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Kellerraumdämmung

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Kellerraumdämmung

Hallo,

wie kann ich einen Kellerraum am besten dämmen, welche beheizt werden soll.

Muß dort eine Dampfsperre installiert werden? Die Wände sind trocken. Muß ich den Boden dämmen oder reichen Teppichfliesen? Der Boden des Raumes ist bereits ca. 5cm höher als der Flur. Wie dämme ich nach oben hin?

Ich würde ja der einfachhalthalber gerne mit Styropor dämmen, außen und oben. Was meint der Autor hier mit flächig dämmen -> "Styropor ist gut geeignet, muss aber in jedem Fall flächig aufgeklebt werden, damit die Luftfeuchtigkeit nicht dahinter gerät, denn das könnte Schimmel geben."
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Vielen Dank
o0Pascal0o
Seit kurzem dabei!
 

Er meint damit das du das Styropor komplett ankleben musst, nicht nur 1 klebepunkt auf jedes stück.

Ich würde dir aber von sowas abraten, da holste dir sehr sehr schnell schimmel rein.
rumor
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Also ich möchte auch Styropor an die Wände anbringen und darüber dann Holzlatten.

Wo ist das Problem mit dem Schimmel? Kann man nicht so eine Dampfsperre installieren. Das sind doch so Folien, die Feuchtigkeit zwar in den Raum hineinlassen, aber nicht hinaus.
Andersherum wäre es ja schlecht, denn dann wäre sie im Nebenraum, bzw. zwichen den Räumen, wenn dort auch eine Dampfsperre ist.
o0Pascal0o
Seit kurzem dabei!
 

Hallo,

irgendwie verstehe ich dein Problem nicht so recht. Also erstens würde ich einen beheizten Kellerraum nicht nach oben hin dämmen. Es ist doch gut, wenn die Wärme auch in die obere Etage ziehen kann, dann ist doch das Haus gleichmäßig beheizt. Und die Geschichte mit der Feuchtigkeit, die hinein ziehen kann, aber nicht wieder raus, ist doch gerade das Problem beim Schimmel.

Es muss doch ene Belüftung vorhanden sein, damit Feuchtigkeit abziehen und die Luft zirkulieren kann. Keller neigen sowieso aufgrund der Temperaturunterschiede gerne zu Schimmel, da würde ich mir nicht noch mehr Dämmung anschaffen.

Gruß
Sunflower
Sunflower
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richtig
rumor
Wohnt hier!
 

aber ich möchte im Keller nicht mehr so frieren. Die kleine Heizung im Raum, kann da nicht gegenanheizen, was durch die Wände verloren geht. Und teuer ist es auch noch.
o0Pascal0o
Seit kurzem dabei!
 

