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Planung umstieg auf Pelletheizung KWB oder Paradigma

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Planung umstieg auf Pelletheizung KWB oder Paradigma

Hallo zusammen,

wir planen unsere alte Ölheizung gegen eine Pelletheizung auszutauschen, in betracht kommen eine Anlage von KWB und Paradigma. Wir wollten eigentlich die Heizung mit Solar unterstützung ausführen aber nachdem wir das erste Angebot vom Heizungsbauer bekamen und ehrlich gesagt erstmal erschrocken waren bezüglich des Preises und nach Rücksprache mit dem HB meinte dieser das das Angebot deswegen so hoch sei da unser Dach leider eine Ost/West ausrichtung hat und deshalb eine doppelte Kollektorfläche nötig sein und dann halt alles doppelt ausgeführt werden muss.
Wir haben ein 2 Familienhaus von 1976 mit 250qm Wohnfläche nicht gedämmt und mit normalen Heizkörpern, das Haus steht im Köln/Bonner Raum. Unser alter Öltankraum würde durch uns selbst zum Pelletlager umgebaut in diesem sollten ca. 6,5T Pellets passen was ungefähr unserem Jahres verbrauch entsprechen sollte.
Könnt ihr mir was zu den beiden Herstellern sagen habe über die Firma Paradigma schon einiges hier gelesen, aber über die Firma KWB hab ich nicht allzu viel hier gefunden.
Meine Frage lohnt sich der hohe Kostenaufwand für die Solarthermie laut HB so ca. 10T€ überhaupt oder sollte man das ganz lassen und die Pelletanlage ohne betreiben wozu wir eher tendieren?

Gruß Jochen
Joeki77
Ist neu hier!
 

Bei Pelletanlagen von 4000-40000€ kommt es sehr darauf an wie Technisch begabt der Betreiber selbst ist.
Viel mehr Technik für unbegabte hat auch viele mehr Fehlerquellen und höhere Service Kosten zur Folge.
Der in Anspruch genommene Service kann die Jährlichen Brennstoffkosten deutlich übersteigen.

Schlüsseldienst Pelletkessel Hersteller nur über das SHK Gewerbe mit eigenartiger +900% Ersatzteilpreisstruktur bitte vorher klären, und nicht nachher jammern, wenn Pillepalle 500-1000€ kostet bei anderen Herstellern aber nur 100. :D
Pelltec
Ist neu hier!
 

Hallo also was das Technische angeht denke ich schon das ich damit klar komme, bin jetzt nicht der Technisch unbegabste.
Welchen Pellet Hersteller meinst du den genau mit deiner aussage bezüglich der Preisstruktur bei den Ersatzteilen?
Joeki77
Ist neu hier!
 

Ich meine auch genannte Marken!
Es gibt Anlagen für 4000€ mit 25kW die im Wohnzimmer stehen können und 300qm beheizen, und keine Puffer benötigen falls alle Heizungsflächen sehr groß dimensioniert sind!
FBH und Heizkörper sollten bei 40°C Vorlauf das 4fach über den Berechnungen liegen, damit 12Stunden Laufzeit bei -16°C Außentemperatur ausreichen.
Ein Holzofen darf man auch niemals mit Wärmepumpen vergleichen.
Das Puffern und Rücklauftemperaturanhebungen erzeugen sehr hohe Verluste.
Es gibt Ausnahmen, in Dach schläft die Pelltettechnik aber schon 2 ganze Jahrzehnte.
Es kamen nur Bunte Displays und Apps dazu die dem Konsument einen Fortschritt vortäuschen, die Verbrennungs Technik selbst stammt aber noch aus den 90ern und die Play Platinen kommen für paar € aus China.
Eine Hand voll ahnungsloser Amateure Programmiert bei den Kesselherstellern an der Software herum, die Hardware und Treiber aus China bei Premiumkesseln hat sehr oft dutzende Konstruktionsfehler und Programmierfehler.
Dabei geht heute alles schon Autonom Plug and Play ohne den teuren Service.

6,5Tonnen sind sehr heftig für nur 250m², den es können bis zu 9Tonnen werden.
Möglich sind aber auch 4Tonnen das erfordert aber ein Umdenken der Heizungssyteme nicht durchheizen sondern je nach Bedarf und das sehr schnell, also keine Sanierung sondern nur mehr Hirn für die Heizung.
EnEV, Hydraulischer Abgleich und die ganzen Studien der Lobbyisten sollte man sehr kritisch hinterfragen den sie führen nicht zum Ziel.

