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Nachtspeicher vs Elekro Mini Kachelofen




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Nachtspeicher vs Elekro Mini Kachelofen

Beitragvon hel73 » 03.03.2009, 21:36

Hallo,

ich möchte euch heute mal meine Erfahrung mit dem dem Elektrischen Mini-Kacheloffen von Links sind nur für registrierte User sichtbar. berichten.

Ich habe eine 120 qm Wohnung 4 Zimmer Küche und Bad. Meine Wohnung sind mit 20 Jahre alte Nachtspeicheröfen installiert.

Mein Verbrauch lag bei 25 000 KwH im Jahr * 0,13 Cent Nachtstrom=3250 Heinzkosten.

Das wahr für mich sehr viel. Da ich ich nur mit Strom heizen kann habe ich mich nach alternativen umgesehen und bin auf die Elektrischen Mini-Kachelöfen die nur 250 W die Stunde verbrauchen gestoßen.

Da ich bei Aussagen von Herstellern sehr skeptisch bin habe ich mir nur ein Elektrischen Mini-Kachelofen zum Testen bestellt und ein Messgerät für den Stromverbrauch.

Und zu meinen Erstauen wurde auf voller Leistung nur 250 W verbraucht


Zur Heinzleistung kann ich folgendes sagen:


Ich habe den Mini-Kachelofen in meinen Bad ca. 14 qm eingesetzt und eine Raumtemperatur von 21 Grad erreicht und das im kalten Winter. Die Raumluft war auch angenehmer da die Luft nicht stark aufgeheizt wurde(Strahlenwärme).

Ich bin von den Elektrischen Mini-Kachelöfen sehr begeistert und zufrieden.

Ich habe die Nachtspeicheröfen abgeschaltet und heize jeden Raum mit 1-2 Minikachelofen.

Insgesamt habe ich 10 Mini-Kachelöfen.



Meine Rechnung sieht jetzt so aus:

24Std*250 W= 6 Kwh pro Mini-Kacheloffen
10 Mini-Kachelöfen * 6 Kwh = 60 Kwh am Tag
60 Kwh am Tag * 150 Tage Heizperiode = 9000 Kwh

9000 Kwh * 0,1993 Cent (Preis Regionaler Anbieter) = 1793,70 Euro

Also eine Ersparnis von 1 456,30 Euro


Die Mini-Kachelöfen sind für mich eine echte alternative!!!
hel73
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Beitragvon rumor » 04.03.2009, 14:48

Ich will dir deine euphorie nicht nehmen, aber leider isses ne bekannte tatsache das nachtspeicheröfen die älter als 5 jahre sind sehr schnell an wirkungsgrad verlieren, zudem musste ja immer vorladen, da geht einiges den bach runter was nicht gebraucht wird.

Aber wenn deine miniöfen günstiger in der anschaffung sind und ne weile halten, warum nicht? Ich persönlich halt nur nicht viel davon tagstrom der sowieso knapp wird bzw teurer, einfach zu verheizen. Ich bin ja sogar schon mit nachtstrom skeptisch :)
rumor
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Beitragvon hel73 » 04.03.2009, 17:49

Hallo rumor,

mit den Nachtspeichern haste recht. Deswegen habe ich mich auch nach günstige Alternative umgeschaut. Mein Vermieter ist nicht bereit die Nachtspeicheröfen zu modernisieren.

Die Wohnung ist meine Traum Wohnung.

Deswegen habe ich mich für die elektrischen Mini-Kachelöfen entschieden.

Ich habe für die 10 Mini-Kachelöfen 1490 Euro bezahlt. Für das Geld bekomme ich nicht mal 1 Nachtspeicherofen!!!!

Die Mini-Kachelöfen halten bestimmt 20 Jahre so robust sind die gebaut!

Und wenn ich doch mal ausziehe kann ich Sie mit nehmen.

Ich habe mit meinen Versorger gesprochen und bekomme jetzt zwei Zähler für den Haushaltsstrom für Tag und Nacht. Damit komme ich mit den Mini-Kachelöfen noch viel günstiger im Verbrauch.



Meint Ihr wirklich das Gas und Öl günstiger in Zukunft bleibt? Ich bin da andere Meinung !

