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Habe 3 Angebote, welches macht aus welchem Grund sinn?




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Welchen Kessel würdet ihr nehmen

Fröhling
1
17%
KWB
4
67%
Paradigma
1
17%
 
Abstimmungen insgesamt : 6

Habe 3 Angebote, welches macht aus welchem Grund sinn?

Beitragvon chun-schneider » 18.09.2008, 16:28

Hallo,
mein Schwiegervater hat sich 3 Angebote für ne Pelletheizung eingeholt. Es handelt sich um einen Altbau mit 5 Wohnungen und insgesammt ca. 460m² Wohnfläche.
Bei den Angeboten handelt es sich einmal um nen KBW Kessel Modell USP 30 (10-30kW) für ca 9500€, einmal ein Fröhling P4 38 (8,9 - 38kW) für 11750 und einmal ein Paradigma Pelletti Maxi (17-56kW) für 12400€. Dazu kommt jeweils noch Einbau und der ganze andere Kram wie Rohre und so.
Nachverhandelt wurde noch nicht. Aber die Heizungsbauer verbauen jeweils nur die Angebotenen Fabrikate (außer der mit Fröhling, der hat auch noch Buderus, sei aber nicht so gut wie Fröhling sagt er).

Was macht aus welchem Grund sinn.
Im Gesammtpreis gibt sich das ganze bei den 3 Angeboten nicht viel.
KWB und Paradigma sind insgesammt bei 25000 und Fröhling bei 22500€
chun-schneider
Ist neu hier!
 

Beitragvon Ralle » 20.09.2008, 17:32

Ich finds ja schade, dass hier bisher noch keiner mitgemacht hat. Aber vielleicht braucht es ein wenig Geduld und Zeit. Ich kann dir nicht einmal sagen, warum ich mich so entschieden habe. Ich denke einfach, das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint bei dem Fröhling am besten zu sein. Der KBW ist vielleicht ein bisschen schwach und der Pelletti könnte schon wieder überdimensioniert und damit zu teuer sein, auch im Verbrauch später, denke ich mal. Vor allem hat nämlich der Fröhling auch nach unten hin den größten Spielraum und könnte in den nicht ganz so kühlen Monaten vielleicht sparsamer betrieben werden, als die beiden anderen Varianten. Ich gehe mal davon aus, dass alle drei Anlagen für die große Wohnfläche bemessen sind, nicht das die Mieter am Ende frieren müssen.

Schönen Gruß
Ralle
Ralle
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Beitragvon chun-schneider » 20.09.2008, 17:39

An die Fröhling hab ich persönlich auch gedacht, weil es das Gesunde mittel ist. Die 3 Heizungsfirmen sagen jeweils das die Kessel mehr als Ausreichend groß dimensioniert wären. Aber genau wissen tue ich es nicht. Zur Zeit wird noch mit nem fast 35 Jahre alten Ölkessel geheizt, der muss jetzt auch raus, aber der hat 48kW und ist wirklich ausreichend, da wirds ruckzuck warm. Allerdings dürfte ja der Wirkungsgrad bei dem alten Kessel deutlich niedriger sein, so das die 38kW von dem Fröling wahrscheinlich ziemlich identisch sind, von der wirklichen Leistung, oder?
chun-schneider
Ist neu hier!
 

Beitragvon Ralle » 23.09.2008, 21:39

Hallo,

ich denke auch, dass die neuen Heizungen natürlich wesentlich effektiver arbeiten und 48 kw einer alten Ölheizung mit 38 kw einer neuen Pelltheizung nicht mehr vergleichbar sind. Daher müsste die Leistung auf jeden Fall ausreichen. Wenn der Händler gesagt hat, dass alle ausreichend dimensioniert sind, dann würde ich wirklich die mit der größten Spanne nehmen und das war ja wohl die Fröning, die auch nach unten hin den größten Spielraum hatte.

Letztendlich solltest du dann auch das Preis-Leistungsverhältnis entscheiden lassen, wobei ich nicht unbedingt die billigste Variante wählen würde.

