marklb hat geschrieben:Hallo zusammen,
hätte auch ein paar Fragen zur Vorentscheidung bzgl. der Nutzung verschiedener Systeme:
Eigene Situation: Haus 10*10,5m, 36cm hochdämmender Poroton HLZ-Außenmauer, Niedrigenergiestandard nach WSV 95, kompakte Bauweise, BJ. 2000, 902 m³ umbauter Raum, 185 m² Heizfläche incl. Nutzung halbes UG als Einliegerwohnung, Gas-Brennwert-Therm Wolf GBK E20, Brauchwassererwärmung 5,5 m², Solarspeicher 300l, Verbrauch Gas 22000 khw /J und Strom 5500 kwh/J. , Dachneigung 38 Grad Ausrichtung Süd.
Ich suche einen optimalen Mix aus den verschiedenen Energieeinsparpotentialen unter bestmöglicher Ausnutzung der bestehenden Fördermöglichkeiten, deshalb meine Fragen:
1. wo sollte der Schwerpunkt liegen auf Photovolatik oder Solarthermie bzw. beides in welcher Kombination ?
2. Welche zusätzlichen Kombinationen sind sinnvoll: z.B. Wärmepumpe Luft/Wasser, neue effiziente Umwälzpumpen, Solarkollektorpumpen, Schwerkraftanlage ?
3. Mikro-KWK-Anlage als Alternative ?
Ich hätte noch mehr Fragen, brauche aber zuerst ein Grobkonzept für eine optimale Neuausrichtung meiner Energienutzung. Wer kann mir helfen ?
....mir ist die Fragestellung noch nicht ganz klar!
Soll da jetzt die fast neue Technik rausgeworfen werden aus dem neuwertigen Haus?
Wenn da schon 5,5 qm Solarthermie und ein Solarspeicher vorhanden ist mit 300 Litern ist der sinnvolle Solarthermieeinsatz schon abgedeckt, mehr macht nur wenig Sinn, die Frage nach Schwerkraft-Solaranlagen
Links sind nur für registrierte User sichtbar. ist zwar gerechtfertigt weil die ohne Hilfsenergie günstig und zuverlässig funktionieren, ist ja aber kein Grund, die bestehende Anlage rauszuschmeißen.
Die Fragestellung Austausch der Heizung ggf. gegen eine WP macht dann einen Sinn, wenn die bestehende Anlage "schwächelt", aber auch nur dann, wenn eine Niedertemperatur-Heizungsverteilung vorhanden ist, also optimalerweise Flächenheizung.
Optimierte Umwälzpumpen machen immer Sinn, erfordern ja auch keinen großartigen Umbau.
KWK-Kopplung ist für ein einzelnes Haus zur Zeit bei den auf dem Markt angebotenen Anlagen leider keinen Sinn.
Die 36 cm Poroton und die angegebenen Energieverbräuche stellen in meinen Augen übrigens nicht den wirklich möglichen Niedrigenergiestandard des Jahres 2000 dar, da ist auch in der Konstruktion noch reichlich Luft zum verbessern!
Gruß
Arno Kuschow