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Pachtvertrag Photovoltaik

« Kann PV auf meinem Dach funktionieren?    •   

Pachtvertrag Photovoltaik

Hallo,

man hört und liest in letzter Zeit immer häufiger von Leuten, die ihr Dach verpachten, damit Firmen eine Photovoltaikanlage darauf installieren können. Auch hier im Forum wurde es ja schon mehrfach angeboten.

Wenn man die Angebote so liest, dann klingt das ja auf den ersten Blick ganz gut, aber ich frage mich immer, wo der Haken ist. Sicherlich werden die Leute, die hier im Forum die Angebote veröffentlicht haben, sagen, es gäbe keinen Haken.

Mich würde aber vielmehr die Meinung der anderen Forenmitglieder zu einem Pachtvertrag Photovoltaik interessieren. Was haltet ihr so davon, das Dach zu verpachten? Wie ist es, wenn Schäden am Dach auftreten? Wer haftet dafür usw.?

Wäre schön, wenn es einige Antworten gäbe.

Gruß
Diana
Diana
Kennt sich aus!
 

Hallo Diana,

ich bin da auch etwas skeptisch mit diesen Geschichten, denn ich habe dieselben Bedenken, wie du. Hatte auch mal gelesen, dass eine Frage in dieser Art gestellt worden war, hier im Forum, aber ich habe keine vernünftige Antwort dazu gefunden.

Man sollte sich, wenn man darüber nachdenkt, einen solchen Pachtvertrag Photovoltaik abzuschließen, genauestens die Vertragsgestaltung ansehen. Am besten, man lässt einen solchen Vertrag dann noch vom Notar seines Vertrauens prüfen, bevor man ihn unterschreibt.

Aber, soviel ich weiß, suchen die sowieso keine kleinen Dächer von Einfamilienhäusern, sondern eher größere Flächen. Daher lohnt es sich wohl nur, wenn man ein Mehrfamilienhaus hat.

BG
Powermax
Powermax
Ist schon lange dabei!
 

Hallo,

also auch ich kenne niemanden und habe von niemandem gehört, der bereits einen solchen Pachtvertrag abgeschlossen hat. Hier meldet sich ja auch niemand zu Wort, der einmal seine Erfahrungen kundtun könnte. Aber nach meinen Informationen ist es so, wie Powermax schreibt, es werden keine kleinen Dachflächen gesucht von Einfamilienhäusern. Da lohnt sich vermutlich der Aufwand gar nicht. Wenn schon ein Dach mit Solar-Modulen versehen und die gesamte Technik installiert wird, dann muss sich das sicherlich auch lohnen.

Irgendwer hat hier im Forum einmal sowas angeboten, aber ich finde den Beitrag nicht mehr, schade. Da hätte man sich ja noch mal schlau machen können.

Gruß
usFarina
usfarina
Kennt sich aus!
 

Hallo,
ich habe mein Dach seit 1 Jahr verpachtet.
Die Pachtverträge sind (fast) einheitlich. Man kann evtl. nach QM-dachfläche, nach Installierter Leistung, oder nach % der Erlöse abrechen.
Ich habe auf meinem 300qm Dach eine 38kWp Anlage und diese habe ich nach Installierte Peak-leistung verpachtet.
Am Jahresanfang wird immer für das vorherige Jahr eine Rechnung erstellt und abgerechnet.
Die installierte Peak-Leistung wird auch im Antrag an das EVU festgehalten und dieser Wert dient als Berechnungsgrundlage.
Der Pachtvertrag läuft für 21 jahre mit einer Option auf Verlängerung um 5 Jahre.
An Kleinflächen unter 100qm sind Pächter meist nicht interessiert.

Peter
icspeter
Ist neu hier!
 

Hallo Peter,

das finde ich ja super, dass du uns diese Information aus erster Hand gibst. Das ist ja genau das, was viele hier wohl interessiert. Ich hätte aber noch einige Fragen dazu. Bist du durch den Pachtvertrag Photovoltaik abgesichert für den Fall, dass es zu Beschädigungen an deinem Dach kommt? Und wie verhält es sich mit der Wartung der Anlage? Da wird der Pächter doch sicher eine Firma beauftragt haben, die in regelmäßigen Zeitabständen auf dein Dach geht, oder?

Ich habe von Angeboten gelesen, bei denen die Bezahlung darin besteht, dass eine kostenlose thermische Solaranlage mit installiert wird. Ist das deiner Meinung nach lohnenswerter, als eine Bezahlung in Euro? Die Frage nach der Höhe der Bezahlung wirst du sicher nicht beantworten wollen.

Vielen Dank und einen schönen Abend noch

Powermax
Powermax
Ist schon lange dabei!
 

