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Gasverbrauch vorab berechnen, wie lautet die Fausregel?

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Gasverbrauch vorab berechnen, wie lautet die Fausregel?

Hi
Ich habe einmal folgende Frage. Ich stöbere immer gerne im Immobilienteil der Zeitungen oder auch mal online auf den bekannten Seiten und schaue mir Häuser an. Dabei stelle ich immer wieder , gerade in ländlichen Gebieten oder wenn sich die Objekte etwas außerhalb befinden, ebenso bei älteren Häusern fest, dass dort der Gasanschluss gang und gebe ist. Nun stelle ich mir rein informativ die Frage, wie ich diesen (für bisher reine Stromkenner) Verbrauch vorab berechnen bzw einschätzen kann, denn für einen ehrlichen Gasvergleich muss ich ja auch den zu erwartenden Verbrauch angeben? Gibt es da eine Umrechnungsformel Strom Verbrauch mal X oder wird eher anhand einer Faustformel berechnet?
Vielen Dank und einen schönen Tag wünscht
Luna
luna
Seit kurzem dabei!
 

Hallo Luna,
eine einfache Rechenformel gibt es leider nicht, aber anhand von Tabellen und Verbrauchswerten, ist es möglich den zu erwartenden Verbrauch grob abzuschätzen. Der geschätzte Gasverbrauch für eine 30 qm große Wohnung in kWh per Jahr gerechnet, liegt ca. 4.300 kWh wenn nur mit dem Gas geheizt wird und bei ca. 4.900 kWh / Jahr sollte mit dem Gas zusätzlich zum Heizen auch die Warmwasserbereitung gewährleistet sein. Für je 10 qm mehr Wohnfläche steigt der Gasverbrauch ungefähr um 1.400 kWh / Jahr für das reine Heizen und um ungefähr 1.600 kWh für Heizen und Warmwasser. Die Berechnungsgrundlage für die Warmwasserbereitung geht von einem Warmwasserbedarf von 50 Liter per Person und Tag und einer Erhitzung auf 45 Grad aus und zählt somit pro Person noch einmal zusätzlich 0,25 kW täglich hinzu.
Ich hoffe Ihnen etwas weiter geholfen zu haben
BauerJoseph
BauerJoseph
Seit kurzem dabei!
 

Hallo.
Ist denn tatsächlich nur die Größe der Wohnung eine Richtlinie für den durchschnittlichen Jahresverbrauch, oder spielen noch andere Faktoren eine nicht ganz unwesentliche Rolle?
Danke
Sternenglanz
Sternenglanz
Ist neu hier!
 

Hallo Sternenglanz,
natürlich spielt auch das Alter des Hauses eine Rolle, denn gerade bei älteren Gebäuden ist die Wärmedämmung nicht mehr optimal und es geht Wärme verloren. Hierbei ist zu beachten, dass bei Gebäuden die vor 1995 erbaut wurden der Gasverbrauch für die Wärme fast doppelt so hoch ist, wie bei Bauten nach 1995. Auch die Wahl des Brennkessels darf nicht außer Acht gelassen werden. Ein moderne Brennwertkessel spart rund 40 % an Energie ein.
Gruß Joerg
DerJoerg
Seit kurzem dabei!
 

Hi,
Neben dem was Joerg sagte ist noch zu beachten, dass in einem Mehrparteien Haus der Gasverbrauch um bis zu 30 Prozent geringer ist, als der in einem Einfamilienhaus, weil die Wärmedämmung dort wieder anders ist und durch die Steigleitungen auch Wärme abgegeben wird. Und ein ganz wichtiger Faktor in meinen Augen ist das persönliche Wärmeempfinden und Heizverhalten. Wer es in der ganzen Wohnung / im ganzen Haus schön Warm haben möchte, hat logischer Weise einen höheren Verbrauch als jemand der grundsätzlich nur den Wohnbereich heizt und den Schlafbereich eher kühl lässt.
Gruß Buffy
Buffy
Kennt sich aus!
 

Guten Morgen,
Ich würde mich gerne mit einer Frage hier in dieses Thema einbringen. Die Werte um den ungefähren Verbrauch zu schätzen sind ja sicher sehr hilfreich, wenn man sich schon etwas mit Gas auskennt und einfach ergänzende Daten oder Fakten benötigt. Wie aber sieht es aus, wenn man als reiner „Gasneuling“ vor dieser Frage steht, etwas weil einem eine neue Wohnung oder ein neues Haus ins Auge fällt, dieses aber einen Gasanschluss besitzt und man selber bisher nur Strom und Fernwärme hat, wo das Warmwasser entweder teil der Fernwärmelieferung ist oder via Durchlauferhitzer oder Boiler ans Stromnetz angeschlossen war. Kann man auch bei einem solchen Fall auf die oben genannten Schätzungen zurückgreifen und wie können diese dann genutzt werden um einen direkten Kostenvergleich, nicht zwischen den Anbietern, sondern der Lieferweise (Strom vs. Gas) anzustellen?
Könnte mir ja jemand einen Rat geben?
Vielen Dank im Voraus
Lionking
lionking
Ist neu hier!
 

Hallo.
Im Groben und Ganzen können Sie ohne weiteres auch hier die Faustformel nehmen. Auch wenn Sie im Vorfeld gerne einen genaueren Überblick über die Kostenverschiebung wünschen, tut die Faustformel das Ihre. Möchten Sie aber z.B. nachdem Sie umgezogen sind, den Verbrauch vergleichen, so kann es sein, dass Sie auf das Problem stoßen, dass ihr Gaszähler nicht wie beim Stromzähler die gewohnten kWh anzeigt, sondern die verbrauchte Gasmenge in Kubikmetern. Diesen Verbrauch können sie umrechnen, wobei die Formel dazu so aussieht:
Kilowattstunden = Kubikmeter x Brennwert x Zustandszahl. Die nötigen Werte für Brennwert und Zustandszahl erhalten Sie dann beim Gasversorger. Im Gegenzug können Sie, wenn Sie den bisherigen Warmwasser bedarf durch einen Boiler oder Durchlauferhitzer bezogen haben und dessen ungefähren Stromverbrauch kennen, selbstverständlich auch den Kubikmeter-Verbrauch berechnen, indem Sie die Formel einfach umstellen.
Lieben Gruß und einen schönen Abend
Sparfüchsin
Sparfüchsin
Seit kurzem dabei!
 

 


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