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Luft-Wasser-Wärmepumpe




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Luft-Wasser-Wärmepumpe

Beitragvon Päule » 04.01.2009, 17:20

Hallo,

eine Wärmepumpe bringe ich immer mit Geothermie in Zusammenhang. Aber was ist nun eigentlich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe? Holt sie sich sowohl warme Luft, als auch warmes Wasser aus dem Erdreich? Oder gibt es eigentlich auch Wärmepumpen, die ohne eine andere Wärmequelle arbeiten? Das wäre ja dann im Prinzip eine elektrische Heizung. Es gibt doch auch solche Wärmepumpen, die - meines Wissens - die Raumwärme wieder aufarbeiten. Wie funktioniert denn das eigentlich? Im Prinzip erzeugt die Wärmepumpe ja schon die Raumwärme und die nutzt sie dann, um sie aufzuheizen?

Die Außenluft kann eine Wärmepumpe doch wohl schlecht verwenden, weil die ist doch so kalt, dass die Pumpe dann unheimliche Leistungen erbringen müsste, um sie auf Raumtemperatur zu erhitzen.

Gruß
Päule
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Beitragvon rumor » 05.01.2009, 00:25

Eine Wärmepumpe die mit raumluft als wärmequelle arbeitet gibts nicht.

Ne luft/wasser wärmepumpe entzieht der aussenluft wärme und gibt sie an ein wassersystem ab. Das ist alles.

Bis null grad enthält die aussenluft immernoch nutzbare wärme, natürlich ist der wirkungsgrad am besten wenns 10 grad und wärmer ist.

Hier n paar links auch mit bildern:

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Und nein, ich mach keine werbung für viessmann, aber deren infos im internet sind einfach sehr gut und sehr leicht zu verstehen, biten gleichzeitig aber genügend tiefgang das sie sogar für die Meister und Techniker Ausbildung herhalten müssen.
rumor
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Beitragvon Sunflower » 10.01.2009, 20:33

He Rumor,

hat dir etwa jemand unterstellt, du würdest werben? Das kann ich mir nicht vorstellen, denn du verhältst dich hier im Forum doch einfach nur super-hilfsbereit. Außerdem weist du doch immer wieder darauf hin, dass die Seiten von Viessmann sehr informativ sind und hältst dich ansonsten doch stark zurück, wenn dich jemand nach bestimmten Produkten fragt.

Also, diesen Vorwurf kann man dir bestimmt nicht machen.

Aber sag mal, was macht denn jemand mit einer Luft- oder Luft-Wasser-Wärmepumpe eigentlich bei diesem Wetter? Ich meine hier in der Umgebung hatten wir in dieser Woche - 20 Grad und noch weniger. Dann hat auch die Wärmepumpe keine Chance mehr, denn wo sollte sie dann noch Wärme entziehen?

SG
Sunflower
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Beitragvon rumor » 11.01.2009, 10:52

Da ist n elektro-heizstab drin, die wärmepumpe selbst geht aus undgheizt wird über den heizstab. Deshalb sollte bei sowas immer noch n kachelofen oder ähnliches da sein bzw ein spitzenlastkessel.
rumor
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Beitragvon ecocasa » 03.07.2009, 14:55

