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Photovoltaikanlagen oder Solarthermieanlagen?




« PV Anlage mit Solathermie anbinden    •    Solarwärme »

Beitragvon HJK » 13.10.2009, 13:01

Also ich kenne viele Fachleute, die empfehlen durch die Bank 10% der Wohnfläche als Kollifläche. Giltnatürlich nicht für eine Null-E-Haus.

Ebenfalls kenne ich auch viele Heizungsbauer, die ihr 0815-Hauslieferant-Paket mit 5 Kollis verkaufen wollen.

Das hat den Grund, dass der 0815 HB leider keine Ahnung von der Materie hat und sich auf den Hauslieferanten verlässt, der wiederum weiß, dass der HB keine Ahnung hat und deswegen auf Nummer sicher geht. HU mit 10 m² ist die absolute Untergrenze für HU.

Thermosyphon ist in meinen Augen was für südliche Gefilde, in Mitteleuropa macht es meiner Meinung nach absolut keinen Sinn. Es gibt in diversen Foren Diskussionen über Schwerkraftanlagen, ein Graus...
Selbst für nur WW möchte ich sowas nicht haben, es sei denn ich wohne an der Adria z.B. Aber dort geht es auch billiger.

In D-Land sollte eine HU-Anlage die besagten 10% der WF oder größer haben, dazu eine großzügige Pufferausstattung ( 100 l/m²) und eine ordentliche Zwangsbeladung und dazu eine gute Regelung.
Für den Zweck braucht es auch keinen VRK, da ist sogar ein guter FK vorzuziehen, weil dieser im Winter schneller abtaut.

Jeder ST-Interessent sollte sich mal die Kosten für WW ausrechnen, die Kosten für eine Billig-WW-ST gegenüberstellen und dann mal rechnen, ob nicht das Geld auf der Bank die bessere Alternative darstellt.

Wenn ST, dann nur mit HU und dann bitte ausreichend groß! Mindestens 10 % der Wohnfläche!

Gruß

hjk

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Beitragvon ecocasa » 13.10.2009, 13:47

....es interessiert mich relativ wenig, was irgendwelche Idi**** die es nicht hinkriegen, in irgendwelche Foren schreiben :twisted: Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß Schwerkraft-Anlagen bei richtiger Auslegung und natürlich Ausführung mit Mantelspeicher und frostsicherem Solarkreislauf extrem leistungsstark sind, dazu noch richtig günstig (nicht so billig wie die direktdurchflossenen Anlagen im Süden, klar!) So eine Anlage kostet mit selektivem Flachkollektor + Speicher komplett für den kompakten Haushalt zwar über 1.000 aber ganz deutlich unter 1.500,- € und da kann man dann eine Rechnung aufmachen, wann sich das bezahlt gemacht hat ..... auch nicht ganz schnell, aber auf jeden Fall viel eher als die 15 qm-Anlagen ..... immer vorausgesetzt ich habe ein Haus das ordentlich mit der Energie umgeht und nicht schon im Sommerhalbjahr Heizung braucht .... und für Heizungsunterstützung in unseren Gefilden sollte es dann schon ein Vacuumröhren-Kollektor sein, damit der bei grauem Winterwetter überhaupt noch was einfängt 8)
....und was die Effizienz im Winter zu Heizzwecken betrifft zitiere ich mal HJK aus dem parallelen thread: "Hier liegt ein Denkfehler zu Grunde: Was nutzt eine Winterausrichtung, wenn im Winter kaum Sonne da ist? Man sollte ernten, wenn was zum Ernten da ist..."
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon HJK » 14.10.2009, 05:34

Naja, ich sehe häufig, dass kommerzielle User in Foren ihre Produkte schönreden und verkaufen wollen. Das ist legal!
Ich würde gerne mal ein Haus sehen, das eine Schwerkraftanlage auf dem Dach hat, die nebenbei im Winter noch Frostschutz per Heizungswasser braucht, und dann auch das Haus nennenswert heizen kann. Damit meine ich übliche Deckungsraten von 10-30%. Dazu braucht es Fläche!

Und das Argument mit Röhren ist ein Märchen, denn im Winter sind Röhren üblicherweise zugeschneit und werden nur sehr langsam frei. Da ist ein Flachkolli viel schneller. Im Haustechnikforum ist ein Vergleich VRK contra FK, da mal durchlesen was wirklich mit Röhren abgeht...
Röhren haben zu privaten Zwecken nur einen Einsatz: Wenn jemand Radiatoren hat und deswegen relativ hohe VL-T braucht!

Für Interessenten ist es genauso legal sich umfassend zu informieren, ggf einen Planer einzuschalten, was ich jedem nur empfehlen kann...
Ferner empfehle ich jedem, der mit solar liebäugelt, sich mal GetSolar als Demo runterzuladen und damit zu spielen...

Gruß
hjk
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Beitragvon parcus » 14.10.2009, 06:16

Schnee in Deutschland ?
Solarthermie zur Heizungsunterstützung ?

Es mag da eher Leute geben, die Solaranlagen für den EnEV-Nachweis brauchen,...

LG parcus
Dipl.-Ing. Arch. | Dipl.-Wirt.-Inf. | BAFA & KfW Sachverständiger

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Beitragvon HJK » 14.10.2009, 06:25

[quote="parcus"]Schnee in Deutschland ?
Solarthermie zur Heizungsunterstützung ?

Es mag da eher Leute geben, die Solaranlagen für den EnEV-Nachweis brauchen,...

LG parcus[/quote]

Es gibt noch Gegenden in D-Land, wo es schneit. Und nebenbei reicht auch eine Reifschicht zur "Unfruchtbarmachung" von VRK aus.

Grüße

Hjk
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Beitragvon ecocasa » 14.10.2009, 10:18

HJK hat geschrieben:Naja, ich sehe häufig, dass kommerzielle User in Foren ihre Produkte schönreden und verkaufen wollen. Das ist legal!
Ich würde gerne mal ein Haus sehen, das eine Schwerkraftanlage auf dem Dach hat, die nebenbei im Winter noch Frostschutz per Heizungswasser braucht, und dann auch das Haus nennenswert heizen kann. Damit meine ich übliche Deckungsraten von 10-30%. Dazu braucht es Fläche!
......lösch....
Gruß
hjk

