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Wärmepumpe ohne Pufferspeicher !

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Wärmepumpe ohne Pufferspeicher !

Hallo, ich lese hier immer wieder, daß eine WP unbedingt mit Pufferspeicher arbeiten soll. Das ist aber eine Frage der Auslegung des Systems und nicht immer richtig:
Ideal ist, daß die WP möglichst direkt die Wärme liefert und nicht durch eine Regelung in den stop'n go-Betrieb gezwungen wird, und dafür wird normalerweise der Puffer dazwischengepackt, allerdings mit dem Nachteil doppelter Pumpenleistung, mehr Platzbedarf und höherer Anlagenkosten, von Verlusten im Speicher mal ganz abgesehen ......
Viel besser ist es aber, auf den Puffer UND auf Raumthermostate zu verzichten, die Anlage in einem offenen Kreis in die masseintensiven Fußbodenheizkreise laufen zu lassen, am besten mit echter Bauteilaktivierung. Regelung nur über Aussentemperatur und Heizkurve. Justierung der einzelnen Heizkreise/Raumtemperaturen über die Durchflussmenge an den Rücklaufdrosseln der Heizverteiler . Man muß den ersten Winter etwas Zeit investieren in die perfekte Abstimmung aber dann hat man das optimale System....., klar, es muß richtig ausgelegt sein während die Pufferspeicherlösung erlaubt, daß man "irgendwas irgendwie" installiert :twisted: .....und klar, man muß einen Kunden haben, dem man das auch erklären und schmackhaft machen kann, der nicht offensichtlich damit überfordert ist, ansonsten wird das für den Installateur eine sehr arbeitsintensive Schulung des Verbrauchers. Um das Risiko zu minimieren baue ich dann trotzdem die Elektroleitungen für die raumweise Regelung ein damit man im "Unfähigkeitsfall" nachrüsten kann und lasse mir das vorher unterschreiben mit der Erläuterung des "offenen Systems".
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
Wohnt hier!
 

Hallo ecocasa,

du hast das ja hier wirklich sehr gut erklärt. Aber du bringst auch mehrere Einschränkungen ein. Im ersten Winter wird's schwierig, bis die Anlage richtig eingestellt ist. Da ist so manch einer dann vielleicht schon verzweifelt, wenn er wochenlang frieren muss. Dann schreibst du, es muss alles richtig ausgelegt sein. Was aber, wenn irgend etwas nicht richtig ausgelegt ist? Dann hat man zwar Platz und Geld gespart, aber auch keine richtige Heizung.

Du hast sicherlich recht mit dem, was du schreibst, aber wenn man manchmal so mitbekommt, was Installateure allein nur für Ratschläge geben, dann muss man an einer optimalen Auslegung vielleicht auch manchmal zweifeln. Es ist kein Wunder, wenn Kunden genau das tun und lieber auf Nummer Sicher gehen wollen und mit einer Wärmepumpe Pufferspeicher verbinden.

Gruß
usFarina
usfarina
Kennt sich aus!
 

usfarina hat geschrieben:Hallo ecocasa,

du hast das ja hier wirklich sehr gut erklärt. Aber du bringst auch mehrere Einschränkungen ein. Im ersten Winter wird's schwierig, bis die Anlage richtig eingestellt ist. Da ist so manch einer dann vielleicht schon verzweifelt, wenn er wochenlang frieren muss. Dann schreibst du, es muss alles richtig ausgelegt sein. Was aber, wenn irgend etwas nicht richtig ausgelegt ist? Dann hat man zwar Platz und Geld gespart, aber auch keine richtige Heizung.

Du hast sicherlich recht mit dem, was du schreibst, aber wenn man manchmal so mitbekommt, was Installateure allein nur für Ratschläge geben, dann muss man an einer optimalen Auslegung vielleicht auch manchmal zweifeln. Es ist kein Wunder, wenn Kunden genau das tun und lieber auf Nummer Sicher gehen wollen und mit einer Wärmepumpe Pufferspeicher verbinden.

Gruß
usFarina

moin usFarina,
aber willst Du lieber ein suboptimales System nur damit es auch von einem minderbegabten Installateur "irgendwie zum laufen" gebracht werden kann ? :roll:
Der Vorschlag mit der Systemauswahl kommt in aller Regel auch nicht vom Kunden sondern vom Installateur.
Und so schwierig ist das grundsätzliche justieren der Heizkreise auch wieder nicht. Wer schon viel Geld in ein energieoptimierte Haus gesteckt hat macht das gern mit, weil es der eigenen Überzeugung entspricht, die beste Funktion zu erreichen :wink:

...... aber es stimmt natürlich, daß das optimierte System Teil eines Gesamtprojekts eines maximal energiesparenden Hauses ist, lässt sich bei Umrüstung mit gegebenen Umständen nicht immer optimal lösen. Der Pufferspeicher hat insofern auch des öfteren eine Berechtigung, aber ich rede halt normalerweise von Neubauprojekten im KfW- oder Passivhaus Standard aus meiner Praxis 8) .
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow
ecocasa
Wohnt hier!
 

Also ich weis zwar nicht was sowas soll, aber wenn jeder heizungsbauer, architekt usw der nach herstellervorgaben ne WP anlage mit pufferspeicher baut minderbemittelt ist haben wir in deutschland ein echtes problem :)

Klar funktioniert so ein system, genau solange wie der betreiber es wirklich versteht. Zusätzlich ist eine bauteilaktivierung bei unserer derzeitigen leichten bauweise des öfteren eher kritisch zu sehen und zudem sehr träge im vergleich mit systemen mit geringem aufbau.

Auch in neubauten hat der Pufferspeicher eine sehr große bedeutung, wenn auch nicht unbedingt für die wärmepumpe, dann wenigstens für die solaranlage. Oftmals kommen dann 2 puffer zum einsatz die dann allerdings wieder die effizienz der anlage mindern.

Hier treffen allerdings glaub ich auch 2 welten aufeinander: Neubau und Sanierung sind halt doch 2 paar schuhe, und Ich habe in meiner praxis hauptsächlich sanierungen bzw erneuerungen bei denen man sehen muss was da ist und wie man es verwenden kann.
rumor
Wohnt hier!
 

sicher gibt es bei Altbau und bei Neubau verschiedene Anforderungen, insofern spreche ich dem Puffespeicher auch ganz bewusst nicht die Existenzberechtigung ab! Rumor hat bei seiner Betrachtung was Altbau und Sanierung betrifft sicher recht und da auch mehr Erfahrung als ich!

ABER: gerade bei leichten Bauweisen ist ein schweres Bauteil mit integrierter Bauteilaktivierung die Lösung zur Optimierung des Wohnkomforts !
Und Trägheit ist bei richtiger Auslegung kein Problem sondern ein Segen!
Problem ist eine träge Masse nur dann, wenn sie zu hoch erwärmt wird. Wenn aber die Fußbodenheizung nur minimal wärmer ist, als die gewünschte Raumtemperatur wird die Heizwirkung automatisch "abgestellt" wenn die Sonne hineinscheint, dann puffert diese Masse sogar noch die überzählige Sonnenwärme statt dazuzuheizen :idea:
Und am Ende ist die aktivierte Masse der Bauteile auch nichts anderes als ein Speicher, nur halt auf einem viel niedrigerem Temperaturniveau und insofern viel weniger problematisch.
Gruß
Arno Kuschow
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Arno Kuschow
ecocasa
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