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Kellerraumdämmung




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Kellerraumdämmung

Beitragvon o0Pascal0o » 15.05.2009, 21:10

Hallo,

wie kann ich einen Kellerraum am besten dämmen, welche beheizt werden soll.

Muß dort eine Dampfsperre installiert werden? Die Wände sind trocken. Muß ich den Boden dämmen oder reichen Teppichfliesen? Der Boden des Raumes ist bereits ca. 5cm höher als der Flur. Wie dämme ich nach oben hin?

Ich würde ja der einfachhalthalber gerne mit Styropor dämmen, außen und oben. Was meint der Autor hier mit flächig dämmen -> "Styropor ist gut geeignet, muss aber in jedem Fall flächig aufgeklebt werden, damit die Luftfeuchtigkeit nicht dahinter gerät, denn das könnte Schimmel geben."
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Vielen Dank
o0Pascal0o
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Beitragvon rumor » 17.05.2009, 17:45

Er meint damit das du das Styropor komplett ankleben musst, nicht nur 1 klebepunkt auf jedes stück.

Ich würde dir aber von sowas abraten, da holste dir sehr sehr schnell schimmel rein.
rumor
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Beitragvon o0Pascal0o » 17.05.2009, 18:12

Also ich möchte auch Styropor an die Wände anbringen und darüber dann Holzlatten.

Wo ist das Problem mit dem Schimmel? Kann man nicht so eine Dampfsperre installieren. Das sind doch so Folien, die Feuchtigkeit zwar in den Raum hineinlassen, aber nicht hinaus.
Andersherum wäre es ja schlecht, denn dann wäre sie im Nebenraum, bzw. zwichen den Räumen, wenn dort auch eine Dampfsperre ist.
o0Pascal0o
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Beitragvon Sunflower » 17.05.2009, 21:10

Hallo,

irgendwie verstehe ich dein Problem nicht so recht. Also erstens würde ich einen beheizten Kellerraum nicht nach oben hin dämmen. Es ist doch gut, wenn die Wärme auch in die obere Etage ziehen kann, dann ist doch das Haus gleichmäßig beheizt. Und die Geschichte mit der Feuchtigkeit, die hinein ziehen kann, aber nicht wieder raus, ist doch gerade das Problem beim Schimmel.

Es muss doch ene Belüftung vorhanden sein, damit Feuchtigkeit abziehen und die Luft zirkulieren kann. Keller neigen sowieso aufgrund der Temperaturunterschiede gerne zu Schimmel, da würde ich mir nicht noch mehr Dämmung anschaffen.

Gruß
Sunflower
Sunflower
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Beitragvon rumor » 21.05.2009, 11:06

richtig
rumor
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Beitragvon o0Pascal0o » 09.06.2009, 17:56

aber ich möchte im Keller nicht mehr so frieren. Die kleine Heizung im Raum, kann da nicht gegenanheizen, was durch die Wände verloren geht. Und teuer ist es auch noch.
o0Pascal0o
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Beitragvon ecocasa » 15.06.2009, 17:28

......da gibt es jetzt ne ganze Menge die man nicht so stehen lassen kann :roll:
Also erst mal innen dämmen geht, aber nur wenn man eine Dampfsperre absolut dicht (!!!) auf der warmen Seite anbringt.
Diese Dampfsperre sorgt dafür, daß die Feuchtigkeit der warmen Raumluft nicht bis zu dem Punkt in der Wand gelangen kann, wo es so kalt wird, daß die Feuchtigkeit auskondensieren würde.
Eine Sperre sperrt, normalerweise in jede Richtung gleich! Allerdings gibt es feuchtevariable Dampfsperren die eine gewisse Rückdiffusion ermöglichen und so zusätzliche Sicherheit schafen wenn die Feuchtigkeit keinesfalls nach draussen weiter kann, goggle mal zum Beispiel nach "db+ von proclima"
Styropor ist nicht diffusionsdicht, also hilft bei normalem Styropor auch kein vollflächiges Kleben gegen Feuchtigkeit hinter der Platte (das Internet liefert ausser Information auch jede Menge Schrott, nicht alles glauben was irgendein Troll irgendwo schreibt!). Bei Styropor also auch Dampfsperre auf der Innenseite. Dampfdicht sein können PUR-Platten, aber auch da bitte die Herstellerangaben lesen!
Das dämmen der Kellerdecke wäre dann auch nur sinnvoll, wenn oben geheizt wird und unten nicht, zwischen beheizte Räume muß man keine Dämmung packen ...... ausserdem wäre beim dämmen unterseitig der Beton-Kellerdecke bei oben warm und unten kalt kein Tauwasseranfall hinterm Styropor, warm wäre oben und die Decke eine perfekte Dampfsperre ....also totaler Quatsch ..... erst denken dann schreiben und wenn man nicht weiß dann bitte auch als Vermutung deutlich markieren sonst liest und macht das einer so und macht alles falsch .....
zum lüften im Keller: im Sommer ist der Keller oft kühler als der Rest vom Haus, eben auch mal kühler als der Taupunkt der Sommerluft. Deshalb darf man einen Keller im Sommer nicht unbedacht lüften, wenn dann zur Nachtzeit wenn die Luft sowieso kühler ist .... sonst säuft ein Keller gern im Sommer ab weil man die Feuchtigkeit hineinlüftet :roll: .... das hat mit der Dämmung wenig bis gar nichts zu tun.
....so, genug geschimpft für den Augenblick 8) 8) 8)
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon o0Pascal0o » 15.06.2009, 20:02

Hallo ecocasa - und Wow! Danke für die ausführlichen Hinweise!
[b][quote="ecocasa"]
Das dämmen der Kellerdecke wäre dann auch nur sinnvoll, wenn oben geheizt wird und unten nicht[/quote][/b]
Das ist mal so mal so herum.

