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Fassadendämmung auf schlechtem Untergrund




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Fassadendämmung auf schlechtem Untergrund

Beitragvon ambitionen » 30.08.2009, 07:14

Ich muß eine Fassade sanieren, weil der Putz marode ist (Risse, hebt sich teilweise schon ab).

Putz entfernen -> Neu verputzen - > Wärmedämmung

wäre natürlich möglich, aber mit doch erheblichen Kosten verbunden

Jetzt habe ich das "Sto-Optifix" Dübelsystem gefunden, was für solche Untergründe entwickelt wurde. [url]http://www.sto.at/evo/web/sto/32377_DE-Innovationen-Sto-Optifix.htm[/url]


Klingt erstmnal sehr elegant, und sollte auch größere Unebenheiten ausgleichen können.

Hat da jemand Erfahrungen??
Muß dann der Putz zumindest an den abgefallenen Stellen erneuert werden?
ambitionen
Ist neu hier!
 

Beitragvon Paddy » 02.11.2009, 15:41

Hi ambitionen,

ich denke mal, dass du nicht der einzige mit dieser Frage bist. Du suchst also ein System mit dem du dein Haus dämmen und die Fassade von Außen wie neu erstrahlen lassen willst.

WDVS ist dort meiner Meinung nach die richtige Lösung. Mit diesem System lässt sich die Fassade ohne Fundament Sanieren und sogar mit sogenannten Klinkerriemchen oder Putz im neuen glanz erstrahlen...

Beinhalten tut das System: Sockelschienen, Speziellen Klebe- und bei Klinkerriemchen Fugenmörtel, Dämmplatten, Dübel (Zur zusätzlichen mechanischen befestigung) und eben die gengannten Klinkerriemchen oder Putz...

Schnelle Treffer mit System-Infos und Preisen:

renowall.de <--- WDVS mit Fugenleitsystem Klinkerriemchen u. Putz
der-baustoffmarkt.de WDVS mit Klinkerriemchen
alsecco.de WDVS mit Putz
Zuletzt geändert von Paddy am 05.11.2009, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.
Paddy
Ist neu hier!
 

Beitragvon ecocasa » 02.11.2009, 16:52

WDVS nur auf eine bauphysikalisch einwandfreie Wand aufbringen! Es macht keinen Sinn, eine schadhafte Wand mit "Kosmetik" zu verschlimmbessern. Jeder Mangel auf der alten Wand hat eine Ursache, die erst mal behoben werden muß, bevor man sie überdeckt. Schließlich ist das WDVS "nur" eine äussere Bekleidung, die Wandfunktion muß weiterhin von der alten Wand übernommen werden.
Insbesondere gilt das für Feuchtigkeitsschäden im Bestand.
In meinen Augen sind die angesprochen Systeme geeignet für zwar intakte aber unebene Wände, nicht aber zum kaschieren von bauphysikalischen Katastrofen :roll:
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
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Beitragvon ambitionen » 02.11.2009, 17:14

Ja, das ganze ist schon etwas komplexer.

Hier lag der Mangel sicherlich (hauptsächlich) am Alter + Regenseite + schlechte Pflege (Anstrichfarbe). Schaden war aber nur sehr oberflächlich.

Wird jetzt durch eine einfache Wärmedämmung korrigiert. Natürlich bleibt es immer eine Frage, welchen Anspruch man an die neue Fassade hat.

Und was mir immer mehr klar wird: Als Vermieter eines MFH sieht man die Dinge doch anders als ein Einfamilien-Hausbesitzer, der sich für seine kleine Fassade mit geringen Gerüstkosten doch eher für andere Lösungen mit einer "persönlichen Note" interessiert.
ambitionen
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Beitragvon ecocasa » 02.11.2009, 17:41

....bei reinen Schönheitsschäden an der alten Fassade ist so ein Befestigungssystem das ausgleichen kann bestimmt sinnvoll.
Was für mich dabei als Fragezeichen bleibt, ist die Sicherheit, daß es nicht zu Lufthinterspülungen und somit Unwirksamwerden der WDVS-Dämmung kommt..... und dann muß die alte Fassade natürlich trotzdem luftdicht nach innen hin sein, damit es nicht zu Kondensation aus Konvektion und somit Feuchtigkeitsschäden im System kommen kann ....
also auf jeden Fall aufpassen und alle Katastrofenmöglichkeiten bedenken :wink:
Gruß
Arno Kuschow
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