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Pelletofen im Neubau




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Danke

Beitragvon Jan-67 » 30.11.2009, 22:41

Vielen Dank parcus, im Winter werden wir noch gut planen und rechnen und hoffentlich geht es im Frühjahr dann los
MfG Jan
Jan-67
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon ecocasa » 02.12.2009, 15:34

Hallo Jan,
ich klink mich hier mal spät in die Diskussion ein:
Du willst Pellets weil damit "günstig" KfW-Standards zu erreichen sind, scheinbar besser als mit besserer Dämmung weil erst mal billiger.....
ist aber nur gut für den Hausverkäufer weil der dann einen scheinbar besseren Preis machen kann :twisted:
Problem ist, daß die KfW-Standards auf dem Primärenergiebedarf basieren der durch den politisch gewollten günstigen Faktor für Pellets sehr klein ausfällt, ärgerlich ist nur, daß Ihr aber nicht die Primär- sondern die Endenergie bezahlen müsst, und dann setzt Ihr Euch bei einem nicht optimal gedämmten Haus ganz schnell auf den Hintern wenn die Rechnungen kommen :evil: .
Also erst mal die beste darstellbare Gebäudekonstruktion machen!
U-werte der Bauteile alle besser als 0,2 sind keine Kunst, gerade in Schrägen und zum nicht ausgebauten Dachraum hin ist viel Platz für nochmals bessere Dämmwerte. Fenster mit 3-Fach-Verglasungen mit Glas-U-Werten von 0,6 oder 0,7 sind auch schon in standardnahen Preisen zu bekommen wenn man nicht nur in der "Geiz-ist-geil-Ecke" beheimatet ist.
Jetzt funktioniert mit der richtigen Niedertemperatur-Flächenheizung auch jede Wärmepumpe energiesparend, die von parcus favorisierten dv-Anlagen ggf. noch einen Tick besser, weil sie auf einen Wärmeübergang verzichten. Luft als Wärmequelle kann aber auch gut passen, weil die Investition in die Wärmequelle entfällt. Dabei sollte man aber das regionale Klima berücksichtigen! Luft-Wasser-WP kann niemals eine pauschale Empfehlung sein, genausowenig darf man sie pauschal verteufeln: im milden Küstenklima oder im Rheingraben schafft sie Jahresarbeitszahlen die tatsächlich besser sind als die einer Erdreich-WP mit knapp kalkulierter Quelle während sie bei eisigem Kontinentalklima tatsächlich zur reinen Stromheizung mutieren kann!
....es ist in der Tat nicht mehr so einfach und entspannend mit dem bauen, oder eben nur weniger fahrlässig :wink:
Ach ja, bei der relativ günstigeren Investition in eine Luft-WP ist dann vielleicht noch Luft für den Kaminofen der ja tatsächlich sehr effektiv und günstig mitheizen kann, aber bei der EnEV-Berechnung wegen Handbeschickung nicht mitzählt.....
und bei Luft-WP und sowieso Lüftungsanlage kann man das auch in einem Integralgerät komginieren, schau Dir einfach mal die "Kiste" auf meinem Beispiel an: Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
Steinzeit ist vorbei Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Arno Kuschow
ecocasa
Wohnt hier!
 