[b][quote="ecocasa"]
zwischen beheizte Räume muß man keine Dämmung packen ......
[/quote][/b]
Ist ja mal so, mal so. Auch wird der Keller z.B. oft nicht beheizt, dann geht die Wärme durch den Boden flöten vom darüberliegendem Raum, wenn der beheizt ist. Und es dämmt ja auch Schall.


[b][quote="ecocasa"]
ausserdem wäre beim dämmen unterseitig der Beton-Kellerdecke bei oben warm und unten kalt kein Tauwasseranfall hinterm Styropor
[/quote][/b]
Kein Tauwassereinfall? Das wäre doch gut. Ohne Wassereinfall kein Schimmel.

[b][quote="ecocasa"]
, warm wäre oben und die Decke eine perfekte Dampfsperre ....also totaler Quatsch
[/quote][/b]
Die Decke ist eine perfekte Dampfsperre, wenn es oben warm und unten im Raum darunter also, kalt ist? Und warum ist es bei den Kellerwänden zu den Kellernebenräumen oder zum Erdreich nicht genauso?

eine schöne Woche

Pascal
o0Pascal0o
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Beitragvon ecocasa » 15.06.2009, 20:16

Hi pascal, wenn die schwere dichte Wand innen im warmen ist und dann aussen drauf die Wärmedämmung dann bleibt die Wand also relativ warm, die Taupunktunterschreitung findet erst im Bereich der Dämmung statt, wo ja aber keine Feuchtigkeit aus der warmen Seite mehr hinkommen kann wegen der dichten Wand dazwischen...... wäre bei der Kellerwand also bei Aussendämmung der Fall, hast Du aber nicht sondern innen :roll:
Die Schalldämmung von so einen untergeklebten Styroporplättchen würd ich einfach mal vernachlässigen, Decke macht vor allem Körperschall beim drauf rumtrampeln, da hilft das gar nichts ...
und bei der Decke mal oben, mal unten wärmer, aber immer im Bereich von Innenräumen, also kein Innen/Aussen-Fall
.....ist ganz schön kompliziert und gleichzeitig ganz einfach, aber gefährlich für die Bausubstanz wenn man's falsch macht .... deshalb bin ich auch so ein wenig entsetzt über einen Teil der Beiträge hier im Forum!
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon o0Pascal0o » 16.06.2009, 16:41

nochmal hierzu:

[b][quote="ecocasa"]
ausserdem wäre beim dämmen unterseitig der Beton-Kellerdecke bei oben warm und unten kalt kein Tauwasseranfall hinterm Styropor
[/quote][/b]
Kein Tauwassereinfall? Das wäre doch gut. Ohne Wassereinfall kein Schimmel. Ich möchte ja gerade kein Tauwassereinfall haben.

und...
[b][quote="ecocasa"]
, warm wäre oben und die Decke eine perfekte Dampfsperre ....also totaler Quatsch
[/quote][/b]
Die Decke ist eine perfekte Dampfsperre, wenn es oben warm und unten im Raum darunter also, kalt ist? Und warum ist es bei den Kellerwänden zu den Kellernebenräumen oder zum Erdreich nicht genauso?

Irgendwie haben wir das gleiche Ziel "Keinen Schimmel in die Bausubstanz zu holen", aber die Methode passt nicht so ganz.


Unser Nachbar hat z.B. auch keine Dampfsperrfolie auf die Innenkellerwanddämmung geklebt. Stattdessen hat er unten 2cm Luft gelassen unter der Dämmung, damit diese hinterlüftet werden kann. Schimmel hat er keinen. So wollte ich das auch machen.
o0Pascal0o
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Beitragvon ecocasa » 16.06.2009, 20:15

o0Pascal0o hat geschrieben:nochmal hierzu:

ecocasa hat geschrieben:ausserdem wäre beim dämmen unterseitig der Beton-Kellerdecke bei oben warm und unten kalt kein Tauwasseranfall hinterm Styropor

Kein Tauwassereinfall? Das wäre doch gut. Ohne Wassereinfall kein Schimmel. Ich möchte ja gerade kein Tauwassereinfall haben.

und...
ecocasa hat geschrieben:, warm wäre oben und die Decke eine perfekte Dampfsperre ....also totaler Quatsch

Die Decke ist eine perfekte Dampfsperre, wenn es oben warm und unten im Raum darunter also, kalt ist? Und warum ist es bei den Kellerwänden zu den Kellernebenräumen oder zum Erdreich nicht genauso?

Irgendwie haben wir das gleiche Ziel "Keinen Schimmel in die Bausubstanz zu holen", aber die Methode passt nicht so ganz.


Unser Nachbar hat z.B. auch keine Dampfsperrfolie auf die Innenkellerwanddämmung geklebt. Stattdessen hat er unten 2cm Luft gelassen unter der Dämmung, damit diese hinterlüftet werden kann. Schimmel hat er keinen. So wollte ich das auch machen.