Gruß
Ralle
Ralle
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Beitragvon rumor » 25.09.2008, 21:36

Hallo,
Der Fröhling ist schon in ordnung, was mir mehr sorge macht ist die leistung. Hat sich irgendjemand mal die mühe gemacht und hat das haus gerechnet? vielleicht wenigstens nen bedarfs-energieausweis? wenn ich eine neue heizung für über 10k einbaue rechne ich wenigstens überschlägig die heizlast oder lass meinen energieberater dran.

Dann natürlich die klassiker: Dämmt die bude! aussenwände, keller und dach ! Bei ausreichend großer dachfläche würd ich auch mal ernstehaft über ne solaranlage mit heizungsunterstützung nachdenken.

Mein Tip: Such dir einen der Heizungsbauer aus und frag ihn mal ob er die heizlast rechnen würde. dann soller auch gleich mal rechnen was passiert wenn ihr dämmt oder sogar die heizflächen neu auslegt, also niedertemperatur. könnte gut sein das du dann ne echte überraschung erlebst.

greetz rumor
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Beitragvon Robby » 14.02.2012, 21:49

Ich denke du brauchst mind. 50 KW Brenner.

Die Heizkessel kenne ich leider nicht.

Viele Grüße Robby
Robby
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Beitragvon Solarier » 16.02.2012, 13:08

Wie kann man ohne Angabe des Wärmebedarfs eine Leistungs-Aussage machen?

Ich habe Kunden mit 300 qm, die nicht mal einen 10 kW-Kessel benötigen - weil gut gedämmt! Ein Altbau mit 460 qm kann mit 20 aber auch 60 kW beheizt werden - je nachdem wie und wo das Ding steht!

Je kleiner und dennoch passend, umso "runder" läuft die Anlage und im Pellets-Bereich spart man mit kleineren Kessel richtig Geld bei der Anschaffung. Hat man dann noch eine solare Heizungunterstützung mit Pufferspeicher kann man in vielen Fällen statt nur "eine Nummer kleiner, sogar zwei nehmen...



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Solarier
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Beitragvon Sodbrenner » 17.02.2012, 17:43

Zwei Nummern kleiner bei Pufferspeicher und solarer Heizungsunterstützung? Was ist dann im Winter bei -15°? Ein Puffer macht die Heizung nicht warm und liefert bei solchem Wärmebedarf auch allerhöchstens ein paar Stunden Wärme....
Ich würde einen Jahresbedarf an Heizöl abzüglich des schlechten Wirkungsgrades des Kessels nehmen und 2000 Vollbenutzungsstunden annehmen - und schon hat man näherungsweise die benötigte Größe des Kessels.
Sodbrenner
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Beitragvon Solarier » 18.02.2012, 15:42

Das sind halt die feinen Wissens-Unterschiede...
Solarier
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Beitragvon Sodbrenner » 19.02.2012, 20:12

Na ja, eigentlich hast Du ja recht mit Kessel 1-2-3 Nummern kleiner. Passt eigentlich, früher war alles viel zu groß dimensioniert. Und heutzutage wird auch bewusster geheizt.
Und wenn es dann noch neue Fenster und irgendwas an Dämmung gibt - kann der Kessel schon fast wieder zu groß sein.
Sodbrenner
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Beitragvon Robby » 21.02.2012, 21:36

Ich beheize einen Altbau mit 1000 qm! Ich habe 2 Kessel a´50 KW am laufen ich schaffe mit einem Kessel bis 5 Grad plus das Gebäude gut zu beheizen da drunter benötige ich den zweiten.

Daher meine Erfahrungen und erkläre bitte den Mietern das bei 20 Grad Minus die Bude nicht warm wird.
Robby
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Beitragvon ÖkoFAN » 24.03.2012, 08:08

Moin,

die sichersten Methoden zur Auslegung des WE = WärmeErzeugers wären
a) HL- Berechnung (= HeizLast) nach EN 12831 und
b) eine Auslastungsmessung der vorhandenen Anlage.

Für a) gilt einschränkend, dass sie auch wiederum recht großen Spielraum ("Schrauben" an den Parametern) zulässt :wink:

Grüße Michael
Sonnige Grüße

Michael
ÖkoFAN
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