Sorry, hab ehrlich gesagt den beitrag direkt vor mir garnicht gelesen, aber trotzdem: wollt niemand beleidigen, und persönlich angegangen hab ich auch keinen.
Nun aber zu der Besagten Argumentationskette, die ja eigentlich bereits ausführlich zu beginn des threads aufgeführt wurde. Hier nochmal eine zusammenfassung :
1.Strom wird im Kraftwerk erzeugt und hat auf seinem Weg zum endkunden bekanntermaßen ca 66% verlust. Daher ist die kWh Strom auch teuer.
2. Sogenannte Elektrische Direktheizungen ,zu denen unter anderem auch Nachtspeicheröfen und reine Infrarotstrahler zählen, verbrauchen den Strom direkt um ein Bauteil zu erwärmen welches diese Wärme an die umwelt abgibt. Das stimmt zwar nicht in jedem fall ganz so wie beschrieben, aber das prinzip sollte hier genügen.
3. Selbst bei einem unterstellten Wirkungsgrad von 100 % benötige ich Mehr elektrischen Strom als z.B. bei einer Wärmepumpe.
Als beweis folgende Rechnung:
Laut Energieausweis benötigt ein EFH 55kWh thermische Heizenergie pro m²/a
Bei 200m² bedeuted das 11000 kWh verbrauch im Jahr.
Um der Strahlungsheizung gerecht zu werden unterstelle ich nun das ich die raumtemperatur um 10% ( 2K) absenken kann, was nebenbei bemerkt auch bei einer FBH machbar wäre.
Das bedeuted das eine Infrarotheizung ca 9900 kWh verbraucht.
Einer Wärmepumpe unterstelle ich jetzt mal den gesetzlichen Mindestwert im Altbau von JAZ 3,5.
Das bedeuted das eine Wärmepumpe im gleichen Haus ca 3142 kWh verbraucht.
Ich hoffe die Argumentation war verständlich und bietet den gewünschten Inhalt, wenn nicht bin ich gerne bereit weite Ausführungen zu Posten.
Tito hat geschrieben:Ich möchte mir gar nicht vorstellen mit welcher Impertinenz Sie Ihren Kunden begegnen. Lachen Sie diese auch einfach aus wenn die mal eine "dumme" Frage stellen? Und denken Sie bitte immer daran: Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.
Solche Kommentare möchte Ich mir in zukunft verbitten.
Aber tatsächlich, es gibt keine dummen fragen, nur aufklärungsbedarf. Daher kommen bei mir sogar auf einen reinen Thermenaustausch (!) schnell mal 1-2 stunden beratung, einstellung und feintuning pro Jahr und Kunde.
Und bisher hatte ich noch keinen Kunden der ständig wiedersprochen hat. Fragen sind die eine seite, uneinsichtigkeit und immunität gegen physikalische Tatsachen und mehrfache Expertenmeinungen (dazu zähle ich meine jetzt mal nicht, wohl aber Arno und Theo) sind wieder etwas anderes. Sowas kann bei einem Kunden der gut beraten werden will nicht passieren.
Und wenn dieser Bungalow wirklich wie beschrieben gebaut wurde wäre sowohl eine Gasheizung, als auch jede andere Art der Wärmeerzeugung dem Einsatz von Nachtspeicheröfen oder Infrarotheizungen vorzuziehen.
Gruss