Hallo,
der Betreiber muss - gemäss Pachtvertrag - vor Beginn der Arbeiten eine Haftpflichtversicherung abschliessen und dem Eigentümer eine Kopie davon überlassen.
Eine Wartung ist normalerweise nicht notwendig. Der Techniker meinte, dass wir uns nur zu Weihnachten sehn werden (wenn er die Zählerstände abliest...)
Bisher bestand die einzige Aktion nur aus dem Ablesen des Einspeise- und Bezugszähler. Ansonsten ist die Anlage mit einer Fernüberwachung per Internet ausgerüstet und überträgt alle 2 Stunden Daten zum Server. Neben den Ertragsdaten werden auch alle Betriebszustände der Wechselrichter und Messdaten (U,I, cos phi, Netzimpedanz usw.) übertragen.

Thermische Solaranlagen sind empfehlenswert für den Privathaushalt und insbesondere mit Hinblich auf die EnV 2009 und den zukünftigen Anforderungen bzl. Energieeinsparung an Neu- und auch Altbauten!

Bei Thermischen Solaranlagen für Warmwasser reichen wenige QM. Für eine Heizungsunterstützung sind große Flächen und ein riesiger Pufferspeicher notwendig oder man verzichtet auf die Wärmeleistung im Hochsommer - Das ist nicht rentabel.

Bei mir ist es eine Pachtanlage. Der Pächter will und muss mit dem Stromverkauf Geld verdienen. Der Pächter wohnt 200km entfernt und da nützt ihm das WW aus einer Thermischen Solaranlage nichts.

Bei meinem Vertrag wird nach installierter Spitzenleistung abgerechent.
Die Anlage hat ca. 38kWpk und produziert ca. 40-45 MWh Strom pro Jahr.
Die Pacht-Preise sind natürlich Verhandlungssache und hängen vom Standort, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und von der Qualität des Gebäudes- also vom zu erwartenden Ertrag ab. Mein Standort ist Nähe München/Augsburg, 185° SÜD, und ich habe keine Verschattung. Neubau. usw.. Ertrag ca. 1100kW/kWpk ! Das kann sich sehen lassen.
Preise von 20....28 Euro je kWpk installierter Leistung zzgl. MWST sind üblich.

PS: Ich werde in den nächsten Wochen noch eine Stromtankstelle errichten, da hier bei uns schon einige private E-Autos zu sehen sind.
Maximal kann ich 3 x 100A anschliessen, wobei die PV-Anlage 3x60Apk einspeist.

Peter
icspeter
Ist neu hier!
 

Da kann ich icspeter nnur zustimmen, alle Vergütungen hängen von verschieden Faktoren und Verhandlungssache und Regionen ab, in Norddeutschland fallen die Vergütungen eher kleiner als in Süddeutschland aus, aber wie gesagt, hängt immer von der Firma etc ab. Am besten ist es wenn man vorher einen kostenlose und unverbindliche Anfrage an die Firma Ihres vertrauens stellt, bzw. an mehreren Firmen, um besser vergleichen zu können und die erklären es schon, was die Sache ist.
esd
Ist neu hier!
 

Hallo Diana!
Leider kann ich (noch) keine Erfahrungen aus erster Hand abgeben. Ich befinde mich noch im Sichtungsprozess, habe aber vor, mein Dach zu verpachten.

Ich habe mich bzw. mein Dach in einer Dachbörse eingestellt und habe einige Angebote bekommen. Manche möchten die Pacht prozentual an der Einspeisevergütung festmachen, andere haben Angebote gemacht, einen Teil der Pacht im Voraus zu bezahlen. Das sind ziemlich viele Optionen, die man auch erstmal gegenrechnen muss. Puh!
Generell ist ein Dach unter 200 m² wohl für die meisten Investoren nicht interessant und ich vermute, dass es bei kleineren Dächern sinnvoller ist, selbst zu bauen. Ich habe ein größeres Dach und kann es mir nicht leisten, selbst zu bauen und so habe ich lieber die Pacht als gar nichts. Außerdem steht bei mir auch der Umweltgedanke im Vordergrund.

Zum Thema Haftung: Das muss natürlich alles im Vertrag geregelt werden und um ganz sicher zu gehen, würde ich das auch nochmal vom Anwalt prüfen lassen. Ich selbst habe mein Dach bei Sonnengärtner eingestellt und da findest du auch einen Mustervertrag:
Links sind nur für registrierte User sichtbar.. Da findest du auch noch ein paar weiterführende Infos. Ich fands ganz hilfreich.

Achso und wenn du selbst überlegst: Ich würde mir auf jeden Fall viele Angebote einholen, dann bekommt man einen besseren Blick für eine realistische Pacht bzw. dafür, was in Angeboten so drin stehen muss.
Lucy225
Ist neu hier!
 

Vielen Dank für die Post.


__________________
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
larryp7639
Ist neu hier!
 

Hallo !

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Grüße,

Sebastian
https://www.dachverpachtung.com/
Muissus
Ist neu hier!
 

 


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