......da gibt es jetzt ne ganze Menge die man nicht so stehen lassen kann :roll:
Also erst mal innen dämmen geht, aber nur wenn man eine Dampfsperre absolut dicht (!!!) auf der warmen Seite anbringt.
Diese Dampfsperre sorgt dafür, daß die Feuchtigkeit der warmen Raumluft nicht bis zu dem Punkt in der Wand gelangen kann, wo es so kalt wird, daß die Feuchtigkeit auskondensieren würde.
Eine Sperre sperrt, normalerweise in jede Richtung gleich! Allerdings gibt es feuchtevariable Dampfsperren die eine gewisse Rückdiffusion ermöglichen und so zusätzliche Sicherheit schafen wenn die Feuchtigkeit keinesfalls nach draussen weiter kann, goggle mal zum Beispiel nach "db+ von proclima"
Styropor ist nicht diffusionsdicht, also hilft bei normalem Styropor auch kein vollflächiges Kleben gegen Feuchtigkeit hinter der Platte (das Internet liefert ausser Information auch jede Menge Schrott, nicht alles glauben was irgendein Troll irgendwo schreibt!). Bei Styropor also auch Dampfsperre auf der Innenseite. Dampfdicht sein können PUR-Platten, aber auch da bitte die Herstellerangaben lesen!
Das dämmen der Kellerdecke wäre dann auch nur sinnvoll, wenn oben geheizt wird und unten nicht, zwischen beheizte Räume muß man keine Dämmung packen ...... ausserdem wäre beim dämmen unterseitig der Beton-Kellerdecke bei oben warm und unten kalt kein Tauwasseranfall hinterm Styropor, warm wäre oben und die Decke eine perfekte Dampfsperre ....also totaler Quatsch ..... erst denken dann schreiben und wenn man nicht weiß dann bitte auch als Vermutung deutlich markieren sonst liest und macht das einer so und macht alles falsch .....
zum lüften im Keller: im Sommer ist der Keller oft kühler als der Rest vom Haus, eben auch mal kühler als der Taupunkt der Sommerluft. Deshalb darf man einen Keller im Sommer nicht unbedacht lüften, wenn dann zur Nachtzeit wenn die Luft sowieso kühler ist .... sonst säuft ein Keller gern im Sommer ab weil man die Feuchtigkeit hineinlüftet :roll: .... das hat mit der Dämmung wenig bis gar nichts zu tun.
....so, genug geschimpft für den Augenblick 8) 8) 8)
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
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Hallo ecocasa - und Wow! Danke für die ausführlichen Hinweise!
[b][quote="ecocasa"]
Das dämmen der Kellerdecke wäre dann auch nur sinnvoll, wenn oben geheizt wird und unten nicht[/quote][/b]
Das ist mal so mal so herum.

[b][quote="ecocasa"]
zwischen beheizte Räume muß man keine Dämmung packen ......
[/quote][/b]
Ist ja mal so, mal so. Auch wird der Keller z.B. oft nicht beheizt, dann geht die Wärme durch den Boden flöten vom darüberliegendem Raum, wenn der beheizt ist. Und es dämmt ja auch Schall.


[b][quote="ecocasa"]
ausserdem wäre beim dämmen unterseitig der Beton-Kellerdecke bei oben warm und unten kalt kein Tauwasseranfall hinterm Styropor
[/quote][/b]
Kein Tauwassereinfall? Das wäre doch gut. Ohne Wassereinfall kein Schimmel.

[b][quote="ecocasa"]
, warm wäre oben und die Decke eine perfekte Dampfsperre ....also totaler Quatsch
[/quote][/b]
Die Decke ist eine perfekte Dampfsperre, wenn es oben warm und unten im Raum darunter also, kalt ist? Und warum ist es bei den Kellerwänden zu den Kellernebenräumen oder zum Erdreich nicht genauso?

eine schöne Woche

Pascal
o0Pascal0o
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Hi pascal, wenn die schwere dichte Wand innen im warmen ist und dann aussen drauf die Wärmedämmung dann bleibt die Wand also relativ warm, die Taupunktunterschreitung findet erst im Bereich der Dämmung statt, wo ja aber keine Feuchtigkeit aus der warmen Seite mehr hinkommen kann wegen der dichten Wand dazwischen...... wäre bei der Kellerwand also bei Aussendämmung der Fall, hast Du aber nicht sondern innen :roll:
Die Schalldämmung von so einen untergeklebten Styroporplättchen würd ich einfach mal vernachlässigen, Decke macht vor allem Körperschall beim drauf rumtrampeln, da hilft das gar nichts ...
und bei der Decke mal oben, mal unten wärmer, aber immer im Bereich von Innenräumen, also kein Innen/Aussen-Fall
.....ist ganz schön kompliziert und gleichzeitig ganz einfach, aber gefährlich für die Bausubstanz wenn man's falsch macht .... deshalb bin ich auch so ein wenig entsetzt über einen Teil der Beiträge hier im Forum!
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
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nochmal hierzu:

[b][quote="ecocasa"]
ausserdem wäre beim dämmen unterseitig der Beton-Kellerdecke bei oben warm und unten kalt kein Tauwasseranfall hinterm Styropor
[/quote][/b]
Kein Tauwassereinfall? Das wäre doch gut. Ohne Wassereinfall kein Schimmel. Ich möchte ja gerade kein Tauwassereinfall haben.

und...
[b][quote="ecocasa"]
, warm wäre oben und die Decke eine perfekte Dampfsperre ....also totaler Quatsch
[/quote][/b]
Die Decke ist eine perfekte Dampfsperre, wenn es oben warm und unten im Raum darunter also, kalt ist? Und warum ist es bei den Kellerwänden zu den Kellernebenräumen oder zum Erdreich nicht genauso?

