von ecocasa » 03.01.2010, 16:47
Hallo sunangel,
grundsätzlich soll die WP mit möglichst niedriger Vorlauftemperatur arbeit, so gibt es einen effizienzfördernden geringen Temperaturhub zwischen Quelle und Nutztemperatur.
Eine Flächenheizung ist da der Idealfall weil über die große Fläche auch mit niedriger Temperatur die benötigte Wärmemenge breitgestellt werden kann.
Wenn eine Fußbodenheizung zu aufwändig ist, geht dann vielleicht eine Wandheizung? Die ist auch im Trockenbau nachrüstbar!
Ansonsten probieren, wie warm das Heizungswasser jetzt tatsächlich sein muß, um mittels der vorhandenen Heizkörper genug Wärme ins Haus zu kriegen. Vielleicht sind die ja so groß ausgelegt, daß die auch den größten Teil der Heizperiode mit ca. 40 °C auskommen ..... da wäre dann ein Kompromiss gut vertretbar...
Photovoltaik kann man machen und dann langfristig die beiden Energiemengen gegeneinander rechnen, wobei es sinnvoll nur über eine Netzeinspeisung geht, also nicht direkt mit dem Solarstrom die WP betreiben.
Solarthermie als Ergänzung zur Erdreich-WP funktioniert natürlich, im wesentlichen für warmes Wasser im Sommerhalbjahr, ggf. auch, um die Wärmequelle vorzukonditionieren mit überzähliger Solarwärme. Davon darf man sich aber auch nicht zu viel erwarten!
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow