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kosten einer Anlage




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kosten einer Anlage

Beitragvon Rolf Pütz » 12.10.2008, 14:50

Hallo,
ich habe mir im Sommer 2008 eine Pelletskessel von Ökofen eingebaut mit einer Heizleistung von 15 KW (berechnet). Das Haus hat eine Wohnfläche von 260 m2 Altbau.
Vorher war eine Ölheizung mit 33 KW eingebaut mit einem verbrauch von 3000 l Öl. Die neue Anlage hat 13000 € gekostet nach abzug der Förderung von 2700 €, 2000 € für den Kessel, 500€ für den Pufferspeicher 500l, 200 € für die Effizientspumpe, den Öltankraum habe ich umgebaut zum Pelletsbunker mit zwei 45 Gradschrägen drin.
Die Lagerinhalt beträgt 6300Kg Pellets entspricht ca.3150l Öl, Raumgröße (L2,8 x B2,4 x H2.1 meter) ca. 14 m3 .
die Pelletsföderung erfolgt über eine Saugleitung zur Heizung, entfernung ca 8m, im Bunker ist eine Schnecke von 2,4 M mit drei öffnungen. Laut Heizungsbauer kann die Anlage bis zu 30% einsparen gegenüber einer alten Niedrigtempraturkessel das wären bis zu 1,8 Tonnen :D die füllung des Bunkers mit 6,3 Tonnen hat 1100,-€ gekostet. :lol:
Rolf Pütz
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Beitragvon rumor » 13.10.2008, 11:16

Kann gut sein.
Mach dir doch mal den spaß und guck jede woche mal wie voll dein lager noch ist und schreibs hier rein. solche verbrauchsdaten direkt vom endkunde sind immer sehr gute orientierungshilfen
rumor
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Beitragvon Päule » 13.10.2008, 22:02

Hallo Rolf,

vielen Dank für deine detaillierte Darstellung. Mich interessiert das mit den Pellets auch, aber ich bin immer noch skeptisch, weil ich mir denke, dass Verbrennung auf Dauer nicht die richtige Lösung ist. Es gibt inzwischen so viele andere Energien, die sich anbieten.

Aber trotzdem ist natürlich die Pelletheizung noch etwas bodenständiges, wenn ich es mal so formulieren darf.

Mich würde es daher auch interessieren, wie sich so der Verbrauch darstellt und wie hoch die möglichen Einsparungen gegenüber der bisherigen Heizungsanlage sind. Da meine Gasheizung noch nicht so alt ist, werde ich wohl noch ein paar Jahre Zeit haben und hoffe, dass die Technik bis dahin weitere Neuerungen hervorbringt.

LG
Päule
Päule
Kennt sich aus!
 

Beitragvon Ralle » 29.10.2008, 10:20

Hallo zusammen,

ich sehe es ähnlich, wie Päule. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob Pellets das Optimum sind. Klar, wenn man auf den Seiten der Anbieter nachsieht, könnte man schnell zu der Überzeugung gelangen, dass es eine super Sache ist. Außerdem wird die Pelletsheizung öffentlich gefördert, was ja auch dafür spricht. Es wird sogar behauptet, dass Pellets kaum einen co2-Ausstoß hätten. Aber irgendwas wird schon dabei rauskommen, schließlich ist es eine Verbrennung von gepresstem Holz. Ich würde auch lieber noch weitere Entwicklungen zu Wärmepumpen und Erdwärmenutzung abwarten.

Trotzdem hat man selten Gelegenheit, von jemandem ganz realitätsnah mal den Verbrauch einer Pelletsheizung zu erfahren. Daher würde ich mich auch über weitere Angaben von dir freuen.

Danke und LG
Ralle
Ralle
Ist schon lange dabei!
 

Beitragvon Brandstelle » 29.10.2008, 12:06

[quote="Ralle"]Hallo zusammen,

ich sehe es ähnlich, wie Päule. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob Pellets das Optimum sind. Klar, wenn man auf den Seiten der Anbieter nachsieht, könnte man schnell zu der Überzeugung gelangen, dass es eine super Sache ist. Außerdem wird die Pelletsheizung öffentlich gefördert, was ja auch dafür spricht. Es wird sogar behauptet, dass Pellets kaum einen co2-Ausstoß hätten. Aber irgendwas wird schon dabei rauskommen, schließlich ist es eine Verbrennung von gepresstem Holz. Ich würde auch lieber noch weitere Entwicklungen zu Wärmepumpen und Erdwärmenutzung abwarten.

