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Erdwärme anstatt Gas was lohnt sich mehr?




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Erdwärme anstatt Gas was lohnt sich mehr?

Beitragvon Hansdansi » 12.12.2007, 21:41

Hallo

ich schwanke gerade zwischen der Entscheidung ob ich mir Gas oder eine Erdwärmeanlage einbauen soll. Ich habe gehört Erdwärme soll sich lohnen, aber man braucht dafür mehr Startkapital. Wäre für Ratschläge sehr dankbar.

mfg hansdansi
Hansdansi
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Beitragvon Wanenkrieger » 12.12.2007, 21:54

Wenn du dir eine Erdwärmeanlage einabuen willst ist das am Anfang zwar teurer weil die Geräte die du dazu brauchst teuerer sind. Beim verbrauchen rentiert sich das allerdins da erdwärme etwa halb so billig ist im Monat wie Gas. Also rentiert sich Erdwärme im gesammten schon, wenn man mal uüber die anfänglichen kosten weg ist. Ich hab zu diesem Thema auch eine sehr informative tabelle über einen Vergleich von Erdwärme und Gas:
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Wanenkrieger
Ist neu hier!
 

Beitragvon Hansdansi » 12.12.2007, 22:00

Danke danke für die schnelle Antwort. Also wie ich das verstehe sollte ich auf Gas verzichten und mir lieber eine Erdwärmeanlage zulegen.
Da man ja anscheinend bis um die Hälfte Kosten sparen kann.
Hansdansi
Ist neu hier!
 

Beitragvon bausparer » 12.12.2007, 22:07

Da du vielleicht schon gemerkt hast dass is Ölpreise etwas gestiegen sind :wink: dürfte dir die entscheidung nicht besonders schwerfallen, besonders weil die mehrkosten bei einem Neueinbau nur etwa 1000€ betragen. Also rentiert sich eine Erdwärmeanlage schon nach wenigen monaten. Welcher Anlagentyp sich genau auf deinem Grundstück anbietet musst du mit einem Fachmann vor ort klären.
bausparer
Ist neu hier!
 

Beitragvon wildflower » 13.12.2007, 10:37

Hi,

Ich habe die Tage irgendwo gelesen dass sich eine Erdwärmeanlage nachträglich nicht in ein bestehendes Haus einbauen lässt, oder ist die Information falsch? Also müsste man im Grunde neu bauen um die Erdwärme zu nutzen?
wildflower
Kennt sich aus!
 

Beitragvon Michael » 23.12.2007, 16:33

Hi Hansdansi

wenn du einen Neubau errichten möchtest, solltest du auf alle Fälle mit einem Wärmetauscher arbeiten. Hier gibt es Luft - und Erdwärme im Angebot. Wenn Du mit Gas vergleichen möchtest
liegen alle Systeme beim Neubau in den Monatswarmkosten
etwa gleich. Das was bei der Gasheizung gespart wird, muss bei Luft - oder Erdwärme mehr finanziert werden. Allein die Preis-
perspektive macht den Unterschied. Ich schätze den Gaspreisanstiegt jährlich auf etwa 15 % in den nächsten 10 Jahren.
Beim Strom sollten es noch jährlich 7 % Preisanstieg sein.

Die Verteuerung macht die günstige Gasheizung heute zum Sanierungsfall von morgen. Du gibst also dein Geld dreifach aus.

Die Luftwärmeanlage als Kostenmediumvariante hat allerdings einen schlechten Wirkungsgrad und kann dich nur von den enormen Gaspreissteigerungen befreien.

Die Erdwärmeanlage mit Bohrung ist bei einer Immobilie die neu gebaut werden soll, und sich längerfristig rechnen soll, auf jeden Fall zu bevorzugen.

Solltest du sanieren wollen, sieht die Sache anders aus. Hier sind als Erstes erhebliche Wärmedämmmaßnahmen verbunden mit einer Raumluftentfeuchtung erforderlich ! Danach kann man auf eine der oberen Maßnahmen umstellen.

Schöne Weihnachten...
Michael
Mehr Informationen zum NUllENERGIEHAUS
erhältst Du der Homepage
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Michael
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Beitragvon Ralle » 18.04.2008, 08:10

Hallo Hansdansi,

ich habe gerade deine Frage über die Installation einer Erdwärmepumpe gelesen und weiß ja nicht, wie weit deine Planungen oder vielleicht sogar deren Realisierung schon fortgeschritten ist.