Irgendwie haben wir das gleiche Ziel "Keinen Schimmel in die Bausubstanz zu holen", aber die Methode passt nicht so ganz.


Unser Nachbar hat z.B. auch keine Dampfsperrfolie auf die Innenkellerwanddämmung geklebt. Stattdessen hat er unten 2cm Luft gelassen unter der Dämmung, damit diese hinterlüftet werden kann. Schimmel hat er keinen. So wollte ich das auch machen.
o0Pascal0o
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o0Pascal0o hat geschrieben:nochmal hierzu:

ecocasa hat geschrieben:ausserdem wäre beim dämmen unterseitig der Beton-Kellerdecke bei oben warm und unten kalt kein Tauwasseranfall hinterm Styropor

Kein Tauwassereinfall? Das wäre doch gut. Ohne Wassereinfall kein Schimmel. Ich möchte ja gerade kein Tauwassereinfall haben.

und...
ecocasa hat geschrieben:, warm wäre oben und die Decke eine perfekte Dampfsperre ....also totaler Quatsch

Die Decke ist eine perfekte Dampfsperre, wenn es oben warm und unten im Raum darunter also, kalt ist? Und warum ist es bei den Kellerwänden zu den Kellernebenräumen oder zum Erdreich nicht genauso?

Irgendwie haben wir das gleiche Ziel "Keinen Schimmel in die Bausubstanz zu holen", aber die Methode passt nicht so ganz.


Unser Nachbar hat z.B. auch keine Dampfsperrfolie auf die Innenkellerwanddämmung geklebt. Stattdessen hat er unten 2cm Luft gelassen unter der Dämmung, damit diese hinterlüftet werden kann. Schimmel hat er keinen. So wollte ich das auch machen.


Hallo Pascal,
wenn der Nachbar das so macht, dann hat er vielleicht zufällig keinen Schimmel, aber sehr wahrscheinlich früher oder später schon.
Denk doch mal über die Diskussion zum Thema nach:
Wasser kondensiert aus wenn die Luft den Taupunkt unterschreitet (siehe das Wasser aussen auf Deinem kalten Bierglas im Biergarten, der Nebel im Herbst wenn es Abend wird, Tau auf allen kalten Oberflächen etc., die Natur zeigt es Dir zu diversen Gelegenheiten, Du musst nur mal darauf achten) und die Dämmung sorgt dafür, daß es innen wärmer bleibt, also wird innerhalb der Dämmung die Temperatur nach aussen hin stark abfallen. auf der äusseren Rückseite der Dämmung herrscht also eine Temperatur die wahrscheinlich deutlich unter dem Taupunkt liegt. Wenn also Raumluft sogar planmäßig bis dahin kann wird dort also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Wasser ausfallen .... ausser die Hinterlüftung ist so intensiv, daß die Wärmedämmung davor völlig unwirksam ist ..... aber dann hätte man sie auch weglassen können :roll:
Ich wünsche Dir (und vor allem Deinem Nachbarn) Erkenntnis :wink:
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
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Hmm.. klingt logisch. Ich höre immer wieder, dass man mit einer Dampfbremse aber auch viel mehr falsch als richtig machen kann und dann erst recht Schimmel bekommt. Wie kann man das logisch erklären? Im Prinzip müsste es doch so sein, dass eine schlechte Dampfbremse IMMER! besser ist als gar keine bzw. mindestens genauso-gut(bzw. schlecht).