Übrigens gibt es keine Heizung/Anlage die kein Strom braucht. Mal darüber Nachgedacht?
hel73
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Beitragvon rumor » 05.03.2009, 16:15

Gerade weil fossile energieträger immer teurer werden sind wir hier ja unterwegs :)

Und das heizungen strom brauchen ist nunmal so, obwohl die hersteller bereits drauf gekommen sind das sich auch dort noch sparen lässt.

Gemein wirds z.b. bei palletsanlagen ohne pufferspeicher, die zünden relativ oft, und zwar mit strom !


Wenn dein vermiter die Öfen nicht machen lassen will muss ich dir recht geben, und zu dem preis erst recht. Achte aber mal drauf, denn bei so teilen kann nach n paar jahren auch der wirkungsgrad runtergehen, aber bis dahin hasste ja schon so viel geld gespart das du dir neue kaufen kannst.



Mal ne andere frage: hasste mal deinen vermieter gefragt ob er vielleicht ne luft-WP und gebläsekonvektoren einsetzen will? Es ist ja nicht sinn und zweck der sache das du geld ausgibst bloß weil er nichts investieren will!
rumor
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Beitragvon usfarina » 07.03.2009, 12:17

Hallo Hel73,

dein Bericht über die Minikachelöfen ist wirklich interessant. Und grundsätzlich ist er auch im Niedrigenergieforum gut aufgehoben, wenn man bedenkt, dass du damit deinen Stromverbrauch erheblich senkst. Aber grundsätzlich muss ich Rumor Recht geben, vorzuziehen sind immer regenerative Energien.

Du hast nun leider nicht die Wahl und dein Vermieter scheint nicht bereit zu sein, den Wohnwert seines Hauses zu steigern, indem er eine vernünftige Heizungsanlage installiert. Deshalb hätte ich es aus deiner Sicht, zumal es deine Traumwohnung ist, auch nicht anders gemacht. Ich kenne auch jemanden, der hat ein Haus gekauft, in dem nur das Erdgeschoss mit einer gasbetriebenen Fußbodenheizung ausgestattet ist. Da er nach dem Hauskauf nicht genug Geld hatte, um eine vollständig neue Heizungsanlage zu installieren, muss er sein Dachgeschoss auch elektrisch heizen. Ich bin selbst erstaunt darüber, wie wenig Strom die Heizungen verbrauchen. Er hat in zwei Räumen Marmorheizungen. Die sehen nicht nur gut aus und sind relativ unscheinbar, sondern leisten bei geringem Energieverbrauch eine Menge.

Dennoch kannst du das nicht mit dem Stromverbrauch einer Heizungsanlage vergleichen, der ist ja wohl eher vernachlässigbar im Vergleich mit einer voll-elektrischen Heizung.

LG
usfarina
usfarina
Kennt sich aus!
 

Beitragvon hel73 » 07.03.2009, 15:56

Hallo usfarina,

vielen Dank für deine Antwort. Den Strom für die Mini-Kachelöfen kann man doch auch mit Solar gewinnen. Warum ist das nicht regenerative Energie? Der Verbrauch ist mit 250 W sehr sehr wenig soviel wie 4 normale Glühbirnen.

Wie ich geschrieben habe ist meine Wohnung 120 qm (Also sehr groß). Jetzt geht doch mal von einer druchschnitt Wohnung 60-80 qm aus. Der Verbrauch ist da fast die Hälfte von mir.

Wenn ich sehe was z.b mein Kollege für 75 qm an Gas im Jahr bezahlt . Damit könnte er mindestens 2 Jahre mit den Mini-Kachelöfen heizen.

Man muß bedenken das sehr viele Mieter nicht die Möglichkeit haben auf günstige Energie umzusteigen. Die meisten Vermieter stellen sich quer!

Deshalb sind nach meiner Meinung die Mini-Kachelöfen eine echte alternative zum Sparen.

Ein Mini-Kachelofen kostet 159,- Euro und verbraucht maximal 250 Watt. Das kann sich fast jeder leisten?
hel73
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Beitragvon rumor » 08.03.2009, 14:42

Ich sags hier nochmal:

IMMER muss durch die heizung die energie aufgebracht werden die durch fenster und wände entweicht, ansonsten wirds kälter.