Hallo hjk,
manchmal hilft einfaches lesen 8)
wo steht was geschrieben, daß man die Schwerkraftanlage mit Frostschutz per Heizungswasser versehen muß?
Das ist doch Blödsinn, wenn man keine Ahnung hat und alles durcheinanderwürfelt ist das ja nicht schlimm, aber dann sollte man das nicht als Behauptung in ein öffentliches Forum setzen.
Wenn ich eine Schwerkraft-Solaranlage in ein Haus integriere ist der Speicher zwar oberhalb der Kollektoren aber innerhalb der Gebäudehülle, entweder innerhalb der gedämmten Hülle oder zumindest aber im frostfreien Bereich. Nur in diesem Bereich fliesst Wasser ! Der Solarkreis zwischen Kollektor und dem Speicher ist mit einem Frostschutzmittel gefüllt und im Kollektor gibt es einen äusseren Mantel der mit diesem Medium durchflossen wird. Das Wasser ist nur im Speicherkern und hat keinerlei Berührung damit, also auch keine Frostgefahr. Das Thermosiphon-Prinzip hat dazu den Vorteil, daß auch keine Schwerkraftbremse nötig ist: Der Kollektor liegt tiefer als der Speicher, wenn im Speicher Wärme ist bleibt die auch oben und fällt nicht herunter, ganz anders als bei gepumpten Anlagen, da kann nämlich unter Umständen die Wärme aus dem Speicher aufsteigen zum Kollektor und dort verloren gehen.....
Thermosiphon ist nach allem was ich geschrieben habe eine reine Brauchwassererwärmung, keine Heizungsunterstützung ..... wäre zwar theoretisch konstruierbar, aber nicht praktikabel, das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt einfach nicht, ich erreiche viel mehr, wenn ich das Geld stattdessen in andere Energiesparmaßnahmen im Haus stecke...

....und natürlich ist Schnee oder Reif eine Bremse für den solaren Gewinn, aber ob ein Flachkollektor sich da so viel schneller befreit und wie viel Leistung ein Flachkollektor unter derartigen Bedingungen liefert? ..... aber klar, es soll ja nicht um den Vergleich Flach zu Vacuumröhre gehen, für die Warmwasserbereitung kann ein selektiv beschichteter Flachkollektor schon die unter pragmatischen Aspekten bessere Wahl sein....

und ja, @parcus, das Thema Solar für den EnEV-Nachweis kann schon mal das Zünglein an der Waage sein, ob es für einen weiteren Schritt in der KfW-Förderhierarchie reicht....
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon HJK » 14.10.2009, 10:33

....und natürlich ist Schnee oder Reif eine Bremse für den solaren Gewinn, aber ob ein Flachkollektor sich da so viel schneller befreit und wie viel Leistung ein Flachkollektor unter derartigen Bedingungen liefert? ..... aber klar, es soll ja nicht um den Vergleich Flach zu Vacuumröhre gehen, für die Warmwasserbereitung kann ein selektiv beschichteter Flachkollektor schon die unter pragmatischen Aspekten bessere Wahl sein....

Wir haben FK und in der Nachbarschaft sind VRK. Rate mal wer im Winter morgens zuerst eis- und reiffrei ist? VRK bleiben oft den ganzen Tag zu.

Gruß

hjk
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Beitragvon ecocasa » 14.10.2009, 10:46

HJK hat geschrieben:....und natürlich ist Schnee oder Reif eine Bremse für den solaren Gewinn, aber ob ein Flachkollektor sich da so viel schneller befreit und wie viel Leistung ein Flachkollektor unter derartigen Bedingungen liefert? ..... aber klar, es soll ja nicht um den Vergleich Flach zu Vacuumröhre gehen, für die Warmwasserbereitung kann ein selektiv beschichteter Flachkollektor schon die unter pragmatischen Aspekten bessere Wahl sein....

Wir haben FK und in der Nachbarschaft sind VRK. Rate mal wer im Winter morgens zuerst eis- und reiffrei ist? VRK bleiben oft den ganzen Tag zu.

Gruß

hjk

....schön, und wie viel Leistung bringt der dann im Winter? Mal nicht nur an die paar Tage denken in denen der Himmel blau ist sondern an die ganz vielen wo es einfach nur grau bleibt ! An denen ist es nämlich praktisch egal ob da Reif drauf ist oder nicht :cry:
Wie oft gibt es hartnäckigen Rauhreif ...... und wo kommt die Wärme her, die dafür sorgt, daß der auf dem einen Kollektortyp schneller abtaut, welche Effekte hat dieses Verhalten im normalen Betrieb (Wärmeverluste) ? ...... ich will Dir Deine Anlage nicht schlechtreden, hab ich kein Interesse dran, aber es muß doch realistisch in der Betrachtung bleiben...
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon HJK » 14.10.2009, 11:04

[i]....schön, und wie viel Leistung bringt der dann im Winter? Mal nicht nur an die paar Tage denken in denen der Himmel blau ist sondern an die ganz vielen wo es einfach nur grau bleibt ! An denen ist es nämlich praktisch egal ob da Reif drauf ist oder nicht Crying or Very sad
Wie oft gibt es hartnäckigen Rauhreif ...... und wo kommt die Wärme her, die dafür sorgt, daß der auf dem einen Kollektortyp schneller abtaut, welche Effekte hat dieses Verhalten im normalen Betrieb (Wärmeverluste) ? ...... ich will Dir Deine Anlage nicht schlechtreden, hab ich kein Interesse dran, aber es muß doch realistisch in der Betrachtung bleiben... [/i]

Um es mal ganz klar zu sagen ( hab ich schon mal geschrieben), man muß ernten, wenn was zu ernten da ist!
Meine Anlage steht auf Maximaler Leistung von Sept. bis April, da gilt die Regel Neigungswinkel gleich Breitengrad des Wohnortes. Kann z.B. mit GetSolar nachvollzogen werden. Es gibt natürlich Spezies, die ihre SA auf Maximum im Januar stellen, die können wir getrost mal außen vor lassen.
Wenn z.B. der Februar "klassisch" ist, also kalt und viel Sonne, habe ich Tageserträge von bis 64 kWh. Natürlich kann man bei gleicher Betrachtung (klassische Wetterlage) Nov. und Januar und auch den Dezember vergessen.
Wir haben "Sanierungsprobleme" mit einer Terrasse, die mit der Stahlbetonkellerdecke an einem Stück gegossen wurde (1982), da ist kaum was dämmbar, selbst nicht mit Glasschaum. Solche Probleme kompensiert solar prima. Unsere Anlage ist seit Januar 09 in Betrieb, also weniger als ein Jahr. Eigenbau, nebenbei bemerkt...
Wir fahren die Heizung immer auf "Auto", was sich sehr angenehm auswirkt., auch im Sommer. Temperierte Bäder und Fußböden am morgen, kein Heizstrahler mehr im Einsatz. Einfach mehr Komfort. Die Fläche dürfte etwas größer sein, doch leider fehlt Platz, weil wir haben die Anlage nach Süd gedreht und auf 50° angehoben.
Fazit bis jetzt: Wir möchten eine SA nie mehr missen!

Gruß

hjk
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Beitragvon parcus » 14.10.2009, 11:38

Das widerspricht doch gerade den Aussagen, der Hersteller.
Das gerade bei diffusem Licht die Vakuumkollektoren CPC durch die Spiegel mehr bringen.
Vor allem im Winter bringen Vakuumkollektoren CPC auf Grund ihrer sehr guten Dämmung (Prinzip Thermoskanne)wesentlich höhere Erträge als Flachkollektoren.