Eine Erdwärmeanlage mit Bohrung lohnt sich auf jeden Fall, denn du solltest ja auch darüber nachdenken, dass nicht nur Kosten gespart werden, sondern auch weniger CO2 freigesetzt wird. Eine vernünftige Wärmedämmung ist bei einem Neu- oder auch Umbau eines Hauses sowieso immer angezeigt, denn, egal welche Energiequelle du nutzt, die Wärmedämmung ist immer sinnvoll und in einem gewissen Rahmen ja auch vorgeschrieben.

Du solltest dich allerdings vorher erkundigen, ob die geologischen Gegebenheiten an dem Ort, an dem dein Haus steht, für eine Geothermieanlage auch geeignet sind, denn letztendlich muss das Grundwasser eine gewisse Temeperatur haben, um das Haus wirklich immer gut beheizen zu können.

Im Falle eines Neubau würde sich natürlich ein Passivhaus anbieten, in dem du u. U. auch ohne Geothermie auskommst.

LG
Ralle
Ralle
Ist schon lange dabei!
 

Beitragvon Stefano » 09.05.2008, 12:37

In jedem Fall Geothermie. Ich würde sogar soweit gehen und die Geothermieanlage mit einer Photovoltaic-Anlage koppeln. Nach diesen Ausgaben bist Du komplett unabhängig von irgendwelchen Versorgern.
Bei der Geothermieanlage würde ich darauf achten, dass Du eine Niedrigtemperaturanlage wählst. Dafür musst Du eine Fussbodenheizung oder Wandheizung verlegen lassen. Bei Hochtemperaturanlagen steckst Du zuviel Geld in die Energie für die Wärmepumpe.
Informationen über entsprechende Geräte, deren Hersteller und Preise für die Bauleistungen findest Du unter der Adresse
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Ich habe meine Anlage von Oberthal Energy eingebaut bekommen. Leider eine italienische Firma. Soweit ich weiss haben sie aber auch eine Vertretung in Deutschland und der Herr Caligaris spricht perfekt deutsch. Zu finden über Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Stefano
Ist neu hier!
 

Beitragvon geofan » 08.11.2008, 13:05

Hallo, bin auf ein interessantes Interview mit Günter Grass aufmerksam gemacht worden. Echt interessant warum er auf Erdwärme umgestiegen ist: Findet Ihr rechts unter Links sind nur für registrierte User sichtbar.
geofan
Ist neu hier!
 

Beitragvon rumor » 09.11.2008, 10:07

@ Stefano:
Das stimmt so leider nicht ganz. Eine Direktverbrauchung von PV-strom zum betreiben einer WP ist nonsens, die deckungszeit liegt unter 20%. Ausserdem ist die einspeisevergütung einfach zu gut um übergangen zu werden.

Niedertemperatur und hochtemperatur WP gibts in dem sinne nicht mehr. Wenn hohe temperaturen gewünscht werden muss nachgeheizt werden. Entweder über nen elektro-heizstab oder über andere medien. Normale luft-wp schaffen ohne heizstab trotzdem 60-65°C Ohne probleme, also weis ich nicht ganz was du meinst.

Ne Flächenheizung ist in jedem fall anzuraten, allerdings nicht wergen den temperaturen sondern 1. wegen der trägheit des systems und 2. wegen der geringen spreizung.

Das teure hierbei ist nicht die anlage, sondern die Bohrungen.

So, was auch noch wichtig ist: Egal wo, ne geothermieanlage ist eigentlich immer möglich, aber teilweise werden die bohrungen einfach zu teuer. Dann sollte man sich mal flächenkollektoren mit sole oder sogar direktverdampfer angucken.
Ne italienische firma ist bestimmt schön günstig gewesen, aus meiner erfahrung kann ich aber sagen das 80% dieser geräte absoluter schrott sind, leider. Und gerade bei solchen geräten ist es sehr von vorteil ne große, gute firma im hintergrund zu haben, zwecks ersatzteile, kundendienst usw...

Auch die meisten passivhäuser brauchen bei uns noch ne kleine wärmequelle, meistens wird n Ofen mit wassertaschen und/oder ne kleine luft-wp eingebaut.
rumor
Wohnt hier!
 

 


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