Mit diesen kleinen öfen kannste bestimmt durch den hohen strahlungswärmeanteil die raumtemperatur auf 18 grad fallen lassen ohne das es unangenehm wird. Trotzdem isses unsinn zu sagen das ich mit nem anderen gerät weniger heizen muss !

Und ne heizlast von 2,5 kW bei 120 m², also sprich 20,8 watt/m² glaub ich dir nicht, das ist schon beinah bereich passivhaus...

Da kommt jetzt etliches zusammen, fakt ist das wenn ich vorher ne heizlast von 5 kW hatte die die wohnung verbraucht isses unmöglich ohne bauliche maßnahmen den bedarf zu senken.

Für dich mag diese lösung sehr gut sein, für 90% aller anderen Nachtspeichernutzer nicht.

Und wenn du den strom mit solarpanels erzeugen könntest wette ich mit dir das du dann ne wärmepumpe dastehen hättest :)
rumor
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Beitragvon hel73 » 08.03.2009, 21:49

rumor mal eine Frage wie kann ein Mieter ein Wärmepumpe in seiner Wohnung betreiben??

Glauben heißt, nichts wissen! Ich habe hier mein eignen Erfahrungsbericht geschrieben. Also meine Erfahrung und Tests. Hast du eigentlich schon einen Mini-Kachelofen getestet? Was habe ich davon zu lügen? Ich wollte einfach nur Informationen weitergeben.

In meiner Wohnung ist nicht möglich einen Holzofen anzuschließen da kein Kamin vorhanden ist.

Normale Stromheizungen haben immer noch ein relativen hohen Strom
Verbrauch

Deswegen habe ich die Mini-Kachelöfen ausprobiert!

Wenn ich eine andere alternative gefunden hätte die noch besser wäre für meine Mietwohnung das würde ich sofort machen. Eine Wärmepumpe für eine Mietwohnung habe ich leider noch nicht gefunden.
hel73
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Beitragvon rumor » 10.03.2009, 18:15

Ja, ich hab solche öfen schon in allen varianten getestet, und ich bezichtige nicht des lügens, ich zähle nur fakten auf, und fakt ist das du deine wohnung aufm papier wohl kaum warm kriegen wirst. Wie gesagt, da kommt sehr viel zusammen, baulich sowie räumlich, aber das soll hier jetzt nicht die frage sein.


Wenn Du positive erfahrungen mit sowas gemacht hast freu ich mich für dich, aber wie bereits erwähnt kann das nicht bei allen anderen so gut gehn wie bei dir.

Und wegen der wärmepumpe:
Das ding ist wie ne split-klimaanlage, also 1-2 aussenmodule aufm dach oder sonstwo, und gebläseradiatoren in den zimmern. Hat sogar den vorteil das du im sommer damit kühlen kannst
rumor
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Beitragvon hel73 » 10.03.2009, 21:15

Auf dem Papier ist so manches nicht möglich gewesen. Die Geschichte der Innovationen/Erfindungen haben meistens etwas anderes gezeigt.

Der Spruch "Probieren geht über Studieren" hat sich für mich bewahrheitet

Ich glaube mein Vermieter wäre mit 1-2 aussenmodule aufdem Dach oder sonst wo nicht einverstanden. Deshalb ist eine Wärmepumpe für mich als Mieter nicht geeignet!
hel73
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Beitragvon rumor » 11.03.2009, 14:43

Ich hab auch schon solche öfen, kleinleistungen und sogar 2 und 3, sowie infrarot-wärmerplatten ausprobiert, und das ergebniss ist immer das gleiche: Die dinger reichen so lange bis mein heizbedarf größer wird als deren leistung, und dann wirds kälter im raum, das ist ne physikalische gesetzmäßigkeit, innovation hin oder her.

Im übrigen will ich dir nicht die teile ausreden oder schlecht machen, ich mag solche öfelchen selbst sehr gerne, weilse halt sehr angenehme strahlungswärme abgeben. Aber ich will nicht das jemand anders losläuft, sich 10 von den dingern holt und meint sein 120m² haus könnte er so heizen... Das wird nicht gehn, bzw das geht solange bis minusgrade herrschen.
rumor
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Beitragvon hel73 » 11.03.2009, 19:20

Hallo rumor,

wenn es nur eine Strahlenheizung ist kann es vielleicht sein. Die Mini-Kachelöfen haben aber noch ein Umluftsystem. Also die Luft wird auch aufgeheizt.