LG parcus
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Beitragvon HJK » 14.10.2009, 11:48

[i]Das widerspricht doch gerade den Aussagen, der Hersteller.
Das gerade bei diffusem Licht die Vakuumkollektoren CPC durch die Spiegel mehr bringen.
Vor allem im Winter bringen Vakuumkollektoren CPC auf Grund ihrer sehr guten Dämmung (Prinzip Thermoskanne)wesentlich höhere Erträge als Flachkollektoren.
[/i]
Klar ist die VRK Dämmung gut, aber gerade deshalb schmilzt weder Schnee noch Eis drauf. Hersteller werben ja nur mit Vorteilen, die Nachteile werden schön unter den Teppich...
Da sollte man nicht alles glauben, was behauptet wird.
Da darf ich mal auf die VRK vs FK-Diskussion im Haustechnik-Forum verweisen. Im Normalfall braucht in D-Land zu privaten Heizzwecken niemand VRK - Ausnahme Radiatorheizung mit hohen VL-T. Selbst da würde ich dringend Dämmmaßnahmen empfehlen, um die VL-T zu senken und dann mit FK solar realisieren.

Grüße

hjk
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Beitragvon ecocasa » 14.10.2009, 13:01

...wobei wir jetzt endgültig in die Heizungsunterstützung abgleiten, in der Solarthermie bei mitteleuropäischen Klimabedingungen und optimal gedämmter Gebäudehülle nur einen sehr kleinen Beitrag leisten kann, das auch nur bei unverhältnismäßigem Aufwand .....aber das hatten wir alles schon, auch daß man für den Aufwand der großen Solarthermie an anderer Stelle im Haus deutlich mehr Energie sparen kann mit Dämm-Maßnahmen etc. .... aber wer sich mit viel eigener Initiative so eine Anlage ohne die Kosten einer professionellen Installation errichtet hat, wird sicher damit Wärme ernten und muß dann auch nicht die kaufmännische Rechnung durchführen, was sich ob und wie schnell lohnt, und richtig, die Sonne schickt keine Rechnung, also passt es bei idealistischer Betrachtungsweise schon irgendwie ...... aber die meisten Hausbauinteressierten haben ein begrenztes Budget, begrenzte handwerkliche Fähigkeiten und Zeit und müssen dann schon rechnen und dann passt nichts mehr!
Und für die bezahlbare kleine Solarthermie die einen sinnvollen Beitrag zum sparen bei der Warmwasserzeugung leistet ist dann doch wieder die höhere Temperatur sinnvoll, da kann der Röhrenkollektor eindeutig mehr als der Flachkolektor und dann ist das "Schnee im Januar"-Szenario sowieso uninteressant weil zu der Zeit sowieso die Heizung unterstützen muß und der Schnee oder Rauhreif auf dem Kollektor die absolute Seltenheit ist...
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon HJK » 14.10.2009, 13:08

Nun denn, es gibt immer Oberschlaue, die alles besser wissen...
St kann bei WW maximal 60 % abdecken und da muß halt der Häuslebesitzer mal rechnen, ober er für die geringen Kosten fürs WW sich eine Miniaturanlage für teures Geld kauft oder bauen lässt oder das Geld auf die Bank legt und Zinsen kassiert.

Noch was zum Thema dämmen:
Man kann Altbauten nicht perfekt dämmen, ohne sie abzureißen. Es gibt eine Menge undämmbare Punkte im Haus, die Kompension kann nur mit solar erfolgen. Auch das muß zur Kenntnis genommen werden.

Gruß

hjk
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Beitragvon ecocasa » 14.10.2009, 13:51

HJK hat geschrieben:Nun denn, es gibt immer Oberschlaue, die alles besser wissen...
St kann bei WW maximal 60 % abdecken und da muß halt der Häuslebesitzer mal rechnen, ober er für die geringen Kosten fürs WW sich eine Miniaturanlage für teures Geld kauft oder bauen lässt oder das Geld auf die Bank legt und Zinsen kassiert.

Noch was zum Thema dämmen:
Man kann Altbauten nicht perfekt dämmen, ohne sie abzureißen. Es gibt eine Menge undämmbare Punkte im Haus, die Kompension kann nur mit solar erfolgen. Auch das muß zur Kenntnis genommen werden.

Gruß

hjk


....mal ganz locker bleiben :lol: es gibt nicht nur Oberschlaue sondern auch mehrere Aspekte der Wirklichkeit.....
wenn man meine postings zu Solar liest wird man immer wieder erkennen, daß ich auf die Notwendigkeit einer kostengünstigen Solartechnik hinweise, damit sich die kleine jährlich mögliche Ersparnis in einem gesunden Verhältnis zur Investition befindet. Wenn ich dann komplette Anlagen inklusive Speicher für beispielsweise 1.350,- € anbieten kann passt das Links sind nur für registrierte User sichtbar. ..... das Verhältnis zwischen Investition und Einsparung wird um so größer/ungünstiger, je aufwändiger und auf den Winter als Nutzungszeitraum bezogener ich die Solaranlage mache.
Ich habe großen Respekt vor dem, was ich da auf der hjk-homepage sehe, das sieht nach wirklich guter Arbeit aus! Aber man möge das mal als Ausschreibung an ein Unternehmen herausgeben - das ist unbezahlbar und spielt sein Geld bei regulären Erstellungskosten niemals ein! - alles bei kaufmännischer Betrachtung wohlgemerkt, aber darauf stellt ja der vorangegangene Beitrag ab. Wenn ich das Geld beiseite lasse und den puren Öko-Aspekt sehe ist es etwas anderes :wink:
also bitte nicht mißverstehen!
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon parcus » 14.10.2009, 20:30

@HJK

wenn du schon nichts von Herstellerangaben hältst, wie wäre es dann mit Forschungsergebnissen:

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es kommt auf die Reflektorgeometrie an.

LG parcus
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Beitragvon HJK » 15.10.2009, 06:04

Forschungsergebnisse sind eine feine Sache - wenn man beachtet, wer und/oder was hintendran steht.
Es gibt sicher neutrale Ergebnisse, leider auch gezielte Forschungen mit dem Zweck zu beweisen, dass y = X ist...

Nachstehend mal einige Links zu dem Thema VRK - FK. viel Spaß beim Lesen!

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Hier einfach mal allgemein schmökern:

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Und was zur "Unterhaltung":

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Grüße

hjk
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Beitragvon HJK » 15.10.2009, 06:48

..... Wenn ich dann komplette Anlagen inklusive Speicher für beispielsweise 1.350,- € anbieten kann passt das [url]http://www.eco-casa.de/index.php?page=thermosifon-solaranlagen[/url] ..... das Verhältnis zwischen Investition und Einsparung wird um so größer/ungünstiger, je aufwändiger und auf den Winter als Nutzungszeitraum bezogener ich die Solaranlage mache.
.....
Gruß
Arno Kuschow[/quote]

Ok, für 1350 eine Anlage die im Spitzboden installiert werden soll.
Da kommt dann noch die Spitzbodendämmung dazu, was auch einiges kostet. Mal abgesehen davon, dass viele die Geschoßdecke zum Spitzboden gut gedämmt haben, wenn jetzt der Spitzboden gedämmt wird, haben wir immer noch das Problem, dass im Spitzboden doch recht tiefe Temp. herrschen können, weil die "Außenwände" mehr durchlassen als die Geschoßdecke.
Dann noch die Installationskosten. Wo befinden wir uns jetzt finanziell?
4000? 5000?
Dann kann ich auch einen WW-Boiler in den Keller stellen und üblich verfahren. Eine Pumpe für 80 € und ein Miniregler machen den Kohl nicht fett. Dann habe ich die Dämmung im Spitzboden gespart.

