wetter in Deutschland voller Schwankungen und Überraschungen. Aus diesem Grund sind viele Menschen auch im Frühjahr und Herbst, manchmal sogar im Sommer auf eine Heizung angewiesen. Vor allem ältere Menschen, die einen höheren Bedarf an warmen Temperaturen haben, zahlen viel Geld für ineffiziente Heizungssysteme, die noch teilweise in älteren Gebäuden verbaut sind. Eine Modernisierung der Heizung kann viel Geld sparen, effizienter und umweltschonender arbeiten.

Nicht mehr alles erlaubt: Gesetzgeber schreibt Modernisierung vor
In vielen Häusern stehen nach wie vor Heizungen, die mit Gas oder Öl betrieben werden. Das auf Gebäudetechnik spezialisierte Unternehmen Käuffer berichtet darüber, dass diese alten Heizsysteme seit dem Jahr 2015 gar nicht mehr betrieben werden dürfen. Das gilt für Öl- und Gasheizungen, die vor dem 1. Januar 1985 installiert wurden. Dennoch sind sie in einigen Eigentumshäusern zu finden. Diese müssen unbedingt zeitnah ersetzt werden, vor allem dem Umweltschutz zuliebe, aber auch um langfristig Geld zu sparen.

Neue Gesetze werden erlassen, die den Ausbau von Ölheizungen nicht mehr unterstützen. So hat beispielweise die Bundesregierung beschlossen, dass keine Ölheizungen mehr in Hochwassergebieten verbaut werden dürfen. Die Gefahr für die Umwelt wäre durch die höhere Gefährdung zu hoch. Spätestens ab dem Jahr 2030 sollen Öl- und Gasheizungen endgültig verboten werden, solch ein Bau lohnt sich also überhaupt nicht mehr.

Im Jahr 2015 rechnete man 8,7 Millionen Gaskessel, 5,1 Millionen Ölkessel sowie 4,9 Millionen Gas-Brennwertkessel. Des Weiteren gab es  0,9 Millionen Biomasse-Kessel, 0,8 Millionen Wärmepumpen sowie 0,6 Millionen Öl-Brennwertkessel. Anhand dieser Zahlen ist ersichtlich, dass sehr viele Deutsche aktuell noch auf Gas- und Ölheizungen angewiesen sind und von dem Verbot betroffen sind bzw. es sein werden.

Mit einem Umbau Geld sparen
Die Kosten für eine komplett neue Heizung erscheinen vielen Menschen zu Beginn recht hoch,  es muss die komplette alte Heizung ausgebaut und entsorgt werden, eine neue Anlage besorgt und installiert. Langfristig wird aber monatlich Geld gespart: 30% weniger Kosten sind beispielweise ohne Probleme möglich, je nach System und der neuen Anlage können bis zu 40% Energie gespart werden. Wann sich eine Heizung rechnet und wie hoch die Anschaffungskosten sind, ist sehr von dem Gebäude selbst sowie der Wunschanlage abhängig. Auch Unternehmen bieten unterschiedliche Lösungen an. Beispielweise kann man einfache Online-Formulare nutzen die von spezialisierten Firmen angeboten werden, um unverbindlich ein Angebot anzufordern.

Qualität spielt eine große Rolle
Die Qualität ist bei dem Einbauen einer neuen Heizung sehr wichtig. Ein hochwertiges Produkt und eine saubere Arbeit der Techniker und Handwerker sichern den Kunden vor Nachreparaturen, Problemen mit der Anlage sowie zusätzlichen Kosten durch Nachbesserungen, defekte Teile und Ausfälle.  Die Heizung und das dazugehörige Unternehmen sollten dem Wunsch entsprechen, passen und der Kunde braucht unbedingt ein gutes Bauchgefühl.

Checkliste

  • Welche Art Heizung benötige ich für mein Haus
  • Soll eine Heizung neu eingebaut werden oder die vorhandene modernisiert?
  • Wie hoch ist das verfügbare Budget?
  • Wirkt das Unternehmen vertrauenswürdig, professionell und sympathisch?
  • Bis wann sollte die neue Heizung funktionsfähig eingebaut sein?
  • Wie hoch ist der monatliche Verbrauch und wie groß ist die zu beheizende Fläche?
  • Welcher Hersteller der Heizungen wirkt hochwertig und vertrauenswürdig?
  • Welche Erfahrungen haben andere Kunden mit dem jeweiligen Hersteller gemacht?
  • Gibt es zusätzliche Heizquellen im Haus? (z. B. Ofen, Kamin…)
  • Wie ist die Beschaffenheit der Räume und des Gebäudes, wie gut gedämmt ist das Haus?
  • Speichert das Gebäude effizient Wärme?
  • Wie soll das Design der Heizung sein?
  • Soll die Heizung in die Wände eingebaut werden bzw. eine Bodenheizung eingebaut werden?
  • Wo langen die Schwachstellen der letzten Zeitung, die nun ausgebessert werden müssen?

Mit dem Beantworten der Fragen hat man bereits eine solide Vorstellung, die als eine Basis für ein Vorgespräch mit den Handwerkern dienen soll. Eine kompetente Beratung ist ebenso wichtig, um ein sparsames und umweltfreundliches Heizsystem einzubauen.

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