Powermax hat geschrieben:Also ichhabe eine Fußbodenheizung und die ist ohnehin so eingestellt, dass sie nur wenige Stunden am Tag läuft, da die Warmwasserbereitung getrennt erfolgt. Sie läuft deshalb morgens ab 5 Uhr, damit es beim Aufstehen nicht so kalt ist und geht um 9 Uhr wieder aus. Dann beginnt sie um 15 Uhr wieder bis 21 Uhr. Und ich kann euch sagen, es ist trotzdem noch oft viel zu warm bei uns. Der Fußboden wird nicht kalt in der Zeit, in der die Heizung ausgeschaltet ist. Mit dem Lüften ist es deshalb genauso, wie Rumor schreibt. Wir lüften ein paar mal am Tag für fünf oder zehn Minuten, reißen die Terrassentür weit auf und dann ist gut. Für einen Moment hat man dann bei den derzeitigen Temperaturen richtig kühle Luft im Raum, aber schon nach einer Viertelstunde ist es wieder genauso warm, wie vorher.
LG
Powermax
wäre vielleicht sinnvoller, die Heizkurve und die daraus resultierenden Vorlauftemperaturen so gut einzuregeln, daß die Heizung eben nicht zu warm wird sondern nur wirklich die richtige Temperatur hat. Dann sind auch die negativen Effekte einer Überheizung bei Sonnenschein weg. Das kurzfristige aufheizen und abkühlen lassen ist definitiv kontraproduktiv.
Zur Ausgangsfrage: die Masse des Estrichs in dem die Fußbodenheizung liegt beträgt bei einem größeren Zimmer schon mal 4 bis 5 Tonnen (rechnet gern nach, es stimmt wirklich) . diese Masse lässt sich wunderbar als Wärmespeicher einsetzen wenn mit geringem Vorlauf gearbeitet wird. Es wird nie zu warm weil die FB-heizung nur unmerklich wärmer als die Raumluft ist, aber wenn nach dem Lüften der Raum schnell wieder warm werden soll gibt die große Masse sofort Wärme ab die ja schon "vor Ort" ist .... das ist dann der positive Aspekt der Trägheit einer derartigen Heizung
Gruß
Arno Kuschow
Gruß
Arno Kuschow