Wo bleibt da ein Vorteil?

Gruß

hjk
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Beitragvon ecocasa » 15.10.2009, 09:01

HJK hat geschrieben:..... Wenn ich dann komplette Anlagen inklusive Speicher für beispielsweise 1.350,- € anbieten kann passt das Links sind nur für registrierte User sichtbar. ..... das Verhältnis zwischen Investition und Einsparung wird um so größer/ungünstiger, je aufwändiger und auf den Winter als Nutzungszeitraum bezogener ich die Solaranlage mache.
.....
Gruß
Arno Kuschow


Ok, für 1350 eine Anlage die im Spitzboden installiert werden soll.
Da kommt dann noch die Spitzbodendämmung dazu, was auch einiges kostet. Mal abgesehen davon, dass viele die Geschoßdecke zum Spitzboden gut gedämmt haben, wenn jetzt der Spitzboden gedämmt wird, haben wir immer noch das Problem, dass im Spitzboden doch recht tiefe Temp. herrschen können, weil die "Außenwände" mehr durchlassen als die Geschoßdecke.
Dann noch die Installationskosten. Wo befinden wir uns jetzt finanziell?
4000? 5000?
Dann kann ich auch einen WW-Boiler in den Keller stellen und üblich verfahren. Eine Pumpe für 80 € und ein Miniregler machen den Kohl nicht fett. Dann habe ich die Dämmung im Spitzboden gespart.

Wo bleibt da ein Vorteil?

Gruß

hjk[/quote]

oh Mann ....
HJK, ich hab doch schon mal geschrieben: "locker bleiben",
wieso muß ich den ganzen Spitzboden dämmen? Da ist doch jedes Projekt anders. Bei vielen EFH's ist zum einen die Dachspitze nur noch so klein, daß die bei einem ordentlichen Energiestandard sowieso fast voll mit Dämmstoff ist....
und dann kann ich normalerweise den Speicher auf die Kehlbalkenlage packen und und nur in dem Bereich ein wenig Dämmung mit über den Speicher ....
und der Speicheraufstellort muß keine Innenraumtemperatur haben, schließlich ist der vollflächig gedämmt mit PU ("waterblown" wohlgemerkt, bevor hier ein "Öko-Aufschrei" kommt).....
und noch mal Kosten: weil die Leitung vom Solarspeicher im Dach bis zur Haustechnik im unteren Geschoß nur mit warmem Wasser durchflossen wird und die ggf. brühheiße Solar-Flüssigkeit nur den kurzen Kreis bis zum Speicher macht brauche ich keine aufwändig hochtemperaturbeständige Spezialleitung ....... schon mal geguckt, was so eine Rolle kostet: da sind auch bei kurzen Wegen schnell 500 € weg, kann auch das doppelte werden......
Der Warmwasserboiler im Keller ist ja schön wenn er passt, muß dann ja ein richtig großer Schichtenspeicher sein, der auch wieder schnell 2.500 € kostet ohne alles drumherum(nur WW wohlgemerkt, über Systemspeicher für Hzg. und WW. reden wir noch gar nicht) ...... passt aber oftmals räumlich nicht und ganz oft verwendet man ja auch kompakte Haustechnikzentralen mit integriertem Speicher der dann nicht die Option Solarwärmetauscher hat ...
ach ja, "die Pumpe und die Mini-Regelung für 80 €" ..... eine komplette Solar-Kompaktinstallation für so einen großen Kombispeicher mit Pumpe, Rückschlagventil, Volumenstrom-Anzeige, Sicherheitsventil, 2 Strang-Regulierventilen, 2 Drei-Wege-Umschaltventilen, Druck- und Temp.-Anzeige und Entleerungshahn etc. kostet nur als Materialzusammenstellung schon deutlich über 1.000,- € ,
eine kleinere Kompaktinstallation nur für Warmwasser immer noch weit über 600 € bis zu 900 €, na gut, schon einschließlich Solar-Regelung.....
...jetzt mal die Hausnummern zusammenzählen und bitte die Kollektoren samt Halterungen, Solarflüsigkeit etc. noch dazuzählen, die hatten wir ja noch gar nicht und schon sind wir bei 5.000 € nur Material und wesentlich komplizierterer Installation !

.....was ich damit sagen will: es gibt immer für alles mögliche einen Grund und je nach Anspruch an die Anlage verwende ich auch gepumpte Anlagen in integrierten Systemen wie sie für Erreichung Effizienzhaus-55-Anforderung sinnvoll sein können.
Aber es gibt ganz viele Fälle in denen möglichst günstig nachgerüstet werden soll, da ist ein bisschen Geld über und der gute Wille, statt über Öl/Gas einen Teil der Wärme von der Sonne zu holen .....
wenn da der Installateur kommt und erst mal den (noch guten) vorhandenen Speicher im Heizungsraum rausreißen will und die dazugehörigen Zahlen aufruft ist die Solaranlage oftmals schon gestorben, der Aufwand hingegen für die Thermosiphon-Anlage ist da noch überschaubar .....

....aber klar, wenn man "Hightec-Fan" ist, dann gilt so etwas nicht ..... aber Solarthermie ist am Ende "lowtec" und sollte auch als solche betrachtet und eingesetzt werden. So eine Anlage ist trotzdem Bafa-förderfähig, rechnet sich aber auch ohne Förderung, und da muß man doch hinkommen!

und klar, Thermosiphon ist nicht immer und nicht überall die Antwort auf alle Fragen, aber wenn ich in diesem thread schaue, wie die mit Behauptungen der unhaltbaren Art niedergemacht wird frage ich mich ernsthaft, was dahintersteckt ! ....schließlich zeugen die h.j.k.-Beiträge im zitierten Haustechnikforum auch von einer bestimmten Geisteshaltung die auch hier im Forum erkennbar ist ..... aber ich bleibe dabei: es gibt für jeden Anwendungsfall neue Herausforderungen und nicht nur eine Wahrheit!

Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon HJK » 15.10.2009, 09:27

Bevor ich wieder einen Roman schreibe, nur ein einziges Beispiel...

[i]Der Warmwasserboiler im Keller ist ja schön wenn er passt, muß dann ja ein richtig großer Schichtenspeicher sein, der auch wieder schnell 2.500 € kostet ohne alles drumherum(nur WW wohlgemerkt, über Systemspeicher für Hzg. und WW. reden wir noch gar nicht) ..[/i]

Meine beiden 1000 l-Puffer haben zusammen ohne Dämmung, aber frei Haus 1052,44 im Mai 2008 gekostet.
Wer sich Kombispeicher oder ähnliches kauft ist selber schuld...

