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Entscheidungshilfe bei Hausneubau mit Pelletheizung benötigt

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Entscheidungshilfe bei Hausneubau mit Pelletheizung benötigt

Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und sehr angetan von den zahlreichen, sehr guten Beiträgen.

Nach umfangreicher Eigenrecherche, Diskussionen mit Heizungsherstellern auf Messen und auch Heizungsfachfirmen bin ich noch immer in einigen Punkten unschlüssig, insbesondere was die Brennwerttechnik für Pellets angeht.
Zu meinen Fakten: Geplanter Hausneubau April 2017 mit ca. 170 qm Wohnfläche (Primärenergiebedarf 54 kWh/qm-a) , ohne Keller, keine Fussbodenheizung. Die Entscheidung steht fest, dass wir eine Pelletheizung nehmen, evtl. mit Solarthermie Unterstützung für Warmwasser.
Bei allen Beratungsgesprächen wurde uns die Brennwerttechnik empfohlen (z.B. Paradigma Peleo Optima 14, Ökofen Pellematik Condens...). Gründe: Wirkungsgrad 10 % größer, nur damit Bafa Zuschuss möglich, "wenn man baut, dann gleich das Neueste".
Meine Bedenken wurden stets vom Tisch gewischt, z.B. Rücklauftemperatur mit normalen Heizkörpern zu hoch, Wärmetauscher muss permanent "gewaschen" werden, bis zu 1000 L Kondenswasser im Jahr, evtl. noch nicht ausgereift, teurere Anschaffung etc.

Meine konkreten Fragen an Euch:
- Ist der höhere Wirkungsgrad bei Brennwerttechnik in der Praxis überhaupt spürbar ?
- Lohnt der Mehrpreis und der Aufwand im Betrieb den Einbau der Brennwerttechnik ?
- Ist der Bafa Zuschuss bei Neubau wirklich von Brennwerttechnik abhängig oder erfüllen klassische Kessel die Anforderungen ebenfalls ?
- Lohnt sich der Invest mit der Kombination Solarthermie für Warmwasser ?
- Ist der Preis von 17.000€ in meinem vorliegenden Paradigma Angebot mit Brennwertkessel Optima 14, 5-14 kw (alles komplett incl. Einbau und Zubehör, Abgassystem und Speicher)zu hoch?
- Last but not least, welche Herstellerempfehlung habt Ihr ? Aktuelle Favoriten sind bei mir - Paradigma, Ökofen, KWB, Hargassner.

Vielen Dank, sorry für die vielen Fragen und viele Grüße,
Ralph
ralphi
Ist neu hier!
 

Hallo,

mich interessieren 100% die selben Fragen. Wenn jemand Antworten auf ralphis Fragen weiß, oder du, ralphi, deine getroffenen Entscheidungen teilen könntest, wäre das super.

Danke!
ujaka
Ist neu hier!
 

Brennwerttechnik lohnt sich genau dann wenn auch die Anlage im Brennwertbereich betrieben wird.
Dazu spielen die Systemtemperaturen die entscheidende Rolle, ein Antwort auf diese Frage Links sind nur für registrierte User sichtbar..

Vom Prinzip ist das bei "normalen" Heizkörpern schwierig. Daher hat der HB auch gesagt: "nur mit FBH".

Das stimmt wenn die Heizkörper standardmäßig ausgelegt werden. Allerdings spricht nichts dagegen die Heizkörper deutlich größer zu machen als "vorgesehen". Dann kommt man schnell auf Temepraturen bei denen sich jeden Brennwertheizung betreiben läßt. :idea:

Eines allerdings noch, wenn der Bau einen schlechten Dämmwert hat kann das daneben gehen. Strahlungswärme spielt für das menschliche Empfinden die größere Rolle. Normale HK sind aber "Luftheizer" :(

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Gruß

Socko

(ich bin auch nur ein Unwissender) Bild
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Socko
Ist schon lange dabei!
 

Hallo Socko, vielen Dank.
Wir haben uns nun für Brennwerttechnik von Paradigma entschieden , mit Solarthermie, Puffer und "normalen" Heizkörpern. Bin gespannt :-).

Gruß Ralph
ralphi
Ist neu hier!
 

 


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