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Wärme ohne Öl und Gas - preisgünstige Alternative




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Re: Wärme ohne Öl und Gas - preisgünstige Alternative

Beitragvon Tito » 21.05.2010, 08:39

Das ist kein Fake! Das Haus ist ein Bungalow Bj. 1972 der im Jahre 1992 aufgestockt wurde und sich in einem sehr gutem baulichen Zustand befindet. In der oberen Etage ist die Ausstattung eben von 1992 aber im absoluten Bestzustand. Die untere Etage wurde im Jahr 2004 komplett saniert - eben nur die Heizungsanlage war ihnen zu teuer und aus diesem Grund wurden die Nachtspeicheröfen gelassen, dass die Eigentümer sich bei der Aufstockung 1992 dafür entschieden haben auch dort Nachtspeicheröfen zu installieren ist mir persönlich auch ein Rätsel. Ist aber nun mal so und da kann ich halt nichts dran ändern!
Ich bin kein Verkäufer von irgendwelchen Heizungssystemen!!!! Ich arbeite für eine Bildungsgesellschaft - die sich leider nicht mit Heizungssystemen beschäftigt. Ich überlege eben, ob sich die Investition einer Gasheizung wirklich lohnt! Vielleicht hat ja auch jemand persönliche Erfahrungen mit Infrarotheizungen. Wäre für mich von großem Interesse.
Gruß
Tito
Ist neu hier!
 

Beitragvon rumor » 30.06.2010, 21:12

Also,

Nach langer abwesenheit durch private faktoren hab ich mich eben beim durchlesen dieses Threads nicht beherrschen können und hab mit meinem Lachen sowohl meine partnerin als auch die nachbarn geweckt :wink: :lol:

Man kann sehr schön sehen wie erst ich ihn zerpflücke, dann arno mitm Hammer draufhaut und Theo den Rest dann noch verbrennt :twisted: :twisted: :twisted:

Aber Ich hab immernoch kein Referenzgebäude gefunden... :twisted:


Universität KL ... wenn die das wüssten... :mrgreen:

Aber ich hab Folgende idee:

Wenn Ich "Autarkleben" will dämm Ich mein haus so lange bis Ich praktisch null Wärmedurchgang hab, lass alle Fenster und Türen weg :? und bau ne Infrarotheizung ein. Die lass ich dann über ne Gigantische PV anlage im Garten laufen bis die bude glüht :twisted:

Mit n bisschen glück hält sich die wärme lange genug bis die sonne wieder scheint...

So, genug Sarkasmus für heute :oops:

Gruss

p.s.: Hab immernoch tränen in den Augen vor Lachen :lol:
rumor
Wohnt hier!
 

Beitragvon Tito » 01.07.2010, 12:41

Keine andere Antwort habe ich von Ihnen erwartet. Einfach jeden, der nicht nach Ihrem Mund redet - persönlich angehen. Super! Ich werde Ihnen auf jeden Fall auch weiterhin mit dem nötigen Respekt entgegenkommen, den jeder Mensch verdient.

Ich möchte mir gar nicht vorstellen mit welcher Impertinenz Sie Ihren Kunden begegnen. Lachen Sie diese auch einfach aus wenn die mal eine "dumme" Frage stellen? Und denken Sie bitte immer daran: Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.

Und außerdem konnten Sie noch keine wirklich überzeugendende Argumentationskette bieten, außer "Strom ist viel zu teuer, haha." Ich für meinen Teil habe meine Bedenken gegenüber den hohen Investitionskosten deutlich gemacht. Des Weiteren möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich noch keinen Nutzer einer Infrarotheizung gefunden habe, der sich wirklich negativ über dieses Heizsystem äußert. Zur Unterstützung ist übrigens ein Kaminofen angedacht.

Kann sein, dass Sie mit Vorurteilen gegenüber dieser Angelegenheit behaftet sind, kann aber auch sein, dass Sie den Nagel auf den Kopf treffen - dies aber bisher nicht eindeutig belegen konnten.