Aber eine Frage: Den 300 l - Speicher auf die Kehlbalken? Die sind doch üblich nicht tragfähig?

Grüße

hjk
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Beitragvon ecocasa » 15.10.2009, 09:38

HJK hat geschrieben:Bevor ich wieder einen Roman schreibe, nur ein einziges Beispiel...

Der Warmwasserboiler im Keller ist ja schön wenn er passt, muß dann ja ein richtig großer Schichtenspeicher sein, der auch wieder schnell 2.500 € kostet ohne alles drumherum(nur WW wohlgemerkt, über Systemspeicher für Hzg. und WW. reden wir noch gar nicht) ..

Meine beiden 1000 l-Puffer haben zusammen ohne Dämmung, aber frei Haus 1052,44 im Mai 2008 gekostet.
Wer sich Kombispeicher oder ähnliches kauft ist selber schuld...

Aber eine Frage: Den 300 l - Speicher auf die Kehlbalken? Die sind doch üblich nicht tragfähig?

Grüße

hjk

.......gut, es gibt ja auch noch Leute die jeden Tag arbeiten müssen und nicht die Zeit und Fähigkeiten haben ..... die kaufen sich dann ein fertiges Auto und nicht einen Bausatz den sie vor der Garage zusammenschrauben .... gleiches gilt für Speicher etc. ...... Stunden kosten auch Geld ! .....das "selber Schuld" ist also eine völlig sinnlose Antwort !
Der Speicher würde zum Beispiel an der Kante zwischen Kehlbalken und Sparren liegen, ggf. noch mit einer Hilfsstrebe als Dreieck stabilisiert und schon gibt es fast nur noch Druck in richtung Sparrenfußpunkt und keine Durchbiegung mehr ...... dann liegt der Speicher auch noch auf mindestens 2 oder 3 Gebinden auf. Also selbst den größten 300 Liter Speicher angenommen kämen pro Gebinde nur gut 100 kg zusammen, also ein erwachsener Mann der auf dem Dach stehen würde ...... sicher muß man das statisch betrachten, aber das ist bei ordentlich gebauten Dächern innerhalb der Rechenungenauigkeit des Statikers 8)
Gruß
Arno Kuschow
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Beitragvon HJK » 15.10.2009, 09:46

[i]Stunden kosten auch Geld ! .....das "selber Schuld" ist also eine völlig sinnlose Antwort ! [/i]

Wenn einer zum HB geht und sich das Teuerste aufschwatzen lässt ist er auch selber schuld. Wenn das Teuerste das Beste wäre, wärs ja noch akzeptabel, doch so ist es leider nicht...

Wer bezahlt, sagt auch wo es lang geht! Wenn ich mir einen Handwerker ins Haus hole, dann wird erst mal festgelegt, was wie gemacht wird und zu welchem Preis!
Informiert sich der Kunde nicht, ist er selber schuld!
Es gab noch nie eine so einfache Informationsmöglichkeit wie heute.
Allerdings gab es wohl auch noch nie so doofe Kunden wie heute....

Kann mir natürlich vorstellen, dass das einigen nicht gefällt!

Gruß

hjk
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Beitragvon ecocasa » 15.10.2009, 10:25

HJK hat geschrieben:Stunden kosten auch Geld ! .....das "selber Schuld" ist also eine völlig sinnlose Antwort !

Wenn einer zum HB geht und sich das Teuerste aufschwatzen lässt ist er auch selber schuld. Wenn das Teuerste das Beste wäre, wärs ja noch akzeptabel, doch so ist es leider nicht...

Wer bezahlt, sagt auch wo es lang geht! Wenn ich mir einen Handwerker ins Haus hole, dann wird erst mal festgelegt, was wie gemacht wird und zu welchem Preis!
Informiert sich der Kunde nicht, ist er selber schuld!
Es gab noch nie eine so einfache Informationsmöglichkeit wie heute.
Allerdings gab es wohl auch noch nie so doofe Kunden wie heute....

Kann mir natürlich vorstellen, dass das einigen nicht gefällt!

Gruß

hjk

....es geht doch nicht um aufschwatzen lassen.....
und sicher kann sich jeder informieren und sehr schnell ein solides Halbwissen aufbauen, aber es gibt immer noch Gründe für eine komplette Ausbildung mit Hintergrundwissen und Erfahrung....
wenn hjk jetzt schlauer ist als der Techniker ist es schön für ihn, aber der gutinformierte Laie kann noch lange nicht sinnvoll festlegen, was wie genau gemacht werden soll.... der kann dann vielleicht beurteilen, ob der Techniker grundsätzlich in die Richtung geht die gewünscht ist....
ich halte also gar nichts von der hier versuchten Darstellung der aufschwatzenden Verkäufer und der doofen Kunden, das gibt es alles, keine Frage, geht doch aber weit an dem vorbei was wir hier diskutieren .....
das Stichwort "Oberschlaue" kam von hjk in einem frühen Beitrag....
Gruß
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Beitragvon HJK » 15.10.2009, 10:40

[i]aber es gibt immer noch Gründe für eine komplette Ausbildung mit Hintergrundwissen und Erfahrung.... [/i]

Die Gründe gibt es, das ist gar keine Frage, da sind wir uns einig!

Wir hatte 5 Firmen eingeladen - große und kleine - zwecks Vorgespräch für ein Angebot...
Der erste kam und stellte sich als Solateur vor ( kam von einer großen und bekannten S-Fa.), auf die Frage nach der Berufsbezeichnung antwortete er, er sei Elektriker und habe einen Internetkurs gemacht. Keine 5 Minuten später, sagte er, Herr x, Sie wissen mehr als ich...
Das wiederholte sich noch 3 x in ähnlicher Form. Der letzte sagte, tut mir leid, außer 2 Kollis für WW hab ich noch nix gebaut. Der war ehrlich...

Schönen Tag

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Beitragvon parcus » 16.10.2009, 18:44

Ist doch richtig ?

Solarteur wird man als Elektriker wenn man eine Zusatzausbildung mit 200-240 Stunden macht.

Das wäre ja so, als wenn ein Heizungsbauer nun Wärmepumpen als "Heizung" installieren würde.
Dipl.-Ing. Arch. | Dipl.-Wirt.-Inf. | BAFA & KfW Sachverständiger

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Beitragvon HJK » 17.10.2009, 06:27

[quote="parcus"]Ist doch richtig ?

Solarteur wird man als Elektriker wenn man eine Zusatzausbildung mit 200-240 Stunden macht.

Das wäre ja so, als wenn ein Heizungsbauer nun Wärmepumpen als "Heizung" installieren würde.[/quote]

Bleibt die Frage, was in der Zusatzausbildung vermittelt wird, bzw. was davon angekommen ist.

Jedenfall, haben diese 5 Firmen fachlich völlig versagt und wir die Entscheidung getroffen, das Ding selbst zu bauen.
Fazit: Es hat einen Riesenspaß gemacht...

Gruß

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Beitragvon marklb » 06.03.2010, 09:48

Hallo zusammen,
hätte auch ein paar Fragen zur Vorentscheidung bzgl. der Nutzung verschiedener Systeme:
Eigene Situation: Haus 10*10,5m, 36cm hochdämmender Poroton HLZ-Außenmauer, Niedrigenergiestandard nach WSV 95, kompakte Bauweise, BJ. 2000, 902 m³ umbauter Raum, 185 m² Heizfläche incl. Nutzung halbes UG als Einliegerwohnung, Gas-Brennwert-Therm Wolf GBK E20, Brauchwassererwärmung 5,5 m², Solarspeicher 300l, Verbrauch Gas 22000 khw /J und Strom 5500 kwh/J. , Dachneigung 38 Grad Ausrichtung Süd.
Ich suche einen optimalen Mix aus den verschiedenen Energieeinsparpotentialen unter bestmöglicher Ausnutzung der bestehenden Fördermöglichkeiten, deshalb meine Fragen:
1. wo sollte der Schwerpunkt liegen auf Photovolatik oder Solarthermie bzw. beides in welcher Kombination ?
2. Welche zusätzlichen Kombinationen sind sinnvoll: z.B. Wärmepumpe Luft/Wasser, neue effiziente Umwälzpumpen, Solarkollektorpumpen, Schwerkraftanlage ?
3. Mikro-KWK-Anlage als Alternative ?
Ich hätte noch mehr Fragen, brauche aber zuerst ein Grobkonzept für eine optimale Neuausrichtung meiner Energienutzung. Wer kann mir helfen ?
marklb
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Beitragvon ecocasa » 06.03.2010, 11:01

marklb hat geschrieben:Hallo zusammen,
hätte auch ein paar Fragen zur Vorentscheidung bzgl. der Nutzung verschiedener Systeme:
Eigene Situation: Haus 10*10,5m, 36cm hochdämmender Poroton HLZ-Außenmauer, Niedrigenergiestandard nach WSV 95, kompakte Bauweise, BJ. 2000, 902 m³ umbauter Raum, 185 m² Heizfläche incl. Nutzung halbes UG als Einliegerwohnung, Gas-Brennwert-Therm Wolf GBK E20, Brauchwassererwärmung 5,5 m², Solarspeicher 300l, Verbrauch Gas 22000 khw /J und Strom 5500 kwh/J. , Dachneigung 38 Grad Ausrichtung Süd.
Ich suche einen optimalen Mix aus den verschiedenen Energieeinsparpotentialen unter bestmöglicher Ausnutzung der bestehenden Fördermöglichkeiten, deshalb meine Fragen:
1. wo sollte der Schwerpunkt liegen auf Photovolatik oder Solarthermie bzw. beides in welcher Kombination ?
2. Welche zusätzlichen Kombinationen sind sinnvoll: z.B. Wärmepumpe Luft/Wasser, neue effiziente Umwälzpumpen, Solarkollektorpumpen, Schwerkraftanlage ?
3. Mikro-KWK-Anlage als Alternative ?
Ich hätte noch mehr Fragen, brauche aber zuerst ein Grobkonzept für eine optimale Neuausrichtung meiner Energienutzung. Wer kann mir helfen ?

....mir ist die Fragestellung noch nicht ganz klar!
Soll da jetzt die fast neue Technik rausgeworfen werden aus dem neuwertigen Haus?
Wenn da schon 5,5 qm Solarthermie und ein Solarspeicher vorhanden ist mit 300 Litern ist der sinnvolle Solarthermieeinsatz schon abgedeckt, mehr macht nur wenig Sinn, die Frage nach Schwerkraft-Solaranlagen Links sind nur für registrierte User sichtbar. ist zwar gerechtfertigt weil die ohne Hilfsenergie günstig und zuverlässig funktionieren, ist ja aber kein Grund, die bestehende Anlage rauszuschmeißen.
Die Fragestellung Austausch der Heizung ggf. gegen eine WP macht dann einen Sinn, wenn die bestehende Anlage "schwächelt", aber auch nur dann, wenn eine Niedertemperatur-Heizungsverteilung vorhanden ist, also optimalerweise Flächenheizung.
Optimierte Umwälzpumpen machen immer Sinn, erfordern ja auch keinen großartigen Umbau.
KWK-Kopplung ist für ein einzelnes Haus zur Zeit bei den auf dem Markt angebotenen Anlagen leider keinen Sinn.
Die 36 cm Poroton und die angegebenen Energieverbräuche stellen in meinen Augen übrigens nicht den wirklich möglichen Niedrigenergiestandard des Jahres 2000 dar, da ist auch in der Konstruktion noch reichlich Luft zum verbessern!
Gruß
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Beitragvon HJK » 07.03.2010, 11:58

Dann bitte mal eine WW-Anlage aus der Kostenseite betrachten: 4000 - 5000 €
um bestenfalls 60% der WW-Kosten des Jahres zu erwirtschaften. Das kann es wirklich nicht sein.
Wenn ich die Investitionssumme zur Bank trage und minimal verzinse, habe ich schon mehr verdient.

Wenn ich allerdings zu der Investition der WW-Anlage noch "etwas" drauf lege für mehr Kollis und noch einen dicken Speicher, dann sieht es schon ganz anders aus.

Und vielleicht mal ohne Vorurteile sich die ganzen im Netz stehenden Anlagen und ihre Daten dazu mal ansehen...

Sommerliche Stagnation ist kein Problem, wenn man mehr darüber weiß. Übrigens ein Grund, warum viele mangels besseres Wissen nur WW-Anlagen verkaufen (wollen).
Je nach Haus kann ja der Neigungswinkel variiert werden und damit an die Größe des Kollifeldes und des Dämmstandards angepasst werden.
Was bleibt ist natürlich die sonnenarme Zeit, auf die sollte man nicht setzen...

Grüße

hjk
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Beitragvon marklb » 07.03.2010, 15:23

Hallo,
vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich möchte die bestehende Anlage natürlich weitgehend weiternutzen und brauche eine Entscheidungshilfe wie ich mein Dach am sinnvollsten nutze: für Einspeisung mittels Photovoltaik oder (teilweise) für zusätzliche Heizungsunterstützung und wenn ja wie. Ich habe übrigens auf 100 der 185 m² Nutzfläche eine Fußbodenheizung.
Wenn ich es richtig verstanden habe ist wohl die Photovoltaik am besten und eine Optimierung der Umwälzpumpen. Mein Verbrauch von 22000 kwh/J Gas ist anscheinend vergleichsweise hoch. Ich habe aber ein kompaktes Haus ohne Erker o.ä. Eine zusätzliche Außendämmung scheidet aus, deshalb dachte ich daran, einen Teil der Energie durch eine Heizungsunterstützung hereinzubekommen, wie viele Prozent Einsparung wären da drin ?
Danke
marklb
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Beitragvon HJK » 07.03.2010, 15:42

[i]Hallo,
vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich möchte die bestehende Anlage natürlich weitgehend weiternutzen und brauche eine Entscheidungshilfe wie ich mein Dach am sinnvollsten nutze: für Einspeisung mittels Photovoltaik oder (teilweise) für zusätzliche Heizungsunterstützung und wenn ja wie. Ich habe übrigens auf 100 der 185 m² Nutzfläche eine Fußbodenheizung.
[/i]
Von PV halte ich persönlich wenig. Die Amortisationszeit ist zu lange mit minnimal 16 Jahren und wenn Reparaturen auftreten, dann schiebt sich die nach hinten weg. Ansichtssache... Es gibt auch neue Patente mit sehr deutlich verbesserten Wirkungsgraden.