Hallo Pascal,
wenn der Nachbar das so macht, dann hat er vielleicht zufällig keinen Schimmel, aber sehr wahrscheinlich früher oder später schon.
Denk doch mal über die Diskussion zum Thema nach:
Wasser kondensiert aus wenn die Luft den Taupunkt unterschreitet (siehe das Wasser aussen auf Deinem kalten Bierglas im Biergarten, der Nebel im Herbst wenn es Abend wird, Tau auf allen kalten Oberflächen etc., die Natur zeigt es Dir zu diversen Gelegenheiten, Du musst nur mal darauf achten) und die Dämmung sorgt dafür, daß es innen wärmer bleibt, also wird innerhalb der Dämmung die Temperatur nach aussen hin stark abfallen. auf der äusseren Rückseite der Dämmung herrscht also eine Temperatur die wahrscheinlich deutlich unter dem Taupunkt liegt. Wenn also Raumluft sogar planmäßig bis dahin kann wird dort also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Wasser ausfallen .... ausser die Hinterlüftung ist so intensiv, daß die Wärmedämmung davor völlig unwirksam ist ..... aber dann hätte man sie auch weglassen können :roll:
Ich wünsche Dir (und vor allem Deinem Nachbarn) Erkenntnis :wink:
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon o0Pascal0o » 17.06.2009, 16:45

Hmm.. klingt logisch. Ich höre immer wieder, dass man mit einer Dampfbremse aber auch viel mehr falsch als richtig machen kann und dann erst recht Schimmel bekommt. Wie kann man das logisch erklären? Im Prinzip müsste es doch so sein, dass eine schlechte Dampfbremse IMMER! besser ist als gar keine bzw. mindestens genauso-gut(bzw. schlecht).

Und absolut dicht bekommt man die ja nicht. Da ist immer mal ein Luftschlietzchen neben einem eingeschlagenem Nagel, etc.
o0Pascal0o
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Beitragvon ecocasa » 17.06.2009, 18:35

o0Pascal0o hat geschrieben:Hmm.. klingt logisch. Ich höre immer wieder, dass man mit einer Dampfbremse aber auch viel mehr falsch als richtig machen kann und dann erst recht Schimmel bekommt. Wie kann man das logisch erklären? Im Prinzip müsste es doch so sein, dass eine schlechte Dampfbremse IMMER! besser ist als gar keine bzw. mindestens genauso-gut(bzw. schlecht).

Und absolut dicht bekommt man die ja nicht. Da ist immer mal ein Luftschlietzchen neben einem eingeschlagenem Nagel, etc.

ganz dicht machen ist schon Anspruch, dafür gibt es ja bei ganzen Häusern oder Wohneinheiten auch den Blower-Door-Test, pardon, ich muß schon wieder mit einem link auf meine eigene Seite nerven, aber sonst wird der Text hier endlos: Links sind nur für registrierte User sichtbar. ..... und so ein Wandaufbau ist ja auch nach aussen nicht ganz diffusionsdicht, es muß also weniger reinkommen können als nach ganz draussen entweichen kann ..... für ganz schwierige Fälle gibt es feuchtevariable Dampfsperren, die erlauben bei passender Situation ein rückdiffundieren hin zur Raumseite wenn was durchgedrungen ist .....
....natürlich kann man mit falsch eingesetzten oder ausgeführten Dampfsperren auch brutale Baufehler veranstalten, der größte Fehler ist aber das ausserachtlassen der Notwendigkeit einer Dampfsperre :evil: ....das mit dem erst recht Schimmel bekommen ist eine Panikaussage von den Ahnungslosen die sich weigern, dazuzulernen :twisted: :twisted: :twisted:
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon o0Pascal0o » 18.06.2009, 15:49

Danke - und das Verlinken auf deine Seite nervt nicht - ist ja informativ.
Aussage 1:
[quote="ecocasa"]
Diese Dampfsperre sorgt dafür, daß die Feuchtigkeit der warmen Raumluft nicht bis zu dem Punkt in der Wand gelangen kann, wo es so kalt wird, daß die Feuchtigkeit auskondensieren würde.
[/quote]
Aussage 2:
[quote="ecocasa"]es muß also weniger reinkommen können als nach ganz draussen entweichen kann [/quote]
Irgendwie drücken beide Aussagen von dir das Gegenteil aus. Zumindest verstehe ich das so. Zuerst sagst, du, die Dampfsperre ist dazu da, dass die Feuchtigkeit vom Kellerraum nicht in die Wand gerät und sich dort niederschlägt(warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als Kalte). Und dann sagst du, dass weniger Feuchtigkeit reinkommen können soll als nach draußen entweichen soll. Das Widerspricht sich doch.

@Kellerdeckendämmung
Und nocheinmal zur Kellerdeckendämmung. Ich möchte ja, dass die Wärme nicht nach oben entweicht, die ich mir im Keller anheize. Es kommt vor, dass ich 1 Woche fast nur im Keller verbringe(also außer Schlafen und Essen und so). Dann möchte ich es im Keller warm haben, nicht im darüberliegendem Raum.

Gruß und einen angenehmen Start ins Wochenende! (natürich auch allen Mitlesern!)