Also, ich wünsche mir an dieser Stelle immernoch Statements von Nutzern eines solchen Systems. Vielen Dank und Gruß
Tito
Ist neu hier!
 

Beitragvon rumor » 01.07.2010, 18:48

Sorry, hab ehrlich gesagt den beitrag direkt vor mir garnicht gelesen, aber trotzdem: wollt niemand beleidigen, und persönlich angegangen hab ich auch keinen.

Nun aber zu der Besagten Argumentationskette, die ja eigentlich bereits ausführlich zu beginn des threads aufgeführt wurde. Hier nochmal eine zusammenfassung :

1.Strom wird im Kraftwerk erzeugt und hat auf seinem Weg zum endkunden bekanntermaßen ca 66% verlust. Daher ist die kWh Strom auch teuer.

2. Sogenannte Elektrische Direktheizungen ,zu denen unter anderem auch Nachtspeicheröfen und reine Infrarotstrahler zählen, verbrauchen den Strom direkt um ein Bauteil zu erwärmen welches diese Wärme an die umwelt abgibt. Das stimmt zwar nicht in jedem fall ganz so wie beschrieben, aber das prinzip sollte hier genügen.

3. Selbst bei einem unterstellten Wirkungsgrad von 100 % benötige ich Mehr elektrischen Strom als z.B. bei einer Wärmepumpe.

Als beweis folgende Rechnung:

Laut Energieausweis benötigt ein EFH 55kWh thermische Heizenergie pro m²/a

Bei 200m² bedeuted das 11000 kWh verbrauch im Jahr.

Um der Strahlungsheizung gerecht zu werden unterstelle ich nun das ich die raumtemperatur um 10% ( 2K) absenken kann, was nebenbei bemerkt auch bei einer FBH machbar wäre.

Das bedeuted das eine Infrarotheizung ca 9900 kWh verbraucht.

Einer Wärmepumpe unterstelle ich jetzt mal den gesetzlichen Mindestwert im Altbau von JAZ 3,5.

Das bedeuted das eine Wärmepumpe im gleichen Haus ca 3142 kWh verbraucht.

Ich hoffe die Argumentation war verständlich und bietet den gewünschten Inhalt, wenn nicht bin ich gerne bereit weite Ausführungen zu Posten.

Tito hat geschrieben:Ich möchte mir gar nicht vorstellen mit welcher Impertinenz Sie Ihren Kunden begegnen. Lachen Sie diese auch einfach aus wenn die mal eine "dumme" Frage stellen? Und denken Sie bitte immer daran: Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.



Solche Kommentare möchte Ich mir in zukunft verbitten.

Aber tatsächlich, es gibt keine dummen fragen, nur aufklärungsbedarf. Daher kommen bei mir sogar auf einen reinen Thermenaustausch (!) schnell mal 1-2 stunden beratung, einstellung und feintuning pro Jahr und Kunde.

Und bisher hatte ich noch keinen Kunden der ständig wiedersprochen hat. Fragen sind die eine seite, uneinsichtigkeit und immunität gegen physikalische Tatsachen und mehrfache Expertenmeinungen (dazu zähle ich meine jetzt mal nicht, wohl aber Arno und Theo) sind wieder etwas anderes. Sowas kann bei einem Kunden der gut beraten werden will nicht passieren.

Und wenn dieser Bungalow wirklich wie beschrieben gebaut wurde wäre sowohl eine Gasheizung, als auch jede andere Art der Wärmeerzeugung dem Einsatz von Nachtspeicheröfen oder Infrarotheizungen vorzuziehen.

Gruss
rumor
Wohnt hier!
 