Trotzdem hat man selten Gelegenheit, von jemandem ganz realitätsnah mal den Verbrauch einer Pelletsheizung zu erfahren. Daher würde ich mich auch über weitere Angaben von dir freuen.

Danke und LG
Ralle[/quote][quote]

Hallo,
ich habe im "Ratgeber Pellet-Lagerung", siehe auch Links sind nur für registrierte User sichtbar.
im Kapitel „.. niedrige Emissionen bei hohem Wirkungsgrad“ gelesen:
"Moderne Pellet-Feuerungen verbrennen die normierten, trockenen Pellets kontrolliert und vollständig, es entsteht nur eine geringe Menge Feinstaub, kein Ruß. Bei klassischen Holzfeuerungen wie z. B. Kaminöfen oder älteren Scheitholzöfen ist dies nicht der Fall. Diese Anlagen emittieren 10 bis 100 Mal mehr Feinstaub als die moderne Pellet-Feuerung. Feinstaub aus einer vollständigen Verbrennung, wie es bei der modernen Pellet-Feuerung der Fall ist, hat eine 5 bis 10 Mal geringere toxische Wirkung als Feinstäube aus der Verbrennung fossiler Energieträger. In der Gesamtbewertung nach der Eco-Indicator-Methode schneidet die Holzpellet-Heizung sogar deutlich besser als die Gasheizung ab."

[/quote]
Brandstelle
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon Ralle » 30.10.2008, 09:49

Hallo Rolf,

diese Veröffentlichungen, die du hier anführst, kenne ich auch. Nach den Angaben ist das System wirklich gut. Und man muss natürlich den Untersuchungen glauben. Aber mir ging es eigentlich um ganz etwas anderes. Ich selbst kenne niemanden in meinem Bekannten- oder Freundeskreis oder in der Nachbarschaft, der bereits eine Pelletheizung betreibt. Daher würde mich einfach interessieren, wie es in der Praxis so läuft. Deshalb hatte ich meine Fragen an dich gerichtet. Natürlich kannst du mir nicht sagen, wie sich in der Praxis die Emissionswerte darstellen :) Aber deine eigene Zufriedenheit, der Verbrauch und die damit verbundenen Kosten würden mich interessieren. Natürlich fängt der Winter gerade erst an und du wirst noch nicht allzu viel dazu sagen können.

Also ich wollte keine Kritik üben, sondern interessiere mich vorwiegend für deine Erfahrungen, die du mit der Anlage sammeln wirst. Denn, auch wenn ich momentan noch kritisch bin, interessiere ich mich schon für diese Technik.

LG
Ralle
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Beitragvon rumor » 30.10.2008, 20:15

Wir haben zZ ein problem: keine energiequelle mit der wir uns alle versorgen können. Also muss jeder für sich entscheiden was er will. Jeder pelletfachmann wird dir sagen das pellets das beste sind und wie sauber sie verbrennen. Jeder wärmepumpenfachmann wird dir sagen wie toll wärmepumpen sind, sparsam und flexibel.


Für öl sind pellets natürlich ne sehr gute lösung, auf dauer aber muss sich zeigen was noch passiert.
rumor
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Beitragvon macy » 03.11.2008, 21:18

Also Pellets-Öfen gibt es bereits seit vielen Jahren. Ich selbst habe einen Wodtke Smart seit 9 Jahren in betrieb. Zusätzlich eine Solaranlage
mit 6 Kollektoren und einem 1000l Speicher.
Bis auf einen Ausfall, ein Flexibles Rohr hat sich die Innenbeschichtung aufgelöst, funktioniert er sehr zuverlässlich. Das Rohr wäre auch bei einem anderen Brenner kaputt gegangen. Ich habe ein frei stehendes Holz-Haus mit 240 qm Wohnfläche. Ich habe einen Verbrauch
von etwas über eine Tonne Pellets, Kostenpunkt 260,-€. Wer da noch diskutiert ob!! kann ich nicht verstehen.
Jedes gesparte Gramm CO2 ist ein gutes Gramm!
macy
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Beitragvon rumor » 04.11.2008, 16:36