Beitragvon Jan-67 » 02.12.2009, 20:41

durch Eure Gedankenstützen sieht man einiges aus anderen Blickwinkeln. Wir waren z.B. bei Planungsbeginn absolute Gegner der Wohnraumbelüftungsanlagen, weil ja die beste Frischluft immer noch durch das offene Fenster reinkommt :lol:
Mittlerweile werden wir langsam Fan der Lüftungsanlage und überlegen nur noch, ob zentral oder dezentral.
Auch waren wir in der Anfangsphase bei der Luftwärmepumpe, aber da es bei uns in der Rhön doch noch recht kalte Winter gibt, stellte sich die Frage, ob diese Anlage ausreicht und mit 36er Poroton plus 16 cm Styropor wäre angeblich keine KfW-Förderung möglich. Deshalb haben wir LWP verworfen. Zusätzlich will ich im Keller meine kleine Firma unterbringen, die auch mit 80 qm beheizt werden muss. Holzofen wollen wir in jedem Fall im WZ haben, das wäre unserer Ansicht eine gute Unterstützung für die LWP - Holzofen evtl. sogar mit Wärmetauscher für Heizungsunterstützung. Durch die Pelletheizung hatte ich gehofft, im KG normale Heizkörper aufhängen zu können, um damit die Fußbodenheizung einsparen zu können. Jetzt überlegen wir, in welche Richtung das ganze am besten gehen sollte, da gibt es ja noch soooo viel zu überlegen....!
MfG
Jan
Jan-67
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon ecocasa » 02.12.2009, 21:06

Jan-67 hat geschrieben:durch Eure Gedankenstützen sieht man einiges aus anderen Blickwinkeln. Wir waren z.B. bei Planungsbeginn absolute Gegner der Wohnraumbelüftungsanlagen, weil ja die beste Frischluft immer noch durch das offene Fenster reinkommt :lol:
Mittlerweile werden wir langsam Fan der Lüftungsanlage und überlegen nur noch, ob zentral oder dezentral.
Auch waren wir in der Anfangsphase bei der Luftwärmepumpe, aber da es bei uns in der Rhön doch noch recht kalte Winter gibt, stellte sich die Frage, ob diese Anlage ausreicht und mit 36er Poroton plus 16 cm Styropor wäre angeblich keine KfW-Förderung möglich. Deshalb haben wir LWP verworfen. Zusätzlich will ich im Keller meine kleine Firma unterbringen, die auch mit 80 qm beheizt werden muss. Holzofen wollen wir in jedem Fall im WZ haben, das wäre unserer Ansicht eine gute Unterstützung für die LWP - Holzofen evtl. sogar mit Wärmetauscher für Heizungsunterstützung. Durch die Pelletheizung hatte ich gehofft, im KG normale Heizkörper aufhängen zu können, um damit die Fußbodenheizung einsparen zu können. Jetzt überlegen wir, in welche Richtung das ganze am besten gehen sollte, da gibt es ja noch soooo viel zu überlegen....!
MfG
Jan

für die Rhön ist die Luft-Wasser-WP wirklich nicht optimal, ergibt eben wegen des kalten Winters eine zu schlechte JAZ und sprengt damit die Energiesparbemühungen :roll: , darum schrieb ich ja auch von dem regionalen Klima geschrieben!
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon parcus » 02.12.2009, 23:32

@Jan-67

ist Dir schon mal in den Sinn gekommen die KMU Förderung der KfW zu nutzen ?
Dann wären doch schnell Deine Fragen geklärt und Du hast konkrete Zahlen auf dem Tisch.
Ein KfW Haus ist übrigens ein "Paket" mit vielen Stellschrauben,...

lg parcus

P.S.: was für ein Gewerbe ist es denn ?
Dipl.-Ing. Arch. | Dipl.-Wirt.-Inf. | BAFA & KfW Sachverständiger

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Beitragvon Jan-67 » 03.12.2009, 20:53

Hallo parcus, KMU-müssn noch nachlesen. Zu meinem Gewerbe, es ist ein Dentallabor. Ich bin Zahntechnikermeister und will mit dem "Laden" ins Haus. Kein Publikumsverkehr und bezüglich Genehmigung haben wir schon alles geklärt-es geht. Ohne die Firma wäre unser Vorhaben einfacher und günstiger aber da wo ich jetzt zur Miete bin hat sich einiges geändert und es ist mir zu unsicher falls ein neuer Eigentümer Eigenbedarf anmelden sollte...usw. Zumal ein Dentallabor mal schnell umzuziehen ist nicht so einfach. So im Haus ist einiges etwas sicherer. Und näher, Gruß Jan
Jan-67
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Beitragvon parcus » 04.12.2009, 07:57

Hallo Jan-67

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lg parcus
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