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Luft-Wasser-Wärmepumpe




« Energiesparen beim Wasserboiler    •   

Beitragvon parcus » 12.01.2010, 17:30

Hallo,

ja, die LWP die dann doch wohl erst noch Wunder vollbringen muss,...

Warten wir mal ab, was wirklich daran ist, wenn die Marketing
Aktionen vorüber sind und die ersten Praxisberichte vorliegen.
(den aus 2008 aus dem Öko Forum habe ich hier nicht berücksichtigt)

Dieser Jahr wird wohl für viele LWP Besitzer nicht erfreulich sein.

lg parcus
Dipl.-Ing. Arch. | Dipl.-Wirt.-Inf. | BAFA & KfW Sachverständiger

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Beitragvon Torte » 12.01.2010, 17:43

Das ist wohl wahr. Dieser Dezember wird mit den großen Anlagen (14-16kW) Verbräuche jenseits der 1000 kWh gebracht haben.

Aber auch der Verbrauch anderer Systeme geht dementsprechend hoch.

Interessant wird es , ob die Luftpumpen bei -16°C überhaupt noch monovalent gearbeitet haben.
Torte
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Beitragvon Peter » 13.01.2010, 16:33

[quote="Torte"]Das ist wohl wahr. Dieser Dezember wird mit den großen Anlagen (14-16kW) Verbräuche jenseits der 1000 kWh gebracht haben.

Aber auch der Verbrauch anderer Systeme geht dementsprechend hoch.

Interessant wird es , ob die Luftpumpen bei -16°C überhaupt noch monovalent gearbeitet haben.[/quote]

Klasse Bericht von Ecocasa

ist ja alles richtig was über Wärmepumpen ausgetauscht wird. Es kommt nicht auf die Größe der Wärmepumpe an sondern auf eure
Gebäudehülle. Passivhäuser liegen bei 38.- Euro Energiekosten im Monat bei 300m² Wohnfläche. Diese Häuser brauchen keine 14- 16 Kw Anlagen da die Wärme durch gute Dämmung im Haus bleibt. Hinterlegt durch Stromabrechnung. Inkl. Lüftungsanlage mit Wärmerückg. und Warmwasser für 4 Personen. Natürlich brauchen sie im Winter mehr aber wichtig der Schnitt im Jahr. Zusätzlich braucht ihr keinen Kamin und Kaminkehrer, sind ja auch Kosten. Wichtig gute Berechnung und Überwachung vom Architekten. Jeder zusätzliche Firlefanz wie Holzofen oder Pellets oder Solarplatten auf dem Dach kostet nur Geld und braucht ihr nicht. Funktioniert auch so.

mfg Peter
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Beitragvon Torte » 13.01.2010, 18:21

Ach und Dämmung gibt es umsonst? Wo denn bitte??

Die Kosten für Dämmung UND Wärmepumpe rechnet sich nicht bei einer Altbausanierung.
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Beitragvon parcus » 13.01.2010, 18:31

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Die benötigte Heizleistung ist mit höchstens 10 W/m² bei −10 °C Außentemperatur sehr gering, so dass ein 100 m²-Haus eine maximale Heizlast von 1 kW hat, was theoretisch von einem elektrischen Heizlüfter oder Haartrockner geleistet werden kann.

Die erforderliche Leistung des Wärmeerzeugers bemisst sich daher eher am Warmwasserenergiebedarf der Bewohner, der in einem Passivhaus anteilig größer ist als der Heizenergiebedarf.

lg parcus
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Beitragvon parcus » 13.01.2010, 18:32

@Torte

Die Kosten für Dämmung UND Wärmepumpe rechnet sich nicht bei einer Altbausanierung.

sorry, aber das ist nonsens.

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Beitragvon Peter » 14.01.2010, 07:38

[quote="Torte"]Ach und Dämmung gibt es umsonst? Wo denn bitte??

Die Kosten für Dämmung UND Wärmepumpe rechnet sich nicht bei einer Altbausanierung.[/quote]

Hast natürlich recht gibt keine Dämmung umsonst. Habe aber auch nicht geschrieben das es Dämmung umsonst gibt. Ich wollte nur sagen wenn man ein Haus plant " Neubau" das man die Kosten in Dämmung besser investiert
um nicht 3 Heizquellen oder eine 14-16 KW Anlage einzubauen, die dich vielmehr Kostet. Ob ich 20cm Fassade und Dach beim Niedrigenergiehaus dämme oder 35cm beim Passivhaus macht ja nicht soviel aus. Altbau ist ein ganz anderes Thema, ist immer ein Problem das in ein Passivhaus umzubauen.

mfg Peter
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Beitragvon ecocasa » 14.01.2010, 16:17

parcus hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Passivhaus

Die benötigte Heizleistung ist mit höchstens 10 W/m² bei −10 °C Außentemperatur sehr gering, so dass ein 100 m²-Haus eine maximale Heizlast von 1 kW hat, was theoretisch von einem elektrischen Heizlüfter oder Haartrockner geleistet werden kann.