Pascal
o0Pascal0o
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Beitragvon ecocasa » 18.06.2009, 20:39

o0Pascal0o hat geschrieben:Danke - und das Verlinken auf deine Seite nervt nicht - ist ja informativ.
Aussage 1:
ecocasa hat geschrieben:Diese Dampfsperre sorgt dafür, daß die Feuchtigkeit der warmen Raumluft nicht bis zu dem Punkt in der Wand gelangen kann, wo es so kalt wird, daß die Feuchtigkeit auskondensieren würde.

Aussage 2:
ecocasa hat geschrieben:es muß also weniger reinkommen können als nach ganz draussen entweichen kann

Irgendwie drücken beide Aussagen von dir das Gegenteil aus. Zumindest verstehe ich das so. Zuerst sagst, du, die Dampfsperre ist dazu da, dass die Feuchtigkeit vom Kellerraum nicht in die Wand gerät und sich dort niederschlägt(warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als Kalte). Und dann sagst du, dass weniger Feuchtigkeit reinkommen können soll als nach draußen entweichen soll. Das Widerspricht sich doch.

@Kellerdeckendämmung
Und nocheinmal zur Kellerdeckendämmung. Ich möchte ja, dass die Wärme nicht nach oben entweicht, die ich mir im Keller anheize. Es kommt vor, dass ich 1 Woche fast nur im Keller verbringe(also außer Schlafen und Essen und so). Dann möchte ich es im Keller warm haben, nicht im darüberliegendem Raum.

Gruß und einen angenehmen Start ins Wochenende! (natürich auch allen Mitlesern!)

Pascal

Hallo Pascal und nein, da ist kein Widerspruch 8)
Eine Dampfsperre ist nicht ganz dicht, auch bei aller Mühe der Verklebung etc. , auch in sich "nur" bremsend .... deshalb kommt immer ein kleiner Teil Feuchtigkeit hindurch und wandert aufgrund des Temperaturgefälles weiter nach aussen durch die Wand durch.....Weil aber der größte Teil von der Dampfsperre/Bremse aufgehalten wurde wird die relative Feuchte eben überall in der Konstruktion unter 100 % bleiben und es wird kein Wasser auskondensieren .....
zum Punkt mit dem warmen Keller und dessen Decke: nach oben hin wird es ja aber nicht wirklich kalt, da sind ja auch beheizte Räume. Insofern ist da die Taupunktdiskussion überflüssig.
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Beitragvon o0Pascal0o » 19.06.2009, 15:30

o.k., und was ist, wenn durch die Außenwand nichts herauskommen kann an Feuchtigkeit? Sind da nicht so Bitumenplatten immer eingearbeitet oder an zumindest eine schwarze Folie kann ich mich erinnern vom Rohbau. Da käme ja dann weniger Feuchtigkeit durch als durch eine Dampfbremsfolie.

Im Baumarkt sagte mir ein Dämmfachmann, dass wir ohnehin besser Styrodor statt Stryropor hätten verwenden sollen. Naja, jetzt ist die Hälfte bereits eingebaut.
Aber er sagte weiterhin, dass er keine Dampfbremse installieren würde. Durch das Profilholz kommt Feuchtigkeit, durch das Styropor und die Verlattung daneben ebenfalls. Aber diese Materialien können auch etwas Feuchtigkeit halten. Der Keller ist ja bislang ohne Dämmung trocken. Und auch so habe ich mich den halben Tag dort aufgehalten - auch wochenlang ohne zu lüften. Er meinte, dann würde auch samt Dämmung kein Schimmel entstehen.
Durch eine Folie könnte es passieren, dass sich die Feuchtigkeit hinter der Folie staut, weil sie nicht wieder in den Raum zurückgelangen kann(Folie die etwas zurücklässt übersteigt mein Budget).
o0Pascal0o
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Beitragvon ecocasa » 19.06.2009, 15:54

o0Pascal0o hat geschrieben:o.k., und was ist, wenn durch die Außenwand nichts herauskommen kann an Feuchtigkeit? Sind da nicht so Bitumenplatten immer eingearbeitet oder an zumindest eine schwarze Folie kann ich mich erinnern vom Rohbau. Da käme ja dann weniger Feuchtigkeit durch als durch eine Dampfbremsfolie.

Im Baumarkt sagte mir ein Dämmfachmann, dass wir ohnehin besser Styrodor statt Stryropor hätten verwenden sollen. Naja, jetzt ist die Hälfte bereits eingebaut.
Aber er sagte weiterhin, dass er keine Dampfbremse installieren würde. Durch das Profilholz kommt Feuchtigkeit, durch das Styropor und die Verlattung daneben ebenfalls. Aber diese Materialien können auch etwas Feuchtigkeit halten. Der Keller ist ja bislang ohne Dämmung trocken. Und auch so habe ich mich den halben Tag dort aufgehalten - auch wochenlang ohne zu lüften. Er meinte, dann würde auch samt Dämmung kein Schimmel entstehen.
Durch eine Folie könnte es passieren, dass sich die Feuchtigkeit hinter der Folie staut, weil sie nicht wieder in den Raum zurückgelangen kann(Folie die etwas zurücklässt übersteigt mein Budget).

