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Erfahrung mit zentraler Lüftungsanlage

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Erfahrung mit zentraler Lüftungsanlage

Hallo,

ich gebe hier gerne mal mein Erfahrung mit unserer zentralen Lüftungsanlage wieder, die wir jetzt 15 Jahre in unserem Haus im Einsatz haben. Zuerst die Zusammenfassung: es war ein sehr gute Idee, wir haben uns die ganzen 15 Jahre über die Wirkung unserer Lüftungsanlage gefreut.

Im Moment haben wir leider ein Problem: der eine der beiden Lüfter hat seinen Geist aufgegeben und ich weiß nicht, wo ich Ersatz bekommen kann, denn den Hersteller gibt es leider schon lange nicht mehr. Wir haben uns 1994 die Lüftungsanlage EWFE-Air-System gekauft, die ich dann in Eigenleistung während des Hausbaus mit eingebaut habe. Dieses EWFE-Air-System ist offensichtlich so alt, dass Google heute nicht mal mehr eine einzige Seite mit diesem Begriff kennt. Vielleicht kann jemand einen Tipp geben, wo man neue Motoren für Lüfter kaufen kann.

Nun zum Erfahrungsbericht:
Die Lüftungsanlage besteht aus einem Zentralgerät, mit einem passiven Kreuzwärmetaucher, zwei Lüftern mit zusammen etwa 100 Watt Leistungsaufnahme, und zwei Filtermatten zum Filtern der angesaugten Innen- und Außenluft. Wir haben keinerlei Vor- oder Nacherhitzer angeschlossen und auch keinen Pollenfilter im Einsatz. Das bewegte Luftvolumen der Lüfter ist auf ein halbes Hausvolumen pro Stunde dimensioniert. An die Abluft sind angeschlossen die Dunstabzugshaube in der Küche (aus der ich den eigenen Motor ausgebaut habe), Bad, WC und Waschküche im Keller. Zuluft gehen in alle Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer.

Als sehr nützlich hat sich erwiesen, dass wir auch den ausgebauten Keller mit angeschlossen haben, Zuluft im Hobbyraum, Abluft in der Waschküche. Damit haben wir einen Keller ohne Feuchtigkeitsproblem, ohne muffigen Kellergeruch und ohne Spinnen. Ohne Spinnen, weil alle Kellerfenster ganzjährig vollständig geschlossen bleiben können.

Weil wir keine Zuluftvorwärmung besitzen, wird die Zuluft im Winter recht kühl. (Prinzipbedingt kann die Zulufttemperatur maximal die Mitte zwischen Innen- und Außentemperatur erreichen). Deshalb bemerkt man manchmal bei sehr kalten Tagen die Lüftung ein wenig. An solchen Tagen haben wir dann für die Dauer des abendlichen Fernsehens die Lüftung ausgeschaltet (Schalter im Wohnzimmer). Seit zwei Jahren haben wir ein Zeitschaltuhr integriert, die im Winter die Lüftung zweitweise abschaltet, auch damit der eventuell vereiste Wärmetauscher immer wieder abtauen kann. Übrigens der Anschluss des Wärmetauschers ans Abwasser ist unbedingt nötig, im Winter entsteht einiges an Kondenswasser.

In der Übergangszeit und im Sommer bemerken wir nie Luftzug, freuen uns aber immer über die gute Luft im Haus. Außerdem ist die Lüftung in den Zimmer nicht zu hören. Das Zentralgerät steht unter dem Dach, in einer schalldicht geschlossenen kleinen Kammer auf weichen Gummipuffern. Dadurch werden keinerlei Geräusche von dort hörbar, obwohl das Schlafzimmer direkt angrenzt. Auch die Wirkung in der Küche ist verblüffend: Weil dort kein Lüfter mehr in der Dunstabzugshaube ist, trotzdem mit relativ geringer Menge, aber dauerhaft Luft abgesaugt wird, ist die Küche völlig geräuschlos nach spätestens zwei Stunden wieder geruchsfrei.

Soweit mein Erfahrungsbericht, ich beantworte auch gerne weitere Fragen. Abschließend betone ich noch einmal: der Komfortgewinn durch die Lüftungsanlage ist deutlich wahrnehmbar in Form von immer guter Luft in allen Räumen, bei gleichzeitig im Winter praktisch dauerhaft geschlossener Fenster.

Michael
michael_b
Ist neu hier!
 

schöner Bericht, aber eine Korrektur möchte ich anbringen: es ist keineswegs so, daß bei allen Wärmetauschern nur der Mittelwert von Innen- und Aussentemperatur als Zuluft erreicht wird. ein guter Wärmetauscher mit einer Wärmerückgewinnung von ca. 90 % oder mehr bringt die Zuluft beinahe auf Raumtemperatur.
Wegen des Lüfters solte man vielleicht mal bei den üblichen Verdächtigen der Elektrozubehörbranche schauen, ob die was passendes im Katalog haben. EWFE sagt mir zwar noch ganz vage was, aber einen konkreten Tip hab ich denn doch nicht. Vielleicht mal schauen, ob der Wärmetauscher baugleich ist mit irgendeinem Anderen aus der Zeit, die haben ja nicht alle selber gebaut sondern oft nur ihren Namen auf ein Produkt draufgeklebt.
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
Steinzeit ist vorbei Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Arno Kuschow
ecocasa
Wohnt hier!
 

Vielleicht kann ein Fachbetrieb auch den Motor wieder herrichten, vielleicht
reichen neue Kohlen, wenn er welche hat, notfalls neu wickeln.
ReihenhausMax
Ist neu hier!
 

Habe soeben 2 Lüfter für EWFE Air System über die Firma ECO Fix in Bremen bezogen. Die sind nach wie vor zu bekommen
Steamengine
Ist neu hier!
 

 


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