....der Techniker ohne Verkaufsintention sagt ganz klar, daß die Flächenkollektorgröße je nach Dämmstandard des Hauses zwei bis vier mal so groß sein muß wie die Wohnfläche des Hauses (grober Richtwert).
Und dann kommt der Verkäufer der WP, der will seine Maschine verkaufen, und davon auch eine gewisse Stückzahl damit er seine Provisionen und einen Jahresbonus bekommt

..... und da geht es los: die großen Kosten der Wärmequellenerschließung behindern die Verkaufswahrscheinlichkeit und so wird versucht, die "lästigen Nebenkosten" zu minimieren, an denen verdient der gute Mann ja auch nichts ..... und schon sind Kapillarmatten und Wärmeentzugskörbe im Spiel die auf ein geringes Erdvolumen eine Menge Entzugsleistung konzentrieren mit dicht verlegten Rohren .... die können auch erst mal ganz schnell ganz viel Leistung aus der Erde herausholen, nur liefert die Erde nicht schnell genug Wärme nach. Der Boden vereist also und die Wärmequelle wird immer kälter=schlechter. Am Ende nähert man sich von der Effizienz her einer Elektro-Direktheizung

......macht aber gar nichts weil der Verkäufer ja schon lange sein Geld bekommen hat und sich "nur" Handwerker und Kunde jetzt um den Schaden kloppen (Vorsicht, Ironiemodus !!!). Also immer bedenken: Wärmepumpe ist nicht nur die Maschine sondern ganz wesentlich auch dieWärmequelle und die Verteilung (Niedertemperatur!) . Wer an einzelnen Stellrädchen herumschraubt versaut die Technik. Leider wird das dann oft der eigentlichen Maschine zugeschrieben, die meist gar nichts dafür kann !
Gruß
Arno Kuschow