.... daß einige Materialien Feuchtigkeit puffern können ist wohl richtig, aber wenn das immer in die gleicheRichtung geht ist der Puffer irgendwann voll! Die Dampfsperre wäre auf der warmen Seite von Styropor und Lattung, da würde also nichts mehr hinkommen .....
die einzige Möglichkeit ist die Begrenzung der Dämmstärke innen auf ein geringes Maß, ansatzweise vielleicht 20 mm ......
Budgetgrenze ist kein Argument für die Installation eines Baufehlers, das wird hinterher noch viel teurer als das Budget. An dem Preisunterschied zwischen einer Standard-PE-Folie und einer proclima db+ darf so was nicht scheitern!
was ist ein "Dämmfachmann" im Baumarkt? jemand, der die Beschreibung auf dem Dämmstoffpaket lesen kann, ohne mit dem Finger übers Papier zu fahren ??? :roll:
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon o0Pascal0o » 19.06.2009, 16:33

Danke. Aber siehst du keine Chance, bei einem trockenem Keller(im ungedämmtem Zustand, mit einer Person jeden Tag mehrere Stunden dort, mit wochenlanger Nichtlüftung (allerdings keine Tür im Raum, nach Dämmung schon), dass der Keller auch ohne Folie Schimmelfrei bleiben kann. (wenn in Zukunft dann öfter gelüftet wird (Nachts, z.B. 1x die Woche). Dann kann die Feuchtigkeit ja aus dem Holz auch wieder heraus und aus dem Styropor.

Was kostet denn db+ /m² ?
o0Pascal0o
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Beitragvon ecocasa » 19.06.2009, 16:44

o0Pascal0o hat geschrieben:Danke. Aber siehst du keine Chance, bei einem trockenem Keller(im ungedämmtem Zustand, mit einer Person jeden Tag mehrere Stunden dort, mit wochenlanger Nichtlüftung (allerdings keine Tür im Raum, nach Dämmung schon), dass der Keller auch ohne Folie Schimmelfrei bleiben kann. (wenn in Zukunft dann öfter gelüftet wird (Nachts, z.B. 1x die Woche). Dann kann die Feuchtigkeit ja aus dem Holz auch wieder heraus und aus dem Styropor.

Was kostet denn db+ /m² ?


....kann schon schimmelfrei bleiben, kann, ohne jede Garantie und auch nur wenn alle Bedingungen optimal sind ..... aber ein "könnte mit Glück gut gehen" ist keine vertretbare Antwort :roll: ....
die db+ wird wohl um die 2 €/qm kosten ... das sind bei angenommen zwei Aussenwänden in dem Raum vielleicht 20 qm, also 40 € insgesamt .....musst nur jemanden finden, der Dir das von der großen Rolle runterschneidet.
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon o0Pascal0o » 19.06.2009, 17:53

moment - so günstig? Habe ich teurer genannt bekommen im Baumarkt, aber auch irgendeine dispersionsfähige Dampfbremsfolie. 2€ pro m² wäre ja sehr günstig dann. Wo gibts die?

Der Kellerraum ist der einzige, welche gedämmt wird. Der anliegende Flur sowie der anliegende andere Kellerraum sind ungedämmt. Muß dort nicht dann auch Folie hin?

Die Decke darf gedämmt ohne Dampfbremsfolie bleiben. Ist es nicht sinnvoll die Decke und die anderen Wände mit dieser Folie zu bestücken(Boden aus dem gleichem Grund), denn sonst geht die Feuchtigkeit dort hinein und wandert dann von dort aus zu den Außenwänden - welche ja kalt sind.

Die beiden Außenwände sind knapp 12 m² & fast 10,5m² groß. Die Decke knapp 24 m².

Aber man muß ja mehr rechnen, da die Folie ja überlappend liegen muß, damit keine Lücken entstehen.

Gruß

Pascal
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Beitragvon ecocasa » 19.06.2009, 18:13

o0Pascal0o hat geschrieben:moment - so günstig? Habe ich teurer genannt bekommen im Baumarkt, aber auch irgendeine dispersionsfähige Dampfbremsfolie. 2€ pro m² wäre ja sehr günstig dann. Wo gibts die?

Der Kellerraum ist der einzige, welche gedämmt wird. Der anliegende Flur sowie der anliegende andere Kellerraum sind ungedämmt. Muß dort nicht dann auch Folie hin?

Die Decke darf gedämmt ohne Dampfbremsfolie bleiben. Ist es nicht sinnvoll die Decke und die anderen Wände mit dieser Folie zu bestücken(Boden aus dem gleichem Grund), denn sonst geht die Feuchtigkeit dort hinein und wandert dann von dort aus zu den Außenwänden - welche ja kalt sind.

Die beiden Außenwände sind knapp 12 m² & fast 10,5m² groß. Die Decke knapp 24 m².

Aber man muß ja mehr rechnen, da die Folie ja überlappend liegen muß, damit keine Lücken entstehen.

Gruß

Pascal

...ist diffusionsfähig....
nicht überlappen sondern dicht verkleben bei Dampfbremse und Luftdichtheitsebene. Wenn verklebt zum Anschlußbereich muß man natürlich nicht die ganze Decke damit versehen etc. jedes Material hat doch auch einen Widerstand gegen den Feuchtigkeitsdurchgang und wenn der Weg lang genug ist ....... nicht zufällig wird der Wert von Dampfsperen, der sd-Wert definiert im Vergleich zu "Metern Luft" !
Und zu benachbarten Räumen gibt es kein so großes Temperaturgefälle wie nach aussen ....
Und klar, ich seh hier in meiner Preisliste 1,82 €/qm netto zzgl.19% Mwst .... dafür muß man aber ganze Rollen kaufen normalerweise ...... wenn Du in meiner Nähe wohnen würdest, könnt ich Dir was von meinem Lagerbestand abschnippeln 8) und für günstigen Kurs abgeben ....
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon o0Pascal0o » 20.06.2009, 08:14

Ich wohne leider in NRW - das ist ein bisschen weit weg.

