o0Pascal0o hat geschrieben:nochmal hierzu:ecocasa hat geschrieben:ausserdem wäre beim dämmen unterseitig der Beton-Kellerdecke bei oben warm und unten kalt kein Tauwasseranfall hinterm Styropor
Kein Tauwassereinfall? Das wäre doch gut. Ohne Wassereinfall kein Schimmel. Ich möchte ja gerade kein Tauwassereinfall haben.
und...ecocasa hat geschrieben:, warm wäre oben und die Decke eine perfekte Dampfsperre ....also totaler Quatsch
Die Decke ist eine perfekte Dampfsperre, wenn es oben warm und unten im Raum darunter also, kalt ist? Und warum ist es bei den Kellerwänden zu den Kellernebenräumen oder zum Erdreich nicht genauso?
Irgendwie haben wir das gleiche Ziel "Keinen Schimmel in die Bausubstanz zu holen", aber die Methode passt nicht so ganz.
Unser Nachbar hat z.B. auch keine Dampfsperrfolie auf die Innenkellerwanddämmung geklebt. Stattdessen hat er unten 2cm Luft gelassen unter der Dämmung, damit diese hinterlüftet werden kann. Schimmel hat er keinen. So wollte ich das auch machen.
o0Pascal0o hat geschrieben:Hmm.. klingt logisch. Ich höre immer wieder, dass man mit einer Dampfbremse aber auch viel mehr falsch als richtig machen kann und dann erst recht Schimmel bekommt. Wie kann man das logisch erklären? Im Prinzip müsste es doch so sein, dass eine schlechte Dampfbremse IMMER! besser ist als gar keine bzw. mindestens genauso-gut(bzw. schlecht).
Und absolut dicht bekommt man die ja nicht. Da ist immer mal ein Luftschlietzchen neben einem eingeschlagenem Nagel, etc.
o0Pascal0o hat geschrieben:Danke - und das Verlinken auf deine Seite nervt nicht - ist ja informativ.
Aussage 1:ecocasa hat geschrieben:Diese Dampfsperre sorgt dafür, daß die Feuchtigkeit der warmen Raumluft nicht bis zu dem Punkt in der Wand gelangen kann, wo es so kalt wird, daß die Feuchtigkeit auskondensieren würde.
Aussage 2:ecocasa hat geschrieben:es muß also weniger reinkommen können als nach ganz draussen entweichen kann
Irgendwie drücken beide Aussagen von dir das Gegenteil aus. Zumindest verstehe ich das so. Zuerst sagst, du, die Dampfsperre ist dazu da, dass die Feuchtigkeit vom Kellerraum nicht in die Wand gerät und sich dort niederschlägt(warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als Kalte). Und dann sagst du, dass weniger Feuchtigkeit reinkommen können soll als nach draußen entweichen soll. Das Widerspricht sich doch.
@Kellerdeckendämmung
Und nocheinmal zur Kellerdeckendämmung. Ich möchte ja, dass die Wärme nicht nach oben entweicht, die ich mir im Keller anheize. Es kommt vor, dass ich 1 Woche fast nur im Keller verbringe(also außer Schlafen und Essen und so). Dann möchte ich es im Keller warm haben, nicht im darüberliegendem Raum.
Gruß und einen angenehmen Start ins Wochenende! (natürich auch allen Mitlesern!)
Pascal
o0Pascal0o hat geschrieben:o.k., und was ist, wenn durch die Außenwand nichts herauskommen kann an Feuchtigkeit? Sind da nicht so Bitumenplatten immer eingearbeitet oder an zumindest eine schwarze Folie kann ich mich erinnern vom Rohbau. Da käme ja dann weniger Feuchtigkeit durch als durch eine Dampfbremsfolie.
Im Baumarkt sagte mir ein Dämmfachmann, dass wir ohnehin besser Styrodor statt Stryropor hätten verwenden sollen. Naja, jetzt ist die Hälfte bereits eingebaut.
Aber er sagte weiterhin, dass er keine Dampfbremse installieren würde. Durch das Profilholz kommt Feuchtigkeit, durch das Styropor und die Verlattung daneben ebenfalls. Aber diese Materialien können auch etwas Feuchtigkeit halten. Der Keller ist ja bislang ohne Dämmung trocken. Und auch so habe ich mich den halben Tag dort aufgehalten - auch wochenlang ohne zu lüften. Er meinte, dann würde auch samt Dämmung kein Schimmel entstehen.
Durch eine Folie könnte es passieren, dass sich die Feuchtigkeit hinter der Folie staut, weil sie nicht wieder in den Raum zurückgelangen kann(Folie die etwas zurücklässt übersteigt mein Budget).
o0Pascal0o hat geschrieben:Danke. Aber siehst du keine Chance, bei einem trockenem Keller(im ungedämmtem Zustand, mit einer Person jeden Tag mehrere Stunden dort, mit wochenlanger Nichtlüftung (allerdings keine Tür im Raum, nach Dämmung schon), dass der Keller auch ohne Folie Schimmelfrei bleiben kann. (wenn in Zukunft dann öfter gelüftet wird (Nachts, z.B. 1x die Woche). Dann kann die Feuchtigkeit ja aus dem Holz auch wieder heraus und aus dem Styropor.
