energyfred hat geschrieben:Hi,
es gab mal die Geschichte, das man Energiesparlampen nur dort einsetzen sollte, wo sie laaange leuchten, und nicht dort wo sie oft auf und abgedreht werden. Argument war mal, weil zum Starten der Lampe soviel verbraucht wird und dann wieder mal, dass die Langlebigkeit dadurch nicht gegeben wäre. Was ist da wahres dran?
Brauchen En.sparlampen viel Strom zum Starten?
Ja, ja, die alte Mär. Mittlerweile ist die Technik ausgereifter. Es gibt auch unter den Energiesparlampen verschiedene Effizienzklassen, Wattstärken und sogar dimmbare Modelle. Insofern lässt sich für jeden Bedarf (jew. Raum und dessen Nutzung) und für jedes Budget eine Energiesparleuchte finden.
Phi-mal-Daumen: Ein durchschnittlicher Haushalt, der im Jahr 3500 Kilowattstunden Strom verbraucht, kann etwa 5 % davon einsparen, damit wäre die Stromrechnung etwa 40 bis 50 Euro jährlich niedriger. Die Energieeffizienzklasse spielt dabei eine große Rolle: Je höher die Energieeffizienzklasse (C, B oder A) desto mehr Energieersparnis ist zu verzeichnen.
energyfred hat geschrieben:Wie schlimm leidet die Langlebigkeit, wenn man sie z.B. am WC einsetzt?
Auch hier rechnen sich moderne Energiesparlampen. Man bedenke in diesem Zusammenhang die Anzahl der im haus wohnen und die Hygienegewohnheiten (regelmässiges Duschen, ausgiebiges Baden, dreitägliche Bartabnahme, etc.)
energyfred hat geschrieben:Uuuund: Wieso gibt es teure und billige En.sparlampen?
Kann man die von Ikea bedenkenlos einsetzen?
Die Erfahrung zeigt, dass man den großen Marken vertrauen kann. Diese stecken viel Geld in die Forschung und Weiterentwicklung und sind demzufolge auch Vorreiter in diesem Segment. Läuft ein patent aus, kommen die Mee-toos. Es kommt auf die Verarbeitung an, wo es Hergestellt worden ist (Lohn- und Profuktionskosten), die Güte des Materials, Marketing-, sowei Forschungs- und Entwicklungskosten, Vertriebswege etc. Dies sind alles Kosten, die in den Preis hineingerechnet werden (müssen).