Am Anfang konnte ich es auch nicht glauben. Aber die ausströmende Luft ist sehr warm. Die Mini-Kachelöfen heizen also auf zwei Arten durch Strahlung und durch Umluft.

Ich möchte auch nicht das Leute meinen Sie können meine Testergebnisse auf Ihre Wohnung übertragen.

Aber wie ich schon geschrieben habe "Probieren geht über Studieren" . Jeder der Interesse hat sollte mal einen Mini-Kachelofen testen! Danach weiß man bestimmt ob es gut oder schlecht für einen ist.
hel73
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Beitragvon rumor » 13.03.2009, 06:19

Nuja, da gehen unsere meinungen jetzt anscheinend etwas zu weit auseinander alsdas wir noch fachlich drüber reden können.

Fakt ist das du mit ner heizlast von gerade mal 2,5 kW ne 120 m² wohnung heizt und damit zufrieden bist.

Ich halt mich halt eher an die Physik, und die sagt mir das es so nicht geht, aber vielleicht gibts bei dir besonderheiten, baulich, räumlich und nachbarschaftlich.

Also, nix für ungut
rumor
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Beitragvon Theo Kern » 13.10.2009, 13:44

und um nichts anderes handelt es sich da, sind zur Beheizung einer
Wohnung oder eines Wohnhauses in keinem Fall geeignet.
Die beschriebenen Einsparungen sind nichts anderes als billiges Verkäufergeschwätz.
Und wenn so ein Gerät weniger Strom braucht als 4 Glühlampen dann heizt es auch weniger als 4 Glühlampen, so einfach ist das.
Von nichts kommt nichts.
Und wenn ein Raum mit einem 250W Ofen warm wird dann braucht er nicht mehr als 250W. Und zwar egal aus welcher Heizquelle.
250W sind 250W.
Wunder gibt es vielleicht in Lourdes, nicht aber in der Physik.
Jeder der sich auf so einen Quatsch einläßt wird das schnell bereuen und seine Dummheit dann teuer bezahlen.
Individuelle hocheffiziente Grundöfen nach EN 15544
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Theo Kern
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon ecocasa » 13.10.2009, 14:04

Theo Kern hat geschrieben:und um nichts anderes handelt es sich da, sind zur Beheizung einer
Wohnung oder eines Wohnhauses in keinem Fall geeignet.
Die beschriebenen Einsparungen sind nichts anderes als billiges Verkäufergeschwätz.
Und wenn so ein Gerät weniger Strom braucht als 4 Glühlampen dann heizt es auch weniger als 4 Glühlampen, so einfach ist das.
Von nichts kommt nichts.
Und wenn ein Raum mit einem 250W Ofen warm wird dann braucht er nicht mehr als 250W. Und zwar egal aus welcher Heizquelle.
250W sind 250W.
Wunder gibt es vielleicht in Lourdes, nicht aber in der Physik.
Jeder der sich auf so einen Quatsch einläßt wird das schnell bereuen und seine Dummheit dann teuer bezahlen.


Schön, daß jetzt noch einer mehr da ist, der den Dummschwätzern Paroli bietet :wink: ..... Herr Kern, haben Sie auch eine Internet-Präsenz? die kann man doch im Profil mit angeben ... Grundofen ist immer ein schönes Thema!
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
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Beitragvon Theo Kern » 13.10.2009, 14:18

Hallo Herr Kusow

Danke für den Tipp.
Hier vorab Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Da ist auch ein, vermutlich das größte im deutschspachigen Raum, Forum über hauptsächlich Grundöfen mit vielen Informationen dazu.

Es ist schon traurig wie sich intelligente Menschen von Verkäufern veralbern lassen. Beim Autokauf würde das keinem passieren. Aber wie es darum geht die Wohnung warm zu haben brechen die Emotionen durch.
Individuelle hocheffiziente Grundöfen nach EN 15544
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Beitragvon dpulver » 27.10.2009, 14:06

Hallo,

ich benutze und verkaufe Infrarotheizungen. Diese Mini-Kachelöfen sind im Prinzip - wie große Kachelöfen auch - sowieso Infrarotheizungen.
Die Stromverbräuche sind nur 30% zu hoch wie Kachelöfen oder andere Elektroheizungen.

