von Solarier » 07.09.2011, 16:14
Das klingt jetzt ein wenig merkwürdig.
In Deutschland sind netzgekoppelte Solarstromanlagen, die den Strom vorrangig ins öffentlich Netz einspeisen, seit 15 Jahren die übliche Variante, die seit 2 Jahren durch die zusätzliche "Eigenverbrauchs"-Regelung ergänzt wurde. Anfangs 99 Pfennig, bekommt man aktuell 28,74 Cents/kWh für neuinstallierte Anlagen - 20 Jahre lang.
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Wenn Du tatsächlich eine autarke Solarstrom-Inselanlage hast, dann sollte diese eigentlich genau nach dem Bedarf dimensioniert sein. Dies führt dazu, dass bei ausreichender Deckung im Winter, sie im Sommer 3 - 6 fach überdimensioniert ist - es sei denn man kann den Stromverbrauch (z.B. Kühlschrank) entsprechend anpassen.
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Ist das Netz in der Nähe, in das man einspeisen kann, macht eine autarke Inselanlage aus ökologischen, wie ökonomischen Gründen eigentlich nicht soviel Sinn. Ist das bei Euch aber tatsächlich der Fall, wäre (je nach Größe) zu überlegen, diese auf NETZKopplung umzubauen (benötigt dann einen Netz-Wechselrichter) und voll einzuspeisen, mit Eigenverbrauchs-Regelung. Unter 1 kWp Anlagenleistung braucht man darüber aber nicht nach zudenken. Die vorhandene Batteriebank und der Insel-Wechselrichter könnten dann entweder als reine BackUp-Reserve genutzt werden oder durch tägliche Ladung und nächtliche Entladung den Eigenstromanteil erhöhen.
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Handelt es sich nur um eine kleine Inselanlage und der Nachbar ist nicht weit weg, kann man ihm ja anbieten, mittels Kabeltrommel und kleinem Verbrauchs-Zähler gelegentlich (eher im Sommerhalbjahr) ein bisschen was abzugeben. Anhaltspunkt wäre dann der aktuelle Normalstrom-Preis (um 20 Cents).