Ich sags ja, jeder muss für sich sehen was ihm am besten gefällt und was am besten passt.
Es gibt nunmal auch sehr viele fälle wo pellets einfach nicht in frage kommen, sei es wegen zu wenig platz, zu hohe kosten oder einfach einer abneigung dagegen vom benutzer. Hier aber auch mal ne gegenrechnung zu deiner pellets-anlage:

1 tonne pellets:500 liter öl
500 liter öl= 5000kWh energieinhalt <------ Blos dasses jeder versteht

WP Arbeitszahl von 4 vorrausgesetzt bleiben noch 1250 kWh die elektrisch zugeführt werden müssen
Wenn AZ 3 (also so schlecht arbeitet kaum eine luft-wp) Bleiben noch 1667 kWh.

1250 * 0,13 ct Strompreis je KwH im WP-tarif = 163 €

1667 * 0,13 ct = 216 €

Und ne pelletsanlage muss jährlich gereinigt werden, der kaminfeger kommt auch, ich muss nachfüllen lassen oder sogar selber machen und die Asche muss ich auch wenigstens 1 mal im jahr ausleeren.

Man sieht, auch pellets sind nicht das nonplusultra.

Aber mal was anderes: Du zahlst echt 260 € für ne tonne pellets? Bei uns kostetse zwischen 160 und 180 wenns du extra gute haben willst. Da würd ich mich an deiner stelle mal nach nem anderen lieferant umsehen.

gruss
rumor
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Beitragvon macy » 04.11.2008, 17:16

und ich habe auch geschrieben das ich etwas mehr wie 1t verbraucht habe. Also von den 2 t der Rest vom Vorjahr.
Jedes gesparte Gramm CO2 ist ein gutes Gramm!
macy
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Beitragvon Ralle » 05.11.2008, 18:52

Hallo Macy,

vielen Dank für deine Information. Ich hatte bisher überhaupt keine Ahnung davon, wie so der Verbrauch an Pellets ist und welche Kosten daraus resultieren. Meine Fragen waren rein interessehalber. Jetzt kann man sich zumindest mal ein Bild davon machen.

Ich stimme dir zu, dass diese Lösung auf jeden Fall besser ist, als eine Öl- oder Gasheizung, vorausgesetzt, man hat genügend Platz. Daran würde es allerdings bei mir schon scheitern. Ich müsste dann auf meinen einzigen Lagerraum im Keller verzichten, weil ich für Sauna und Hobbyraum schon zwei Kellerräume verwende.

Letztendlich sehe ich es aber auch so, wie Rumor. Die einfachere und sauberere Lösung ist für mich auch die Wärmepumpe, vor allem wenn sie in Verbindung mit Erdwärme betrieben wird und zum Ausgleich für den Stromverbrauch eine PV-Anlage installiert wird.

Trotzdem nochmal danke für die Info.

LG
Ralle
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Beitragvon macy » 05.11.2008, 19:22

ist eine Wärmepumpe nun nicht wirklich. Bis der Strom bei Dir ist, bleiben gerade mal 10% von der Ursprünglichen Energie, also Öl oder Kohle, übrig. Nur wird der Dreck nicht bei Dir produziert. Und deine Solaranlage produziert auch nur dann Strom wenn Du die Wärmepumpe nicht brauchst. Also, nur eine reine Bilanz Sache. Und wie sich die Strompreise entwickeln? Das ist auch sehr fraglich, wenn deine Anlage ca. 20 Jahre laufen soll, sind die Strompreise etwa da, was Du heute als Einspeisung bekommst.

Ich habe nur Sackware, werfe alle paar Tage einen rein, und lagern kann man das Zeug auch draußen, solang es trocken ist.