Was kostet denn db+ /m² ?
o0Pascal0o hat geschrieben:moment - so günstig? Habe ich teurer genannt bekommen im Baumarkt, aber auch irgendeine dispersionsfähige Dampfbremsfolie. 2€ pro m² wäre ja sehr günstig dann. Wo gibts die?
Der Kellerraum ist der einzige, welche gedämmt wird. Der anliegende Flur sowie der anliegende andere Kellerraum sind ungedämmt. Muß dort nicht dann auch Folie hin?
Die Decke darf gedämmt ohne Dampfbremsfolie bleiben. Ist es nicht sinnvoll die Decke und die anderen Wände mit dieser Folie zu bestücken(Boden aus dem gleichem Grund), denn sonst geht die Feuchtigkeit dort hinein und wandert dann von dort aus zu den Außenwänden - welche ja kalt sind.
Die beiden Außenwände sind knapp 12 m² & fast 10,5m² groß. Die Decke knapp 24 m².
Aber man muß ja mehr rechnen, da die Folie ja überlappend liegen muß, damit keine Lücken entstehen.
Gruß
Pascal
o0Pascal0o hat geschrieben:Ich wohne leider in NRW - das ist ein bisschen weit weg.
Also Außenwände reichen und dann noch ca. 20cm an den Ecken zur Decke und zum Boden und zu den anderen Wänden überlappen lassen.
beim Verlegen, die Bahnen 1cm überlappen ist aber o.k., damit auch ja keine Lücke entsteht, oder?
Aber dieser Widerstand gegen Feuchtigkeitsdurchgang ist doch auch irgendwann aufgehoben, wenn immer mehr Feuchtigkeit eindringt. 4cm Dämmung habe ich ja - die sind ja auch irgendwann durch. Daher ja auch die Folie überhaupt. Also wenn erst Mal 4cm durchfeuchtet sind, dann diffundiert die Feuchtigkeit in den Nachbarzentimeter, dann hat man 5cm, usw.
o0Pascal0o hat geschrieben:Aha, danke. Dann kann ich das so mit den Wänden machen, wie von mir angedacht?
Also Außenwände reichen und dann noch ca. 20cm an den Ecken zur Decke und zum Boden und zu den anderen Wänden überlappen lassen.
Die Bahnen dann jeweils nicht überlappen sondern ganz genau nebeneinander befestigen und mit dem speziellem Klebeband überkleben.
Kann man die Folie an die Wand tackern, oder muß die generell geklebt werden? Oder ist die vielleicht schon selbstklebend?
o0Pascal0o hat geschrieben:Vielen Dank für die vielen Informationen.
Also wegen der Überstände an der Decke(wie auch an den Wänden) - da diese ja wie die Wände mit Holzlatten bestückt wird, da kann ich doch genausogut tackern und dann mit Klebeband überkleben die Tackerlöcher. Am Boden muß ich die Folie dann mit dieser Primur festkleben, oder? Das Klebeband hält nicht auf Esstrich?
......teilweise gelöscht damit es nicht endlos wird...........
o0Pascal0o hat geschrieben:Aber das ist doch dicht, wenn ich bis zu einer Holzlatte verklebe an der Decke. So weit kommt die Feuchtigkeit ja dann nicht. Das war doch deine Aussage, oder habe ich das mit dem "Widerstand gegen Feuchtigkeitsdurchgang" falsch interpretiert? Wenn ich an der Decke 20cm überstehen lasse und die Folie dort auf eine Holzlatte tackere(Tackerlöcher überkleben), dann kriecht die Feuchtigkeit noch knapp 10cm in die Dämmung(= 10 cm Feuchtigkeitsdurchdrang) und dann ist Ende. Also reichen 20cm aus.
Ich kann an der Decke auch nicht auf Beton kleben, da dort keiner ist. Da ist ja die Holzverlattung drüber. Zwischen der Verlattung ist das Styropor(sonst wäre die Holzverlattung ja überflüssig - die soll ja das Styropor halten).
Also auf dem Esstrichboden eine Bahn mit Primuer ziehen und die Folie darauf festkleben. Was meinst du mit "Dehnungslasche" in diesem Zusammenhang?
o0Pascal0o hat geschrieben:Die Verlattung samt Dämmung ist bereits installiert. Das ist das Problem. Dann bleibt wohl nur zu Hoffen, dass das Profilholz 18mm Fichte, und die 2x 20mm Kanthölzer bzw. daneben die 2x 20mm Styropor genug Feuchtigkeit aufnehmen, um sie beim nächsten Lüftungsvorgang wieder abzugeben, bevor sie zu viel davon in die Außenwände abgeben. So dass die Außenwände dann so feucht werden würden, dass sie ein Nährboden für Schimmel währen. Die Außenwände sind ja auch bestimmt 25cm dick, und die dort niedergeschlagene Feuchtigkeit zieht ja dann auch in die Wand ein und kommt beim Lüften zurück - durch die Dämmung und nach Draußen. Beim Nachbar hält das schon mehrere Jahre so. Klar - ein Risiko bleibt natürlich. Aber jetzt alles nochmal abreißen!? Das wäre dann zu viel Aufwand.
Naja, beim nächsten Mal weiß ich Bescheid, dann verlege ich die Folie zuerst, also direkt nach der ersten Verlattung.