Oder auch 25KW für den Keller ab ~15000€ mit allem drumm und drann, die Puffern müssen weil die Heizungsflächen es nicht direkt verwerten können, und wegen den Geiz ist Geil Nadelöhren der EnEV und SHKler heute 24Stunden durchheizen müssen. :)
Blödsinn ist immer wenn ein SHKler behauptet eine FBH müsse rund um die Uhr laufen.
Das sind nur die billigen FBH Plastikrohre in Estrich 5-15€m², und nicht Verbundrohr Aluminiumplattenheizungen 50-100€m² die 20mal schneller sind und bei Niedertemp wie ein Lichtschalter bis 200W/m² aufheizen.
Gewöhnliche Plastik FBH 80-100Meter 30m² 2Liter/min haben bei 35°C Vorlauf über die gesamte Fläche eff nur 20W/m².
Eine Richtige Metall FBH 20Meter 30m² 10Liter/min kommt hier bereits locker auf >100W/m².
Und bei 45°C ist sie sogar schneller wie ein gewöhnlicher Heizkörper, 3°C pro Stunde.
Sieht man mit einer Wärmebildkamera die Rohre ist Müll eingebaut.

Das viel drumm und drann kann auch viel mehr Fehler erzeugen.
Besser eine Pelletheizung nicht mit Öl oder Gas vergleichen, sie benötigt Beobachtung.
Am besten kann man sie Beobachten und Optimieren wenn sie im Wohnzimmer steht.
Pelltec
Ist neu hier!
 

Hej, Jochen!

Ich habe eine Paradigma-Anlage mit Solar (10m²) zur Heizungsunterstützung, Pufferspeicher 1000 l.

Wo fange ich an? - Vielleicht so: Die Grundsatzentscheidung für eine Pellets- oder Biomasseanlage ist nicht eine wirtschaftliche, sondern eine ökologische. Rein betriebswirtschaftlich betrachtet, solltest Du Dir eine Gastherme mit Solar ansehen. Seit meiner Entscheidung vor 9 Jahren hat sich da vermutlich nicht viel geändert. - Pellets bedeuten zuerst den Ausstieg aus der "fossilen Energie".

Ich würde und möchte auf die Solaranlage nicht mehr verzichten, denn an einem schönen kalten, aber bei uns einigermaßen sonnigen Tag liefert die Solaranlage mir tatsächlich 25 kwh. Unser Haus ist ähnlich groß, aus den 60ern, aber gedämmt, Jedoch voll verglaster Giebel vom EG bis oben und wir brauchen so 6t Pellets im Jahr. Ohne Solar wären es mehr.

Ob nun Paradigma oder KWB? - Meine Paradigmaanlage läuft problemlos, muss aber gepflegt werden. Ich habe einen Gewebesilo mit Schnecke im Keller. Problem beim Silo von Paradigma mit den Nachrutschen der Pellets ist ja sicher bekannt. Ich muss, wenn der Inhalt auf so ca. 800 kg reduziert ist, regelmäßig in den Keller und einmal ums Silo, von allen Seiten stupsen und rütteln, damit die Pellets nachrutschen, da sonst die Schnecke kein Futter bekommt und die Pellets - nach dem Abbau des E-Motors von der Schnecke - manuell hochgedreht werden müssen (beim Peletti I ging das auch elektrisch). Aber im Großen und Ganzen ist die Anlage gut.

Ob ich noch einmal auf Pellets umsteigen würde? Ein Freund von mir hat seine Anlage nach sechs Jahren rausgeworfen. Grund war bei ihm, dass die Schnecke immer wieder Probleme bereitet hat. Da auch MIeter im Haus sind, war es natürlich doof, wenn die Heizung ausfiel und er mitten am Tag vom Geschäft nach Hause musste, um die Pellets hochzudrehen und die Heizung neu zu starten, zumal man auch immer erst einmal abwarten muss, ob die Heizung tatsächlich auch ordnungsgemäß anläuft. Es kostet immer ca. eine Stunde. Er hat jetzt Gas mit Solar und fährt rein wirtschaftlich besser, als mit Pellets (es gab, als er sich entschied, gerade ein Angebot seines Gaslieferanten für den Anschluss und die Anlage). Inzwiaschen argumentiert er auch, dass man bei der Ökobilanz der Pellets immer an die Lieferung, die Produktion in den unterschiedlichen Stadien, den raltiv hohen Energieaufwand bis das Pellets im Kessel ankommt etc. denken muss. Ich selbst bin auch nicht mehr so zu 95% überzeugt, wie ich es schon einmal war.

Gas ist bequem, sauber, bei neuen Anlagen hoch effektiv und in der Investition deutlich günstiger, macht weniger Arbeit und ist da, wenn man es braucht.

Viele Grüße,

Pille Palle
PilPall
Ist neu hier!
 

Super erklärt PilPall.
Pelltec
Ist neu hier!
 

Guten Morgen,

ich kann Paradigma empfehlen. Mein Nachbar hat diese und ist sehr zufrieden damit.

LG Gerd24
Gerd24
Gerd24
Seit kurzem dabei!
 

 


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