von dhgp » 18.12.2011, 08:42
Nun, zuallererst sitzt einem die Hose näher als das Hemd. Um nicht den Giganten des Strom-, Gasmarktes die Möglichkeit zu geben, den Vorständen Ihr Saler ständig zu erhöhen, kann Ottonormalverbraucher sich nur wehren, in den er ständig die Kosten für Energie und anderen regelmäßigen Leistungen in Frage stellt.
Selbst verständlich gehört dazu auch das Energiesparen. Nun zu dem Eigermachten:
Gas und Strom werdens von Jahr zu Jahr teuer, also muß man versuchen diesen Trend abzuschwächen. Das heißt ich muß mir ständig neue Lieferer oder Dienstleister suchen, die Gesetze und Verordnungen sind dazu vorhanden. Es braucht keiner fürchten, daß bei einem Zusammenbruch
eines Anbieters (Insolvenz) er ohne Energie darsteht.
Was die Tarifvergleiche angeht ist man wie folgt gut beraten:
Diese meine Meinung trifft auf alle Vergleiche zu, die in ihren Tarifen Bonus gewähren, welcher Art auch immer, wenn Sie am Ender der Vertragaslaufzeit vergütet werden. Es ist eine Vorauszahlung, daran geht kein Weg vorbei. Meiner Meinung kein ganz so seriöses Angebot. Stellt der Anbieter seine Dienstleistung oder Lieferung während der Vertragslaufzeit ein, hat man gegenüber den Tarifen der anderen
Anbietern, die monatliche Leistung vom Jahresverbrauch und keinen Bonus am Ende der Laufzeit vergüten, einen Nachteil. Der zu gewährende Bonus geht unter. Ehrlich wäre es, wenn die Bonusgewährung in die monatliche Leistung einfließt. Die Endabrechnung kann dann je nach Verbrauch den tatsächlichen Bonus entsprechend der Bonusbedingungen berücksichtigen, ganz abgesehen davon, dass man den nicht erhaltenen monatlichen Bons zinsmäßig berücksichtigen müßte und somit sich der Tarif tatsächlich anders darstellte (Versteckte Tariferhöhung)
So wäre ehrlicher bei Tarifvergleichen, die Bonuszahlung auch als Vorkasse ansehen. Die einschlägigen Tarifvergleiche im Internet sehen das nicht vor, hier wäre also auch Kritik anzumelden.
Der Verbraucher muß also bei einer Bonusleistung am Ende der Vertragslaufzeit entscheiden, ob er dem Anbieter vertraut oder nicht (Teldafax)-
Wenn ich als Verbraucher nicht die Bonität des Anbieters überprüfen kann, ist es nun mal Vertrauenssache. Hier gibt es eine gesetzliche Lücke (z.B. so etwas wie einen Feuerwehrfond wie bei den Banken).
Im Gegenteil, der Lieferer oder Anbieter überprüft die Bonität des Verbrauchers, denn er wird gezwungen darin einzuwilligen, dass dieser über den Verbraucher eine Auskunft (Schufa) einholen darf, obwohl das Risiko von Ausfällen bei den vielen Abnehmern ungleich geringer einzustufen ist,
als das Risiko des Abnehmers, zumal der Lieferer das Gas, den Strom, das Telefon und weis noch alles absgtellen kann. Die Macht des Partners des Verbrauchers ist also wesentlich effektiver, Es ist also keine Partnerschaft wie es sein sollte, sondern ein starkes Abhängikeitsverhältnis.
Fazit, ich empfehle daher jeden ohne Scham jedes Jahr den Anbieter zu wechseln.
PS:: Ich habe seinerzeit bei Teledafax einen Vertrag über 3 Jahre mit einer Vorauszahlung von
200,-- und mehreren Bonuszahlungen pro Jahr und festen nicht abänderbaren Stromtarif vereinbart, die 3 Bonuszahlungen von Euro 50,00 sind jeweils Anfang des Jahres per Überweisung
geflossen, Die Vorauszahlung ist verlustig, habe aber noch eine korrekte letze Jahresabrechnung
erhalten, bis auf die Rückzahlung der 200.00, da kam dann die Insolvenz , so das auch der gerichtlich veranlaßte Mahnbescheid nicht mehr zu Zuge kam.
Trotzdem auch unter Berücksichtigung des Verlustes habe ich immer noch günstiger Strom geliefert bekommen im Vergleich zu allen anderen anderen günstigen Anbieter in diesem Zeitraum. Man Mut zu einem Zeitraum von 3 Jahren ist noch aufgegangen. Aufgrund dieser 'Erfahrung bin ich heute nicht mehr bereit einen Vorkasse-Tarif sowie auch mit Bonusgewährung
am Ende der Laufzeit zu vereinbaren. Es gibt genügend Tarife deren monatliche Leistung den Vergleich mit den Bonustarifen standhalten. Bei einer Einstellung der Belieferung erhält man die Grundversorgung und kann sich dan umgehend um einen neuen günstigen Lieferer bemühen.
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