Und absolut dicht bekommt man die ja nicht. Da ist immer mal ein Luftschlietzchen neben einem eingeschlagenem Nagel, etc.
o0Pascal0o
Seit kurzem dabei!
 

o0Pascal0o hat geschrieben:Hmm.. klingt logisch. Ich höre immer wieder, dass man mit einer Dampfbremse aber auch viel mehr falsch als richtig machen kann und dann erst recht Schimmel bekommt. Wie kann man das logisch erklären? Im Prinzip müsste es doch so sein, dass eine schlechte Dampfbremse IMMER! besser ist als gar keine bzw. mindestens genauso-gut(bzw. schlecht).

Und absolut dicht bekommt man die ja nicht. Da ist immer mal ein Luftschlietzchen neben einem eingeschlagenem Nagel, etc.

ganz dicht machen ist schon Anspruch, dafür gibt es ja bei ganzen Häusern oder Wohneinheiten auch den Blower-Door-Test, pardon, ich muß schon wieder mit einem link auf meine eigene Seite nerven, aber sonst wird der Text hier endlos: Links sind nur für registrierte User sichtbar. ..... und so ein Wandaufbau ist ja auch nach aussen nicht ganz diffusionsdicht, es muß also weniger reinkommen können als nach ganz draussen entweichen kann ..... für ganz schwierige Fälle gibt es feuchtevariable Dampfsperren, die erlauben bei passender Situation ein rückdiffundieren hin zur Raumseite wenn was durchgedrungen ist .....
....natürlich kann man mit falsch eingesetzten oder ausgeführten Dampfsperren auch brutale Baufehler veranstalten, der größte Fehler ist aber das ausserachtlassen der Notwendigkeit einer Dampfsperre :evil: ....das mit dem erst recht Schimmel bekommen ist eine Panikaussage von den Ahnungslosen die sich weigern, dazuzulernen :twisted: :twisted: :twisted:
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
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Danke - und das Verlinken auf deine Seite nervt nicht - ist ja informativ.
Aussage 1:
[quote="ecocasa"]
Diese Dampfsperre sorgt dafür, daß die Feuchtigkeit der warmen Raumluft nicht bis zu dem Punkt in der Wand gelangen kann, wo es so kalt wird, daß die Feuchtigkeit auskondensieren würde.
[/quote]
Aussage 2:
[quote="ecocasa"]es muß also weniger reinkommen können als nach ganz draussen entweichen kann [/quote]
Irgendwie drücken beide Aussagen von dir das Gegenteil aus. Zumindest verstehe ich das so. Zuerst sagst, du, die Dampfsperre ist dazu da, dass die Feuchtigkeit vom Kellerraum nicht in die Wand gerät und sich dort niederschlägt(warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als Kalte). Und dann sagst du, dass weniger Feuchtigkeit reinkommen können soll als nach draußen entweichen soll. Das Widerspricht sich doch.

@Kellerdeckendämmung
Und nocheinmal zur Kellerdeckendämmung. Ich möchte ja, dass die Wärme nicht nach oben entweicht, die ich mir im Keller anheize. Es kommt vor, dass ich 1 Woche fast nur im Keller verbringe(also außer Schlafen und Essen und so). Dann möchte ich es im Keller warm haben, nicht im darüberliegendem Raum.

Gruß und einen angenehmen Start ins Wochenende! (natürich auch allen Mitlesern!)

Pascal
o0Pascal0o
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o0Pascal0o hat geschrieben:Danke - und das Verlinken auf deine Seite nervt nicht - ist ja informativ.
Aussage 1:
ecocasa hat geschrieben:Diese Dampfsperre sorgt dafür, daß die Feuchtigkeit der warmen Raumluft nicht bis zu dem Punkt in der Wand gelangen kann, wo es so kalt wird, daß die Feuchtigkeit auskondensieren würde.

Aussage 2:
ecocasa hat geschrieben:es muß also weniger reinkommen können als nach ganz draussen entweichen kann

Irgendwie drücken beide Aussagen von dir das Gegenteil aus. Zumindest verstehe ich das so. Zuerst sagst, du, die Dampfsperre ist dazu da, dass die Feuchtigkeit vom Kellerraum nicht in die Wand gerät und sich dort niederschlägt(warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als Kalte). Und dann sagst du, dass weniger Feuchtigkeit reinkommen können soll als nach draußen entweichen soll. Das Widerspricht sich doch.

