Unter Naturstrom versteht man Strom, der im Gegensatz zu fossilen Energiequellen oder Kernenergie, aus sogenannten erneuerbaren Energien gewonnen wird. Erneuerbare, oder auch regenerative Energiequellen haben den Vorteil, dass sie nahezu emissionsfrei zur Energiegewinnung und Stromerzeugung genutzt werden können, da sie kein schädliches CO2 produzieren. Der erzeugte Ökostrom ist dementsprechend umweltfreundlicher und entspricht so den Auflagen, des in Japan unterzeichneten Kyoto Protokolls, in dem von seinen Vertragsstaaten ein Abbau schädlicher Treibhausgase bis 2012 beschlossen wurde.
Zu Gewinnung von Naturstrom werden unterschiedliche erneuerbare Energien genutzt. Eines der bekanntesten aktuellen Beispiele ist die Fotovoltaik, das bedeutet die Stromerzeugung durch Sonnenenergie. Doch auch aus Biomasse (zum Beispiel Holzpellets oder Bioabfällen), Biogas, Wasserkraft, Windenergie und Geothermie (Energie der Erdkruste) lässt sich umweltfreundlicher Strom erzeugen.
Naturstrom aus regenerativen Quellen hat im Gegensatz zu fossilen Energiequellen wie der Kohle den Vorteil, das er für die Menschen in unbegrenzten Mengen vorliegt, während die endlichen Kohlereserven in absehbarer Zeit erschöpft sein werden.
