Tobias Claren hat geschrieben:Hallo.
Angeblich soll alleine die Kellerdeckendämmung pro m² bei 6cm Dicke ca. 8l/Jahr einsparen (10l Verbrauch, 80% bei 6cm gespart).
Bei aktuellen 3000l/Jahr (ca. 120m² Wohnfläche) wären das ca. 1000l/Jahr.
Dazu wäre es noch eine Möglichkeit Kabel an der Kellerdecke (Sat-Koax, Lautsprecher...) ohne sichtbare Kanäle verschwinden zu lassen.
Man sagte mir, man solle kein Styropor einsetzen. Das könne zu Feuchtigkeit und Schimmel führen? Verkauft wird es aber dennoch für den Zweck. Dann nannte man mir Mineralwolle plus Tragwerk und Rigips-Platten.
Ich fand nun auch Mineralwolleplatten mit Kaschierung die man direkt an die Decke klebt.
Die meisten Räume haben ca. 220cm Höhe (Ich glaube 118cm), der Hobbykeller hat ca. 265cm Höhe.
Die Decken sind mit Sicherheit für jede Art der Montage geeignet.
Fest und glatt (Platte mit "Nähten").
Welcher Dämmstoff und welche Dicken wären hier zu empfehlen?
Wo gibt es das Material am günstigsten (wenn nötig auch per PN).
Grüße,
Tobias Claren
moin Tobias,
was soll man Dir im Ernst auf Deinen Beitrag antworten?
Wenn Du durch die Dämmung der Kellerdecke meinst, 80 % Deiner Energiekosten sparen zu können, wo doch die Wärme aufsteigt und Du bei einer Dachdämmung bestimmt mindestens 90 % sparen kannst statt nur 80 % bei der Kellerdecke .... oder Du machst beides und verkaufst ab sofort Heizöl weil du jetzt ja 170 % sparst und so 70 % von ehemals 3.000 Litern übrig hast, das macht einen jährlichen Gewinn aus dem Ölüberschuss von sage und schreibe 2.100 Litern im Jahr, also ungefähr 1.260 € Plus im Jahr bei vorsichtig geschätzten 60 Cent pro Liter ...... aber bitte auch immer rechtzeitig verkaufen und abpumpen das Zeug, damit es nicht überläuft und die Umgebung des Hauses verseucht....
Wenn Du jetzt noch bessere Fenster einbaust und eine Wärmerückgewinnung, dazu noch ein Wärmedämmverbundsystem machst Du bald einem kleineren arabischen Scheichtum Konkurrenz bei der Ölgewinnung *Respekt*
jetzt aber mal ganz im Ernst: Dämmung der Kellerdecke ist sinnvoll aber als Einzelmaßnahme lange nicht so effektiv wie Dir aufgeschwatzt wurde, unter der Betondecke ist kein Dampfteildruck nennenswerter Größe zu befürchten, Styropor ist also durchaus geeignet dafür, muß nur anständig vollflächig verlegt werden und das gibt es auch mit Oberflächen die man so lassen kann als Sichtoberfläche in untergeordneten Räumen, wenn Du viele Rundungen und komplizierte Formen zu dämmen hast, mag Dämmung in Mattenform sinnvoller sein. Sinnvolle Stärken der Dämmung sind immer im Gesamtzusammenhang zu bewerten, spektakuläre Einzelmaßnahmen bei Vernachlässigung von anderen Schwachpunkten sind auch wieder kontraproduktiv.....
Detaillierte und wirklich sachkundige Auskunft erteilt Dir ein Gebäudeenergieberater, der Dein Haus insgesamt analysieren kann und Vorschläge unterbreiten, wie man am besten und mit welchen Schritten vorgeht. Eine derartige Beratung wird auch von der BAFA gefördert!
Gruß
Arno Kuschow