Super Sache, auch wenn ich so einen Minikachelofen noch nicht habe :-(
dpulver
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon ecocasa » 27.10.2009, 14:20

dpulver hat geschrieben:Hallo,

ich benutze und verkaufe Infrarotheizungen. Diese Mini-Kachelöfen sind im Prinzip - wie große Kachelöfen auch - sowieso Infrarotheizungen.
Die Stromverbräuche sind nur 30% zu hoch wie Kachelöfen oder andere Elektroheizungen.

Super Sache, auch wenn ich so einen Minikachelofen noch nicht habe :-(

Superdaneben @ dpulver, das ist genau die Elektro-Direkt-Masche die wir hier im Forum schon diverse Male als absolut unwirtschaftlich nachgewiesen haben. Eine Kilowatstunde bleibt eine Kilowattstunde und die ist direkt mit Strom zu teuer und ökologisch unsinnig. Strom im Heizungsbereich ist nur wirtschaftlich als Hilfsenergie einer Wärmepumpe weil dann aus einem Teil Strom 3 oder mehr Teile Umweltwärme nutzbar gemacht werden können, der Systemnachteil des Kraftwerks also so mehr als ausgeglichen wird.
Eine Stromheizung als Strahlungsheizung funktioniert nicht, weil zwangsläufig auch die angestrahlten kalten Wandflächen mit aufgeheizt werden müssen, ansonsten gäbe es von der Gegenseite Kältestrahlung und das ist dann erst recht nicht behaglich ..... es funktioniert einfach nicht, da hilft keine Verkaufsberieselung :twisted:
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon Jerry » 16.02.2011, 15:24