Luft-Wasser-Wärmepumpe hat einfach als Wärmequelle die Aussenluft die ja erst bei minus 273 °C endgültig kalt ist, aus allem was relativ wärmer ist, lässt sich noch Energie herausholen 8)
Wie rumor schon schrieb ist natürlich irgendwo wirtschaftlich Schluß mit dem ausquetschen von Umweltwärme....... Deshalb geht der Arbeitseinsatz von derartigen WP's bis -15 °C oder maximal -18 °C. Da ist dann die Leistungszahl bei dem Antrieb einer Niedertemperatur-Fußbodenheizung noch bei ca. 2,3, will heißen aus einem Teil Strom werden 2,3 Teile Heizleistung für die Wohnung generiert..... wenn es noch kälter wird , das hat rumor ja schon erläutert, springt ein Elektro-Heizstab unterstützend ein....
Das hört sich erst mal dramatisch an, ist aber in Wirklichkeit nicht so schlimm weil die Einsatszeit des Heizstabes bei einem normalen Winter sich auf nur wenige Stunden beschränkt, dagegen die Heizzeiten bei denen eine relativ warme Aussenluft von über null Grad Celsius genutzt werden kann sehr umfangreich sind.... insofern muß man einen "Mix" berechnen und der muß ökonomisch und ökologisch vertretbar sein.
Luft-Wasser-Wärmepumpen machen vor allem dann einen Sinn, wenn sie in einem Klima aufgestellt werden, das keine ganz so kalten Winter erwarten lässt, also in Meeresnähe oder zum Beispiel im Rheingraben etc. ..... ein K.O.-Kriterium ist zum Beispiel ein ausgeprägtes Kontinentalklima mit langen wirklich kalten Wintern.....
Weshalb aber überhaupt eine Luft-Wasser-WP: ganz einfach, es gibt öfters mal Probleme, Sondenbohrungen genehmigt zu bekommen, oder der Garten ist nicht groß genug für einen Flächenkollektor ...... oder auch der Preis: die Erschließung der Erdwärme ist recht aufwändig, meist teurer als die reine Wärmepumpe. Die Wärmequelle Luft ist ohne Erschliessungskosten jederzeit in unbegrenzter Menge verfügbar. Da ist es also auch eine Rechenübung, die geringeren Investitionskosten in Verhältnis zu setzen zu den möglichen Energiekosten.....
wenn man dann noch ein Haus baut, das mit geringsten Vorlauftemperaturen über eine großdimensionierte Flächenheizung und optimale Wärmedämmung hinkommt kann das schon mal zugunsten der Luft-Maschine ausgehen.

....ach ja, "Luft-Wasser" bedeutet: Luft als Wärmequelle und Wasser als Medium zur Verteilung der Wärme ....

das mit der Wärmepumpe die die Raumluft verwendet hat etwas mit der Lüftungsanlage zu tun:
man kann die Wärme der sowieso herauszulüftenden Abluft aus Küche, Bad und WC entweder über einen Wärmetauscher der Frischluft übergeben, oder auch mittels einer Kleinstwärmepumpe noch weiter abkühlen und dann ca. 0 °C kalt aus dem Haus entlassen.
So eine Abluft-Wärmepumpe kann also nur die Menge Luft verwerten, die sowieso aus raumhygienischen Gründen ausgetauscht wird.
Aber auch daraus lässt sich schon eine Menge machen, je nach Größe und Luftvolumen des Hauses sind das 1,5 bis 2,0 kW die so zurückgewonnen werden, statt daß sie verlorengehen beim lüften.
Diese Wärme wird normalerweise verwendet, um das Brauchwasser damit wirtschaftlich zu bereiten, wenn noch Wärme über ist, kann man die auch in die Heizung mit einspeisen. Es wird aber aufgrund der begrenzten Luftmenge niemals reichen können, das Haus komplett warmzuhalten, bei sehr gut gedämmten Häusern mit einer Heizlast von unter 5 kW kann es aber passen, die bei winterlichen Temperaturen nötigen Leistungsspitzen elektrisch nachzuheizen und so auf eine zweite Wärmequelle zu verzichten. Passt aber wirklich nur bei extrem gut gebauten Häusern und auch dann am besten wenn sowieso noch ein Kaminofen im Haus ist zum zuheizen im echten Winter. Dann kann so eine Anlagenkonfiguration richtig Spaß machen...... wenn der Nutzer um die Grenzen der Technik weiß und seinen Ofen entsprechend dazu einsetzt .......ist aber nichts für Leute die völlig ohne Gefühl für Technik sind .......die reinen Abluft-WP's sind auch eine aussterbende Gattung nach meinem Eindruck, es kommen stattdessen neue Anlagen, die sowohl Abluft als auch Aussenluft zusammen verarbeiten, teilweise soger noch die Solarwärme mit dazuholen. Derartige "Integralgeräte" halte ich für eine sehr gute Sache, habe ich auch in meinen eigenen Projekten des öfteren im Einsatz: Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Beitragvon pit1277 » 02.11.2009, 15:10

