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Holzpellets Vergleich

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Holzpellets Vergleich

Hallo,

im Rahmen der anstehenden Renovierungs- und Umbauarbeiten an meinem Haus muss ich auch eine neue Heizungsanlage installieren. Momentan sind ja Pelletöfen eine sehr gefragte Technik. Bevor ich mich aber dazu entschließe, möchte ich wirklich alles genau wissen. Im Forum gibt es ja doch immer wieder sehr unterschiedliche Erfahrungen zu lesen. Bei manchen läuft es super und andere haben doch immer wieder Probleme.

Was mich vor allem interessiert, sind die Pellets selbst. Es gibt viele Beiträge über unterschiedliche Qualitäten, über den Verbrauch und die Lagerung. Wie aber ist es eigentlich mit der Größe der Holzpellets? Sind sie genormt oder gibt es verschiedene Größen? In einem Holzpellets Vergleich bin ich nämlich darauf gestoßen, dass es eine besondere Sorte Holzpellets Big gibt, konnte aber keine weiteren Infos darüber finden, worauf sich das bezieht.

ciao
Olli
Ollibär
Kennt sich aus!
 

Momentan sind ja Pelletöfen eine sehr gefragte Technik.

Ist das nicht schon 3-4 Jahre her ?

Die Jahesbetriebskosten sind letztendlich doch recht hoch. Auch in diesem Jahr lagen Pellets bereits auf dem Stand von Öl.

Dann noch die hohen Anschaffungskosten und kaum Förderung.
Magic
Seit kurzem dabei!
 

Meinst Du jetzt Pelletsöfen oder -kessel?

Pelletskessel haben wir durch!!!

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Mein damaliger beitrag
04.07.2009, 16:53
Jetzt mal ohne scheiß,

seit dem 26.9.08 läuft bei mir ein 10 KW Pelletskessel von KWB,mit 300ltr. Pufferspeicher und 5 qm Solarfläche.
Die komplette Anlage, mit Demontage der Alten,Entsorgung der Öltanks,
Aufbau des Pelletsbunkers,Aufbau und Inbetriebnahme der neuen Anlage hat mich alles in allem etwas mehr als 21000,-Euro gekostet.

Die staatliche Förderung ist hier noch nicht berücksichtigt.

Die alte Ölheizung war 25 Jahre alt.Es war abzusehen das eines Tages der Schornsteinfeger "njet" sagt.
Langsam mußt du was machen Fuzzy, hab ich mir gedacht.

Gerade vor dem Hintergrund der Klimaveränderung und der daraus zu erwartenden Emissionswertverschärfung.
Auch der enorm hohe Benzin- und Heizölpreis, in 2008 spielte eine Rolle.
Und da z.Zt.noch Zuschüsse von Herrn Steinbrück gezahlt werden, habe ich zugeschlagen.

Seit 1990 führe ich Buch darüber wann und wieviel Heizöl ich getankt habe und zu welchem Preis ich´s gekauft habe.
Daraus läßt sich natürlich leicht der Durchschnittsverbrauch errechnen.

Bis zum Jahr 2002 haben die Kinder noch zu Hause gewohnt so das ich die Jahre bis dahin nicht zu einem Vergleich heranziehen kann.

Vom 08.07.2002 bis zum 30.01.2007,da habe ich zum letzen mal getankt,
wurden durchschnittlich [b]1376 Liter Heizöl verbraucht.[/b]
Beheizt wurde ein Einfamilienhaus mit 110 qm Wohnfläche.
Wohnzimmer,Badezimmer und Küche natürlich mehr als die anderen Räume.

Insgesamt habe ich in diesem Zeitraum 8256 Lieter Öl verbraucht und dafür 3561,88 € bezahlt.Das sind durchschnittlich 0,4314 €/ltr.

Mein Pelletsbunker fast ungefähr 8 t.
Erstmalls befüllt habe ich 09/2008 mit 7,63t zum Preis von
180,83 €/Tonne, Brutto.

Gestern wurde nachgefüllt.Und zwar 3,0t.
Preis 196€/Tonne, Brutto.

Ach ja,seit dem 5. Mai ist der Kessel abgeschaltet.Warm Wasser liefert der Kollektor auf dem Dach.Von diesem Teil bin ich besonders begeistert.
Gestern hat er das Brauchwasser auf 75 Grad erhitzt.