@Kellerdeckendämmung
Und nocheinmal zur Kellerdeckendämmung. Ich möchte ja, dass die Wärme nicht nach oben entweicht, die ich mir im Keller anheize. Es kommt vor, dass ich 1 Woche fast nur im Keller verbringe(also außer Schlafen und Essen und so). Dann möchte ich es im Keller warm haben, nicht im darüberliegendem Raum.

Gruß und einen angenehmen Start ins Wochenende! (natürich auch allen Mitlesern!)

Pascal

Hallo Pascal und nein, da ist kein Widerspruch 8)
Eine Dampfsperre ist nicht ganz dicht, auch bei aller Mühe der Verklebung etc. , auch in sich "nur" bremsend .... deshalb kommt immer ein kleiner Teil Feuchtigkeit hindurch und wandert aufgrund des Temperaturgefälles weiter nach aussen durch die Wand durch.....Weil aber der größte Teil von der Dampfsperre/Bremse aufgehalten wurde wird die relative Feuchte eben überall in der Konstruktion unter 100 % bleiben und es wird kein Wasser auskondensieren .....
zum Punkt mit dem warmen Keller und dessen Decke: nach oben hin wird es ja aber nicht wirklich kalt, da sind ja auch beheizte Räume. Insofern ist da die Taupunktdiskussion überflüssig.
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
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o.k., und was ist, wenn durch die Außenwand nichts herauskommen kann an Feuchtigkeit? Sind da nicht so Bitumenplatten immer eingearbeitet oder an zumindest eine schwarze Folie kann ich mich erinnern vom Rohbau. Da käme ja dann weniger Feuchtigkeit durch als durch eine Dampfbremsfolie.

Im Baumarkt sagte mir ein Dämmfachmann, dass wir ohnehin besser Styrodor statt Stryropor hätten verwenden sollen. Naja, jetzt ist die Hälfte bereits eingebaut.
Aber er sagte weiterhin, dass er keine Dampfbremse installieren würde. Durch das Profilholz kommt Feuchtigkeit, durch das Styropor und die Verlattung daneben ebenfalls. Aber diese Materialien können auch etwas Feuchtigkeit halten. Der Keller ist ja bislang ohne Dämmung trocken. Und auch so habe ich mich den halben Tag dort aufgehalten - auch wochenlang ohne zu lüften. Er meinte, dann würde auch samt Dämmung kein Schimmel entstehen.
Durch eine Folie könnte es passieren, dass sich die Feuchtigkeit hinter der Folie staut, weil sie nicht wieder in den Raum zurückgelangen kann(Folie die etwas zurücklässt übersteigt mein Budget).
o0Pascal0o
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o0Pascal0o hat geschrieben:o.k., und was ist, wenn durch die Außenwand nichts herauskommen kann an Feuchtigkeit? Sind da nicht so Bitumenplatten immer eingearbeitet oder an zumindest eine schwarze Folie kann ich mich erinnern vom Rohbau. Da käme ja dann weniger Feuchtigkeit durch als durch eine Dampfbremsfolie.

Im Baumarkt sagte mir ein Dämmfachmann, dass wir ohnehin besser Styrodor statt Stryropor hätten verwenden sollen. Naja, jetzt ist die Hälfte bereits eingebaut.
Aber er sagte weiterhin, dass er keine Dampfbremse installieren würde. Durch das Profilholz kommt Feuchtigkeit, durch das Styropor und die Verlattung daneben ebenfalls. Aber diese Materialien können auch etwas Feuchtigkeit halten. Der Keller ist ja bislang ohne Dämmung trocken. Und auch so habe ich mich den halben Tag dort aufgehalten - auch wochenlang ohne zu lüften. Er meinte, dann würde auch samt Dämmung kein Schimmel entstehen.
Durch eine Folie könnte es passieren, dass sich die Feuchtigkeit hinter der Folie staut, weil sie nicht wieder in den Raum zurückgelangen kann(Folie die etwas zurücklässt übersteigt mein Budget).

