von ecocasa » 15.06.2009, 19:52
...ein Holzrahmenbau hat den Vorteil, daß er wie ein klassisches Fachwerk eine aufgelöste Konstruktion ist und im Zwischenraum die Wärmedämmung optimal untergebracht werden kann, ohne daß die Wand zu dick wird.
Die Beplankungen mit Holzwerkstoffplatten, Dampfsperren und Gipsbauplatten schliessen dann die Konstruktion ab.
Der Vergleich mit dem klassischen Fachwerk erläutert schon deutlich, daß die Stabilität derartiger Häuser sehr hoch ist, die Erdbebensicherheit ist zum Beispiel viel höher als bei einem Steinbau !!!
Der Vorteil in der Wärmedämmung war auch schon in den 80' Jahren da gegenüber Massivhäusern die in der Zeit noch überhaupt keinen Ansatz von Energiespargedanken hatten..... allerdings ist der echte Qualitätsschub in den 90' Jahren erfolgt, zum guten Teil unter dem Einfluss der skandinavischen Bauweisen (Schwedenhäuser). Jetzt ist im Holzrahmenbau mühelos der Passivhausstandard möglich bei vertretbaren Wandstärken, dazu das richtige Know how für eine dauerhafte Konstruktion unter Berücksichtigung der notwendig luftdichten Gebäudehülle, Integration von kontrollierten Wohnungslüftungsanlagen etc. ...... Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Was die Beton- oder Steinanteile in Häusern betrifft, die dämmen niemals sondern können nur (auch das ist wichtig) auf der inneren warmen Seite liegend Wärme puffern ...... eine Klinkerfassade hat als einzigen Nutzen die Schlagregensicherheit, ist ansonsten auch hinterlüftet, also nichts mit Dämmung/Isolierung.
Moderner Holzrahmenbau arbeitet sehr weitgehend mit ökologischen Baustoffen, chemischer Holzschutz findet bei richtiger Konstruktion praktisch nicht statt. eine richtige Entscheidung für nachhaltiges Bauen, nicht ohne Grund werden in unabhängigen Untersuchungen immer wieder die Aussagen getroffen, daß ein Holzrahmenbau mühelos "über hundert Jahre" Standsicherheit hat.....
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow