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Erfahrung mit der Solarthermie?




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Beitragvon parcus » 23.09.2009, 11:39

Auf was bezieht sich lohnen ?

NEIN, wenn es um eine Amortisation geht

Ja, wenn es um die Umwelt geht
Dipl.-Ing. Arch. | Dipl.-Wirt.-Inf. | BAFA & KfW Sachverständiger

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Beitragvon ecocasa » 23.09.2009, 12:16

Oliver hat geschrieben:Hallo,
Klarrwer Baut hat natürlich für sowas kein Geld über. Aber mann sollte es zumindest vorbereiten, heißt die Leerrohre bis zum Dach vorbereiten. Ein späteres durchziehen ist meist nicht mehr möglich oder aufwändig. Und für ein paar kupferrohre sollte noch Geld da sein. Ach ja, ein Kabel muß ja auch durch, wegen Themperaturfühler und so....

Gruß
Oliver

.....wenn man die hochtemperaturresistent gedämmten Kupferrohre mit Steuerstromkabel installiert hat, sind schon bald 1.000,- € verbaut, und der Speicher muß dann ja auch schon der Richtige sein mit den zusätzlichen Wärmetauschern und der richtigen Schichtung ...... wenn man so weit ist, kann man auch noch die Kollektoren aufs Dach setzen, die sind in der für warmes Wasser sinnvollen Größenordnung dann nicht mehr der größte Kostenfaktor, jedenfalls wäre es völlig kontraproduktiv, 3/4 der Anlage einzubauen und zu finanzieren ohne einen Vorteil davon zu haben :roll:

Und ja, mein Vorredner hat recht, die Amortisation mit so einer komplexen Anlage ist nicht so schnell zu erwarten, jedenfalls nicht bei pingeliger kaufmännischer Berechnung ..... wobei ja auch der eigentliche Wärmeerzeuger im Sommerhalbjahr von dem schädlichen Stop-n-go-Betrieb entlastet wird und länger hält, die Energiepreisentwicklung völlig offen ist (was ist wenn Krise und Dollarschwäche sich auflösen, dann wird an zwei Preisschrauben gleichzeitig gedreht und die solaren Erträge haben plötzlich einen viel höheren Wert !!! ).

Alternativ kann man für die solare Brauchwassererwärmung auch von unseren südeuropäischen Nachbarn lernen: Da gibt es Schwerkraft-Systeme die ohne Pumpe und Regelung auskommen, sogenannte Thermosiphon-Solarsysteme, und nur einen Bruchteil hiesiger Anlagen kosten..... wobei die ganz billigen Anlagen als direktdurchflossene Systeme nicht für unsere Breitengrade taugen, ABER: es gibt auch angepasste nord-taugliche Varianten die sich hervorragend in bestehende Heizungsanlagen integrieren lassen ohne viel Aufwand und trotzdem noch sehr günstig sind, ich hab das zum Beispiel hier dokumentiert: Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
Wohnt hier!
 

Beitragvon hectimo » 26.09.2009, 11:01

Aus kaufmännischer Sicht ist die Solarthermie aktuell eine KATASTROPHE!!

Ich selber habe 16qm mit 1000 Liter Schichtenspeicher.
Als Zusatzheizung einen Naturzugvergaserofen im Wohnzimmer auch fürs Warmwasser. Das wars!!

Seit März mache ich kein Feuer mehr und so wie es derzeit aussieht auch nicht so schnell. 5 Tage kann ich bei vollem Speicher überbrücken!!

Ich nutze die gespeicherte Wärme für die Spülmaschine, die Waschmaschine und wenn es kälter wird selbstverständlich auch für die Heizung.

Trotzdem rechnet sich die ganze Sache erst ab ca. 20 Jahre, wenn ich anstatt der Solarthermie , dem Kamin und dem Holzofen eine einfache Gastherme eingebaut hätte.

Aber dafür verdient an mir kein Energiekonzern!!!!!!!


Und der Romantikfaktor mit dem Feuer für die Frau darf natürlich auch nicht vergessen werden 8)
hectimo
Ist neu hier!
 

 


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