[i]Wenn ich es richtig verstanden habe ist wohl die Photovoltaik am besten und eine Optimierung der Umwälzpumpen. Mein Verbrauch von 22000 kwh/J Gas ist anscheinend vergleichsweise hoch.[/i]

Ja, der ist hoch: Wir haben eine Wohnfläche von 244 m², Bj 82. Langjähriger Ölverbrauch 3500 l/a. Beim letzten Tanken (Mai 09) waren es noch knappe 1700 l/a. (1 l Öl ~ 10 kWh)

[i]Ich habe aber ein kompaktes Haus ohne Erker o.ä. Eine zusätzliche Außendämmung scheidet aus,[/i]

Warum? Wie ist das Dach gedämmt?

[i]deshalb dachte ich daran, einen Teil der Energie durch eine Heizungsunterstützung hereinzubekommen, wie viele Prozent Einsparung wären da drin ?[/i]

Da müsste ich raten, was nicht tue...

Lade dir mal "Getsolar" runter (Demo) und spiele damit, dann wird es etwas transparenter.

Wie wir das Thema angegangen sind, kannst du hier nachlesen:
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Grüße

hjk
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Beitragvon marklb » 09.03.2010, 18:24

Hallo,
das Dach ist als Kaltdach ausgeführt. Die OG-Decke ist mit 22 cm von oben gedämmt und mit VT100-Platten abgedeckt.
Dämmpotential wäre im Keller (Kellermauerziegel), das wäre aber finanziell sehr aufwendig. Was ist gemeint mit es gäbe da vom Wirkungsggrad her sinnvolleres als PV ?
marklb
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Beitragvon HJK » 15.03.2010, 14:17

[i]Was ist gemeint mit es gäbe da vom Wirkungsggrad her sinnvolleres als PV ?[/i]


Nun, Solarthermie liegt im Wirkungsgrad viel höher als PV!

Gruß

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Beitragvon Rico747 » 20.03.2010, 18:26

Lanew hat geschrieben:Guten Tag
ich möchte etwas zu Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen wissen und würde mich über eine antwort freuen.
wo ist der unterschied von bei einer photovoltaikanlage und einer solarthermieanlage? Und mit welchem kann man am besten Strom sparen?


Hallo, ich habe da eine seite gefunden, die umfassend über Sonnenenergie informiert :Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Rico747
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Beitragvon ecocasa » 04.05.2010, 11:32

HJK hat geschrieben:Dann bitte mal eine WW-Anlage aus der Kostenseite betrachten: 4000 - 5000 €
um bestenfalls 60% der WW-Kosten des Jahres zu erwirtschaften. Das kann es wirklich nicht sein.
Wenn ich die Investitionssumme zur Bank trage und minimal verzinse, habe ich schon mehr verdient.

Wenn ich allerdings zu der Investition der WW-Anlage noch "etwas" drauf lege für mehr Kollis und noch einen dicken Speicher, dann sieht es schon ganz anders aus.

Und vielleicht mal ohne Vorurteile sich die ganzen im Netz stehenden Anlagen und ihre Daten dazu mal ansehen...

Sommerliche Stagnation ist kein Problem, wenn man mehr darüber weiß. Übrigens ein Grund, warum viele mangels besseres Wissen nur WW-Anlagen verkaufen (wollen).
Je nach Haus kann ja der Neigungswinkel variiert werden und damit an die Größe des Kollifeldes und des Dämmstandards angepasst werden.
Was bleibt ist natürlich die sonnenarme Zeit, auf die sollte man nicht setzen...

Grüße

hjk


.... dann mach doch mal eine SERIÖSE Kostenschätzung, was Deine Anlage kosten würde, wenn sie zu regulären Konditionen erstellt worden wäre ......
und dann stellen wir uns vor, wie das aussehen würde bei einem nach aktuellen Standards gedämmten Haus, das eben keine 3.500 Liter Öl (bzw. Öläquivalent) pro Jahr braucht, sondern nur noch weniger als 800 Liter ...... da kann man dann nur noch höchstens 200 Liter einsparen pro Jahr durch solare Heizungsunterstützung ..... und jetzt bitte noch mal neu rechnen mit der Amortisation der solaren Heizungsunterstützung :o
...soll weiterhin kein abraten von Solarthermie sein, das läge mir fern - nur eine realistische Einschätzung ohne nicht haltbares Erwecken von Erwartungshaltungen - das schadet der Verbreitung von Solarthermie nämlich mehr als alles andere!
Gruß
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Beitragvon HJK » 04.05.2010, 16:56

[i]sondern nur noch weniger als 800 Liter ...... da kann man dann nur noch höchstens 200 Liter einsparen pro Jahr durch solare Heizungsunterstützung .[/i]

Das passt doch nicht zusammen!

Wenn ich ein Haus habe, das per Anno 800 l HEL braucht, dann brauche ich keine Anlage mit 19 m² Kollifläche - die wäre dann hoffnungslos überdimensioniert!!! Faustwert = 10 % der WF beim Bestandsbau.
Fakt ist, dass wir langjährig 3500 l/a gebraucht hatten und durch diverse Maßnahmen jetzt aktuell - trotz hartem Winter - bei ~ 1500 l/a angekommen sind. Solarer Anteil an der Einsparung laut GetSolar 800-900 l. Genauer geht es leider nicht, weil es zuviele verbrauchsenkende Maßnahmen in ganz kurzem Abstand gab. Wer Näheres wissen möchte, gehe bitte auf meine HP.

Zu Thema Preis: Wer unbedingt sparen will, kann sich eine "Buso"anlage kaufen mit IndachKollis, die ist günstig zu haben. Günstig allgemein und erst recht günstig im Vergleich zu WW-ST.

Noch ein Wort zu reinen WW-Anlagen: Jeder sollte sich mal seinen WW-Jahresverbrauch bewusst machen und die dazu gehörenden Energiekosten ausrechnen. 60% davon sind solar zu decken.
da ist jede WW-WP günstiger.

Gruß

hjk
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Beitragvon ecocasa » 04.05.2010, 20:03

HJK hat geschrieben:sondern nur noch weniger als 800 Liter ...... da kann man dann nur noch höchstens 200 Liter einsparen pro Jahr durch solare Heizungsunterstützung .

Das passt doch nicht zusammen!

Wenn ich ein Haus habe, das per Anno 800 l HEL braucht, dann brauche ich keine Anlage mit 19 m² Kollifläche - die wäre dann hoffnungslos überdimensioniert!!! Faustwert = 10 % der WF beim Bestandsbau.
Fakt ist, dass wir langjährig 3500 l/a gebraucht hatten und durch diverse Maßnahmen jetzt aktuell - trotz hartem Winter - bei ~ 1500 l/a angekommen sind. Solarer Anteil an der Einsparung laut GetSolar 800-900 l. Genauer geht es leider nicht, weil es zuviele verbrauchsenkende Maßnahmen in ganz kurzem Abstand gab. Wer Näheres wissen möchte, gehe bitte auf meine HP.

Zu Thema Preis: Wer unbedingt sparen will, kann sich eine "Buso"anlage kaufen mit IndachKollis, die ist günstig zu haben. Günstig allgemein und erst recht günstig im Vergleich zu WW-ST.

Noch ein Wort zu reinen WW-Anlagen: Jeder sollte sich mal seinen WW-Jahresverbrauch bewusst machen und die dazu gehörenden Energiekosten ausrechnen. 60% davon sind solar zu decken.
da ist jede WW-WP günstiger.

Gruß

hjk

....danke für die Vorlage, das stimmt natürlich und wenn das zu Zeiten stimmt wo die Sonne optimale Leistung liefert wird es um so mehr stimmen, wenn es in die sonnenarme Winterzeit hineingeht und eine WP eine Bauteilaktivierung mit deutlich unter 30°C Vorlauf betreibt. Wir reden am Ende gar nicht über Wirtschaftlichkeit sondern um eine primärenergetische Verbesserung abseits der reinen Zahlen in €uro und Cent, entweder aus Freude an der Sache - weil die Sonne eben keine Rechnung schickt - oder zur Erreichung irgendwelcher EnEV-Anforderungen oder KfW-Förderprogramme wo man noch ein Stück CO²-neutrale Wärme dazu braucht............ darüber müssen wir nicht streiten! :mrgreen:
Gruß
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Beitragvon HJK » 05.05.2010, 05:46

[i]....danke für die Vorlage, das stimmt natürlich[/i]

Wer änderte meinen Beitrag auf rot und fett?

[color=#FF0000][size=150]Zur Vorlage wurde es nur, weil der rote Text nur ein Teil der Wahrheit ist![/size][/color]

Der rote Text bezog sich[size=150] eindeutig auf WarmWasser-WP[/size]

Bauteilaktivierung ist eine tolle Sache, geht im Bestandsbau kaum! Ein Bekannter hat neu gebaut und eine für meine Begriffe sehr große Solaranlage drauf, verbunden mit einem 1000 l Puffer und einer Aktivierung der Bodenplatte. Dazu eine WP. Die Bodenplatte ist allseits gedämmt. Sie nimmt die Überschüsse auf und speichert sie eine zeitlang. So heizt man heute: 100 Tonnen Beton oder mehr mit allseits 30 cm oder mehr Dämmung..



Gruß

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Beitragvon sailor » 11.09.2010, 16:05

Hallo Lanew,

Photovoltaik vs. Solarthermie
Seit kurzem ist diese Betrachtung eigentlich nicht mehr nötig, denn es gibt jetzt kleine ORC Kraftwerke (in 3,5 kW ist das so groß, wie ein Kühlschrank), mit denen man elektrischen Strom aus Wärme machen kann. Deshalb kann die Entscheidung nur lauten: SOLARTHERMIE. Man macht Wärme und Strom daraus und anschließend kann man sein Haus o.ä. noch heizen. Mit einem anständigen Pufferspeicher funktioniert das sogar 24 Stunden am Tag. Mehr findet man unter Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Ich weiß nicht, ob Du schon eine Entscheidung getroffen hast, aber die Lösung mit ORC kann Dich völlig autark von anderen Energieversorgern machen.

Viele Grüße
sailor
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Beitragvon E_T » 20.09.2010, 20:53

Anbei meine Überlegungen:

Haus 150 m² Wohnfläche vier Personen.

Gasverbrauch ca. 20000 kwh

davon ca 4000 kwh für die Warmwasseraufbereitung.

St nur für die Brauchwasseraufbreitung kann ca 50% der Kosten für das Brauchwasser auffangen.

Macht 2000 kwh a ca 5,5 Cent/kwh

Ersparnis 110 Euro/Jahr

Investition ca. 4000-5000 Euro

Lohnt sich das ???

Alternative PV-Anlage

Flächenbedarf ca 7-8 m² pro kwp.

bei 5-10 kwp also ca. 35-80m² Südausrichtung vorteilhaft leichte Abweichungen unerheblich-

Pro kwp ca 850 kwh Stromerzeugung pro Jahr

macht 4250- 8500 kwh/ Jahr.

Die Einnahmen liegen dann je nach Inbetriebnahmezeitpunkt (Die Vergütungssätze sinken, die Preise auch, bei ca. 1500-3000 Euro pro Jahr.

Investitionen netto ca. 2600-2800 Euro pro kwp also ca 11000-24000 Euro.

Die Einnahmesituation ist deutlich besser als bei ST.

Baut man noch eine Wärmepumpe mit einem COP-Faktor von ca. 4 ein, benötigt man für die 20000 kwh Wärmebedarf ca. 5000 kwh Strom im Jahr.

Eine kleine PV-Anlage (Photovoltaik) könnte über das Jahr, rein rechnerisch, den Strombedarf der Wärmepumpe decken und damit eine Vollversorgung des Hauses mit Wärme ermöglichen.

Also ca 13000 Euro für die PV-Anlage und dann noch ca 16000 Euro für die Wärmepumpe + Bohrungen oder Flächenkollektoren.

Invest in Summe ca. 30000 Euro.

Bei 1500 Euro Gaskosten sind die Investitionskosten nach 20 Jahren eingespielt.

Die PV-Anlage ist je nach Standort und Preis nach ca. 12 Jahren abbezahlt und erwirtschaftet einen Gewinn, der in der Größenordnung ca. zehnmal größer ist als bei der ST die das Brauchwasser erwärmt.

Gruß

E_T
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Beitragvon Stromsparer » 28.10.2010, 10:41

Zwischen Photovoltaik und Solarthermie zu wählen ist nicht leicht. Ich sammle seit Jahren Informationen zu Energiethemen, schaue mir verschiedene Systeme an und versuche daraus Schlüsse zu ziehen. Mein Richtung lautet so: Je geschickter ich ein Haus gebaut habe, um so uninteressanter wird die Solarthermie. Wenn ich solare Wärmegewinne über Fassade und Fenster richtig nutze und in natürlichen Baustoffen speichere, verliert das Thema Heizung wesentlich an Bedeutung. Strom brauche ich aber trotzdem. Also ziehe ich die Photovoltaik vor und versuche aus dem Strom das beste zu machen.
Im Moment sind meine gesammelten Werke zu diesen Themen hier zu finden:
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Wer Fragen dazu hat, kann sich gerne melden.
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