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Fußbodenheizung und Geothermie

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Fußbodenheizung und Geothermie

Hallo, ich bin neu hier und interessiere mich für Geothermie. Ehrlich gesagt, überlege ich gemeinsam mit meinem Mann, ob wir nicht unser Heizungssystem, das inzwischen ziemlich veraltet ist, auf Geothermie umstellen sollten. Nun haben wir gehört, dass sich die Nutzung von Erdwärme nur lohnt, wenn sie auch mit einer Fußbodenheizung kombiniert wird, weil die Themperaturen ansonsten zu stark angehoben werden müssten durch die Wärmepumpe.

Hat hier vielleicht schon jemand Erfahrungen damit und kann mir dazu etwas sagen? Außerdem würde es mich interessieren, ob vielleicht schon jemand im Forum überhaupt Erfahrungen mit der Nutzung von Erdwärme und Wärmepumpen hat.

Lieber Gruß
Claire
Claire
Seit kurzem dabei!
 

Hallo Claire,

herzlich willkommen hier im Forum. Ich hoffe, du wirst einige sinnvolle Tipps bekommen. Also das Thema Geothermie wurde auch im Zusammenhang mit Fußbodenheizung schon mal behandelt. Aber es ist schon ziemlich aufwändig, das ganze Forum danach zu durchsuchen. Grundsätzlich ist es besser, eine Wärmepumpe im Zusammenhang mit einer Fußbodenheizung zu verwenden, weil die Vorlauftemperatur da nicht so hoch sein muss. Aber es ist nicht unmöglich, sie auch mit normalen Wandheizkörpern zu betreiben. Nur muss dann tatsächlich die Wärmepumpe etwas mehr leisten.

Habt ihr euch schon überlegt, welche Technik ihr anwenden wollt? Denn es ist ja nicht immer so ganz einfach, eine Erdwärmeheizung nachträglich zu installieren.

LG
Rike
usRike
Ist schon lange dabei!
 

Hallöchen,
Also wenn sole-wp dann möglichst mit pufferspeicher und natürlich fußbodenheizung, nicht nur wegen den temperaturen des heizsystems, sondern auch wegen dem wohlfühlfaktor und vor allem der wärmeverteilung.

Viel wichtiger ist aber erstmal die dämmung des hauses weil sonst die wp sehr groß sein muss und auch sehr viele (sehr teure) bohrungen gemacht werden müssen.

Gib mir mal n paar daten, dann kann ich dir ne idee geben was die beste lösung ist

Nutzfläche?
Dämmung?
Wieviele stockwerke?
Garten vorhanden?
Wo wohnst du?

gruss rumor
rumor
Wohnt hier!
 

Hallo Rumor,

das würdest wirklich für mich machen? Das finde ich ja echt lieb von dir. Aber ich möchte deine Zeit auch nicht unnötig strapazieren. Also wenn du da aufwändig suchen und rechnen oder sonstwie ermitteln musst, dann muss das wirklich nicht sein. Ich gebe dir mal die Daten, wenn du es so locker beantworten kannst, dann würde ich mich natürlich sehr freuen.

Die Nutzfläche sind rund 150 qm, das Haus ist ein Fertighaus, verklinkert, also hat es einen guten Wärmedämmwert, das merkt man auch jetzt, weil es mit wenig Heizaufwand doch ziemlich warm wird. Es wurde 1982 gebaut und ist 1 1/2stöckig, also Erdgeschoss und Dachgeschoss sowie Keller. Der Garten ist nicht sehr groß, weil das Grundstück insgesamt nur rund 500 qm hat. Durch Vorgarten und Garage geht da auch noch einiges an Gartenfläche verloren.
Ich wohne im Münsterland.

Vielen Dank für deine Mühe, das ist wirklich sehr lieb von dir.

LG
Claire
Claire
Seit kurzem dabei!
 

Ach so, da fällt mir übrigens noch was ein. Stimmt es tatsächlich, dass die Wärmepumpe im Zusammenhang mit Geothermie auch als Klimaanlagen funktioniert? Ich kann mir das gar nicht so richtig vorstellen, habe aber hier im Forum davon gelesen, dass die Verwendung dazu genauso möglich ist, wie zum Heizen. Da wir im Dachgeschoss in den Schlafräumen an heißen Sommertagen wirklich Probleme mit der Wärme beim Schlafen haben, haben wir nämlich inzwischen zwei stationäre Klimaanlagen gekauft und seitdem haben sich unsere Stromkosten erhöht. Es kann eigentlich nur an den Klimaanlagen liegen.

Wenn die Wärmepumpe mit Geothermie tatsächlich zuverlässig auch kühlt, dann könnte man sich diese Stromfresser ja sparen.

Gruß
Claire
Claire
Seit kurzem dabei!
 

Ne, rechnen muss ich da nicht viel, aber ich brauch ne idee wies da aussieht, sonst ist alles vergebene liebesmüh.

Bei dir seh ich drei möglichkeiten die ich mir einbauen würde:

Grundvorraussetzung ist ein pufferspeicher, den nehm ich einfach mal als gegeben an. Sehr von vorteil ist ne lüftungsanlage mit wärmerückgewinnung. Und natürlich muss alles gut gedämmt sein, denn sonst ist die heizung größer als sie sein müsste und dementsprechend teurer, auch im unterhalt. Solarunterstützung ist bei allen systemen möglich.

1. Gas brennwertgerät für die kalten tage und ne kleine luft-wärmepumpe, die übernimmt 60-80 % des jahres die heizleistung und macht auch dann noch sehr wirtschaftlich warmwasser wenns die solaranlage alleine nicht schafft.

2. Pelletskessel. Der braucht aber n lager und ist recht teuer. Und erbraucht etwas mehr zuwendung als andere geräte.

3. Ne erdwärmepumpe. Bei dir dürfte n kollektor wegfallen, also ist hier sehr wichtig das ne FB heizung da ist und die dämmung des hauses ist sehr wichtig. Denn jedes kW heizleistung muss durch bohrungen sichergestellt werden, pro kW kannste ca 1000€ für die bohrungen rechnen.
rumor
Wohnt hier!
 

 


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