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Probleme mit Röhrenkollektoren




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Probleme mit Röhrenkollektoren

Beitragvon newcomer » 15.08.2009, 13:20

Hallo Solargemeinde,

ich besitze seit ca. 3 Jahren eine Solaranlage für Brauchwassererwärmung, bestehend aus Vakkum-Röhrenkollektoren der Marke "Augusta HP 16" und einer Solarstation "Citrin CS 13/W". Als Brauchwasserspeicher habe ich einen "Viessmann Vitocell 100" mit 300 Liter Fassungsvermögen.
Mit der Leistung meiner Anlage bin ich seit der Installation nicht zufrieden:
Ich bekomme bei bestem Wetter eine Maximaltemperatur von 65 Grad auf den Kollektoren und das Wasser im Speicher wird auf max. 57 Grad erhitzt. Diese Werte setzten allerdings "Sonnenschein pur" voraus. Bei Bewölkung oder wenig Sonnenschein, muss ich in jedem Fall mit der Heizung nachsteuern.
Wenn ich dann im Forum lese, dass manche ihre Heizung von März bis September ausschalten und immer heißes Wasser aus der Leitung fließt, kann ich davon nur träumen!
Sämtliche Optimierungsversuche (Einstellungen, Nach-Isolierung) sind bisher gescheitert, ein Mehr an Leistung ist nicht drin. Der Installateur (im Nachhinein ein Nicht-Fachmann) wusste auch nicht weiter. Die Anlage laufe seiner Meinung nach normal.
Unser Wasserverbrauch liegt bei ca. 140 m³ im Jahr. Kann es sein, dass die Anzahl der Röhren (16), die für einen 3-Personen-Haushalt ausgelegt ist, doch zu gering ist? Außerdem beträgt der Weg von den Kollektoren zum Speicher (Keller) ca. 7 m. Liegt evt. in den langen Strecken das Problem?
Wer hat Erfahrungen mit ähnlichen Anlagen? Welche Spitzenwerte sind zu erwarten? Hat jemand ähnlich Probleme und Lösungsansätze?

Herzlichen Dank schon jetzt für Eure Antworten!
newcomer
Ist neu hier!
 

Beitragvon ecocasa » 15.08.2009, 14:37

newcomer hat geschrieben:Hallo Solargemeinde,

ich besitze seit ca. 3 Jahren eine Solaranlage für Brauchwassererwärmung, bestehend aus Vakkum-Röhrenkollektoren der Marke "Augusta HP 16" und einer Solarstation "Citrin CS 13/W". Als Brauchwasserspeicher habe ich einen "Viessmann Vitocell 100" mit 300 Liter Fassungsvermögen.
Mit der Leistung meiner Anlage bin ich seit der Installation nicht zufrieden:
Ich bekomme bei bestem Wetter eine Maximaltemperatur von 65 Grad auf den Kollektoren und das Wasser im Speicher wird auf max. 57 Grad erhitzt. Diese Werte setzten allerdings "Sonnenschein pur" voraus. Bei Bewölkung oder wenig Sonnenschein, muss ich in jedem Fall mit der Heizung nachsteuern.
Wenn ich dann im Forum lese, dass manche ihre Heizung von März bis September ausschalten und immer heißes Wasser aus der Leitung fließt, kann ich davon nur träumen!
Sämtliche Optimierungsversuche (Einstellungen, Nach-Isolierung) sind bisher gescheitert, ein Mehr an Leistung ist nicht drin. Der Installateur (im Nachhinein ein Nicht-Fachmann) wusste auch nicht weiter. Die Anlage laufe seiner Meinung nach normal.
Unser Wasserverbrauch liegt bei ca. 140 m³ im Jahr. Kann es sein, dass die Anzahl der Röhren (16), die für einen 3-Personen-Haushalt ausgelegt ist, doch zu gering ist? Außerdem beträgt der Weg von den Kollektoren zum Speicher (Keller) ca. 7 m. Liegt evt. in den langen Strecken das Problem?
Wer hat Erfahrungen mit ähnlichen Anlagen? Welche Spitzenwerte sind zu erwarten? Hat jemand ähnlich Probleme und Lösungsansätze?

Herzlichen Dank schon jetzt für Eure Antworten!


...aus dem Bauch heraus ist ein Kollektor mit 16 Röhren etwas zu klein für 300 Liter, bei Anlagen die ich anbiete ist die dazugehörige Speichergröße 200 Liter : Links sind nur für registrierte User sichtbar. ...... da müsste also schon die Ausrichtung optimal sein damit das Wasser wirklich heiß wird. Ist das ein Kollektor mit CPC-Verspiegelung oder mit Röhren "dicht an dicht"?

Lösungsansatz wäre entweder Montage eines zweiten Kollektors oder man lebt damit, schließlich war die Anlage mit nur einem Kollektor auch relativ günstig und macht ja auf jeden Fall Unterstützung für den komfortabel großen Speicher.
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
Steinzeit ist vorbei Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Arno Kuschow
ecocasa
Wohnt hier!
 

Beitragvon robsi7 » 06.06.2011, 17:15

wann schon alles soweit da ist würde ich noch mind 24 Röhren hinzufügen, aber bitte vom Fachmann mit mind 3Jahre Garanti!!
die Vakuumröhren sollen sehr anfällig sein
robsi7
Ist neu hier!
 

Beitragvon chris688a » 15.06.2011, 13:19

Hi newcomer,
Mir hat bei der Anlagenoptimierung ein Monitoring-System geholfen. Nachdem alle "üblichen" Verdächtigen ausgeschieden waren (Luft im Glykolkreislauf, etc.) habe ich ein bissl was in Messtechnik investiert und einmal über eine Woche Temperaturen und den Zustand aufgezeichnet. Das kann mitunter recht hilfreich sein, zuerst Daten zu sammeln.
So kann man zumindest herausfinden, wann eine Pumpe einschaltet, oder ob es eine Rück-Zirkulation gibt.
Näheres über mein Datenerfassungs-Projekt gibt es auf Links sind nur für registrierte User sichtbar.
oder du schreibst mir: monitoring@itronics.net

LG
chris688a
chris688a
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  • röhrenkollektoren erfahrungen,