50 % Weniger HEIZKOSTEN
Mit der ZUBATHERM bietet sich nun auch für den unrenovierten Altbau eine echte Alternative zu herkömmlichen Heizung im Einklang mit der Natur. Monovalentes Heizen bei -25°C Außentemperatur mit Vorlauftemperaturen bis 65°C wird zur Selbstverständlichkeit. Auch bei der Leistung macht die ZUBATHERM keine Kompromisse. Noch bei -25°C Außentemperatur stehen Ihnen die volle Heizleistung zur Verfügung - eine elektrische Zusatzheizung ist somit überflüssig.
ZUBATHERM nutzt hier auf effektive Weise die Erfahrungen von MITSUBISHI Zubadan. Die ZUBATHERM ist auf die speziellen Bedürfnisse im privaten Altbau angepasst.Die ZUBATHERM besteht aus einem Außengerät, das der Außenluft die notwendige Energie entnimmt und diese an ein Innengerät auf einem moderaten Temperaturniveau übergibt. Das Innengerät überträgt die Energie auf das Heizungswasser. Im Außengeraet kommt die bewährte Invertertechnologie zum Einsatz, die immer nur soviel Energie zur Verfügung stellt, wie gerade vom Gebäude benötigt wird.Eine weitere Selbstverständlichkeit fuer die ZUBATHERM ist die effiziente Warmwasserbereitung. Die hohen realisierbaren Vorlauftemperaturen ermöglichen eine Bereitstellung von Warmwasser mit Temperaturen von über 65°C ohne elektrische Zusatzheizung.Der Wunsch nach der Umrüstung im Altbau auf eine echte Alternative zu herkömmlichen Systemen ist jetzt machbar - ohne Austausch der alten Heizkörper: einfach Kessel raus und ZUBATHERM rein.
pit1277
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Beitragvon ecocasa » 02.11.2009, 16:46

Hallo pit1277,
das sind vollmundige Versprechen, die ich auch beim googeln nach dem zubadingsbums-Begriff überall wiederfinde, aber nirgendwo belegbare COP oder JAZ Werte, es bleibt immer bei den leicht nebulösen Formulierungen und amerikanisch angehauchter Werbung .....also bitte mal "Butter bei die Fische" und her mit nachvollziehbaren Leistungsdaten ..... nicht aus asiatischen Prospekten die mit Übersetzungsprogramm zusammengestoppelt sind sondern von anerkannten Quellen ....
Danke!
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon pit1277 » 02.11.2009, 17:25

Erstens die ZUBATHERM wird in Deutschland gebaut .nur das Aussengerät ist von Mitsubishi Electric welcher der führende Hersteller von Inverter ist. Siehe
ZUBADAN .Die ZUBATHERM ist eine weiterentwicklung der ECODAN von Mitsubishi und hat bessere Leistungdaten auch das innenleben ist mit 3 Heizkreisen neu. Also Übersetzungsprogramm von China oder so
Die ZUBATHERM ist eine Modulierende Wärmepumpe die die Leistung so anpast wie sie benötigt wird ,daher auch für den Altbau besonders geeignet.

Gruß
Peter Neusius

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COP ist über 3,5 jaz 1800 - 2000 std
pit1277
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Beitragvon ecocasa » 02.11.2009, 17:34

pit1277 hat geschrieben:Erstens die ZUBATHERM wird in Deutschland gebaut .nur das Aussengerät ist von Mitsubishi Electric welcher der führende Hersteller von Inverter ist. Siehe
ZUBADAN .Die ZUBATHERM ist eine weiterentwicklung der ECODAN von Mitsubishi und hat bessere Leistungdaten auch das innenleben ist mit 3 Heizkreisen neu. Also Übersetzungsprogramm von China oder so
Die ZUBATHERM ist eine Modulierende Wärmepumpe die die Leistung so anpast wie sie benötigt wird ,daher auch für den Altbau besonders geeignet.

