von ecocasa » 19.06.2009, 09:48
....erst mal haben moderne Lüftungsanlagen sehr sparsam laufende Gleichstrommotoren in den Ventilatoren und dann gibt es natürlich auch die Möglichkeit von bedarfsgerechter Programmierung oder Anpassung der Leistung aufgrund von Meldungen von CO²- oder Feuchtigkeitssensoren ...... aber im normalen Haushalt kommt man mit einer mechanischen Grundlüftung von eher 0,3 als 0,5 Luftwechseln pro Stunde hin weil immer noch ein gewisser natürlicher Luftwechsel vorliegt wenn das Haus genutzt wird durch öffnen von Türen beim betreten und verlassen etc. .... eine zu hohe Einstellung würde den Energieaufwand zu hoch machen im Verhältnis zur Wärmerückgewinnung. Bei richtiger Auslegung spart man auf jeden Fall gegenüber Fensterlüftung, will heißen die eingesparte Heizenergie überwiegt bei weitem den Aufwand der Lüftungsanlage!
Zur Wartung: in den Anlagen befinden sich Filter, die schon alle paar Wochen mal kontrolliert werden sollten und bei Bedarf gereinigt oder getauscht, das kann man problemlos selber machen, ist einfach wie der Staubbeuteltausch des Staubsaugers. Die hygienisch relevanten Zuluftrohre befinden sich immer nach dem Anlagenfilter, sind also grundsätzlich sauber. In den Abluftrohren hin zum Wärmetauscher kann sich eine geringfügige Menge an Staub bilden, aber wirklich nur geringfügig weil durch die Strömungsgeschwindigkeit in den Rohren keine Ansammlung möglich ist.
Eine Kontrolle der Lüftungsrohre kann durch die Öffnungen der Ventile erfolgen und bei Bedarf auch von dort aus eine Reinigung erfolgen ....
aber wie schon geschrieben, in der Praxis beschränkt sich das auf die Filterkontrollen, also keine Angst vor hohen Folgekosten, das ist mehr Panikmache von den grundsätzlichen Gegnern neuer Technik!
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
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Arno Kuschow