.... daß einige Materialien Feuchtigkeit puffern können ist wohl richtig, aber wenn das immer in die gleicheRichtung geht ist der Puffer irgendwann voll! Die Dampfsperre wäre auf der warmen Seite von Styropor und Lattung, da würde also nichts mehr hinkommen .....
die einzige Möglichkeit ist die Begrenzung der Dämmstärke innen auf ein geringes Maß, ansatzweise vielleicht 20 mm ......
Budgetgrenze ist kein Argument für die Installation eines Baufehlers, das wird hinterher noch viel teurer als das Budget. An dem Preisunterschied zwischen einer Standard-PE-Folie und einer proclima db+ darf so was nicht scheitern!
was ist ein "Dämmfachmann" im Baumarkt? jemand, der die Beschreibung auf dem Dämmstoffpaket lesen kann, ohne mit dem Finger übers Papier zu fahren ??? :roll:
Gruß
Arno Kuschow
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Arno Kuschow
ecocasa
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Danke. Aber siehst du keine Chance, bei einem trockenem Keller(im ungedämmtem Zustand, mit einer Person jeden Tag mehrere Stunden dort, mit wochenlanger Nichtlüftung (allerdings keine Tür im Raum, nach Dämmung schon), dass der Keller auch ohne Folie Schimmelfrei bleiben kann. (wenn in Zukunft dann öfter gelüftet wird (Nachts, z.B. 1x die Woche). Dann kann die Feuchtigkeit ja aus dem Holz auch wieder heraus und aus dem Styropor.

Was kostet denn db+ /m² ?
o0Pascal0o
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o0Pascal0o hat geschrieben:Danke. Aber siehst du keine Chance, bei einem trockenem Keller(im ungedämmtem Zustand, mit einer Person jeden Tag mehrere Stunden dort, mit wochenlanger Nichtlüftung (allerdings keine Tür im Raum, nach Dämmung schon), dass der Keller auch ohne Folie Schimmelfrei bleiben kann. (wenn in Zukunft dann öfter gelüftet wird (Nachts, z.B. 1x die Woche). Dann kann die Feuchtigkeit ja aus dem Holz auch wieder heraus und aus dem Styropor.

Was kostet denn db+ /m² ?


....kann schon schimmelfrei bleiben, kann, ohne jede Garantie und auch nur wenn alle Bedingungen optimal sind ..... aber ein "könnte mit Glück gut gehen" ist keine vertretbare Antwort :roll: ....
die db+ wird wohl um die 2 €/qm kosten ... das sind bei angenommen zwei Aussenwänden in dem Raum vielleicht 20 qm, also 40 € insgesamt .....musst nur jemanden finden, der Dir das von der großen Rolle runterschneidet.
Gruß
Arno Kuschow
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Arno Kuschow
ecocasa
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moment - so günstig? Habe ich teurer genannt bekommen im Baumarkt, aber auch irgendeine dispersionsfähige Dampfbremsfolie. 2€ pro m² wäre ja sehr günstig dann. Wo gibts die?

Der Kellerraum ist der einzige, welche gedämmt wird. Der anliegende Flur sowie der anliegende andere Kellerraum sind ungedämmt. Muß dort nicht dann auch Folie hin?

Die Decke darf gedämmt ohne Dampfbremsfolie bleiben. Ist es nicht sinnvoll die Decke und die anderen Wände mit dieser Folie zu bestücken(Boden aus dem gleichem Grund), denn sonst geht die Feuchtigkeit dort hinein und wandert dann von dort aus zu den Außenwänden - welche ja kalt sind.

Die beiden Außenwände sind knapp 12 m² & fast 10,5m² groß. Die Decke knapp 24 m².

Aber man muß ja mehr rechnen, da die Folie ja überlappend liegen muß, damit keine Lücken entstehen.

Gruß

Pascal
o0Pascal0o
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