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Geliebt, gefördert-zukunftsfähig? Streit um die Solarenergie




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Geliebt, gefördert-zukunftsfähig? Streit um die Solarenergie

Beitragvon HdW_BS » 24.01.2012, 08:16

Solaranlagen genießen eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz, sind im Vergleich zu anderen regenerativen Energieformen aber eher wenig effizient. Kritiker bemängeln eine "Überforderung" von Solaranlagen. Ihrer Meinung nach wird durch die staatliche Unterstützung die Entwicklung von effizienteren Anlagen und Materialien gehemmt. Doch wie weit ist die Entwicklung von Solaranlagen überhaupt? Können die Anlagen wesentlich effizienter gestaltet werden? War die Kürzung der Solarförderung zu Beginn des Jahres ein wichtiger Schritt oder wird dadurch ein boomender Energiesektor geschwächt?

Diese und weitere Fragen werden am 7. Februar um 19 Uhr beim Energiecafé im Haus der Wissenschaft Braunschweig diskutiert.

Unsere Experten:

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Phillip Gronstedt, TU Braunschweig, Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen

Prof. Dr. Joachim Weimann, Universität Magdeburg, Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik

Kevin Hoffmann, Wissenschaftsredakteur, Der Tagesspiegel

Weitere Informationen unter: Links sind nur für registrierte User sichtbar.
HdW_BS
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Beitragvon maxPower » 24.01.2012, 09:43

Solaranlagen "überfordert"? Na ob das stimmt... bisher habe ich noch nicht den Boom in dieser Branche mitbekommen ;)
Gibt dann auch die Ergebnisse irgendwo zu sehen/lesen? Für die, die doch etwas weiter weg kommen.
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maxPower
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Beitragvon Solarier » 24.01.2012, 16:19

Erstens müsste es "überfördert" heißen, zweitens kommen solche Dumm-Aussagen aus den entsprechenden Polit-Ecken.

Fakt ist, seit letztem Jahr kriecht sowohl die Thermie- , als auch die PV-Branche. Nicht Wenige haben Zahlungs-Schwierigkeiten (oder sie schon hinter sich :wink: ) , entlassen viele Leute, schließen Fabriken und im PV-Bereich wandert man weiter ab nach China, bzw. bezieht die Solarmodule nur noch von dort.

Aus der zukunftsträchtigsten Branche wurde innerhalb weniger Jahre eine evtl. in Deutschland bald Aussterbende.

Welche Branche könnte es sich leisten, von der Regierung befohlene Preissenkungen von weit über 30% innerhalb eines Jahres zu verkraften, bei Margen die im einstelligen Bereich liegen?

Experten, die sich über solche Dinge wettern, können meist Solarwärme und Solarstrom nicht von einander unterscheiden...
Solarier
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Beitragvon MeinSolarProjekt » 02.02.2012, 19:19

Den Boom der Branche nicht mitbekommen? 2011 war das Boom-Jahr überhaupt für die Photovoltaik-Branche! ;)
Mit der Kürzung der EEG wirst du auf den nächsten Boom ein wenig warten müssen, mal schauen wie sich die Branche entwickelt. In Spanien und Italien wurde die Förderung übrigens komplett gestrichen.
Die Klimaerwärmung verdanken wir Chuck Norris. Ihm war kalt und er hat die Sonne aufgedreht!
Witz gehört von unserem Links sind nur für registrierte User sichtbar. bei der Installation unserer Photovoltaikanlage im Frühjar 2011. Und sie läuft bisher sehr gut :)
MeinSolarProjekt
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Beitragvon Solarier » 03.02.2012, 13:50

Leider hast Du da was nicht verstanden. Erstens betrug die STEIGERUNG zum Vorjahr in 2011 nur 0,1 GW und zweitens auf Kosten völlig unwirtschaftlicher Preise. Weshalb war die lang geplante sommerliche Absenkung ausgefallen? Weil vorher keiner gekauft hatte. Und Im Herbst hat sich dann jeder selbst unterboten, um die teure Lagerware los zuwerden.

Frag doch mal bei den Großen:
Schott, Solon oder Q-Cells und vielen Anderen - bzw. deren entlassener Mitarbeiter, was sie von diesem zweifelhaften "Boom" hatten.....
Nicht mal die Chinesen, die für diese Preise sorgten, schrieben schwarze Zahlen!

Original-Zitat der heute erschienen Profi-Fachzeitung "Photovoltaik" auf S. 32:
"Die Photovoltaikbranhce durchläuft derzeit ein Jammertal..."
Schaut man auf den Global 30 Index PV sieht man in 2011 einen Abstieg von 65 auf 22 Punkte...

Auf S. 82 beschreibt einer der ganz großen langjährigsten Anbieter (seit 1979!), wie sie seit Dez. Kurzarbeit und Entlassungen "verwalten"...

In Italien wurde nichts gestrichen, sonst würden meine Kunden keine Anlagen kaufen.
Bitte nicht immer alles nachplappern, was man selbst nicht verstanden hat oder von dummen Lobby-Politikern und oberflächlichen TV-Berichten erfährt. Wahrheit sieht oft anders aus!

Oder schaust mal auf meine Homepage, ich bin ja erst seit 1997 im PV-Geschäft... und zum Glück von dieser Entwicklung nur ganz leicht betroffen.
Solarier
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Beitragvon Stromsparfuchs » 06.02.2012, 08:25

Die Solarenergie war bis vor 2 Jahren hoch gefördert, die Absenkung der Förderung ging meines Erachtens zu schnell von statten. Es besteht die Gefahr die heimische Solarhersteller in den Ruin zu treiben, während die hoch geförderten Chinesischen Modulhersteller das Rennen machen.

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Beitragvon Solarier » 06.02.2012, 14:55

Wie angegeben, ist die Gefahr schon teilweise vorüber - einige heimische Hersteller gibt es schon nicht mehr...

eine kleine Übersicht: Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Solarier
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