Gruß
Peter Neusius

Siehe unter Links sind nur für registrierte User sichtbar.
COP ist über 3,5 jaz 1800 - 2000 std

.....zum COP gehört immer der Bezug auf Wärmequellen- und Nutztemperatur, ansonsten ist das eine völlig wertlose Aussage! Die 1800 bis 200 Std. in dem Zusammenhang erschließen sich mir leider überhaupt nicht ..... bitte nicht falsch verstehen, wenn das was wirklich gutes ist, möchte ich es auch gern verstehen, damit ich es ggf. in meinen eigenen Projekten einsetzen kann, ich frage also nicht zum Streit machen, sondern um des verstehens willen!
....auf der Seite des links war ich auch schon, aber auch ohne fassbares Ergebnis!
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon Torte » 11.01.2010, 13:48

Vielleicht noch um diesen Thread zu vervollständigen.
Mittlerweile hat die Zubatherm GmbH die Daten der Außengeräte veröffentlicht. --> Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Daten zu den Systemen werden wohl erst Ende Februar folgen.

Das ganze System wird auf deren Webseiten gut beschrieben.
Torte
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Beitragvon parcus » 12.01.2010, 17:30

Hallo,

ja, die LWP die dann doch wohl erst noch Wunder vollbringen muss,...

Warten wir mal ab, was wirklich daran ist, wenn die Marketing
Aktionen vorüber sind und die ersten Praxisberichte vorliegen.
(den aus 2008 aus dem Öko Forum habe ich hier nicht berücksichtigt)

Dieser Jahr wird wohl für viele LWP Besitzer nicht erfreulich sein.

lg parcus
Dipl.-Ing. Arch. | Dipl.-Wirt.-Inf. | BAFA & KfW Sachverständiger

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Beitragvon Torte » 12.01.2010, 17:43

Das ist wohl wahr. Dieser Dezember wird mit den großen Anlagen (14-16kW) Verbräuche jenseits der 1000 kWh gebracht haben.

Aber auch der Verbrauch anderer Systeme geht dementsprechend hoch.

Interessant wird es , ob die Luftpumpen bei -16°C überhaupt noch monovalent gearbeitet haben.
Torte
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Beitragvon Peter » 13.01.2010, 16:33

[quote="Torte"]Das ist wohl wahr. Dieser Dezember wird mit den großen Anlagen (14-16kW) Verbräuche jenseits der 1000 kWh gebracht haben.

Aber auch der Verbrauch anderer Systeme geht dementsprechend hoch.

Interessant wird es , ob die Luftpumpen bei -16°C überhaupt noch monovalent gearbeitet haben.[/quote]

Klasse Bericht von Ecocasa

ist ja alles richtig was über Wärmepumpen ausgetauscht wird. Es kommt nicht auf die Größe der Wärmepumpe an sondern auf eure
Gebäudehülle. Passivhäuser liegen bei 38.- Euro Energiekosten im Monat bei 300m² Wohnfläche. Diese Häuser brauchen keine 14- 16 Kw Anlagen da die Wärme durch gute Dämmung im Haus bleibt. Hinterlegt durch Stromabrechnung. Inkl. Lüftungsanlage mit Wärmerückg. und Warmwasser für 4 Personen. Natürlich brauchen sie im Winter mehr aber wichtig der Schnitt im Jahr. Zusätzlich braucht ihr keinen Kamin und Kaminkehrer, sind ja auch Kosten. Wichtig gute Berechnung und Überwachung vom Architekten. Jeder zusätzliche Firlefanz wie Holzofen oder Pellets oder Solarplatten auf dem Dach kostet nur Geld und braucht ihr nicht. Funktioniert auch so.

mfg Peter
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Beitragvon Torte » 13.01.2010, 18:21

Ach und Dämmung gibt es umsonst? Wo denn bitte??

Die Kosten für Dämmung UND Wärmepumpe rechnet sich nicht bei einer Altbausanierung.
Torte
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Beitragvon parcus » 13.01.2010, 18:31

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Die benötigte Heizleistung ist mit höchstens 10 W/m² bei −10 °C Außentemperatur sehr gering, so dass ein 100 m²-Haus eine maximale Heizlast von 1 kW hat, was theoretisch von einem elektrischen Heizlüfter oder Haartrockner geleistet werden kann.