Faustregel ist das 1Liter Heizöl, ungefähr 2 kg Pellets entsprechen.
Ich hätte also ungefähr 1500 ltr.in der letzten Heizperiode verbraucht.
Die Preisspanne bei Heizöl im letzen Jahr war so groß wie nie zuvor.
Das ging mit 72 Cent im Januar los,über 62Cent im Februar,März 75 Cent,bis 93 Cent im Juli.Ab Juli ging´s wieder abwärts,52 Cent im Dezember.

Inzwischen ist das Heizöl wieder viel billiger, bei 51 Cent z.Zt..
Ich glaube aber, das das nur ein Zwischentief ist.

Wann ich getankt hätte, ist im Nachhinein schwer zu sagen.
Ich glaube,die steigenden Preise und die sich leerenden Tanks vor Augen,wahrscheinlich im Frühjahr.
Im März/April also, bei ungefähr 75-80 Cent.
Also für teueres Geld.
Entsprechend hätte meine Rechnung ausgesehen.Zwischen 1125 und 1200 Euro.

Für meine 3 t Pellets habe ich 588,-Euro bezahlt.Also ungefähr die Hälfte.



So, noch ein Wort zu den anderen Alternativen.
Gerne hätte ich mir eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung auf´s Dach gebaut.
Aber leider habe ich die ungünstigste Dachausrichtung die man sich denken kann!
Nord-Süd.
Danke liebes Bauamt.
Wärmepumpe war auch im Gespräch.Nur kann ich keinen Brunnen bohren oder die Schlangen im Garten vergraben.Ich müßte spengen,mit Dynamit,und das ist in Wohngebieten nicht erlaubt.

Öl hatte ich schon und Gas wollte ich nicht, wegen der Abhängigkeit.

Bleibt noch die Sunmaschine,und die Brennstoffzelle.
Beides ist noch nicht ausgereift bzw.serienreif.

So nun kann sich jeder selbst sein Urteil bilden

Fuzzy
Fuzzy
Ist neu hier!
 

Hallo Fuzzy,

vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Der und auch das, was Magic geschrieben hat, dürfe Olli nun tatsächlich Anlass zum Überdenken seiner Planungen geben. Aber auch ich bin überrascht davon was du schreibst, Fuzzy. Von dieser Seite betrachtet man es natürlich eher selten, weil man in erster Linie die umweltfreundliche Alternative sieht.

Andersrum ist es aber doch auch so, dass Heizöl zwar im Moment vielleicht preisgünstiger ist, als Holzpellets, umweltschädlicher ist es allemal. Hinzu kommt aber noch, dass es nun wirklich zum einen mengenmäßig begrenzt ist und daher auch der Preis nicht zuverlässig, zum anderen auch hier die Abhängigkeit besteht, nämlich von den Ländern, die Ölvorkommen haben.

Deine Schilderung ist eine sehr gute Momentaufnahme, aber man weiß halt nicht, was die Zukunft bringen wird.

Gruß
Ralle
Ralle
Ist schon lange dabei!
 

Fuzzy hat es ja völlig richtig beschrieben und wenn man da die Karussell-Fahrten des Ölpreises betrachtet muß man sich darüber im Klaren sein, daß Öl eine hochspekulative Angelegenheit ist. Sobald die Weltwirtschaft wieder anspringt und dann noch der Dollar stärker wird haben alle die auf preiswertes Öl setzen das Wasser in den Augen und die Bude kalt!
Pelletqualitäten sind unterdessen in gesicherter Qualtität überall verfügbar und auch wenn der Preis je nach Nachfrage schwankt ist der relativ sicherer als Öl und Gas.
Also ja zu Pellets wenn der Wärmebedarf relativ hoch ist und man aufgrund der Wärmeverteilung eine hohe Vorlauftemperatur braucht.
Wenn Flächenheizung vorhanden ist tendiere ich eher zur Wärmepumpe weil die dann über die gute Leistungszahl deutlich günstiger ist und über den Strommix ist der Strompreis auch besser kontrollierbar als Öl ....
aber wie gesagt, das muß man von den Eckwerten des Hauses abhängig machen.
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
Steinzeit ist vorbei Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Arno Kuschow
ecocasa
Wohnt hier!
 

 


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