Die erforderliche Leistung des Wärmeerzeugers bemisst sich daher eher am Warmwasserenergiebedarf der Bewohner, der in einem Passivhaus anteilig größer ist als der Heizenergiebedarf.

lg parcus


.....da muß ich jetzt mal ganz laut um Hilfe schreien :!:
theoretisch mag das alles sein und genauso braucht ein 3-Liter-Auto auch höchstens 3 Liter Sprit auf 100 km ...... wenn da nicht die "bösen" Nutzer und die unrealistischen Normbedingungen wären.....
genau diese "1 Heizlüfter reicht"-Aussage führt dann zu rein luftgeführten Anlagen bei denen in die Wärmerückgewinnung dann kleine elektrische Nachheizregister eingefügt werden..... die dann in der Praxis viel zu viel brauchen, jedenfalls viel mehr als erhofft.
Das ist jetzt keine Aussage aus dem Studierstübchen sondern aus der Praxis. Ich baue seit Anfang der 90' Jahre Häuser die in den Bereich des Passivhausstandards hineingehen, habe auch schon diverse Häuser geplant und gebaut, die nachgewiesen als Passivhäuser sind. Dazu habe ich zunehmend auch damit zu tun, daß Gerichtssachverständige mich aufgrund meiner Erfahrung hinzuziehen wenn es um Mängel an Passivhäusern geht....... was ich da vor allem sehe sind frierende Bauherren die nicht genug warme Luft aus der Lüftungsanlage kriegen und sich dann mit diversen Notheizern behelfen, unsäglichen "Bio-Alkohol-Öfchen", Radiatoren etc. ..... zur not wird halt ein Kuchen gebacken, damit die Abwärme dann normale "interne Wärmegewinne" vorspielt....

deshalb setze ich auch im Passivhaus immer Speichermasse und wassergeführte Bauteilaktivierung ein, damit der Wohnkomfort auf keinen Fall zu kurz kommt ...... Leistung einer WP im Passivhaus dann um die 4 bis 5 kW!
also von mir ein klares JA zum Passivhausstandard, aber ein ebenso klares NEIN zu minimierter Technik die dem Anspruch nicht gerecht wird!
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Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
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Beitragvon parcus » 15.01.2010, 14:51

Leistung einer WP im Aktivhaus dann um die 4 bis 5 kW!
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Beitragvon GuidoBLN » 21.01.2010, 16:42

hallo zusammen

wir betreiben in unserem kleinen haus, baujahr 1930 seid letztem jahr eine luft wasser wärmepumpe der fa. daikin altherma mit 5,75 kw als monovalente heizung, es gibt auch keinen kamin oder ähnliches. wir sind bisher vollkommen zufrieden, auch wenn noch längst nicht alles fertig ist in unserem altbau und auch noch nicht überall eine fussbodenheizung eingebaut ist. eine wärmedämmung der aussenwände kommt dieses jahr noch, decken sind schon seid 2 jahren gedämmt.

warum haben wir uns für eine luft wasserwärmepumpe entschieden ? die altherma kostet in dieser leistungsgrösse mit einbau ca. 5000 euro, die angebote für eine erdwärmepumpe mit den bohrungen lagen um 12000 euro höher.

unser haus besitzt keinen schornstein, ein gasanschluss ist auch nicht vorhanden.

wir hatten vorher eine nachtspeicherheizung, zweiter stromzähler war somit schon vorhanden

auch bei den niedrigen aussentemperaturen ist der heizstab bisher nicht an gewesen (er ist auf eine temperatur von -15° zur unterstützung eingestellt)

der verbrauch pro stunde liegt je nach aussentemperatur zwischen 0,35 kwh bis 1,7 kwh (also 8,4 bis 40,8 kwh am tag) die nachtspeicherheizung hat vorher bis zu 95 kwh am tag verbraucht. die beheizte fläche ist jetzt etwas grösser. ich habe die verbrauchskosten auch schonmal hochgerechnet, wir werden bei ca. 45 - 50 euro im monat liegen, die nachtspeicherheizung lag bei 85 euro

gruss

guido
GuidoBLN
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Beitragvon Carolinchen » 19.08.2011, 12:29

Für aktuelle Infos dazu gibt es auf Links sind nur für registrierte User sichtbar. Wissenwertes. Wie die Wärmepumpe Wärme aus dem Untergrund bekommt und das sie sogar bei sehr niedrigen Temperaturen noch genügend Hitze erzeugt.

Lieben Gruß

Caro
Carolinchen
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Beitragvon kochdeckel » 14.09.2011, 21:37

Hallo an Euch,
ich hoffe,ich bin hier richtig,um meine Frage beantwortet zu bekommen.
Wir bauen in kürze ein Haus und die Hausbaufirma hat uns folgende WP zur auswahl gegeben :
Wärmepumpe der Firma tecalor THZ 303 sol oder eine THD 400
Welche sollen wir nun nehmen?
Die eine ist mit dezentraler Belüftung und zentraler Entlüftung ( THD 400 )
die Andere ohne dezentraler Belüftung.
Wir haben ca. 140 qm und planen einen Kamin
Die Heizlast ist mir noch nicht bekannt,aber ich denke so 5 kw
Es ist kein Energieefizienshaus.Zweifach Verglasung,Die Außenwände des Hauses werden massiv und Stein auf Stein in Poren-betonbauweise mit einer Stärke von 30 cm, entsprechend dem Nachweis des Energiebedarfsausweises (Wärmeschutz), errichtet.
Ich hoffe,das ist genügend Info für Euch und es könnte mir jemand helfen.
Vielen Dank im Vorraus und Beste Grüße
kochdeckel
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Beitragvon Neander » 05.02.2012, 22:41

Ich möchte an dieser stelle nich einmal etwas zur austerbenden art der abluft-wärmetauscher für das komplette gebäude sagen:
Unsere schule hat erst kürzlich ein neues gebäude bekommen, in dem ein solches abluft system einwandfrei heizt (selbst bei außentemperaturen von -10grad und kälter) . Ich schätze die zu heizende fläche auf ungefähr 4000 qm. Meine frage ist jetzt, mit welcher heizleistung man pro person rechnen kann.
Neander
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