Die erforderliche Leistung des Wärmeerzeugers bemisst sich daher eher am Warmwasserenergiebedarf der Bewohner, der in einem Passivhaus anteilig größer ist als der Heizenergiebedarf.

lg parcus
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Beitragvon parcus » 13.01.2010, 18:32

@Torte

Die Kosten für Dämmung UND Wärmepumpe rechnet sich nicht bei einer Altbausanierung.

sorry, aber das ist nonsens.

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Beitragvon Peter » 14.01.2010, 07:38

[quote="Torte"]Ach und Dämmung gibt es umsonst? Wo denn bitte??

Die Kosten für Dämmung UND Wärmepumpe rechnet sich nicht bei einer Altbausanierung.[/quote]

Hast natürlich recht gibt keine Dämmung umsonst. Habe aber auch nicht geschrieben das es Dämmung umsonst gibt. Ich wollte nur sagen wenn man ein Haus plant " Neubau" das man die Kosten in Dämmung besser investiert
um nicht 3 Heizquellen oder eine 14-16 KW Anlage einzubauen, die dich vielmehr Kostet. Ob ich 20cm Fassade und Dach beim Niedrigenergiehaus dämme oder 35cm beim Passivhaus macht ja nicht soviel aus. Altbau ist ein ganz anderes Thema, ist immer ein Problem das in ein Passivhaus umzubauen.

mfg Peter
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Beitragvon ecocasa » 14.01.2010, 16:17

parcus hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Passivhaus

Die benötigte Heizleistung ist mit höchstens 10 W/m² bei −10 °C Außentemperatur sehr gering, so dass ein 100 m²-Haus eine maximale Heizlast von 1 kW hat, was theoretisch von einem elektrischen Heizlüfter oder Haartrockner geleistet werden kann.

Die erforderliche Leistung des Wärmeerzeugers bemisst sich daher eher am Warmwasserenergiebedarf der Bewohner, der in einem Passivhaus anteilig größer ist als der Heizenergiebedarf.

lg parcus


.....da muß ich jetzt mal ganz laut um Hilfe schreien :!:
theoretisch mag das alles sein und genauso braucht ein 3-Liter-Auto auch höchstens 3 Liter Sprit auf 100 km ...... wenn da nicht die "bösen" Nutzer und die unrealistischen Normbedingungen wären.....
genau diese "1 Heizlüfter reicht"-Aussage führt dann zu rein luftgeführten Anlagen bei denen in die Wärmerückgewinnung dann kleine elektrische Nachheizregister eingefügt werden..... die dann in der Praxis viel zu viel brauchen, jedenfalls viel mehr als erhofft.
Das ist jetzt keine Aussage aus dem Studierstübchen sondern aus der Praxis. Ich baue seit Anfang der 90' Jahre Häuser die in den Bereich des Passivhausstandards hineingehen, habe auch schon diverse Häuser geplant und gebaut, die nachgewiesen als Passivhäuser sind. Dazu habe ich zunehmend auch damit zu tun, daß Gerichtssachverständige mich aufgrund meiner Erfahrung hinzuziehen wenn es um Mängel an Passivhäusern geht....... was ich da vor allem sehe sind frierende Bauherren die nicht genug warme Luft aus der Lüftungsanlage kriegen und sich dann mit diversen Notheizern behelfen, unsäglichen "Bio-Alkohol-Öfchen", Radiatoren etc. ..... zur not wird halt ein Kuchen gebacken, damit die Abwärme dann normale "interne Wärmegewinne" vorspielt....

deshalb setze ich auch im Passivhaus immer Speichermasse und wassergeführte Bauteilaktivierung ein, damit der Wohnkomfort auf keinen Fall zu kurz kommt ...... Leistung einer WP im Passivhaus dann um die 4 bis 5 kW!
also von mir ein klares JA zum Passivhausstandard, aber ein ebenso klares NEIN zu minimierter Technik die dem Anspruch nicht gerecht wird!
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Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon parcus » 15.01.2010, 14:51