Ich möchte auch einen kleinen Beitrag zu dieser angeregten Diskussion beitragen. Eigentlich entnehme ich benötigte Informationen eher selten solchen Internet- Foren, aber auf der Suche nach einem geeigneten Produkt für unsere Ansprüche bin ich dann doch zufällig hier gelandet.
Ich bin Architekt und Energieberater und beschäftige mich in erster Linie mit der Planung von Passivhäusern und der energetischen Sanierung von Altbauten. Wir bewohnen seit einigen Jahren selbst unser Passivhaus und sind rundherum zufrieden. „Heizen“ ist hier kein Thema und dennoch kam der Wunsch nach einer zusätzlichen Wärmequelle für gemütliche Abende auf dem Sofa mit hoher Wärmestrahlung auf. Ein üblicher, holzbefeuerter Ofen schied auf Grund der Kosten und der nur eingeschränkten Praktikabilität im Passivhaus schnell aus. Ein Versuch mit einem Ethanol-Zimmerofen war nicht wirklich zufriedenstellen. Der Wärmeeffekt war zwar gegeben, die Kosten für einen schönen und hochwertigen Ofen stehen aber in keinem Verhältnis zum Nutzen. Weiterhin sind diese Öfen recht „sperrig“. Ausschlaggebend war dann aber die Tatsache, dass ich nicht wirklich Vertrauen in die Technik / den Brennstoff / die Handhabung hatte und der Brennstoff einen, zumindest für unsere Nase, unangenehmen Geruch bei der Verbrennung abgibt. Das war zwar bei verschiedenen Produkten und Lieferanten mehr oder weniger stark ausgeprägt, aber immer irgendwie störend und unangenehm. Schließlich bin ich dann bei den hier diskutierten elektrischen Minikachelöfen gelandet. Trotz meiner berufsbedingten Skepsis habe ich dann (auch auf Grund des günstigen Preises) einen dieser Öfchen bestellt, und zwar einen „SL“ ohne Umluftschacht, da bei uns ja der Strahlungsanteil Priorität haben sollte.
Der Ofen war dann nach gut einer Woche da und konnte, dank frostiger Außentemperaturen, auch sofort getestet werden. Ich war überrascht, welch enorme Hitzeentwicklung hier mit lediglich 250 W elektrischer Leistung gegeben ist. Der Stromverbrauch ist erstaunlich gering, was offensichtlich auf die gute Speicherfähigkeit des Ofens zurückzuführen ist. Einmal auf die gewünschte Temperatur hochgeheizt (100°C sind nach ca. 1 Stunde erreicht) heizt der Ofen nur noch in recht großen Zeitabständen nach. Den Rest übernimmt dann die Speichermasse. Ein gemütlicher Abend kostet somit nur ca. 10 - 15 Cent an Stromverbrauch. Das ist preiswerter als meine Versuche mit Bioethanol oder auch Kerzen. Der Wärmeeffekt entspricht gefühlsmäßig der Wärmestrahlung, die auch ein Holzofen abgibt, womit die Bezeichnung „Elektrischer Mini-Kachelofen“ vollkommen zu Recht gewählt wurde. Ich denke, in einem Haus mit weniger gutem Dämmstandard wie bei unserem Passivhaus und folglich Außenbauteilen (Wände / Fenster / usw.) mit geringeren Oberflächentemperaturen wird der positive Effekt wohl noch deutlicher ausfallen. Weiterhin fällt positiv auf, dass der Ofen weder riecht noch „knackt“. Das Öfchen arbeitet vollkommen unauffällig. Hinsichtlich Verarbeitungsqualität und Sicherheit (Überhitzungsschutz) bestehen ebenfalls keine Bedenken.
Fazit: Für den von uns angestrebten Einsatzzweck kann ich diese Öfen absolut empfehlen.
Als vollwertige Raumheizung habe ich den Ofen nicht explizit getestet. In unserem Passivhaus würde das jedoch nach den bislang gemachten Erfahrungen absolut funktionieren, wobei die „Heizkosten“ wohl etwas höher ausfallen würden als mit unserem Wärmepumpen-Kompaktgerät. Eine Vollkostenrechnung unter Einbeziehung von Investitionskosten, Wartungskosten und Energiekosten über die normale Lebensdauer einer konventionellen Heizung sollte vor dem Einsatz als Vollheizung sicherlich erstellt werden. Unter gewissen Umständen dürfte das Ergebnis jedoch in einigen Fällen durchaus +/- 0 oder sogar positiv ausfallen. Auch das immer wieder gebrachte Argument, dass Strom zum Heizen zu wertvoll ist und auch aus ökologischen Gründen nicht vertretbar ist sehe ich persönlich nicht wirklich als schlagkräftig, insbesondere nicht bei Einsatz von Ökostrom. Schlussendlich ist festzuhalten, dass berufsbedingten Skeptikern, zu denen ich mich auch zähle, der praktische Versuch manchmal weiterhilft und eines Besseren belehrt. Im Falle dieser Minikachelöfen jedenfalls kann ich nur sagen: „Beide Daumen hoch.“ Alle Angaben auf der Internetseite wurden erfüllt, die Qualität ist absolut in Ordnung und der Preis in Anbetracht von Materialien und Verarbeitung mehr als fair.
Jerry
Ist neu hier!
 

Beitragvon Ohrenkaktus » 06.04.2011, 14:34

Hallo!
Hat sonst jemand diesen kleinen Mini Kachelofen in Benutzung?
Ist die Heizleistung wirklich so enorm?
Also sollte die Möglichkeit bestehen, einen ausgekühlten Raum (12 qm²) aufzuheizen auf 15-16°?
Innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes?
Ich frage deshalb, weil ich einen Hobbyraum habe, den ich nur bei Bedarf aufheizen möchte.
Vielen Dank für Antworten!

Gruß

Frank
Ohrenkaktus
Ist neu hier!
 

Beitragvon Solarier » 08.04.2011, 09:22

Es wurde bereits mitgeteilt:

Watt bleibt Watt.

Hat ein E-Ofen 250 W und steckt man vorne (mittels Kabel) 250 W Leistung in Form elektrischer Energie rein, dann kommt hinten maximal 250 W in Form von Wärme-Energie raus.

Hat der Ofen 2500 W, dann sind es 2500 W, u.s.w.

Benötigt ein Raum, Gebäude oder was auch immer, in einer bestimmten Situation eine bestimmte Heizleistung, kann diese nur "gefühlt" mit geringeren Leistungen erreicht werden - also menschlicher Körper wird direkt an gestrahlt oder angeblasen. Der Raum hätte in so einem Fall geringere Leistung erhalten. Wenn man damit subjektiv zurecht kommt, ist das schön und gut - man hat aber keinesfalls mit geringerer Heiz-Leistung mehr Wärme-Leistung erhalten.