Also Außenwände reichen und dann noch ca. 20cm an den Ecken zur Decke und zum Boden und zu den anderen Wänden überlappen lassen.

beim Verlegen, die Bahnen 1cm überlappen ist aber o.k., damit auch ja keine Lücke entsteht, oder?

Aber dieser Widerstand gegen Feuchtigkeitsdurchgang ist doch auch irgendwann aufgehoben, wenn immer mehr Feuchtigkeit eindringt. 4cm Dämmung habe ich ja - die sind ja auch irgendwann durch. Daher ja auch die Folie überhaupt. Also wenn erst Mal 4cm durchfeuchtet sind, dann diffundiert die Feuchtigkeit in den Nachbarzentimeter, dann hat man 5cm, usw.
o0Pascal0o
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Beitragvon ecocasa » 20.06.2009, 09:36

o0Pascal0o hat geschrieben:Ich wohne leider in NRW - das ist ein bisschen weit weg.

Also Außenwände reichen und dann noch ca. 20cm an den Ecken zur Decke und zum Boden und zu den anderen Wänden überlappen lassen.

beim Verlegen, die Bahnen 1cm überlappen ist aber o.k., damit auch ja keine Lücke entsteht, oder?

Aber dieser Widerstand gegen Feuchtigkeitsdurchgang ist doch auch irgendwann aufgehoben, wenn immer mehr Feuchtigkeit eindringt. 4cm Dämmung habe ich ja - die sind ja auch irgendwann durch. Daher ja auch die Folie überhaupt. Also wenn erst Mal 4cm durchfeuchtet sind, dann diffundiert die Feuchtigkeit in den Nachbarzentimeter, dann hat man 5cm, usw.

.....nicht überlappen, KLEBEN , LUFTDICHT mit speziellem Tape und Klebemasse, google mal nach Siga, Sicrall, Rissan, Primur .....
....und nein, es kommt nicht immer mehr Feuchtigkeit rein weil die Abdichtung nach aussen zum einen auch nur relativ dicht ist, über den Dampfteildruck die minimale Feuchtigkeit "nach aussen durchgedrückt wird" und zum anderen auch gerade mit der db+ eine Rückdiffusion erfolgt in den Raum hinein .....
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon o0Pascal0o » 20.06.2009, 10:33

Aha, danke. Dann kann ich das so mit den Wänden machen, wie von mir angedacht?

Also Außenwände reichen und dann noch ca. 20cm an den Ecken zur Decke und zum Boden und zu den anderen Wänden überlappen lassen.

Die Bahnen dann jeweils nicht überlappen sondern ganz genau nebeneinander befestigen und mit dem speziellem Klebeband überkleben.

Kann man die Folie an die Wand tackern, oder muß die generell geklebt werden? Oder ist die vielleicht schon selbstklebend?
o0Pascal0o
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Beitragvon ecocasa » 20.06.2009, 11:00

o0Pascal0o hat geschrieben:Aha, danke. Dann kann ich das so mit den Wänden machen, wie von mir angedacht?

Also Außenwände reichen und dann noch ca. 20cm an den Ecken zur Decke und zum Boden und zu den anderen Wänden überlappen lassen.

Die Bahnen dann jeweils nicht überlappen sondern ganz genau nebeneinander befestigen und mit dem speziellem Klebeband überkleben.

Kann man die Folie an die Wand tackern, oder muß die generell geklebt werden? Oder ist die vielleicht schon selbstklebend?

.....moin Pascal,
wenn ich kleben schrieb, dann meine ich das auch so 8) .... was hilft das kleben der Folienabschnitte untereinander wenn Du zur Wand hin nur tackerst? , oder meintest Du tackern nur zum befestigen vorm kleben, ja das geht, aber dann mit kleinen Tape-Abschnitten die Tackerlöcher überkleben.......
wenn die Folie überlappt und Du dann darüber klebst mit dem Tape ist es auch in Ordnung, solange Du nicht nur ein Labyrinth baust 8)
Zu den Anschlüssen Wand und Decke wo Du ein Stück um die Ecke gehst klebst Du dann mit Primur, einer dauerelastischen Dichtungs- und Klebemasse, Folie auf Folie wenn glatt mit dem gelben Sicrall, sobald es wellig wird oder man die Klebenaht "ziehen" muß mit dem grünen Rissan ..... da Du nur eine kleine Fläche hast reicht es wohl, eine Rolle Rissan zu kaufen und zwei bis drei Kartuschen Primur ...... kann natürlich auch etwas gleichwertiges vom Wettbewerber sein, aber Siga ist nun mal Qualitätsreferenz in dem Bereich !