Leistung einer WP im Aktivhaus dann um die 4 bis 5 kW!
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Beitragvon GuidoBLN » 21.01.2010, 16:42

hallo zusammen

wir betreiben in unserem kleinen haus, baujahr 1930 seid letztem jahr eine luft wasser wärmepumpe der fa. daikin altherma mit 5,75 kw als monovalente heizung, es gibt auch keinen kamin oder ähnliches. wir sind bisher vollkommen zufrieden, auch wenn noch längst nicht alles fertig ist in unserem altbau und auch noch nicht überall eine fussbodenheizung eingebaut ist. eine wärmedämmung der aussenwände kommt dieses jahr noch, decken sind schon seid 2 jahren gedämmt.

warum haben wir uns für eine luft wasserwärmepumpe entschieden ? die altherma kostet in dieser leistungsgrösse mit einbau ca. 5000 euro, die angebote für eine erdwärmepumpe mit den bohrungen lagen um 12000 euro höher.

unser haus besitzt keinen schornstein, ein gasanschluss ist auch nicht vorhanden.

wir hatten vorher eine nachtspeicherheizung, zweiter stromzähler war somit schon vorhanden

auch bei den niedrigen aussentemperaturen ist der heizstab bisher nicht an gewesen (er ist auf eine temperatur von -15° zur unterstützung eingestellt)

der verbrauch pro stunde liegt je nach aussentemperatur zwischen 0,35 kwh bis 1,7 kwh (also 8,4 bis 40,8 kwh am tag) die nachtspeicherheizung hat vorher bis zu 95 kwh am tag verbraucht. die beheizte fläche ist jetzt etwas grösser. ich habe die verbrauchskosten auch schonmal hochgerechnet, wir werden bei ca. 45 - 50 euro im monat liegen, die nachtspeicherheizung lag bei 85 euro

gruss

guido
GuidoBLN
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Beitragvon Carolinchen » 19.08.2011, 12:29

Für aktuelle Infos dazu gibt es auf Links sind nur für registrierte User sichtbar. Wissenwertes. Wie die Wärmepumpe Wärme aus dem Untergrund bekommt und das sie sogar bei sehr niedrigen Temperaturen noch genügend Hitze erzeugt.

Lieben Gruß

Caro
Carolinchen
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Beitragvon kochdeckel » 14.09.2011, 21:37

Hallo an Euch,
ich hoffe,ich bin hier richtig,um meine Frage beantwortet zu bekommen.
Wir bauen in kürze ein Haus und die Hausbaufirma hat uns folgende WP zur auswahl gegeben :
Wärmepumpe der Firma tecalor THZ 303 sol oder eine THD 400
Welche sollen wir nun nehmen?
Die eine ist mit dezentraler Belüftung und zentraler Entlüftung ( THD 400 )
die Andere ohne dezentraler Belüftung.
Wir haben ca. 140 qm und planen einen Kamin
Die Heizlast ist mir noch nicht bekannt,aber ich denke so 5 kw
Es ist kein Energieefizienshaus.Zweifach Verglasung,Die Außenwände des Hauses werden massiv und Stein auf Stein in Poren-betonbauweise mit einer Stärke von 30 cm, entsprechend dem Nachweis des Energiebedarfsausweises (Wärmeschutz), errichtet.
Ich hoffe,das ist genügend Info für Euch und es könnte mir jemand helfen.
Vielen Dank im Vorraus und Beste Grüße
kochdeckel
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Beitragvon Neander » 05.02.2012, 22:41

Ich möchte an dieser stelle nich einmal etwas zur austerbenden art der abluft-wärmetauscher für das komplette gebäude sagen:
Unsere schule hat erst kürzlich ein neues gebäude bekommen, in dem ein solches abluft system einwandfrei heizt (selbst bei außentemperaturen von -10grad und kälter) . Ich schätze die zu heizende fläche auf ungefähr 4000 qm. Meine frage ist jetzt, mit welcher heizleistung man pro person rechnen kann.
Neander
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