Beitragvon ecocasa » 01.07.2010, 20:53

Ich muß hier mal Rumor unterstützen:
Die Werbung für die im thread erläutert unsinnigen und energiefressenden Elektro-Direktheizungen ist für jemanden, der sich mit der Materie auskennt oder auch nur im Physikunterricht ein wenig aufgepasst hat so was von unterirdisch und verdummend, daß einem schon mal der Kragen platzen kann. Wer es nach mehren Seiten Text hier noch nicht verstanden hat, ist dazu entweder aus dogmatischen oder aber intellektuellen Gründen nicht in der Lage, da helfen keine freundlichen Worte mehr. Ich unterstelle grundsätzlich jedem Befürworter derartiger Technik hier im Forum, daß er ein direktes oder indirektes Verkaufsinteresse an den Teilen hat, aber kein Interesse an bauphysikalisch fundierter Information seiner Kunden - dann würden die nämlich sofort abspringen.
Positive Referenzen von neutralen Nutzern wird es kaum geben, aus nachvollziehbaren Gründen :twisted:
Also ruhig weiterfeuern gegen die Verdummungs-Trolle :lol:
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
Steinzeit ist vorbei Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Arno Kuschow
ecocasa
Wohnt hier!
 

Beitragvon Tito » 02.07.2010, 05:32

Vielen Dank für die konstruktiven Beiträge. Sie haben mir sehr geholfen. Werde mein Vorhaben jetzt doch intensiv überdenken!
Ein paar Fragen hätte ich aber noch. Habe vernommen, dass auch eine Wärmepumpe bei kalter Witterung sehr hohe Energiekosten verursachen kann... Das wäre doch recht paradox? Oder bezieht sich diese Aussage nur auf eine Luftwärmepumpe?
Was würde so ein System ca. an Investitionskosten verursachen? Wäre doch für 4 Wohneinheiten (140+52+72+60 m²/ 22 Räume) unglaublich teuer, oder nicht? Schließlich würde ja die Erstinstallation aller Heizungsleitungen und Heizkörper doch ziemlich auf das Budget schlagen. Danach auch noch die Instandsetzung der dadurch entstandenen Schäden (wie schon beschrieben - alles in einem ziemlich guten Zustand) vor allem wenn die Leitungen unter dem Putz verlegt werden! Da kann man es doch schon mit der Angst zu tun bekommen, oder nicht?
Gruß und danke für die Geduld mit mir! Physik ist halt nicht mein Steckenpferd.
Tito
Ist neu hier!
 

Beitragvon rumor » 02.07.2010, 12:11

Wie schön das nicht mehr geschossen wird :D

Also, bei 4 Wohneinheiten gibts entsprechende systeme und nenngrößen.

Aber erstmal muss geklärt sein wie hoch dein wärmebedarf ist.
Und heizkörper an ne neue WP anzuschliesen ist (meine meinung) so als würde ich mit nem Porsche turbo jeden tag nur 200 meter zum bäcker fahren <--- vergeudetes Potenzial.

Sinnvoll wäre eine fußbodenheizung. Es gibt von diversen Herstellern ( u.a. Roth, Viega) etliche flach bauende Systeme, ja sogar Trockenbausysteme !

Wenn der Bedarf und die Verteilung entschieden sind kann man sich darum kümmern welche WP die richtige ist.

Da ich hauptsächlich Sanierungen mache kann ich sagen das sowas auch im Altbau sehr gut funktioniert. Aber auch teilweise imense Kosten verursacht. Günstiger, wenn auch langfristig keine gute lösung, ist natürlich ein Brennwertgerät mit Solar.

Aber auch da würde ich immer der FBH vorzug geben, und dann kann ich preislich auch ne WP einbauen.

Und zur Funktion von Luft-WP im Winter findeste bestimmt etliches im Forum.
Teilweise müssen ab einer Bestimmten witterung zusätzliche heizpatronen zugeschaltet werden, aber auch da gibts erfreulicherweise etliche neue Systeme die ohne auskommen.

Und du darfst nicht sehen was die WP bei -15 grad verbraucht, wichtig ist die JAZ, also der Vergleich zwischen Verbrauchtem Strom und abgegebener Thermischen Energie.

gruss
rumor
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Beitragvon Tito » 02.07.2010, 17:55

Super, vielen Dank für die Informationen, werde mich sofort an die Recherchen machen. Schönen Gruß aus Unna und ein schönes Wochenende allen im Forum
Tito
Ist neu hier!
 

 


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