Ach ja, nehm am besten wirklich eine feuchtevariable Dampfsperre wie die db+ oder intello, ist einfach sicherer bei der Anwendung! Wenn Du nicht weißt wo Du das kriegen kannst schau einfach mal nach ökologischem Baustoffhandel, die führen das normalerweise, Baumarkt eher nicht .....
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon o0Pascal0o » 20.06.2009, 18:23

Vielen Dank für die vielen Informationen.

Also wegen der Überstände an der Decke(wie auch an den Wänden) - da diese ja wie die Wände mit Holzlatten bestückt wird, da kann ich doch genausogut tackern und dann mit Klebeband überkleben die Tackerlöcher. Am Boden muß ich die Folie dann mit dieser Primur festkleben, oder? Das Klebeband hält nicht auf Esstrich?

Wie würdest sie sonst am einfachsten installieren, die Folie? Tackern erscheint mir einfach, da sie ja nicht selbstklebend ist.

Folie habe ich gefunden - 50m² reichen ja locker für die 2 Wände + Überlappung von 20cm: Links sind nur für registrierte User sichtbar.

1 x Rissan: Links sind nur für registrierte User sichtbar.

1x Primur: Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Das sollte reichen, da ich ja Primur nur für die Unterkante benötige um die Follie auf dem Esstrick festzukleben -> 5,4Meter & 4,6Meter lang sind die Außenwände + je 20cm Überlappung.
o0Pascal0o
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Beitragvon ecocasa » 22.06.2009, 08:03

o0Pascal0o hat geschrieben:Vielen Dank für die vielen Informationen.

Also wegen der Überstände an der Decke(wie auch an den Wänden) - da diese ja wie die Wände mit Holzlatten bestückt wird, da kann ich doch genausogut tackern und dann mit Klebeband überkleben die Tackerlöcher. Am Boden muß ich die Folie dann mit dieser Primur festkleben, oder? Das Klebeband hält nicht auf Esstrich?

......teilweise gelöscht damit es nicht endlos wird...........


..aber Du musst an die Decke dicht anschließen, nicht nur innerhalb der Holzlattenebene bleiben die auch an der Decke läuft. Also nach ein paar Zentimetern an der Decke entlang die Lattung unterbrechen und auf den Beton kleben .....oder die Berg-und Talfahrt Latte-Beton und dann ganz viel Kleinarbeit 8) ...
und "jein", das Tape hält theoretisch zwar auf Beton, aber da gibt es zu viele Unsicherheiten, Unebenheiten, Staub etc. .... Anschluß an angrenzende Bauteile deshalb immer mit Primur und einer kleinen Dehnungslasche.
Gruß
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Beitragvon o0Pascal0o » 22.06.2009, 13:15

Aber das ist doch dicht, wenn ich bis zu einer Holzlatte verklebe an der Decke. So weit kommt die Feuchtigkeit ja dann nicht. Das war doch deine Aussage, oder habe ich das mit dem "Widerstand gegen Feuchtigkeitsdurchgang" falsch interpretiert? Wenn ich an der Decke 20cm überstehen lasse und die Folie dort auf eine Holzlatte tackere(Tackerlöcher überkleben), dann kriecht die Feuchtigkeit noch knapp 10cm in die Dämmung(= 10 cm Feuchtigkeitsdurchdrang) und dann ist Ende. Also reichen 20cm aus.

Ich kann an der Decke auch nicht auf Beton kleben, da dort keiner ist. Da ist ja die Holzverlattung drüber. Zwischen der Verlattung ist das Styropor(sonst wäre die Holzverlattung ja überflüssig - die soll ja das Styropor halten).

Also auf dem Esstrichboden eine Bahn mit Primuer ziehen und die Folie darauf festkleben. Was meinst du mit "Dehnungslasche" in diesem Zusammenhang?
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Beitragvon ecocasa » 22.06.2009, 16:22

o0Pascal0o hat geschrieben:Aber das ist doch dicht, wenn ich bis zu einer Holzlatte verklebe an der Decke. So weit kommt die Feuchtigkeit ja dann nicht. Das war doch deine Aussage, oder habe ich das mit dem "Widerstand gegen Feuchtigkeitsdurchgang" falsch interpretiert? Wenn ich an der Decke 20cm überstehen lasse und die Folie dort auf eine Holzlatte tackere(Tackerlöcher überkleben), dann kriecht die Feuchtigkeit noch knapp 10cm in die Dämmung(= 10 cm Feuchtigkeitsdurchdrang) und dann ist Ende. Also reichen 20cm aus.

Ich kann an der Decke auch nicht auf Beton kleben, da dort keiner ist. Da ist ja die Holzverlattung drüber. Zwischen der Verlattung ist das Styropor(sonst wäre die Holzverlattung ja überflüssig - die soll ja das Styropor halten).