Benötigt der Raum am Tag z.B. 10 kWh, dann ist es relativ egal ob das eine Sunde lang 10.000 W oder 24 Stunden lang 416,6 W waren. Ausnahme: aufgrund von Abwesenheit erlaubt man sich Temperatur-Absenkungen.

Da, selbst subventionierter Nacht,-Strom teurer ist als Öl, Gas, Pellets - ist heizen mit Strom nicht nur umweltbelastender, sondern auf Dauer auch immer teurer - egal wie billig der Ofen in der Anschaffung war, der fleißige Verkäufer erzählt oder ein anderer gutgläubiger Kunde behauptet.

Physik lässt sich nicht außer Kraft setzen! Diejenigen die das angeblich können, kennen meist den Unterschied zwischen kW und kWh nicht!

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Solarier
Ist schon lange dabei!
 

Beitragvon Ohrenkaktus » 08.04.2011, 10:56

Hallo!
Vielen Dank für deine Antwort.
Ich bin auf der suche nach einer Möglichkeit, den Hobbyraum (Ein Raum in der Garage) im Winter gelegentlich aufzuheizen, um dort mal was Hobby mäßig zu arbeiten.
Die Garage ist mit 24cm Dämmsteinen gebaut und hat keinen Heizungsanschluß vom Haus.
Es handelt sich um ein Nebengebäude.
Da in der Garage ein Auto steht und in dem Hobbyraum ein Motorrad fällt das aufheizen mit einem Holzofen völlig aus, weil nicht zulässig.
Ein aufheizen mit Gasflasche und Gebläse oder auch ohne kommt mir überhaupt nicht in Frage, so dass bald nur noch was elektrisches in Frage kommt.
Dieser Mini Kachelofen mit einer Leistung von 250 W hört sich ja geradzu sensationell an, (wenn ich das mit so nem 2000 W Elektroheizlüfter vergleiche) Dieser Minikachelofen hat eine Abmessung von B x H ~32 x 30 cm, dieser Kachelofen erhitzt sich auf max. 120° und strahlt diese dann ab.
Hört sich doch zunächst mal nicht schlecht an.
Es geht mir doch nur darum eine Möglichkeit zu haben, den Raum gelegentlich aufzuheizen.
In der Bucht habe ich Infrarotheizungen gesehen, die ein die 800 Watt haben und versprechen einen solchen Raum komplett zu beheizen.
Finde ich immer noch besser als mit solch einem 2000 Watt Heizlüfter zu heizen.

Ich danke für Anregungen Tipps und Infos!

Viele Grüße

Frank
Ohrenkaktus
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Beitragvon Solarier » 08.04.2011, 14:21

Schade, wenn man es erklärt bekommt, aber nicht verstehen möchte.
Solarier
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Beitragvon starfield » 03.11.2011, 13:04

Also wir haben die Minikachelöfen im Einsatz und sind sehr zufrieden.
Wir haben ein altes Bauernhaus und eine Ofenheizung und wenn es sehr kalt ist >- 8 Grad
schalten wir die MInikachelöfen nachts als Heizung hinzu da der Holzofen nachts ausgeht und es ohne Einsatz der Kachelöfen es morgens immer sehr frostig war Temperatur um die 14 Grad , bei ca. 25 m2 Wohnraumgröße bei Einsatz von 2 Minikachelöfen war die Temperatur morgens dann je nach Minusgrade 19 bis 20 Grad. Auch wenn wir tagsüber mal mehrere Stunden unterwegs waren
haben sich die MInikachelöfen als Zusatzheizung immer bewehrt.
Wir haben die Minikachelöfen auch schon mal als Alleinheizung getestet bei Temperatur um die null Grad und da haben wir bei Einsatz von 2 Stück eine Temperatur von 20 bis 21 Grad halten können.
Wir haben den Stromverbrauch gemessen und bei Volllast und Aufheizung ist der Verbrauch nicht mehr als 256 Watt pro Kachelofen pro Stunde.
starfield
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Beitragvon starfield » 03.11.2011, 13:24

Habe ich noch vergessen zu schreiben der Test als Alleinheizung ging über 16 Stunden.
starfield
Ist neu hier!
 

 


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