Grüße
Jedes gesparte Gramm CO2 ist ein gutes Gramm!
macy
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Beitragvon rumor » 06.11.2008, 15:07

Achsooooo!
also knapp 1,5 tonnen !
Ist trotzdem ziemlich wenig für deine nutzfläche, hut ab
rumor
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Beitragvon macy » 06.11.2008, 16:04

ist wirklich wenig. Geht aber nur mit einem schlüssigen Konzept – Solarunterstützung – für die Heizung.
Jedes gesparte Gramm CO2 ist ein gutes Gramm!
macy
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Beitragvon Rolf Pütz » 15.03.2009, 15:54

Habe am 14.03.2009 die kommpletten 6,3 seit dem September 2008 verbraucht, bei 22 grad Zimmertemperatur, die Ökofen Pelletmatic 15 läuft störungsfrei, habe 450kg Pellets in Säcken gelagert habe jetzt 90 Kilo in den Bunker geschütet, müßte jetzt für 2 Wochen reichen. Very Happy Laughing kann das lachen nicht mehr bleiben lassen, die Anlage ist leiser als unsere alte Ölheizung.
Rolf Pütz
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Beitragvon rumor » 15.03.2009, 18:17

Sehr schön wenn einer glücklich ist :)
rumor
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Beitragvon schatzmeester » 17.06.2009, 08:29

hallo ...

ich wollt hier jetzt auch mal meine senf dazu geben ... ;)

1) bei ner wärmepumpe eine reale arbeitszahl von 4 zu erreichen ist ein traum ... zwischen 2,5 und 3 ist realistisch ... einfach durch alle verluste ...

2) wird hier mit einem strompreis gerechnet, der gestützt ist ... jetzt rechne die ganze sache mal mit dem normalen strompreis
(bsp.: hier wird mit 0,125 €/kWh gerechnet, bei 1250kWh verbrauch
macht 156,25€ (reiner verbrauch)
bei einem normalen strompreis von 0,185€/kWh bist du
auch schon bei 231,25€ (reiner verbrauch) dabei musst du
noch deine kosten für die stromanlage mit umlegen)

3) die idee, photovoltaik+wärmepumpe gefällt mir auch ganz gut ... nur, produziert die PH-anlage nur strom, wenn ich ihn meistens nicht brauche ... ergo ich speise ein, krieg dafür zwar im moment nen tollen preis, nur wer garantiert mir das auf dauer?

4) bei den pellets gibt's große preisunterschiede in den regionen ...
das hängt von zwei faktoren ab: die nachfrage in der region und zweitens das angebot der zu pressenden materialien
(bei uns ist der preis auch recht niedrig, weil sich pelletsanlagen hier bis jetzt nicht durchgestzt haben)

5) die co2 neutralität ist unfug ... denn wo ist das co2, was der lkw erzeugt, bei der anlieferung zu meinem lagerraum??? ... wo ist das co2, was zum pressen der pellets nötig ist??? ... und und und


factum:
DIE anlage gibt es noch nicht ... leider ... hat alles vor- und nachteile ... ist alles auch immer gut abzuwiegen, denn es ist nie gleich ...

p.s. zu den verbrauchsdaten ... da gibt es eine riesengroße unbekannte in den angaben, dass ist das nutzerverhalten ... der eine fühlt sich bei 19°C wohl und der andere braucht 22°C ... das ist ein riesengroßer energetischer aufwand diese 3°C differenz zu erzeugen ...

mfg

der schatzmeester
schatzmeester
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon Fuzzy » 04.07.2009, 14:09

Ich staune was der 24jährige Schatzmeester schon für eine Lebenserfahrung gesammelt hat

[quote] die idee, photovoltaik+wärmepumpe gefällt mir auch ganz gut ... nur, produziert die PH-anlage nur strom, wenn ich ihn meistens nicht brauche ... ergo ich speise ein, krieg dafür zwar im moment nen tollen preis, nur wer garantiert mir das auf dauer?[/quote]

Natürlich produziert ein PH-Anlage nur Strom.Schön wäre es wenn man damit auch gleichzeitig warmes Wasser aufbereiten könnte.
Und das sie Strom produziert wenn man ihn nicht braucht, liegt wohl daran das tagsüber (hoffentlich )die Sonne scheint.Und tagsüber brauche wir weniger Stom als abends oder nachts.Denn da machen die meisten Leute Licht an.Besser wär´s natürlich wenn auch nachts die Sonne scheinen würde, denn dann bräuchten wir kein Licht anmachen,weil ja die Sonne scheint.
Es gäbe noch die Möglichkeit den Strom tagsüber,wenn man ihn nicht braucht, in Akkus zu speichern und so für abends aufzuheben.