Also auf dem Esstrichboden eine Bahn mit Primuer ziehen und die Folie darauf festkleben. Was meinst du mit "Dehnungslasche" in diesem Zusammenhang?


oh nein! ..... ich muss vielleicht doch noch mal einen Bauphysikkursus hier anbieten:
Wenn die Dampfbremse auf der Betondecke angeklebt wird müsste die Feuchtigkeit durch den Beton durch, und der ist verdammt dampfdicht, ein paar Zentimeter Beton entsprechen ganz vielen Metern Luft in der Beziehung, guck mal zurück, irgendwo stand schon mal was von dem "sd"-Wert der beschreibt, wie vielen Metern Luftabstand eine Dampfsperre entspricht ..... 20 cm lockere Dämmunghaben aber nur einen sd-Wert der ungefähr dem von 20 cm Luft entspricht ..... da findet die Feuchtigkeit mit "Kusshand" einen schnellen Weg hindurch. Du musst also auf jeden Fall ,it der Dampfsperre auf den festen Baustoff der Decke, sonst kannst Du das Geld für Dämmung undDampfsperre auch gleich an "Scientology" überweisen, das ist dann genauso zweckfrei :twisted: :twisted: :twisted:
"Ironiemodus an":
wenn Du nicht in NRW sondern irgendwo im Norden wohnen würdest würde ich jetzt wahrscheinlich mit hochrotem Kopf an Deiner Haustüpr klingeln und Dir im Keller zeigen wie man das richtig macht ...... stattdessen muß ich mich jetzt virtuell abregen .... "Ironiemodus aus"
Gruß
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Beitragvon o0Pascal0o » 22.06.2009, 18:15

Und irgendwie hatte ich ein schräges Gefühhl bei der Sache mit dem Feuchtigkeitsdurchdrang.

Hmm.. dann ist das aber ein kompliziertes unterfangen. Denn...überall wo eine Latte ist(eine Querlatte) kann ich die Folieja nicht an die Steinwand bringen. An der Außenwand(da ist es evtl. noch ganz oben über den Latten und unten unter den Latten auf jeden Fall möglich. Aber nicht an den überlappenden Wänden oder der Decke. Dann leigt die Folie ja über der Dämmung logischerweise, und dann kann ich das Styropor wegnehmen/einschneiden, etc. - aber doch nicht die Verlattung. Direkt hinter die erste Latte könnte ich gehen - jedoch sind die Latten überkreuz gelegt. Also 2x 20mm - damit 2x Styroporplatten hineingingen.
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Beitragvon ecocasa » 22.06.2009, 19:32

...vielleicht kannst Du kurz vor der Wand mit den Latten aufhören und das letzte Stück Verkleidung frei auskragen lassen, geht ja nur um ein paar Zentimeter .... da geht auf jeden Fall irgendwie, Du bist jetzt so kurz vor dem Ziel :lol: :wink:
Gruß
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Beitragvon o0Pascal0o » 23.06.2009, 17:47

Die Verlattung samt Dämmung ist bereits installiert. Das ist das Problem. Dann bleibt wohl nur zu Hoffen, dass das Profilholz 18mm Fichte, und die 2x 20mm Kanthölzer bzw. daneben die 2x 20mm Styropor genug Feuchtigkeit aufnehmen, um sie beim nächsten Lüftungsvorgang wieder abzugeben, bevor sie zu viel davon in die Außenwände abgeben. So dass die Außenwände dann so feucht werden würden, dass sie ein Nährboden für Schimmel währen. Die Außenwände sind ja auch bestimmt 25cm dick, und die dort niedergeschlagene Feuchtigkeit zieht ja dann auch in die Wand ein und kommt beim Lüften zurück - durch die Dämmung und nach Draußen. Beim Nachbar hält das schon mehrere Jahre so. Klar - ein Risiko bleibt natürlich. Aber jetzt alles nochmal abreißen!? Das wäre dann zu viel Aufwand.

Naja, beim nächsten Mal weiß ich Bescheid, dann verlege ich die Folie zuerst, also direkt nach der ersten Verlattung.
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Beitragvon ecocasa » 07.07.2009, 10:34

o0Pascal0o hat geschrieben:Die Verlattung samt Dämmung ist bereits installiert. Das ist das Problem. Dann bleibt wohl nur zu Hoffen, dass das Profilholz 18mm Fichte, und die 2x 20mm Kanthölzer bzw. daneben die 2x 20mm Styropor genug Feuchtigkeit aufnehmen, um sie beim nächsten Lüftungsvorgang wieder abzugeben, bevor sie zu viel davon in die Außenwände abgeben. So dass die Außenwände dann so feucht werden würden, dass sie ein Nährboden für Schimmel währen. Die Außenwände sind ja auch bestimmt 25cm dick, und die dort niedergeschlagene Feuchtigkeit zieht ja dann auch in die Wand ein und kommt beim Lüften zurück - durch die Dämmung und nach Draußen. Beim Nachbar hält das schon mehrere Jahre so. Klar - ein Risiko bleibt natürlich. Aber jetzt alles nochmal abreißen!? Das wäre dann zu viel Aufwand.

Naja, beim nächsten Mal weiß ich Bescheid, dann verlege ich die Folie zuerst, also direkt nach der ersten Verlattung.


Hallo Pascal,
ich kann Dir nur sagen wie es bauphysikalisch richtig ist und wo die Risiken liegen bei anderer Ausführung..... wenn Dir das zu viel Arbeit ist, okay, jedenfalls kannst Du dann nicht sagen, Du hättest es nicht besser gewusst.....
ich wünsche Dir, daß Deine Gesamtkonstruktion ausreichend fehlertolerant ist ! :roll:
Gruß
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Beitragvon o0Pascal0o » 07.07.2009, 12:51

Danke. Und du hast natürlich recht. Wenn es dann in ein paar Jahren schimmelt, werde ich mich an diese Unterredung erinnern. Wenn nicht - umso besser :)

Vielen Dank noch einmal für deine kompetente Hilfe!

Pascal
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