HJK hat geschrieben:Dann bitte mal eine WW-Anlage aus der Kostenseite betrachten: 4000 - 5000 €
um bestenfalls 60% der WW-Kosten des Jahres zu erwirtschaften. Das kann es wirklich nicht sein.
Wenn ich die Investitionssumme zur Bank trage und minimal verzinse, habe ich schon mehr verdient.
Wenn ich allerdings zu der Investition der WW-Anlage noch "etwas" drauf lege für mehr Kollis und noch einen dicken Speicher, dann sieht es schon ganz anders aus.
Und vielleicht mal ohne Vorurteile sich die ganzen im Netz stehenden Anlagen und ihre Daten dazu mal ansehen...
Sommerliche Stagnation ist kein Problem, wenn man mehr darüber weiß. Übrigens ein Grund, warum viele mangels besseres Wissen nur WW-Anlagen verkaufen (wollen).
Je nach Haus kann ja der Neigungswinkel variiert werden und damit an die Größe des Kollifeldes und des Dämmstandards angepasst werden.
Was bleibt ist natürlich die sonnenarme Zeit, auf die sollte man nicht setzen...
Grüße
hjk
.... dann mach doch mal eine SERIÖSE Kostenschätzung, was Deine Anlage kosten würde, wenn sie zu regulären Konditionen erstellt worden wäre ......
und dann stellen wir uns vor, wie das aussehen würde bei einem nach aktuellen Standards gedämmten Haus, das eben keine 3.500 Liter Öl (bzw. Öläquivalent) pro Jahr braucht, sondern nur noch weniger als 800 Liter ...... da kann man dann nur noch höchstens 200 Liter einsparen pro Jahr durch solare Heizungsunterstützung ..... und jetzt bitte noch mal neu rechnen mit der Amortisation der solaren Heizungsunterstützung
...soll weiterhin kein abraten von Solarthermie sein, das läge mir fern - nur eine realistische Einschätzung ohne nicht haltbares Erwecken von Erwartungshaltungen - das schadet der Verbreitung von Solarthermie nämlich mehr als alles andere!
Gruß
Arno Kuschow