Ein Jahr Später und reicher an Erfahrung!
Bauernfänger sind die, die theoretische Werte auf's Papier spritzen und damit dann argumentieren.
Ich für meinen Teil weise meinen Kunden die Verhältnisse praktisch nach in dem ich in meinem Musterhaus, welches komplett mit Infrarot-Heizungen beheizt wird, in jedem Raum Messgeräte installiert habe. Ich kann also Raum- und Taggenau den exakten Stromverbrauch im Vergleich zur Innen- und Außentemperatur nachweisen!
In der Heizsaison 2009/2010 habe ich z.B. in einem ungedämmten Haus Bj. 1955 für 75 qm ca. 5300 kWh Strom zum Heizen benötigt. Umgerechnet mit den vorgenannten Werten entspräche das dann etwa 481 Liter Heizöl! Hat mich jetzt mein Stromzähler angelogen oder was mache ich falsch ??? Wohlgemerkt, dass ich beim Heizöl noch 75 EUR für Kaminfeger und 150 EUR für die Heizungsreinigung und -justierung jährlich einrechnen muss. An diesem Beispiel kann man sehen, dass hier die Berechnung 'herkömmlicher' Heizungen nicht anwendbar ist!
Nachweis der Meßdaten einzusehen unter
Links sind nur für registrierte User sichtbar. - ich lade gerne jeden dazu ein, im Winter einmal vorbeizuschauen ob es auch wirklich recht warm bei uns ist und welchen
Stromverbrauch wir produzieren
Was macht ein Wissenschaftler, wenn sein Experiment etwas ergibt, was seine errechnete Formel nicht hergibt? Er staunt zunächst und sucht dann den Fehler im Experiment oder in der Formel.
Da mein Stromzähler geeicht und funktionsfähig ist, sehe ich den Fehler weniger im Experiment.
Eines bleibt immer außer Acht: Strahlungswärme bewirkt, dass die Wandtemperaturen sich erhöhen und somit auch der Feuchtigkeitsgehalt der Wand. Dieser jedoch ist auch mitbeteiligt am sog. Wärmeverlust. Ich denke, dass hierin ein Schlüssel liegt, ohne dass ich jetzt ein Dr. der Physik wäre.
Es bleibt leider unumstößlich in vielen Experimenten erwiesen: Infrarot-Heizungen sind eben nicht teurer, sondern eher billiger als andere Systeme!