Na ja,eine Preisgarantie,wo gibt´s die schon.
1990,zu Beginn meiner Aufzeichnungen, hat der Liter Heizöl nur 31,3 Pfennig plus 15% Mehrwertsteuer gekostet.
Wollte damals von meinem Händler eine 20jährige Preisgarantie haben.
Hat er aber abgelehnt.
Andererseits wollte mir mein Chef mal eine Preisgarantie,aus seiner Sicht geben.Für die nächsten 5 Jahre.
Eine,"keine Lohnerhöhungsgarantie"für mich.
Darauf habe ich dann verzichtet.

[quote]bei den pellets gibt's große preisunterschiede in den regionen ...
das hängt von zwei faktoren ab: die nachfrage in der region und zweitens das angebot der zu pressenden materialien [/quote]

Das stimmt wohl,deswegen habe ich eine Ausschreibung gemacht und mir den günstigsten Lieferanten heraus gesucht.
Gestern wurde geliefert,3 Tonnen Pellets aus Sachsen Anhalt nach Niedersachsen.
[quote]
die co2 neutralität ist unfug ... denn wo ist das co2, was der lkw erzeugt, bei der anlieferung zu meinem lagerraum??? ... wo ist das co2, was zum pressen der pellets nötig ist??? ... und und und [/quote]

Das simmt auch,das die CO2 Neutralität unfug ist.
Das Heizöl das ich bis vor einem Jahr benötigte, wurde gottseidank nicht mit einem Schiff herangeschafft,das mit Verbrennungsmotor fährt.Elektroantrieb mit Strom aus PH-Anlagen.
Deswegen bestand auch nie die Gefahr einer Havarie und einer damit verbundenen Umweltverschmutzung.

Rohöl muß auch nicht mit hohem Energieaufwand in einer Raffenerie verarbeitet werden,um daraus Heizöl zu gewinnen.
Die LKW´s mit dem Heizöl,von der Raffenerie bis zu mir vor die Haustür,waren auf jeden Fall CO2 neutral,denn sie waren mit einem Elektroantrieb ausgerustet, dessen Akkus mit Strom aus PH-Anlagen aufgeladen werden.


Zu den Verbrauchsdaten kann ich nach eigener Erfahrung folgendes sagen.

Natürlich haben wir ,nach Inbetriebnahme unserer Pelletsheizung,
sofort das Heizverhalten umgestellt so das ein Vergleich,
VORHER-NACHHER,nicht mehr möglich ist.
Ich denke das würde jeder so machen.
Erst recht weil die Verbrauchsdaten sowiso immer gleich sind.
Witterungseinflüsse, wie kalter langer Winter oder kalter Sommer spielen dabei keine Rolle.
Wir heizen ja jetzt mit Pellets,und die sind schließlich billiger als Heizöl.Das kann man schon mal ein bischen mehr aufdrehen.

Fuzzy
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Beitragvon Fuzzy » 04.07.2009, 15:53

Jetzt mal ohne scheiß,

seit dem 26.9.08 läuft bei mir ein 10 KW Pelletskessel von KWB,mit 300ltr. Pufferspeicher und 5 qm Solarfläche.
Die komplette Anlage, mit Demontage der Alten,Entsorgung der Öltanks,
Aufbau des Pelletsbunkers,Aufbau und Inbetriebnahme der neuen Anlage hat mich alles in allem etwas mehr als 21000,-Euro gekostet.

Die staatliche Förderung ist hier noch nicht berücksichtigt.

Die alte Ölheizung war 25 Jahre alt.Es war abzusehen das eines Tages der Schornsteinfeger "njet" sagt.
Langsam mußt du was machen Fuzzy, hab ich mir gedacht.

Gerade vor dem Hintergrund der Klimaveränderung und der daraus zu erwartenden Emissionswertverschärfung.
Auch der enorm hohe Benzin- und Heizölpreis, in 2008 spielte eine Rolle.
Und da z.Zt.noch Zuschüsse von Herrn Steinbrück gezahlt werden, habe ich zugeschlagen.

Seit 1990 führe ich Buch darüber wann und wieviel Heizöl ich getankt habe und zu welchem Preis ich´s gekauft habe.
Daraus läßt sich natürlich leicht der Durchschnittsverbrauch errechnen.

Bis zum Jahr 2002 haben die Kinder noch zu Hause gewohnt so das ich die Jahre bis dahin nicht zu einem Vergleich heranziehen kann.

Vom 08.07.2002 bis zum 30.01.2007,da habe ich zum letzen mal getankt,
wurden durchschnittlich [b]1376 Liter Heizöl verbraucht.[/b]
Beheizt wurde ein Einfamilienhaus mit 110 qm Wohnfläche.
Wohnzimmer,Badezimmer und Küche natürlich mehr als die anderen Räume.

Insgesamt habe ich in diesem Zeitraum 8256 Lieter Öl verbraucht und dafür 3561,88 € bezahlt.Das sind durchschnittlich 0,4314 €/ltr.

Mein Pelletsbunker fast ungefähr 8 t.
Erstmalls befüllt habe ich 09/2008 mit 7,63t zum Preis von
180,83 €/Tonne, Brutto.

Gestern wurde nachgefüllt.Und zwar 3,0t.
Preis 196€/Tonne, Brutto.

Ach ja,seit dem 5. Mai ist der Kessel abgeschaltet.Warm Wasser liefert der Kollektor auf dem Dach.Von diesem Teil bin ich besonders begeistert.
Gestern hat er das Brauchwasser auf 75 Grad erhitzt.

Faustregel ist das 1Liter Heizöl, ungefähr 2 kg Pellets entsprechen.
Ich hätte also ungefähr 1500 ltr.in der letzten Heizperiode verbraucht.
Die Preisspanne bei Heizöl im letzen Jahr war so groß wie nie zuvor.
Das ging mit 72 Cent im Januar los,über 62Cent im Februar,März 75 Cent,bis 93 Cent im Juli.Ab Juli ging´s wieder abwärts,52 Cent im Dezember.

Inzwischen ist das Heizöl wieder viel billiger, bei 51 Cent z.Zt..
Ich glaube aber, das das nur ein Zwischentief ist.

Wann ich getankt hätte, ist im Nachhinein schwer zu sagen.
Ich glaube,die steigenden Preise und die sich leerenden Tanks vor Augen,wahrscheinlich im Frühjahr.
Im März/April also, bei ungefähr 75-80 Cent.
Also für teueres Geld.
Entsprechend hätte meine Rechnung ausgesehen.Zwischen 1125 und 1200 Euro.

Für meine 3 t Pellets habe ich 588,-Euro bezahlt.Also ungefähr die Hälfte.



So, noch ein Wort zu den anderen Alternativen.
Gerne hätte ich mir eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung auf´s Dach gebaut.
Aber leider habe ich die ungünstigste Dachausrichtung die man sich denken kann!
Die Dachflächen sind Ost-West ausgerichtet
Danke liebes Bauamt.
Wärmepumpe war auch im Gespräch.Nur kann ich keinen Brunnen bohren oder die Schlangen im Garten vergraben.Ich müßte spengen,mit Dynamit,und das ist in Wohngebieten nicht erlaubt.

Öl hatte ich schon und Gas wollte ich nicht, wegen der Abhängigkeit.

Bleibt noch die Sunmaschine,und die Brennstoffzelle.
Beides ist noch nicht ausgereift bzw.serienreif.

So nun kann sich jeder selbst sein Urteil bilden

Fuzzy
Zuletzt geändert von Fuzzy am 13.02.2010, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
Fuzzy
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Beitragvon Magic » 05.07.2009, 21:21

hier mal ein Vergleich der Wirtschaftlichkeit von Holzheizungen:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Preisentwicklung von Holzpellets im Vergleich zu Heizöl und Erdgas:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.

In 2006 lagen die Pellets schon einmal über Heizöl !
Magic
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Beitragvon rumor » 31.07.2009, 18:12

Anmerkung am rande: es gibt sehr wohl PV- anlagen die auch warmwasser bereiten. Nennt sich dann wasserführende PV-module. Mit dem netten nebeneffekt das sogenannte Hotspots vermieden werden und deine anlage besser arbeiten kann
rumor
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